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Morbus Menière

tGom-Emuc7


Morbus Menière und Cocculus ?

Hallo Schwindi, Wob und ? ;-)

Bei dem Gerät bin ich auch sehr vorsichtig. Die Wirkung entspricht der Beschreibung des Herstellers, werde es aber erst glauben, wenn's mindestens dreimal akut geholfen hat. Ich benutze es nur im akuten Anfall - im Gegensatz zum Meniett-Gerät, was man ja dreimal täglich verwenden soll.

Schwindi, gratuliere zur neuen Wohnung! :)^ Hm, Umzug ist anstrengend - sag bloß? ;-D Die Wohnung ist auf einem "Bergplateau" ??? Das heißt, Du ziehst um nach Oberbayern? :=o Obwohl, so schlecht ist es hier nicht - meine Nachbarin meinte mal, das hier sei nur als Provisorium gedacht gewesen - jetzt wohnt sie fünf Jahre hier. Ich dachte das auch, jetzt sind es schon 2,5 Jahre.

Den Text kannst Du mir gern schicken. So besonders ist mein Englisch leider auch nicht, aber ich kann es versuchen. Mailadresse kommt per PN. Bin die nächsten drei Tage sehr im Stress, zum WE wird's dann besser - äh, vielleicht. ;-)

Seit gestern experimentiere ich auch mit Cocculus D12, auf Anraten einer anderen Ärztin für Homöopathie (oder wie immer man das schreibt). Das Mittelchen hat einem anderem MM-Patienten (Verwandter eines Kollegen) nach jahrelangem Leiden deutliche Besserung des Schwindels gebracht. Wir werden sehen...

Der Luftdruck ist stabil...

Sonnige Grüße 8-)

Thomas

t#om-Lmxuc7


Urlaub !!! 8-)

Hallo Zusammen,

überraschend schnell habe ich doch noch Last Minute was gebucht und melde mich bis einschl. 15. Mai ab! ;-D

Schöne Pfingsten und bis bald

Thomas

woobx48


Hallo Schwindi, hallo Tom

schönen Urlaub und erhol Dich gut - und nicht schwindeln :=o

Und für Schwindi, genieße Deine "Hochebene" - so´n Wechsel ist vielleicht auch mal ganz schön, bei all der Mühe.

Zum Englisch, mir hilft sehr [[http://dict.leo.org]] geht sehr viel schneller als im Lexikon blättern, versucht das mal.

Mir geht´s richtig gut. Der letzte Neumond hat sich prima zurück gehalten, obwohl ich wußte, dass Neumond war. Ich hoffe es hält an.

Euch alles Gute

wob *:)

S{c@hwin`di


Hallöchen Tom, hallöchen Wob,

im Moment genieße ich eigentlich nur den Stress mit dem Umzug :-/! Es ist gar nicht so einfach, man hat doch viel angesammelt im Laufe der Jahre.

Gesundheitlich muss ich sagen, halte ich mich NOCH relativ gut bisher. Mehrmalige Schwindelattaken sind zwar täglich Brot; aber Gott sei Dank keine schweren Anfälle. Hoffe ich schaffe es bis zum Schluss durchzuhalten.

Hoffe Tom du kannst dich im Urlaub gut erholen und traust dich doch ab und zu, so manche "Dinge" doch noch zu machen, die du sonst so gerne getan hast. Es ist immer ein Versuch wert! Ich sehe es ja jetzt auch, so einen körperlichen sowie geistigen Stress hätte einen Megaanfall auslösen können. Aber mein "Kopf" sagt einfach, ne nicht jetzt.. das geht einfach nicht ;-D! Ob es an dem Willen hängt, kann ich natürlich nicht sagen. Das Wetter war ja ein mords Hoch; vielleicht liegt es ja auch daran!

