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Permanenter Schleimfluss aus den Nasennebenhöhlen

cQhiquixta84 hat die Diskussion gestartet


Hallo Mitleidende,

ich habe seit zwei Jahren ein sehr störendes, unangenehmes Problem, bei dem mir leider noch kein Arzt weiterhelfen konnte. Da es hier einige Leute mit ähnlichen Erfahrungen gibt, wollte ich einfach mal in die Runde fragen, ob jemand Tipps hat um mich von dieser Qual zu erlösen: Vor zwei Jahren wollte eine langzeitige Erkältung leider nicht mehr verschwinden: übrig blieb bis heute eine permanenter Schleimfluss. Das heißt, von den Nasennebenhöhlen (genau hinter der Nase) fließt mir irgendwo hinter Nase und Mund ständig Schleim in den Rachen hinunter, wie man es sonst vom Beginn einer Erkältung kennt. Das führt dazu, dass ich erstens ständig schlucken und mich zweitens ständig räuspern muss. Herausgekommen ist das Sekret noch nie, das Ganze spielt sich komplett im Inneren ab und ist wirklich sehr unangenehm.

Vor einem Jahr hatte ich dann eine Nasen-OP, in der eine Schleimzyste aus der rechten Nasennebenhöhle entfernt wurde. Danach waren meine Beschwerden aber leider unverändert.

Ich war mit dem Problem jetzt schon bei 4 HNO-Ärzten und keiner konnte mir weiterhelfen. Nach zahlreichen Experimenten mit Antibiotika, Inhallationen, Nasendusche, Nasensprays, Schleimlöserpräparaten und anderen Medikamenten waren die Ärzte immer ratlos. Blutabnahmen führten zu keinem Ergebnis. Auf CT-Bildern kann man erkennen, dass die Nasenschleimhaut leicht angeschwollen ist. Mehr konnte mir der Arzt aber nicht sagen.

Dieser letzte Arzt bei dem ich war, war dann auch der Meinung, dass es sich um eine Allergie handeln müsste und man nun rausfinden müsste welche.

Ich persönlich hatte aber eher den Eindruck dass er nach einem halben Jahr Rumrätselei auf gut deutsch keinen Bock mehr auf das unlösbare Problem hatte und das Ganze einem anderen Arzt übergeben wollte.

Bei einer Allergie wäre es doch normalerweise so, dass das Problem zeitweise stärker oder schwächer werden würde, was bei mir aber nicht der Fall ist.

Tja, und seitdem bin ich ziemlich verzweifelt und weiß nicht mehr, wo ich noch hingehen soll... Und ich würde echt so ziemlich alles ausprobieren, was das Problem eventuell lösen könnte, weil es wirklich extrem unangenehm ist.

Ich hoffe, dass jemand von euch mir etwas dazu sagen kann, vielleicht ähnliche Probleme hat (te) und Vorschläge hat, was man dagegen tun kann... wenigstens um die Beschwerden etwas zu lindern. Weiß jemand vielleicht sogar zufällig um was für eine Krankheit es sich hier genau handelt? Kennt jemand einen empfehlenswerten HNO-Arzt?

Ich bin dankbar über jeden Ratschlag, Erfahrungen, Tipps... einfach über jede Antwort die mir eventuell weiterhelfen könnte, da ich manchmal echt das Gefühl hab, dass ich das nicht mehr aushalte.

Ich freue mich auf eure Antworten! :-)

Ganz liebe Grüße

Antworten
kilemKptnxer


hmmmm....ich habe genau dasselbe....auch seit 2 1/2 jahren....es ist extrem lästig...auch bei mir konnte nichts genaueres festgestellt werden.....wohl eine chronische sinusitis/brochnitis (gepaart mit allergie)

ich fange nun auch an das übel zu bekämpfen und nehme derzeit die emser nasensusche plus brusttee für den hals.

wie sieht dein lebenswandel aus? ich bin mir ziemlich sicher dass es bei mir mit unregelmäßgem schlaf und alkohol zu tun hat (ich bin student und mind. 1 mal die woche lange aus).

langfristig, so meine devise, muss man sich diesem problem stellen: ich habe mir jetzt vorgenommen regelmäßig laufen zu gehen und weniger auszugehen/regelmäßiger zu schlafen.

b4ienae0~07


Hallo Chiquita!

