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Morbus Menière

SKus%izuki


Hallo Leidensgefährten!

Auch ich habe Morbus Meniere. Auf beiden Ohren und, wie ich es nenne, im ganzen Kopf. {:(

Eure Diskussionsseite habe ich mit Interesse gelesen. Ganz schön schaurig zu erfahren, dass es Menschen gibt, die wie ich, mit so gravierenden Symptomen leben müssen oder sollen.

Wie alles begann:

Eines Freitagabends, kam ich nach Hause. Ich hatte die ganze Woche über schwer im Gartenbau gearbeitet und war körperlich erschöpft. Nachdem ich geduscht hatte, setzte ich mich mit dem Essen vor dem Fernseher. Nach dem ersten Bissen fühlte ich, wie ich mich entspannte. Da passierte es:

Ich bekam einen fürchterlichen, elektrischen Schlag im Gehirn. :|N Nie zuvor hatte ich so etwas erlebt.

Innerhalb von Sekunden war ich in Schweiß gebadet, zitterte vor Kälte und mir wurde schwindlig. Irgendwie schaffte ich den Weg zur Toilette auf den Knien. Dort pumpte sich mein Magen und mein Darm leer. Alles drehte sich. Nach einer Stunde war ich innerlich leer und wankte zum Bett. Da schlief ich ein. Am morgen fühlte ich mich, als ob ich einen Kater hätte. Der Kopf war schwer. Er brummte leise und beim Gehen wackelte der Boden unter meinen Füßen. Am Montag darauf ging ich zum Arzt. Er schrieb mich drei Tage krank. Eine Blutuntersuchung ergab, dass ich zu wenig Calzium hätte. Also empfahl er mir bewusste Ernährung und Calzium-Tabletten. Nichts wurde besser. So schleppte ich mich durch die Woche. War oft erschöpft. Mit den Nerven am Ende und nicht mehr so belastbar wie sonst. Langsam baute sich ein Druck im Kopf auf. Von da an bekam ich, immer Freitagsabends, einen Anfall, der vom HNO-Arzt als Morbus Meniere diagnostiziert wurde, weil er, während eines Anfalls, den Schwindel in meinen Augen gesehen hatte. Er sagte, das wäre unheilbar und nur mit Tabletten zu mildern. Das Brummen im Kopf wurde lauter und sammelte sich in den Ohren. Der Tinnitus war von da an mein ständiger Begleiter. Noch dazu wurde ich unerwartet Schwanger. Die Tabletten konnte ich nun nicht mehr nehmen. Die Ärzte wollten mir jetzt auch nicht mehr helfen. "Erst nach der Entbindung", sagten sie.

Ein Heilpraktiker empfahl mir das homöopathische Mittel: HEVERTIGON :-x Es hat mir in der Schwangerschaft oft bei meinen Schwindelanfällen geholfen. Die Anfälle kamen damit nicht mehr so oft. Nach der Entbindung meines Babys (Kaiserschnitt) folgten verschiedene Untersuchungen. Mann stellte fest, das ich eine Strömungsbehinderung im Gehirn habe.

Einen Grund dafür fand man jedoch nicht. Eine Therapie für mich gab es nicht. Die Ärzte ließen mich allein, mein Leiden jedoch ging weiter. :(v

Drei Jahre kämpfte ich gegen Morbus Meniere. Ich versuchte Homöophatie, Akupunktur, Bach-Blüten, Tabletten vom HNO-Arzt, Tabletten von allen möglichen Ärzten, Tinnitusklinik, Orthopäde, Neurologe, u, viele andere. Alles aufzuzählen würde die Seite sprengen. :-(

Rund gerechnet war ich bei über 30 Therapeuten, weil ich nicht aktzeptieren wollte, dass ich, die superstarke Handwerkerin, so einen bleibenden Mist haben sollte.