Wob, sobald ich mich eingerichtet habe - am Samstag gehts in die neue Wohnung - werde ich mir das mal mit dem englischen Bericht vornehmen. Ich denke gemeinsam bekommen wir schon raus, was da steht. Der Bericht aus USA und aus Australien steht noch aus. Mal sehen, wann mein Herr Bruder überhaupt dazu kommt. Er hätte ruhig seiner Sekretärin sagen können, sie solle sich drum kümmern >:(!! Es kommt mir so der Gedanke, dass er diese Krankheit gar nicht einschätzen kann und meint, es habe noch Jahrzehnte Zeit. :-/

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schwindelfreie Zeit .. drückt mir die Daumen, dass ich dieses Chaos hier überwinde :=o ;-D!!!

Liebe Grüße

Schwindi

t4om-muQcx7


Beschwerdefei, aber warum ??? Cocculus oder Akupunktur?

Hallo Schwindi, Wob und alle Anderen!

Schwindi, ich hoffe, der Umzug ist gelaufen?! *:) So was kann einen ganz gut auf Trab halten, besonders, wenn die Helfer "kompetent" sind... ;-D

Aus dem Urlaub bin ich - teilweise erholt - zurück. Tatsächlich war ich - das erste Mal seit Monaten!!! - fast eine Woche praktisch beschwerdefrei. :)z Mein Problem ist nur - warum? :-o Man könnte es als Anfangserfolg des Cocculus werten, wenn nicht inzwischen wieder alles beim alten wäre. Der Schwindel kommt seit dem 13./14. immer öfter und immer schlimmer. Ich warte täglich auf den nächsten schweren Anfall, dann wäre erst mal wieder Ruhe.

Allerdings war ich zeitgleich mit dem Cocculus am 5. noch mal bei der Akupunktur und habe heute gefragt, ob er da was anders gemacht hätte als sonst. Die Antwort war ein fettes Grinsen ;-D und eindeutig "Ja"! So, heute war ich wieder da (uahh...) und wir werden sehen, wie es weiter geht.

In der Klinik werden Sie mir wohl nächste Woche die Freundschaft kündigen. Das Meniett-Gerät benutze ich zwar weiter 3xtäglich wie verschrieben, denke aber nach wie vor, daß es ein Placebo ist, da es rein gar nichts bringt. Trotzdem würde ich es jederzeit wieder probieren!

Das Enttex P100 soll man ja nur bei akuten Beschwerden hernehmen. Daher habe ich es ständig in der Tasche und will beim nächsten schweren Anfall sofort probieren, ob es mir wieder hilft.

Mitte Juni habe ich einen Beratungstermin für eine OP bzw. Labyrinthanästhesie. Wenn wir bis dahin nicht weiter kommen, heißt es: Messer frei! ;-D

Ich halte Euch weiter auf dem Laufenden,

alles Gute und nicht schwindeln! ;-)

Thomas

tcom-4mzuc7


Morbus Menière und Akupunktur

Hallo Zusammen,

kurzer Zwischenbericht: Auch diesmal hat sich mein Schwindel zwei Tage nach der Akupunktur merklich gebessert (fast weg). Da ich 2008 bisher jeden (!) Monat einen schweren Anfall exakt zwischen dem 21. und 27. hatte, wird es jetzt spannend... ;-D

Die Akupunktur macht bei mir ein Arzt für TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) in München. Es gibt dazu noch einen Einzelfallbericht:

[[http://www.akupunktur-bodensee.com/akupunktur_sonderfall.htm]]

Bis ich einen Effekt merkte, hat es etwa 10 Sitzungen gedauert (zahlt die Kasse meines Wissens nicht).

Bald mehr,

viele Grüße

Thomas

t om-Fmucx7


Hallo Zusammen!

Ist noch jemand da ???

Bei mir noch unverändert, morgen wieder Akupunktur...

Viele Grüße

Thomas

S,ch:winxdi


Hallöchen Tom, hallöchen Wob und all die anderen!

So ich hab den Umzug endlich geschafft. War eine heiden Arbeit :-/.