Es könnte schon auch eine Allergie sein, wenn Du z.B. auf Hausstaub allergisch reagieren würdest, ist der Auslöser ja das ganze Jahr da.

In Stuttgart gibt es einen m.E. sehr guten HNO, nämlich Dr. Günther, der war früher in der Marienstraße. Ob er heute noch dort ist, weiß ich nicht. Leider musste man immer sehr lange auf einen Termin warten, aber das ist für Dich wahrscheinlich kein Hinderungsgrund, wenn Du eh schon zwei Jahre drunter leidest...

Alles Gute,

c}hiq/uita84


Hallo ihr,

vielen Dank für die Antworten.

Biene: Ob ich schon auf eine Allergie gegen Milben getestet wurde weiß ich gar nicht so genau. Ich hab schon 3 mal diesen Allergietest mitgemacht, bei dem man 40 verschiedene Flüssigkeiten auf den Unterarm geträufelt bekommt. Allerdings weiß ich nicht, ob da Milben dabei waren und ob man bei einem HAUTtest überhaupt herausfinden kann, worauf die Schleimhäute reagieren...??

Der letzte HNO meinte, es gäbe 1000 Allergien, die ich haben könnte. Das hat mich natürlich ungemein beruhigt...

(Danke für den Tipp mit dem Arzt in Stuttgart!!)

Klemptner: Ich glaube dass ich dich beruhigen kann. Bei mir hat mein Lebensstil nichts mit der Krankheit zu tun. Ich schlafe eigentlich sehr regelmäßig und ausreichend, ernähr mich ziemlich gesund, trinke kaum Alkohol und habe während des letzten Semesters (bin auch Studentin) zum Ausgleich für's viele sitzen ziemlich viel Lauf-Sport betrieben. Und hab das Problem trotzdem.

Hatte teilweise sogar das Gefühl dass der Schleimfluss stärker wird wenn ich Sport treibe...

Liebe Grüße

b+ienUex007


ob man bei einem HAUTtest überhaupt herausfinden kann, worauf die Schleimhäute reagieren...??

Mein Arzt hat mir erst vor ein paar Tagen gesagt, dass Allergietests eigentlich eine totale Verschwendung sind, weil sie oft anschlagen, obwohl man keine Allergie hat, oder auch nicht anschlagen, obwohl das Problem auf jeden Fall da ist (rein vom Auftreten der Beschwerden her kann man das ja manchmal ganz gut zuordnen). Besser wäre eigentlich, gut zu beobachten, ob das Problem irgendwann kleiner ist - wenn Du irgendwo übernachtest, beim Zelten, im Flugzeug etc.

Und geh zu Dr. Günther, der kann was! :)*

Viele Grüße,

jweptwkix1


Schleimzyste

Hallo,

auf einer Internetseite habe ich kürzlich gelesen, dass sich Entzündungen im Nasen- und Rachenraum auch negativ auf andere Organe auswirken können. Ich habe seit ca. 3 Jahre ein Schleimzyste in der linken Kieferhöhle die mich bis auf den ständigen Schleim im Hals nicht unbedingt stört. Vor ca. 2 Jahren bin ich an Diabetes Mellitus Typ 2 erkrankt. Bislang habe ich die Diabetes mit guter Ernährung und Sport im Griff. Seit ca. 3 Monaten sind meine Werte deutlich schlechter geworden, so dass ich jetzt Tabletten nehmen muss. Mich würde jetzt brennend interessieren, ob es einen Zusammenhang zwischen der Schleimzyste und meiner Diabetes gibt und ob durch das entfernen der Schleimzyste die Diabetes vielleicht sogar zu beheben ist. Vorab schon mal vielen Dank für Eure Antworten.

