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Mandel-Op: gesammelte Erfahrungsberichte

1F9e1nNtchaen91


Ich trink so 2-3 Liter am Tag

Ich probier gleich noch mal was von den Nudeln.

Bei mir sind die Beläge auf der linken Seite viel mehr und da tuts auch mehr weh, woher kommt das denn?

KwammUercflimjmFern


2-3 Liter ? :-o Ich krieg höchstens 0,8l hin :-/

1'9entcxhen91


ja ich weiß nicht genau..das ist unterschiedlich...weißt ja im krankenhaus hab ich 4,5 liter getrunken...

Kuammerfl9im(mEexrn


Eine Volvic Flasche nach der anderen,stimmt ;-D

1/9entXc6hen9x1


genau :-D und das mach ich auch jetzt noch...

bahh dieser ekelhafte geschmack im mund ist so wiederlich *brrr*

KCamTmerflximmern


Boah,ich war grad noch schnell einkaufen und bin sowas von fertig :-/ Ich hab mich mal mit Alete Produkten eingedeckt, die sind schön weich & vor allem mild, die kann ich bestimmt essen ;-D

KRammer6fliVmmern


Mandel-OP: Berichte

Hallo Ihr ;-)

Der Info Thread über Mandel OPs ist ja etwas groß geworden, und beinhaltet ja alle möglichen Fragen... Wie wäre es wenn wir hier OP-Berichte schreiben, damit automatisch mal Fragen zum Ablauf geklärt sind?

[Der Titel des Fadens wurde zu diesem Zweck jetzt geändert]

Ich fang direkt mal an :-)

Ich habe jetzt den 5. Postoperativen Tag... Dienstag war also meine OP (Tonsillektomie + Adenotomie). Morgens ging es direkt los, umziehen (OP Hemd, Thrombosestrümpfe usw), und dann runter in den OP gefahren. Dort angekommen wurde ich erstmal verkabelt, d.h EKG (zur Herzüberwachung), Blutdruck, Sauerstoffsättigung, und es wurde mir ein Zugang gelegt (also die "Nadel" in der Hand für Infusionen+Medikamente), für diejenigen, denen das weh tut, gibt es auch ein "Zauberpflaster", das betäubt die Haut und man merkt den Einstich nicht ;-). Ich wurde aufgefordert nun tief durchzuatmen während man mir die Sauerstoffmaske vor's Gesicht hielt, und dann gab es erstmal das Schmerzmittel (Fentanyl), worauf mir schwindlig wurde und ich schonmal die Augen zu gemacht hab, daraufhin folgte auch das Narkotikum und innerhalb von Sekunden war ich "weg" :-D.

Als ich aufgewacht bin im Aufwachraum, hatte ich höllische Schmerzen, sowas wünsche ich keinem :-| Obwohl die Schwester mir ein starkes Mittel gespritzt hat (Dipidolor, ein BTM) blieben die Schmerzen... Als ich dann etwas klarer wurde, wurd ich auf's Zimmer verlegt. Die Schmerzen waren echt schlimm und ich wollte sofort was gegen die Schmerzen, die aber nicht nachließen >:(. Ich habe an dem Tag noch viel geschlafen weil ich so kaputt war von der OP, aber nachdem ich wieder wach war (keine Ahnung wann genau, mein Zeitgefühl war daneben ;-D), musste ich erstmal aus diesem hässlichen OP Hemd raus ;-)

Am 1. Tag hatte ich dann eine kleine Nachblutung, die aber nicht schlimm war. Ich lag im Bett und hatte die ganze Zeit geschluckt und mich gewundert was mir so den Rachen runterläuft, irgendwann war's zuviel und ich hab es in so eine Nierenschale gespuckt, und: Es war nur Blut :-o Meine Mum ist direkt zur Schwester gelaufen und ein Arzt stand innerhalb weniger Minuten im Zimmer :)^ Habe dann ein Kühlpack in den Nacken bekommen, und so ein Eiswasser mit irgendwas drinne was wie Desinfektionsmittel geschmeckt hat, damit sollte ich gurgeln. Dann hörte die Blutung auch auf.

Nun ja, die restlichen Tage vergingen sehr schnell auch wenn die Schmerzen immer noch recht stark sind, ich hoffe die nächsten Tage auf Besserung und auf eine Nachblutungsfreie Zeit :-) Ich war also von Dienstag (OP Tag) bis Freitag im KH.

Nun seid ihr an der Reihe ;-)

Lieben Gruß, {:(

s_chmitkaV13]08


Wollt nur mal nachfragen...