Der Stress bekam mir zwar nicht sehr gut; hatte viele kleinere und größere Anfälle. Aber irgendwie hab ich mir gesagt, NEIN jetzt geht das nicht! Und siehe da.. dann war es wieder gut ;-D. Jetzt komm ich noch immer nicht zur Ruhe, als ob ich voller Adrinalin wäre 8-). Werkle immer noch in der neuen Wohnung ;-).

Eins kann ich aber sagen.. die Luft ist hier klasse!!! Sie bekommt mir gut und ich bin viel wieder mit Hundi unterwegs. Lach.. ist ja außer Töchterle sonst niemand da *pruscht*. Ehemann hab ich hintermich gelassen *pfefi*. Also noch einen Stressfaktor weniger. Obwohl ich gestern bei dem super heftigen Gewitter im Gebirge, natürlich gerne jemanden gehabt hätte, der mit dem Hund raus wäre.. so musste ich dran glauben :-/. Wo ich doch so Angst hab vor Gewitter und dieser Druck natürlich sofort bemerkbar war. Also schwankte ich zwischen heftigem Regen und Blitzen durch die Nacht :°(.

Tom.. du lässt dich picksen? *lach*... stehst drauf *kicher*?.. Ne mal im Ernst, meinst es hilft? Die Sitzungen sind bestimmt auch nicht billig, aber wenn es tatsächlich was bringt, müsste man es vielleicht einrichten können.

Entschuldige bitte, ich hab den Bericht aus England nicht vergessen!! Ich komm gerade nur zu sehr wenig. Da ich den ganzen Tag arbeite und jetzt einen viel längeren Heimweg habe, ist kaum noch Zeit für den PC übrig. Ich versuche mein Bestes, ihn dir so bald als möglich per Mail zu schicken. :=o

Hier muss ich mir auch einen neuen Arzt suchen, bin mal gespannt, ob die hier Erfahrungen mit Meniére haben. Es ist ja ein Kurort! Ich werde berichten, ob ich der Ärztin (die hab ich mir mal ausgesucht) erklären muss, was mir fehlt; oder ob sie sich auskennt *kicher*.

So ich wünsche euch allen eine schwindelfreie Zeit

Gruss

Schwindi *:)

ttom4-muxc7


Hallo Schwindi!

Gratuliere zum gelungenen Umzug! :)^ War die Luft bei Dir vorher so schlecht? Hm, hier in München möchte ich auch nicht in der Nähe des mittleren Rings wohnen. München hat aber auch eine sehr kleine Fläche. Den Kurort und vor allem die Ärzte würde ich nicht überbewerten. Wenn ein Arzt keine Erfahrung damit hat, ist er (nach meiner Erfahrung) überfordert und doktort rum. Bei MM wäre mir immer noch die Uni-Klinik lieber.

Ob die Akupunktur wirklich hilft, kann ich (noch) nicht sagen. Mein monatlicher schwerer Anfall ist jedenfalls -bisher- ausgeblieben. Sonst ist es aber ein paar Tage nach der Akupunktur wieder wie immer: Schwindel in wechselnder Stärke jeden Tag. Das gefällt meiner anderen Ärztin gar nicht. Sie will's mit Homöopathie in den Griff kriegen, unter anderem mit besagtem Cocculus - ich zweifle. Auch meine frühere Vermutung, man könne damit nichts kaputt machen, stimmt nicht. Der Tee, den ich zusätzlich bekomme, ist verschreibungspflichtig! :-/ Schwierig ist auch, daß MM eine Winterkrankheit ist. D. h. die Anfälle treten im Winter häufiger und/oder schwerer auf. Meine Besserung begann mit langen Abschnitten warmen und sonnigen Wetters. Trotz Betahistin war ich auch lange in der Sonne. 8-)

Mein Beratungstermin für die OP hat sich auf den 30. Juni verschoben. Bis ich davon berichten kann, wird es also noch etwas dauern. Eine andere Patientin ist inzwischen aus der Studie mit dem Meniett-Gerät (benutze ich immer noch - ohne Wirkung) raus. Sie hatte das Placebo. Bei ihr haben die Besserung das Paukenröhrchen und die Medikamente gebracht.