In meiner Verzweiflung lies ich sämtliche Amalgamfüllungen aus den Zähnen ausbohren. Gönnte mir teure Akupunkturbehandlungen und plötzlich:

Blieben die Anfälle aus! :)z

Bis dahin hatte ich jeden Monat mehrere Schwindelanfälle bekommen. Sie begannen und äußerten sich immer so. Ganz plötzlich hatte ich das Gefühl, als würde ich durch die Erde treten. Angst setzte ein, dann Unsicherheit beim Gehen. Die Welt drehte sich rechts weg, immer schneller im Kreis. Durch fixieren eines Punktes (Laterne) konnte ich das Drehen etwas, oder eine zeitlang anhalten. Wenn ich dann dort war, wo ich mich hinlegen konnte, kam das Erbrechen/Durchfall und Schwindel ohne Ende und Erbarmung.

Wie gesagt, nach 3 Jahren blieben die Anfälle aus. Mein HNO-Arzt sagte, dass der Meniere sich lediglich "ausgebrannt" habe. Das heißt, der Körper hat erkannt, dass er durch die Anfälle das Übel auch nicht mehr richten kann.

Zwar ist es toll, dass die Anfälle vorbei sind, aber klasse geht es mir trotzdem überhaupt nicht!

Mein Gleichgewichtssinn ist stark beeinträchtig. Ein Hörgerät habe ich versucht, aber auch wenn ich damit alles lauter höre, verstehe ich damit nichts, denn es ist, wie als höre ich alles unter Wasser. Zeitweise habe ich üble Depressionen - gegen die ich aber kämpfe.

Mein Kopf fühlt sich an, wie mit Wasser gefüllt. Beide Ohren haben ein Völlefühl, Tinnitus und schmerzen oft. Meine Konzentration wird durch den oft "lauten Kopf" stark gestört. :°(

In den letzten Jahren habe ich zahllose Therapien und Therapeuten ausprobiert.

Was mir sehr geholfen hat, war die letzte Zahnsanierung, bei der ALLES METALL aus meinem Gebiss gegen Porzelankronen ersetzt wurden. Dadurch hat sich mein gesamter Kiefer entspannt, was sich positiv auf den Tinnitus auswirkte.

Durch die Krankheit ist mein Körperbewusstsein enorm gewachsen. So kann ich nun in meinen Körper reinfühlen und weiß was er benötigt. Nicht immer kann ich ihm sofort das geben was er braucht. Dann geraten meine Symptome außer Kontrolle. Aber es gibt auch Tage, da krampft mein Kopf/Nacken/Schulter-Komplex auch ohne ersichtlichen Grund. Dann hilft nichts mehr. Vor lauter Krampf im Kopf kann ich dann nicht mehr Schlafen und die Tage danach werden zur Hölle. Bis das die Anspannung, irgendwann und einfach so, los lässt.

Mit meinen Tinnitus komme ich so halbwegs klar. Die Tage, wo meine Ohren regelrecht zugelaufen sind - und ich noch schlechter höre, sind die Hölle. Aber ich lass mich nicht unterkriegen.

Mein fast 13 jähriger Sohn (der seit Anbeginn der Krankheit dabei ist) und mein Mann unterstützen mich sehr. Meine Eltern, Schwester und so, können nicht verstehen, dass ich einfach nicht mehr gesund werde. Wenn ich sage: "Oh Mist, dröhnt mein Kopf heute wieder laut", schauen alle weg und wechseln gleich das Thema.

Schön, dass es Menschen wie euch gibt!

Dass ihr über den ganzen Mist der sich "Morbus Meniere" nennt redet!

Was ich bis heute erfahren habe ist: :)*

1. Dass dem Schwindelanfall eine Zeit der Anspannung vorausgeht!

2. Während des Anfalls entspannt der gesamte Kopf und versucht verzweifelt eine normale Ordnung herzustellen.

3. Die Anspannung vor dem Anfall und der damit verbundene Stauungszustand im Kopf und in den Ohren ist das eigentliche Übel!

In meinem Fall ging es mir etwa am zweiten Tag nach einem Anfall immer recht gut, bis dass sich im Kopf wieder erneut was (Anspannung) zusammenbraute. Meistens kamen die Schwindelanfälle, wenn ich dachte: "So, Wochenende oder Feierabend!" - oder beim Essen oder beim Baden - eben dann wenn ich für mich los lies!!!!