@entchen

....wie's Dir jetzt so geht und welche Medis Du jetzt nimmst.

Liebe Grüße

sFch_mitkKa130\8


Schmerzmittel

Hi,

wollte nur mal fragen, ob man Dir nur im Aufwachraum das Dipi gegeben hat und was man Dir später und in den Folgetagen auf Station für Schmerzmittel gegeben hat.

Viele liebe Grüße

1c9entzchen9x1


Hi Leute

@schmitka1308

Danke der nachfrage..mir gehts so mittelprächtig :-|. Die schmerzen sind zum Teil sehr sehr heftig. Heute gehts aber. :)^

An schmerzmitteln nehm ich Diclofenac (die 100er) und Paracetamol Zäpfchen. Die helfen eigentlich recht gut.

Hi Nina. Wie geht's dir denn so? Haste auch so schmerzen? Ich hab grad Kaffee sahne Torte gegessen ;-D und ein Toastbrot auch :)^. Gestern waren die Schmerzen so heftig. Meine Mutter meinte ich soll doch mal Dolormin probieren. Weil die mir eigentlich auch sonst gut helfen meint ich so ja ok. Ich konnt die großen Tabletten aber so schlecht schlucken also hat meine mutter die zerdrückt und hat mir die auf nem löffel gegeben....ich bin fast an die decke gegangen das hat sooooo gebrant :°_ das war so schlimm. Also so als tipp für alle: Kommt niemals auf die idee eine Tablette wenn ihr sie nicht schlucken könnt zu zerdrücken. Dann geht ihr durch die hölle so wie ich.

lg entchen

119evntchxen91


Hi Leute.

Der Bericht von meiner Mandel-op ist nicht viel anders als bei Kammerflimmern. Wir lagen nämlich in einem Zimmer :-D.

Was ich nur so persönlich noch sagen kann ist, dass die Schmerzen zum Teil echt hefig sind. Es ist aber unterschiedlich. Gestern z.b. hab ich vor Schmerzen nur geheult und heute ess ich Sahnetorte ;-D. Das ist auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich und es kommt sehr darauf an in welchem alter man diese Op durchführen lässt. Nebenan bei Kammerflimmern und mir im Zimmer war ein kleiner Junge der 5 Jahre war. Der wurde am selben tag operiert wie wir. Die Mutter meinte er hätte schon im Aufwachraum wieder gelacht und eine Stunde nach der OP Fussballbilder eingeklebt :-). Der hatte keine schmerzen mehr und hat einen tag später Zwiebelringe, Butterbrote etc. gegessen.

Man darf das mit der Mandel-op echt nicht unterschätzen. Meine tante ist ärztin und die meinte das diese operation ein schwerer eingriff ist und das die Schmerzen nicht zu unterschätzen sind.

Als Medikamente kann ich nur Diclofenac Zäpfchen 50er oder 100er (die 100er wirken bei mir wesentlich besser) zusammen kombiniert mit Paracetamol Zäpfchen oder Tabletten je nachdem ob man die Tabletten schlucken kann (ich kann es nicht).

Als weitern Tipp zum essen kann ich folgendes sagen:

- Viel trinken (so viel wie möglich, ich habe im krankenhaus zum teil 4-5 liter getrunken)

- Quark essen denn Quark zieht die hitze und die Bakterien aus dem Hals. (Quarkwickel sind auch sehr gut, hab heute schon einen gehabt und es wird bei mir echt besser)

- Und überwindet euch auch mal etwas härteres zu essen damit sich die bläge lösen (damit mein ich jetzt nicht das ihr euch den Zwieback reinhauen sollt aber so ein Toastbrot sollte schon mal sein)

So und noch etwas:

Habe ja oben schon geschrieben das meine Tante Ärztin ist und die habe ich auch mal gefragt.

Sie sagte mir das es zwar immer heißt "Viel eis essen weil das kühlt" aber sie meinte das dass eigentlicht genau das falsche ist. Das eis lässt zwar die schwellung zurück gehen und hilft im ersten moment auch aber sobald das eis wieder weg ist wird die gekühlte stelle mehr durchblutet und dadurch werden die Schmerzen viel viel stärker.