So, das wars für heute, ein Schwindelfreies Wochenende! :p>

Thomas

m,ariecvhen88


es ist schwierig m. meniere sicher zu diagnostizieren. bei manchen spricht vieles dafür, aber auch dagegen. deswegen ist es wirklichwichtig während einem akuten anfall zum arzt zu gehn, weil man nur dan (grad beim hörtest oder vest --> schwindeluntersuchung) sieht was grad los ist. wenn es eim gut geht, sieht man da nix! also fast sinnlos. meistens dauerts einfach bisschen länger bis der arzt sich sicher sein kann, man will ja keine voreilige, falsche diagnose fällen.

was gut hilft sind die betahistin tabletten. die hämmen solche anfälle. in heidelberg ist auch ne klinik die das operiert. hab noch nicht so viel erfahrung wies hilft, aber kenn jm. bei dems geklappt hat. also einfach mal n hno fragen, der soll dort mal anrufen, dich hinschicken wie auch immer...

tpom9-muPc7


Hallo Mariechen,

die Diagnose ist schwierig, das ist richtig. Deine Empfehlung, während (!) eines akuten Anfalls zum Arzt zu gehen, hat mir aber schier die Maus aus der Hand fallen lassen. Ich weiß ja nicht, ob Du schon mal einen wirklich (!) schweren (!) Anfall hattest? Da gehst Du nirgendwo mehr hin!

Ich bin deswegen allein in 2008 drei Mal mit dem Rettungswagen in die Uni-Klinik München gebracht worden, da ich mal hilflos in der U-Bahn Station lag, ein anderes Mal bei meinem Hausarzt zusammen geklappt bin und nicht mal mehr auf die Toilette gehen konnte.

Betahistin wirkt leider nicht bei allen Patienten und kann auch in Mega-Dosierung nicht alle Anfälle verhindern. Außerdem kann ein Patient völlig unterschiedlich auf die beiden Betatistin-Salze (Hydrochlorid oder Dimesilat) reagieren. Das muß/sollte man ausprobieren.

Für MM ist die erste Adresse eine Schwindelambulanz, um es sicher von ähnlichen Krankheiten differenzieren zu können und nicht ein x-beliebiger HNO! Bei den OP's gibt es verschiedene Möglichkeiten. Auch hier wäre ich sehr vorsichtig, da auch eine destruktive OP nicht bei allen Patienten hilft, dafür aber endgültig was kaputt macht.

Neben der OP (die ich im übrigen nicht in Heidelberg machen lassen würde), gibt es eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten, die probieren (!) muß, da man nicht weiß, was hilft und jeder Patient anders reagiert. Ich habe mich bemüht, hier alle möglichen Behandlungsmethoden, die an mir ausprobiert wurden, darzustellen, und bitte Dich, auch die Berichte anderer Betroffener zu lesen, bevor Du allgemeine Hinweise gibst wie "Betahistin hilft". Damit ist den Wenigsten geholfen.

Thomas

SwchwJindxi


Hallöchen Tom und all die anderen,

also ich gebe dir zu 100 % recht; wenn ich einen schweren Anfall habe, gehe auch ich nirgends mehr hin ;-D!!!!! Das hab ich auch meiner HNO mehrfach sagen müssen, wie sie sich das denn vorstellt. Auch sie meinte ich solle bei jedem Anfall zu ihr kommen; gut die kleineren, weniger schweren ist ja noch machbar, aber bei einem echt supi Anfall ist man zu nichts mehr befähigt. Entweder bringt einer einen in die Klinik, oder der Rettungswagen muss kommen. Also Mariechen.. so einfach ist das nicht, wenn man wirklich MM hat!

Betahistin nehme ich natürlich auch, täglich 3 x 12 mg. Es hemmt wohl etwas, aber man ist nicht vor einem Anfall gänzlich geschützt. Auch kleinere Anfälle sind fast schon täglich zu verzeichnen. Das MM wohl eine Winterkrankheit ist, zeugt wohl von dem Unterdruck bei einem Tief. Bei sonnigen, trockenen Wetter (auch nicht schwül!), geht es mir am Besten.