Heute versuche ich Anspannung zu vermeiden und wenn sie dann doch kommt, durch Sport oder Meditation wieder loszuwerden.

Auflistung von einzelnen Beschwerden: {:(

Kopf: Anspannung des gesamten Kopfes, rechts hinten besonders stark. Hitze bzw. Druckgefühl. Krämpfe wandern und wechseln den Ort - für Minuten oder Stunden.

Augen: Oft Druckgefühl in - und hinter den Augen. Sehen von "Flimmerhaaren". Kurzsichtig: Rechts -3,50 , Links -4,25

Ohren: Tinnitus in beiden Ohren oft sehr laut, Geräusch wechselnd. Pfeifen, Rauschen, Dröhnen und Pulsieren. Geräusch hört sich an wie: Druckerei, Staubsauger oder eine Autobahn. Rechts fast taub -70%, links besser nur -30% In der Meditation wird das Hören klarer und sogar auf dem rechten Ohr besser.

Schulter: Stark verkrampft. Dicke Muskelknoten. Bewegung bessert.

Nacken: Stark verkrampft. Früher zog die Anspannung den Nacken hoch und spannte den Kopf spürbar an. Heute gibt es einen "Ruck" im Kopf und in Minuten ist alles hart und verkrampft.

Soviel erst mal von mir.

Hoffentlich habe ich euch nicht mit meinem Geschreibsel erschlagen? ???

Gute Besserung für uns alle!!!!! :)* :)* :)*

Susizuki

b(eVgixn1


Hallo Susizuki,

da bin ich ein Frischling gegen Dich und ich muss sagen, Deine Erfahrungen bauen mich nicht sehr auf.

Bei mir ging´s erst dieses Jahr am 1. April los. Hatte bisschen Kopfweh und dacht: Nehm ´ne Tablette und geh ´ne schöne Runde an der frischen Luft. Das wird schon. Aber es half nicht, deshalb legte ich mich auf´s Sofa und schlief. Als ich aufwachte merkte ich, dass ich auf dem linken Ohr total taub war. Bin direkt noch zum Arzt, der stellte viel zu hohen Blutdruck fest und meinte es wäre ein Hörsturz.

In der Nacht gings dann richtig los. Drehschwindel, Durchfall, Brechen, kalter Schweiß, völlige Orientierungslosigkeit und Angst.

Wurde ins Krankenhaus gebracht. Tests (alles mögliche) die waren so lästig, ich hätte schreien mögen. Ich wollte nur dass es aufhört und RUHE. Seitdem hab ich auch meinen Tinnitus. Es rauscht ständig. Die völlige Taubheit verging nach ca.4 Wochen (jetzt -75/an Taubheit grenzend). Das andere hat -20.

Im Juni war ich zur Reha (Akutbehandlung) Ich hab dort gelernt die Krankheit anzunehmen und damit umzugehen.

Seit April hatte ich 5 große und 3 kleine Anfälle. Mein Problem ist, dass ich mich sehr langsam davon erhole. Der Schwindel bleibt ca.1-2 Wochen. An dem letzten großen Anfall (13.8.) hab ich immer noch zu kauen, dazu kam auch noch ein kleiner letzten Dienstag.

Ich will es jetzt mit Akupunktur versuchen.

Ich wünsch Dir alles Gute.

l"iDonO0x6


Hallo zusammen,

da ich auch Schwindel, Tinnitus, Hörminderung habe wurde unter anderem auch auf Morbus Meniere geschlossen. Bei mir stellte sich nach weiteren Untersuchungen aber Otosklerose heraus. Durch diesen Mittelohreingriff (Stapesdektomie) war der Schwindel und zum Teil die Ohrgeräusche verschwunden. Das Hörvermögen wurde ebenfalls deutlich besser.

Gruß

Snusizuxki


Hallo begin1,

das ist ja heftig - meinen ersten Schwindelanfall hatte ich auch am 1. April! %-|

Ich werde noch abergläubig!