Gruß, Patrick

DCexa


Das Topic ist zwar schon älter, aber ich hole es nochmal hoch, da ich ebenfalls Leidensgenosse von diesem Problem bin. Habe v.a. auf der rechten Seite seit 2007 eine pausenlose Sekretansammlung hinter der Nase, die aus der rechten Nebenhöhle kommt. Es läuft zwar nicht von allein den Rachen hinunter, aber ich kann ununterbrochen immer Sekret schnarchend aus den Nebenhöhlen saugen...immer, das hört nicht einmal auf. Auch bei mir spielt sich das alles nur im Nasenhintergrund ab. Nach vorne kommt nichts raus. DAS NERVT! Und wenn man mal eine Weile nicht das Sekret wegsaugt (ich weiß nicht wie ich das nennen soll...nach hinten wegrotzen mal ganz schlampig gesagt) dann fängt das alles an zu knacken und die Luftzufuhr wird weniger. Mit dem Ohr habe ich mittlerweile auch Druckprobleme. Beim HNO wurde nur ein leicher Katarrh per Ultraschall festgestellt und mir wurde ein Meerwasserspray verordnet, was nicht half.

Ich finde es absolut anomal, dass sich dieses Sekret wirklich pausenlos bildet und seit Jahren nicht mal eine Minute aufhört. Das ist ja abartig, das muß doch eine Ursache haben.

Auf dem Röntgenbild beim Zahnarzt sah man eine total dichte Nebenhöhle mit Zyste. Der Zahndoc empfahl Spülungen und schickte mich zum HNO. Die Spülungen verhunzten mir dann noch die Ohren, irgendwie lief das Wasser, was wie Feuer brannte, in die falschen Ecken...keine Ahnung, auf jedenfall wurde es dadurch nur noch schlimmer. Tja, und der HNO gab mir Meerwasserspray. Hilft alles nichts, denn das läuft auch, wenn die Nase total frei ist.

Ich weiß auch nicht mehr weiter. ":/

h#erzbHotsc{haft


Bin ebenfalls davon betroffen.

Der HNO-Arzt hat ein CT von den Nebenhöhlen machen lassen = ohne sichtbares Ergebnis.

Nachts ständiges Schlucken , Saugen und Ausspucken. Irgendwie habe ich das Vertrauen in den Arzt verloren, weil er meinen Schleim nicht untersuchen will; angeblich normale Spucke....

Ich weiß mir keinen Rat mehr...

Diexa


Ausspucken könnte ich das nichtmal. Ich habe es ein paar mal versucht, aber ich bekomme das Sekret nicht nach vorn. Es geht bei mir vom Nasenhintergrund direkt in den Rachen.

Denn ich wollte mir das mal ansehen, ob da mittlerweile Blut bei ist oder so. Nach DEN Jahren. Ich merke auch gefühlsmäßig, dass sich die Gänge im Nasenhintergrund so angeranzt anfühlen.

Ich habe mal 27 Jahre lang geraucht. Ich bekam ca. 27 Jahre lang keine Luft durch die Nase, aber mir war das egal. Mir reichte die Mundatmung. Ich hatte weiter keine Beschwerden, auch das Knacken war noch nicht da. Seit ich das Rauchen eingestellt habe und sich die Dinge eigentlich bessern sollten, bekam ich zwar so langsam wieder Luft durch die Nase, aber seitdem ist das mit dem Sekret und dem Knacken. :-/

m!iclx1


Da ich exakt die gleichen Symptome wie der Thread-Eröffner habe, möchte ich hier mal nachfragen, ob jemand hierfür eine wirksame Therapie erfahren hat. Auch bei mir ist nach zwei hartnäckigen grippalen Infenkten im letzten Winter ein ständiger Schleimabfluss aus den Nebenhöhlen durch den Rachen übrig geblieben. Dieser dauert jetzt seit 3 Monaten unverändert an. Zu meiner Anfälligkeit beigetragen hat ein schon länger enzündeter, offener Weisheitszahn, der vor einem Monat gezogen wurde. Dies hat aber leider nichts am ständigen Schleimabfluss geändert. Da ich bis auf 2 mal Kopfschmerzen in den letzten 3 Monaten keine weiteren Symptome hatte, kommt es mir so vor, dass die Überproduktion von Schleim nach den langwierigen Infekten eine prophylaktische Maßnahme des Imunsystems ist, um eindringenden Keimen keine Chance zu geben. Gibt es sowas? Auf jeden Fall ist es extrem lästig und ich möchte gern wieder meinen Normalzustand zurück.