Ach Tom, keine Sorge wegen den Kurärzten. Ich glaube ich weis schon so viel, dass ich sofort merke, sollte der Doc keine Ahnung haben. Auch kann er nicht an mir herumdoktern, denn auch das würde ich merken. Und da ich ja sehr selbstbewusst bin, kann ich ihm auch sagen: "Stopp... sie haben ja keine Ahnung!" Dann such ich mir lieber einen anderen aus. Bis ich vielleicht einen Arzt gefunden habe, der MM kennt und weis was zu tun ist. Somit sehe ich dem ohne Angst entgegen.

Sodele.. meine Zeit ist schon wieder fast um.. wünsche euch eine supi Woche, ohne Schwindel und Tralala :=o!!!

Gruss Schwindi

k\lauOdiapx86


Hallo liebe Leute,

ich berichte euch einmal wie es mir seit Sommer 05 ergeht.

Alles fing im Sommer 05 an, ich hatte grade die Schule beendet und meinen Ausbildungsvertrag unterschrieben, als ich in denn Sommerferien, plötzlich Drehschwindel bekam und mehrere Stunden über der Toilette hang und erbrach.

Ab zum Hausarzt, welcher mich seit Jahren kannte.

Er stellte fest das ich einen Blutdruck von 60 zu 40 hatte. Dementsprechend habe ich ungefähr 3 Wochen lang fast täglich bei ihm Infusionen bekommen und es ging mir dann auch eine Zeit besser. Da ich mittlerweile schon aussah wie ein Junkie, von den ganzen einstichen, habe ich ihn gefragt ob es nicht Blutdruck-Tabletten gebe?

Er verschrieb mir Effortil Plus, welches ich ab und zu nehmen sollte, das es bei zu regelmäßiger Einnahme zu einer Leberschädigung kommen könnte.

Ich musste sie aber täglich einnehmen, da ich mich mit den Tabletten besser fühlte und somit meine Ausbildung nicht in Gefahr brachte. Doch leider reagierte mein Körper nach ungefähr 6 Monaten nicht mehr auf die Tabletten nur noch mein Kopf reagierte und zwar äußerte es sich so, wenn ich vergessen hatte eine Tablette zu nehmen, hatte ich Panikattacken und Schweißausbrüche.Ich wollte das dieses Gefühl aufhört.

Dementsprechend setzte ich die Tabletten langsam ab.

Es ging mir natürlich nicht besser.

Desöfteren erwischte mich eine Schwindelattacke im Geschäft (Ausbildung bei der Telekom im Shop), und ich war nicht mehr einsatzfähig und des öfteren krank geschrieben, was meinen Chef nicht freute und er an mir zweifelte.

Da ich meine Ausbildungsstelle nicht verlieren wollte, bin ich von Arzt zu Arzt gerannt.

(Frauenarzt,Orthopäde, HNO-Arzt,Neurologe...ich kann sie nicht mehr alle aufzählen,weil es so viele waren)

Jeder sagte dass alles ok ist, das ich vielleicht zu viel Stress hätte oder ich vielleicht über einen anderen Beruf nachdenken sollte.

Ich habe mir nur gedacht: Verdammt, ich mag meine Ausbildung und das was ich da tue, andere Menschen haben noch viel mehr stress und denen wird nicht schlecht und die kippen auch nicht einfach um!!!)

Naja ich versuchte mich irgendwie durch zu kämpfen und mein komisches Gefühl im Kopf zu unterdrücken, und mein unsicheres gehen irgendwie zu überspielen damit ich richtig arbeiten konnte.

Manchmal klappte es und manchmal eben nicht.

So verging die Zeit mit vielen heftigen Attacken und noch mehr Krankenscheinen, CTs,Magenspiegelungen…und vielen Depressionsphasen in welchen ich auch über Selbsttötung nach gedacht habe.