Das mit der Akupunktur - das mach mal! Ich hatte den Eindruck, dass mir die sehr geholfen haben, wieder in meine körperliche Mitte zu kommen. Hattest du vor dem 1. April viel Stress um die Ohren? Warst du privat oder im Berufsleben in einer Kriesensituation?

Bei mir war es so:

Damals war mein Freund aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen, um wo zu studieren. Vortan hatte ich keinen Menschen mehr, mit dem ich abends quatschen konnte. Am Tag hatte ich viel Stress auf der Arbeit und stand häufig zwischen dem Chef und den Mitarbeitern meiner Gärtner-Kolonne. Selbst im Bett grübelte ich noch, wie ich die Arbeitsleistungen steigern konnte. Der Freund zum reden war nur per Telefon da. Nach einem Jahr machte mein Freund dann wegen einer anderen Frau Schluss. Ich stürzte ganz tief ab. Aber erst als ich eine neue Liebe kennen lernte, kamen damit gleichzeitig die Anfälle!

Was ich damit sagen will:

Erst als die Anspannung ging und mein Leben sich wieder einrenkte kamen die Meniere Anfälle.

So schlimm sie sind, damit versucht der Kopf wieder Ordnung herzustellen. Nicht nur in den Ohren sondern im ganzen Kopfsystem!

Ich weiß nicht wie du so bist, aber ich bin ein "Kopfmensch"- ja wirklich, ich grübel zu viel!

Ein paar Tipps von mir: :)*

1. Achte auf deinen persönlichen Stresshaushalt, plane deinen Tag vorausschauend!

2. Besorge dir das homöophatische Mittel "HEVERTIGON" - meine Anfälle wurden dadurch weniger und die Intensität derer nahm ab. Die kannst du beim Anfall auch notfallmäßig lutschen. Aber besser ist jeden Tag 4 davon als Vorbeugung im Mund zergehen zu lassen.

3. Versuche unbedingt zu Joggen. Das erste Jahr wo ich damit angefangen habe war schrecklich, wirklich! Ich hebe nicht mehr wie fünf Minuten am Stück geschafft. Beim Laufen wurde mein Kopf noch lauter, aber nach und nach spürte ich, dass dadurch mehr Luft an meine Ohren kamen. Auch waren sie dadurch freier geworden. Das Laufen baute den seelischen Stress (krank zu sein) ab und erinnerte mich daran, dass ich noch jung bin, auch wenn ich mich nicht immer so fühle. Heute laufe ich fast täglich 30 Minuten und danach geht es mir besser. Aber bis ich dahin kam, war es eine echte Überwindung für mich weiterzumachen.

4. Wenn du nicht Laufen kannst, besorg dir ein Heimfahrrad. Damit brauchst du kein Gleichgewicht zu halten. Versuche deine Beine zu stärken - die Kraft, die zuviel im Kopf ist, muss runter gebracht werden. Das erdet dich und deinen Körper.

5. Es gibt einen Heilstein, der mir geholfen hat. Das hat meine Heilpraktikerin mir bestätigt, er sei energetisch für mich sehr wertvoll! Es ist der "schwarze Onyx"

6. Geh zum Zahnarzt! Vielleicht hast du Probleme mit den Weisheitszähnen! Vielleicht sind sie so groß (wie bei mir) das sie Nerven abklemmen. Eventuell müssen sie gezogen werden, damit sich der Kiefer wieder entspannt. Hast du zuviel Metall (Kronen und so ein Zeug) im Mund? Als bei mir alles draußen war, ging es mir wieder etwas besser. Entgifte deinen Körper! Wie, dass könnte ich dir Schreiben!

7. Viel und tief Schlafen ist wichtig! Versuch Entspannungstechniken zu lerne! Ich habe mit Muskelentspannung nach Jacobsen begonnen. Dadurch habe ich zuerst mal meine Verspannungen wahrgenommen. Danach ging es weiter mit autogenem Training und Meditation.

8. Sei nicht wütend auf deinen Körper! Ich habe ihn viele Jahre gehasst. Bis ich merkte, wann die Anfälle kamen, nämlich dann, wenn ER loslassen wollte, was ICH IHM vorher getan hatte.