Da ich Ärzte-Skeptiker bin nehme ich gerne auch Tipps zur Selbstbehandlung, ggf. mit alternativen Methoden an. Aber bitte nur, wenn es bereits aus Erfahrung zum nachhaltigen Erfolg geführt hat. Ganz herzlichen Dank vorab!

hxst


Bei mir (75) treffen auch diese Beschwerden zu, dies zunehmend seit Jahrzehnten. Parallel bei akuten Schüben (immer kürzere Abstände, oft wöchetlich in Folge) Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit. Dann auch Knacken in den Schleimhäuten (wohl Lösung von Verklebungen) und gelegentlich übelriechende kleine Partikel.. Tägliche Nasenspülung seit einem Jahr. Nasonex Spray ohne erkennbare Besserung dieser Beschwerden. Aber Zuschwellen nachts nur noch eine Seite und kürzer.

Nasenscheidewand OP vor 20 Jahren beendete mehrmals jähliche eitrige Sinusitis, eine Schleimhaut-Op (Olympus mit elektr. Sonden) brachte nur für gut 3 Monate Besserung.

Wenn ich die anderen Beiträge lese, schwindet meine geringe Hoffnung weiter.

hst

KKapuzin?eIrkre1ssxe


hallo,

guckt mal in den thread "chronische sinusitis" – da gibts viele tipps.

F^it&Hrealtxhy


Leide auch seit ca. einem Jahr unter chron. Sinusitis, momentan geht es wieder ein bisschen besser nach der OP, aber immer noch sehr schwer damit zu leben.

Probiere momentan alles durch, gerade Sinupret extract(mehrfach stärker als das normale), schüssler salze (3,6,7,8), eukalyptus d6, mucosolvan(4fach dosis), verzichte auf kaffee, alkohol und softdrinks und versuche milchprodukte zu meiden, meine ernährung wandelte sich von sehr gesund zu ultra gesund, nie süßigkeiten, alles nur natürlich ohne einen hauch von zusatzstoffen und es geht bergauf.

Inhaliere 3x tgl mit Minz- & Eukalyptusöl.

Die Ärzte haben keine Ahnung und verschreiben mir immer nur Cortison Sprays und unnötige Sachen, deswegen bin ich seit 2 Monaten selber am Suchen und testen.

Aber es kommt mir vor wie wenn der Schleim hart ist und im oberen Teil der Nase, er will einfach nicht raus?

Hat jemand Tipps dafür den Schleim flüssig zu machen, damit könnte ich wieder schön leben.

LG und gute besserung euch allen Mitleidenden :)

K\apuzeinerukrexsse


@ Fit & Healthy

du machst ja schon so viel. für den schleim habe ich auch kein rezept außer nasenspülung und viel trinken. außerdem nehme ich nasenöl. aufsteigende fußbäder lassen die schleimhaut abschewellen und der schleim fließt besser ab. außerdem ist scharf essen hilfreich. guck doch mal im thread chronsiche sinusitis, da hat Rick alias dolphin mal zusammengetragen, was ihm letztlich geholfen hat. der eintrag muss ein paar wochen zurück liegen .

FPit&^Healtmhy


@ Kapuzinerkresse

Kann es jemand evtl kurz auflisten?

Ich verstehe einfach nicht wieso mir nicht gesagt wurde dass es nach der OP noch schlimmer sein kann, gut die höllischen Kopfschmerzen sind weg, aber ich musste ernsthaft die Schule abbrechen weil ich mich an nichts anderes mehr denken kann außer daran, wie ich gesund werden kann.

Nach der OP ging es mir wie als kleines Kind, freie Nase, man fühlt sich wie Superman, so im Vergleich, 2 Wochen danach fing alles an, blutige Mittelohrentzündung 4 Wochen und habe jetzt immer noch Druck/Schleim in den Ohren wenn ich schneutze fühlt es sich so an oder kann es von dem normalen Schleim kommen?

Dann Bronchitis, etc. alles durch.

Das mit dem scharf essen stimmt :) Mal sehen vllt ess ich heute mal wieder eine ganze Zwiebel und ein paar Knoblauch zehen, sieht mich ja eh keiner außer die eigene Familie ]:D

Was sind aufsteigende Fußbäder?

lg

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