Meine Attacken äußerten sich immer schlimmer und zwar fängt es erst mit diesem schummrigen Gefühl im Kopf an, dann weiß ich so jetzt hast 2-3 Sekunden um dich hinzusetzen und die Achterbahnfahrt zu genießen. Nach denn Sekunden bekomme ich Schweißausbrüche, heftigsten Drehschwindel und meine Augen spielen verrückt. Dieses Gefühl das ich die Kontrolle über meinen Körper verliere bringt mich zum verzweifeln und wahrscheinlich habe ich deshalb an Selbsttötung gedacht, weil dieser Kontrollverlust mich zuhause festhält und ich noch nicht mal mehr alleine zum einkaufen gehe weil ich solche Angst habe das ich plötzlich wieder eine Attacke bekomme und mir keiner hilft.

Nach fast 3 Jahren habe ich jetzt ein letztes Mal richtig Kraft getankt und bin nochmals zum HNO-Arzt gegangen mit der Bitte mir zu helfen da ich am Ende bin.

Meine Vermutung war das ich Morbus Meniere habe, eine Ohrerkrankung die all diese und noch viele andere Symptome vorweist.

Er untersuchte mich gründlich, es wurden Gleichgewichtstests gemacht und meine Hirnströme wurden gemessen.

Und dann war es soweit, er sprach mit mir über die Untersuchungen und Ergebnisse

Es ist kein Morbus Meniere, es können Durchblutungsstörungen im Nacken sein, meine Nerven im Gehirn arbeiten nicht richtig….so das war ja ok.

Aber als er dann sagte, nach dieser Hirnstrommessung ….es sind Symptome für Multiple Sklerose brach für mich eine Welt zusammen.

Ich habe mich darüber informiert, meine Mutter ist auch Ärztin, habe mit Betroffenen gesprochen….und habe festgestellt das man damit in der heutigen Zeit sehr gut leben kann…

Mein Termin fürs Uniklinikum ist am 05.06.2008….werde mir wahrscheinlich bis dahin denn Kopf zerbrechen…..

Bin für Kontakt mit Betroffenen dankbar…

k)laYudidap8x6


hallo liebe forum-mitglieder....

So hatte meinen termin im klinikum ambulant.erstmal wurde ich wiederholt hno-mäßig untersucht.

Wasser ins ohr kalt und warm, normalerweise müsste einem da schwindelig werden und man müsste dieses nystagmus (augenzittern) haben,ich hatte es super minimal. hör test und gleichgewichtstest wurde gemacht, alles soweit ok.

Da wurde mir gesagt das mein gleichgewichtsnerv vielleicht nicht inordnung sein könnte, dies kann man aber nicht genau untersuchen.

dann wurde ich neurologisch untersucht....mit diesen hastigen kopfbewegungen und so....reaktionen waren auch minimal.

die neurologin meinte es könnte so eine versteckte migräne sein. die halt solche symptome hat.

danach wurde mir ein ultraschall der halsschlagader gemacht um zu sehen ob die ader vielleicht die durchblutung stört, durch ablagerungen oder so.

auch alles ok.

und nun hab ich am mittwoch ein mrt, wo die dann meinen kopf scannen und somit meine nerven im gehirn überprüfen.

t=om4-m)uc7


Hallo Klaudia,

willkommen bei uns! :)^

Eine Diagnose können wir auch nicht liefern, aber vielleicht ein paar nützliche Tips.

Zuerst einmal: Bitte kein Effortil mehr! Die Wirkung von Effortil beruht auf einem gefäßverengenden Effekt. Leider betrifft das offenbar nicht nur die Blutgefäße. Bei meinem ersten Morbus Menière-Anfall hatte ich zweimal Effortil genommen. Der Notarzt war begeistert, mein Blutdruck super. So habe ich mich in die Notaufnahme katapultiert... {:( Solltest Du Durchblutungsstörungen haben, macht Effortil alles nur noch schlimmer. Ein harmloses Kreislaufmittel ist z. B. Korodin. Da dürfte Dein Arzt nichts dagegen haben.