9. Sag deinem Körper, dass du verstanden hast, dass du RUHE brauchst. Bei mir ist es so, wenn ich ihm die Ruhe gebe, werden die Ohren ZUERST mal laut, bis dass der Lärm abgeflossen ist. Da musst du (ich leider auch) immer wieder durch.

10. Denke daran, wenn du deinem Körper signalisiert bekommst, das du ihn verstanden hast, werden die Anfälle von ihm nicht mehr nötig sein. So war es bei mir! Wirklich!

Eines Tages saß ich in der Badewanne und dachte: "Ach, ist das herrlich entspannend!" und plötzlich kam ein Anfall! Ich konnte gerade noch aus der Wanne raus, da ging es schon los. Ich habe dann gebrochen ohne Ende und dabei meinem Mann erklärt, was die Ursache für die Anfälle sind. Wir fielen beide aus allen Wolken. :)z

Aber es stimmt! Ich kam manchmal nach Hause und promt dieser Mist für Stunden! Dann war Wochenende und ich lag wieder da. Oder die Entspannung die durch eine warme Mahlzeit eintrifft, auch das konnte einen Meniere Anfall auf den Plan rufen.

Wenn ich heute in diese entspannenden Situationen komme, ruckelt mein Kopf für ein paar Sekunden. Meine Ohren werden dann spontan laut und voll. Alle Beide! Hören ist dann erstmal Ende. Ich setz mich dann alleine irgendwo hin und lass alles los, damit es sich regenerieren kann. Hört sich cool an, ist es aber nicht immer, ganz bestimmt nicht!

Wenn du zwischendurch immer wieder mal die Anspannung loslässt, dann braucht dein Körper die große "Morbus-Meniere-Lösung" nicht mehr!

Upps, jetzt tun mir die Finger vom Schreiben weh! :-/

Ich geh jetzt etwas joggen, durch das Rekonstruieren von Meniere Symptome ist mein Kopf ganz wackelig und rappelig geworden.

Denk immer daran, es kommt eine Zeit, da hält dein Kopf die Anfälle für nicht mehr nötig!

Ganz bestimmt!

Gute Besserung uns allen!!! :)* :)* :)*

Susizuki

Ttr&intalxu


Hallöle Jürgen 44,

danke, dass du so schnell geantwortet hast.

Das ist wirklich schade, dass wir das Testergebnis nicht vergleichen können. Ich versuche eigentlich immer, egal bei welchem Arzt, die Testergebnisse zu bekommen - in Kopie. Wobei in letzter Zeit fast alle Ärzte - und das waren bei meinen Symptomen wirklich einige.... - die Ergebnisse von selbst an die Patienten weitergeben, damit deren Aktenflut weniger wird (z. B. MRT + Befund, Blutuntersuchung, SD Ergebnisse, Röntgenbilder, Hörtests ect. - von den Gleichgewichtsorgan bzw. Hörtests kann ich schon einen kleinen Ordner füllen.

Zu den psychosomatischen Auffälligkeiten kann ich nur sagen, dass ja genau dass eins der Probleme ist.

Solange die Schulmedizin keine definitive Diagnose stellen kann, ist es eben schnell ....psychosomatisch.

Speziell wenn es in die Richtung Panikattacken und Stimmungsschwankungen geht und bei den "Frauen" kommt da auch noch des Thema der Wechseljahre hinzu. Da gibt es so einige symthomatische Übereinstimmungen !

Den Gang zum Therapeuten mache ich nun schon ein zweites Mal, wobei ich eigentlich jetzt schon weiß, das es nicht viele bringen wird .. leider. Aber ein Versuch ist es wert, um nicht ...verzweifeln!

> Seit einigen Jahren Innenohrschwerhörigkeit >

Ich habe durch einen Zufall im Urlaub vor über 15 Jahren gemerkt, dass ich bestimmte sehr hohe Töne nicht hören kann. War dann beim HNO mit dem Schluss, da kann man wohl nichts mehr machen. Ich glaube, dass sehr viele Mittelohrentzündungen inkl. Mandelentzündugen im Kindesalter dazu beigetragen haben. Vielleicht hatte ich auch mal eine Hörsturz, ohne es zu merken. Der Hörverlust ist definiv schon seit vielen Jahren da!