Bei mir ist es tatsächlich der fall das sobald das eis weg ist der Schmerz viel stärker als vorher ist. Aber auch hier denk ich das das stimmen kann aber nicht muss und das es durchaus auch sein kann das eis sehr gut hilft :-)

Lg entchen

K;ammezrf3limmesrn


Hi Alex *:)

Heute war so ein scheiss Tag bei mir ,dabei ging es gestern schon einigermaßen besser :-/ Fing morgens an das ich so höllische Hals- und Ohrenschmerzen hatte das ich geheult hab :-|

Ich war ja heute bei meinem HNO zur OP-Nachsorge,und der meinte das sei alles noch sehr dick geschwollen im Hals bei mir,und da seien Schmerzen kein Wunder. Ich hab heute noch keinen Schluck getrunken,und nix gegessen :°( Und heute Mittag wo ich auf dem Weg nachhause war,saß ich im Bus und mein Kreislauf musste ja schlapp machen.....mir war voll schwindlig und schlecht(ist mir immernoch) so das ich ausgestiegen bin und mir nen Taxi gerufen hab bis nachhause(Teuer Spaß %-| ) Bin am dauerkühlen,aber das bringt auch nix. Naja,mein Doc meinte wenn das bis morgen nicht besser ist(mit'm trinken) soll ich nochmal zu ihm kommen,keine ahnung was der vor hat :-(

@Schmitka1308

Im Aufwachraum hab ich erstmal nur Dipi bekommen,auf der Station dann die selbe Medikation wie hier zuhause

Diclo 50mg 4x1/Tag

Tramal Long 100mg 2x/Tag

G2raOs-Haxlm


dann will ich auch nochmal berichten, soweit ich mich noch erinnere..(2 1/2 Jahre her)

Meine Mandeln waren chronisch entzündet. Hatte dauernd Halsschmerzen und lecker Eiterstückchen im Mund. %-|

bin dann zuner HNO-Ärztin und ddie hat gemeint, dass die schon entzündet sind und so - aber die OP sei echt kein Klacks. Mir war das aber egal. ALS-Titer oder wie das heisst wurde nie gemacht... :-

bald war es soweit. Zuerst natürlich Termin mit dem Anästhesisten.

Danach am Dienstag Morgen, der 9.12.2003 war das glaub ich, musste ich antraben. Hab mich mal eingerichtet..hatte sooo Angst!! :-| dann hab ich das tolle Nachthemd gekriegt und einen ebensotollen komischen Stoffslip..ganz komisch. :-

Dann bekam ich ne Beruhigungstablette, die null gebracht hat. Gleich darauf wurde ich runtergerollt in den OP, wo ich dann extrem Angst hatte. hab nur noch gezittert und geheult. %-| war meine erste OP überhaupt...

bekam dann warme Tücher über den Körper und sie legten mir den Zugang für die Infusion.

Dann bekam ich eine Maske aufs Gesicht, von der mir schwindelig wurde - wollte grad was sagen, doch dann bekam ich eh die Narkose gespritzt und meine Augen haben sich gen Decke gedreht und weg war ich.

Bin aufgewacht. Alle paar Minuten hat sich eine Manschette an meinem Arm aufgepumpt - Blutdruck und Puls messen. Hab mich im Raum umgeschaut, da waren noch andere Leute. War noch etwas beduselt, hatte aber keine Schmerzen. Die Ärztin kam und meinte, es sei gut gewesen, dass "wir sie" (;-D) rausgenommen hätten - die seien ganz vereitert gewesen.

Den Rest des Tages hab ich wohl geschlafen. :-

Die Schmerzmittel im KH waren scheisse, haben NULL genützt! hab eins per Infusion gekriegt, wobei sich mir alles zusammenzog...hab das irgendwie nicht vertragen, glaub ich. :-

ansonsten hätte ich sone riesige Tablette schlucken sollen. :(v das ging gar nicht...

gegessen hab ich auch kaum was.

Am Donnerstag durfte ich nach Hause. Durfte auch dann schon duschen und Haare waschen. :)^

bekam Diclofenac in Granulat-Form aufgeschrieben und Tramal-Tropfen. Diclo hat jedoch gereicht. immer 6 Stunden schmerzfrei - allerdings durfte ich es nur 3mal täglich nehmen = 6 Stunden Schmerzen blieben. :-(

am 14. Tag wurde es dann schlagartig besser mit den Schmerzen. :)^

Komplikationen gabs keine, auch keine Nachblutungen.

Seit dieser OP hatte ich ca. 3mal Halsschmerzen - mehr nicht.

1q9entchxen91


Hey Nina *:)

Das klingt ja gar nicht gut! :-(

Bei mir tuts auch weh. Vorgestern war am schlimmsten. Da hab ich auch nur geheult das ging echt gar nicht.