Du hast nichts von einem Hörsturz oder Tinnitus geschrieben, obwohl Deine Beschwerden schon längere Zeit anhalten? Das spricht eher gegen Morbus Menière. Gehörschäden müssen zwar nicht sein, kommen aber häufig mit MM. Deine geringen Reaktionen bei der kalorischen Prüfung (Wasser ins Ohr) sprechen auch gegen MM. Da fahre ich nicht nur Achterbahn, da fliege ich Kampfjet. ;-D Das machen sie zur Zeit alle 4 Wochen bei mir.

Durchblutungsstörungen waren auch bei mir der erste Verdacht, insbesondere die Halsschlagader und/oder im Kopf. MRT und Ultraschall sind da leider nur bedingt aussagefähig, weil Du in einer starren Position bleiben must. Eine Ärztin hat mir deshalb den Kopf verdreht (rein physisch!!) und gewartet, ob ich von der Liege kippe. War aber nix. Einen Versuch wert (nach Absprache mit dem Arzt) wäre aus meiner Sicht etwas durchblutungsförderndes (z.B. Tebonin hochdosiert 2 x 120 mg über 4 Wochen). Problem bei allen durchblutungsfördernden Mitteln ist, daß das Blut evtl. dahin läuft, wo man es nicht haben will => daher bitte Doc fragen.

Eine weitere Variante (sieht man beim MRT) wäre ein Akustikusneurinom, d. h. eine gutartige Wucherung. Drückt die auf den Nerv, fährst Du Achterbahn. Entfernen ist nicht ganz einfach, aber machbar. Hat meine Mutter auch, bei ihr aber kein Problem.

Wenn es in Richtung HWS / Wirbelsäule geht, kann Dir vielleicht ein Osteopath helfen. Das ist teuer und war sehr angenehm. Es hat meine Rückenschmerzen beseitigt - bringt aber leider bei Morbus Menière nix.

Zur Zeit bin ich heftig bei der Akupunktur. Oft lässt sich damit etwas bewirken. Allerdings sind die letzten 4 Wochen bei mir sehr wechselhaft. Ich kann also nicht sagen, ob die vorübergehende Besserung daher kommt. Das Gleiche gilt für:

Homöopathisch wird der Schwindel mit Cocculus (auch gegen Übelkeit!) behandelt. Das ist relativ harmlos, solltest Du trotzdem mit dem Doc besprechen. Bestimmte Genußmittel können den Effekt aber stören oder zunichte machen. Das sind meines Wissens z. B. Kaffee und Pfefferminztee. Einen Effekt solltest Du in ein bis zwei Wochen spüren.

Falls es doch MS sein sollte, hört die Welt trotzdem nicht auf, sich zu drehen! Eine Kollegin von mir hat MS, trotzdem zwei Kinder und arbeitet halbtags. Wenn es ihr nicht gut geht, muß sie ein, zwei Tage zu Hause bleiben. Sie kann aber -relativ- gut damit leben.

Wenn es ein bestätigter Morbus Menière ist, kann ich Dir noch ein paar Tips geben, was man probieren könnte. Das sollte aber erst sicher geklärt werden. Bei MM ist schwierig, daß jeder Patient anders reagiert

Hat Deine Uni-Klinik eine Schwindelambulanz? Nach den ganzen Untersuchungen hört sich das fast so an und Du scheinst in guten Händen zu sein. Trotzdem ein Link:

[[http://www.schwindelambulanz-muenchen.de/index.html]]

Zum Schluß noch eins: Wenn alle Stricke reißen und wirklich nichts hilft, kann man sogar das Gleichgewichtsorgan im Ohr gezielt außer Gefecht setzen oder sogar den Gleichgewichtsnerv selbst. Der Körper kann das ausgleichen, nach gezieltem Training in einer Reha. Das ist aber wirklich das letzte Mittel, weshalb ich mich weigere.

So, ich hoffe, das hilft Dir etwas. *:)

Viele Grüße

Thomas

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