Als der Schwindel im letzten Jahr dazukam, war ich also wieder beim HNO und habe dann das erste Mal als Diagnose - Innenohrschwerhörigkeit - bekommen. Leider sind beide Ohren fast gleich betroffen.

Habe mich in den Jahren irgendwie damit arrangiert, so dass mir das gar nicht als so schlimm aufgefallen ist.

Im "Alltagshörtest" habe ich sogar ... super .. abgeschnitten. Die HNO Ärztin wörtlich: Es ist schon erstaunlich, wie sie durch ihr jugendliches Alter (ha ha) ..den Hörverlust wettmachen !?

> Tinnitus - linkes Ohr, tritt denn bei diesem Ohr auch das "Völlegefühl" bzw der Druck auf? >

Ja da ist so ein komisches Gefühl und auch ein Druck, der aber manchmal zwischen den Ohren hin und her wandert. Kann das schlecht beschreiben. Manchmal tun die Ohren auch richtig weh, mit stechenden Schmerzen, aber nur kurz.

>Verschlechtert sich das Hörvermögen auf einem Ohr oder auf Beiden vor einem Anfall?>

>Verbessert sich das Hörvermögen nach dem Schwindelanfall?>

Darauf habe ich noch nicht so geachtet. Die Anfälle waren bis jetzt (ZUM GlÜCK) auch sehr kurz.

Nur ein paar Minuten. Letzte Woche allerdings einmal über den Abend verteilt. So ein durchgängiger Schwindel, egal wohin ich den Kopf bewegt habe.

Ich würde zur Veränderung des Hörvermögens - ob besser oder schlechte, eher sagen - NEIN.

Auch von der beschriebenen Übelkeit bin ich bis jetzt verschont geblieben.

Der Tinnitus ist momentan wieder sehr stark.

Trage seit ein paar Wochen 2 "Tinnitusübertöner" o. s. ä. - den Fachbegriff dafür habe ich vergessen.

Sehen aus wie Hörgeräte, geben aber nur einen Ton ab, um das Gehirn abzulenken, den Tinnituston selbst herzustellen. Sorry - so kann ich es mir am besten erklären, ist fachlich sicher unkorrekt.

Soll helfen - bin mal gespannt.

Hörgeräte hatte ich auch schon einige probiert, komme damit aber momentan nicht klar.

Um so mehr sich in den Ohren "abspielt" um so mehr habe ich das Gefühl, gleich - schwindle - ich los.

Liebe Grüße und KEINEN Schwindel wünscht Trinalu

*:) *:)

T|ritnaxlu


Hallo Susizuki, hallo Begin1,

da habe ich doch glatt die neuen Beiträge "übersehen" als ich die Infos für jürgen44 geschrieben habe.

Es ist wirklich toll, sich austauschen zu können - oder auch mal nur alles von der Seele zu schreiben.

Die Freunde oder Familie will und kann man damit ja nicht immer belasten.

Susizuki :)_- dein Kampfesmut macht MUT - einfach nie aufgeben und wenigstens versuchen den Alltag so schön wie möglich zu machen. Auch ich war immer die Starke, die, die alles Schafft, immmer gut drauf ist und Bäume ausreißen kann. Seit einiger Zeit eben nicht mehr...leider.

Und noch einer mehr in der Riege für den 1. April!

Mein Tinnitus hat sich genau am 1. April eingestelt und ist leider kein Aprilscherz ;.)

Liebe Grüße an alle

Trinalu

S;chqw{itndi


Hallöchen alle zusammen,

so bin auch mal wieder da *lächel*!

Ich habe euch doch zuvor geschrieben, dass gerade eine neue (also für mich neue) Therapie mit einem durchblutungsfördernden Mittel direkt im Ohr mit Strom durchgeführt wird.