Gestern gings super gut. Heute ist wieder ein bisschen schlechter.

Mein HNO ist im Urlaub :-/ und kommt erst am montag wieder. Das ist scheiße der hat nämlich noch nicht mal ne vertretung.

lg entchen

CKhrizC5x5


Also nachdem ich nun auch über den Berg bin, will ich hier mal berichten. Meine OP war am 20. Juni, am Tag davor gings kurz zum Anästhesisten. Komischer Typ.

"Und dann bekommen sie einen Schlauch für die Beatmung."

Ich: "Muss das sein?"

"Ja, irgendwie muss ich sie ja beatmen. Und ein Luftröhrenschnitt wäre etwas übertrieben."

Ich: "Gut, das stimmt wohl..."

;-)

Die Aufregung war komischerweise 2 Tage vor der OP schon weg. Einige Horrorgeschichten aus diesem Forum hatten mir schon ziemlich zu schaffen gemacht, aber im Endeffekt siegte dann die Vernunft und das Vertrauen in die Ärzte. Nicht zu viele Gedanken machen, die werden schon wissen was sie machen...

Es war ebenfalls meine erste OP, die Damen bei der Ambulanz waren recht nett und nachdem ich dann vorbereitet wurde, gabs auch eine Tablette, die natürlich nicht das geringste gebracht hat. Dann vor den OP Raum gefahren worden und dort hingelegt. Anspannung stieg etwas, aber der HNO-Arzt hatte noch einige beruhigende Wort. "Seien Sie froh, dass die Dinger rauskommen!"

Dann wurde ich ans EKG angeschlossen und die Infusion ging los. Von dort an waren es keine 20 Sekunden, bis ich das Bewusstsein verlor. Meine letzten Worte waren: "Ich merke ein Stechen im Gesicht, ist das normal?" -> "Ja, sie schlafen gleich ein." Und so war es dann auch.

So schlimm sich der Eingriff auch anhören mag mit der "Ausschälung der Mandeln"... Man bekommt aufgrund der Narkose absolut 0 mit. Ihr schließt die Augen und macht sie wieder auf. Dazwischen kann mehr als eine Stunde liegen, ohne dass ihr es bewusst wahrnehmt.

Im Aufwachraum war ich dann sofort wieder klar im Kopf. Wusste wo ich war, was passiert ist... Leichte Halsschmerzen, die mir dann mitteilten dass die Mandeln endlich raus waren. Es gab eine Eiskrawatte und ich wurde dann aufs Zimmer gefahren.

Die Einzelheiten lasse ich mal aus. Schlimm war, dass es keine Schmerzmittel gab am ersten Tag. Die erste Nacht war insgesamt das schlimmste. Ständig Blut und Schleim gespuckt, starke Schmerzen. Dabei handelt es sich nicht immer zwangsläufig um Nachblutungen, sondern vielmehr um altes (dunkles) Blut, das während der OP geschluckt wurde. Aber auch so hats noch frisch geblutet, was dann zum Glück im Laufe der Nacht nachließ.

Die Schmerzen waren auszuhalten, sobald ich Tropfen einnehmen konnte. (Beim ersten Versuch gings schief, alles hat gebrannt und habe kaum Luft bekommen...)

Die ersten paar Tage sind am schlimmsten. Man muss sich schon dazu zwingen, Wasser zu trinken selbst wenns weh tut. Die Wunde sollte immer feucht bleiben. Auch danach sollte man sich schon mal ein weiches Brot herunterquälen.

Die ersten Tage waren also geprägt von Schlaflosigkeit, Schluckbeschwerden, Schmerzen und natürlich Hunger. ;-)

Das einzig gute war, dass ich viel herumlaufen konnte im Krankenhaus, auf dem Zimmer hält mans ja nicht ewig aus.

Nach dem 4. Tag gings dann nach Hause. Wie hier schon oft erwähnt, wirds nach dem 10. Tag schlagartig besser und man kann wieder vieles essen.

Mit den Schmerztropfen nicht sparsam sein. Ich habe 3-4 mal täglich 30 Tropfen Novamin eingenommen. Half sehr gut. Ibuprofen tuts auch, sobald man Tabletten schlucken kann.

Es ist fast alles verheilt inzwischen, an einer kleinen Stelle ist noch etwas Belag drauf, Schmerzen habe ich keine mehr. Bin insgesamt froh, dass die "übergroßen, fleischigen, zerklüfteten" Dinger raus sind. Erstaunlich, wie viel Platz da nun ist...

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