Das Medikament was lokal angewendet wird heisst: Procain 1,0 %

Der Wirkstoff ist: Procainhydrochlorid

Heute war ich zum 5ten mal zu dieser Behandlung. Fazit ist: Der Druck lässt tatsächlich nach, aber nur im Ohr direkt. Leider verstärkt sich bei mir der Druck hinter dem Ohr; man denkt der Schädel platzt fast. Dieser Druck vergeht zum teil nach einigen Stunden. Am Mittwoch habe ich den 6ten Termin und eine Untersuchung durch meine HNO. Sie wird den Druck wohl nachmessen und sehen, ob sich was getan hat.

Ansonsten gehts mir zur Zeit nicht besonders toll. Dieses Wetter-Auf-und-Ab ist echt zum Spucken ]:D

SpchwiNnxdi


Hey.. ich war doch noch nicht fertig *verwirrtgugg*!

Vom Versorgungsamt habe ich bisher noch nichts gehört; die lassen sich aber mal Zeit.. *schimpf*!

Am Montag muss ich zum obersten Chef antanzen - na klasse! Was will der denn hören? Frau .... haben sie sich nun endlich wieder erholt?.... Supi, was sag ich denn da. Ich bin hin und hergerissen, dem die Wahrheit zu sagen. Was wenn er mir meine Stelle wegnimmt und mich auf eine irgendwelche Langweilige setzt? Meinen Job mach ich doch so gerne :°(!! Was meint ihr.. Wahrheit oder Verschleierung? Meine Güte, ich da eine Entscheidung schwer! Obwohl ich schon Lust hätte ihm alles zu sagen und besonders er könne lange warten, bis ich wieder ganz fit bin *brumm*. Aber es hängt viel für mich am seidenen Faden.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine schwindelfreie Zeit

Gruss

Schwindi *:)

P.S.: Willkommen an die Neuen!!!!@:)

j4ürg]enW44


Hallo Trinalu,

Deine beschriebenen Symptome entsprechen nicht unbedingt den üblichen Krankheitsbild des "MM"! Lass bitte wie ich schon einmal erwähnte, die Glycerolbelastungsprobe (Klockhofftest) machen. Nach meinem dafürhalten ist wenn dieser positiv ausfällt, die Diagnose "MM" ziemlich sicher.

Wobei ich für Dich hoffe, das er negativ ausfällt.

Viele Grüße und alles Gute

Jürgen

:)^

bGegixn1


Hallo Ihr alle *:)!

Ja, es tut gut, sich hier auszutauschen und zu wissen, man ist nicht allein.

Wie ich ja schon geschrieben habe, hat mir die Reha mental sehr geholfen.

Dort hab ich gelernt mit dieser Krankheit umzugehen. :)^

@ Susizuki,

ich hatte kurz vor meinem ersten Anfall absolut keinen Stress. Aber vorher

eigentlich jahrelang privater Natur. Hab mir um meine Kinder zuviele Sorgen

gemacht. Die Tochter hatte Pech mit verschiedenen Lebenspartnern. Ist schon

als 19-jährige mit dem Freund zusammengezogen trotz Kriseln. Aber man durfte

ja nichts sagen :(v. Sie ist dann in ´ne WG bis zum nächsten Freund usw. Mit 24 ist sie

wohl jetzt hoffentlich beim Richtigen in der inzwischen 5. Wohnung gelandet.

Es ist zumindest Ruhe eingekehrt.

Der Sohn hat eigentlich seit seinem 15 Lebensjahr mal kleine, mal große Probleme

gemacht. Falsche Freunde, Kiffen, Computerspiele extrem, arbeitslos, dubiose

Internetbekanntschaften usw. Bei ihm (29) ist jetzt auch alles o.k., hat Arbeit, wohnt

mit Freundin und Kind bei uns in der Nähe :-D.

Ich fing voriges Jahr mit Wechseljahrsbeschwerden an (bin 49) {:(. Schwankender Blut-

Druck, viel zu hoher Puls usw. Geht jetzt wieder.

Bis April ging ich 2-3 mal pro Woche ca. 45 Minuten Walken. Dann hatte ich Angst

wegen dem Schwindel. Seit der Reha mach ich das wieder.

Mit meinen Zähnen ist alles o.k. Ich gehe regelmäßig zum Zahnarzt.

Wie machst Du das mit dem "schwarzen Onyx"? Trägst ihn an ´ner Kette oder einfach

in der Tasche? Würd ich auch probieren.

Zu –entgiften-: Meinst Du heilfasten? Mach ich jedes Frühjahr und im Herbst. Letztes

Frühjahr ist leider ausgefallen, aber für Oktober ist es fest eingeplant. Hat mir immer

gut getan.

Zu –Entspannungsübungen-: Hab ich in der Reha gelernt und mir ´ne CD besorgt. Mach

ich ab und zu mal nach Bedarf. HWS-Gymnastik mach ich jeden Morgen und zwischen-

durch mal, wenn ich Zeit habe. Einfach so beim Fernsehen.

Seit gestern mach ich ´nen 10-wöchigen Kurs Wirbelsäulengymnastik. Man will ja

nicht einrosten ;-).

So, ich hoffe, dass ich Euch mit meinem privaten Knaatsch nicht zu sehr genervt habe |-o.

Es hat gut getan, mal so alles aufzuschreiben. Aber mein Ohr ist jetzt etwas lauter

geworden, vor Aufregung.

Bis später !! :)*

b0egiPn1


Oh, hab grad das Schriftbild gesehen. Komische Zeilenumbrüche!

Hab in "Word" geschrieben und reinkopiert. Bin nämlich auf der Arbeit |-o !

Entschuldigung, lässt sich nicht so gut lesen!

Siuscizxuki


Hallo, Ihr ungewollten Schwindler,

freut mich wirklich, in eurem Kreis so nett aufgenommen zu sein, vielen Dank für die Grüße!

Liebe begin1, den Heilstein "Onyx" habe ich mir beim Goldschmied, an einen echt goldenen Anhänger (habe gegen sonstige Metalle Allergie) machen lassen. War nicht so furchtbar teuer.

Wichtig ist, dass du einen echten Onyx kaufst. Es gibt Fälschungen mit schwarzen Feuersteinen, oder schwarz gefärbten Achaten oder Chalcedonen bzw. schwarzem Basalt, die jedoch nicht die selbe Heilinformationen haben. :(v

Meinen Stein habe ich bei diesem Geschäft gekauft:

[[http://www.schleiferstueble.de/]] :)*

Sie haben Heilsteine von der bekannten Hildegard von Bingen und scheinen mir vertrauenswürdig zu sein.

Mein Stein ist ein tropfenförmiger Trommelstein, der etwa 2,5 mal 3,5 cm groß ist. Nachdem ich ihn gerade mal ein paar Wochen getragen hatte, hörten die Anfälle auf. Das kann Zufall sein, oder an den Akupunkturen liegen, die ja zeitgleich waren oder an sonst was, aber ich vertraue auf den Stein. x:)

In dem Geschäft, dass ich dir empfohlen habe, haben sie auch sozusagen Perlenketten mit schwarzen Onyxs Kugeln. Oder Onyx-Kreuz-Anhänger. Frag einfach mal nach was sie zur Zeit führen. Vielleicht schicken sie dir Fotos über E-Mail. Mir hatten sie vor 10 Jahren echte Fotos zugeschickt. Aber ich wollte bloß einen ganz einfachen Stein. Ich mag es eher schlicht. ;-)

In einem Heilsteinbuch steht über den schwarzen Onyx:

"Onyx fördert das Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen. Körperlich verbessert Onyx den Gehörsinn und heilt Erkrankungen des Innenohr, lindert in manchen Fällen auch Hörgeräusche und hilft bei Hörsturz. Auch Störungen des Gleichgewichtssinns werden durch Onyx verbessert. Generell fördert er die Funktion motorischer und sensorischer Nerven und hilft damit auch bei Sehschwäche. Zudem stärkt er das Immunsystem.

Anwendung: Onyx wirkt nur langsam und sollte daher über längere Zeit direkt am Körper getragen werden.

Das tat ich, direkt auf der nackten Haut am Hals.

Noch etwas was ich dir/euch empfehlen kann ist:

Ein Bad mit Germanium-Badekugeln drin.

Am nächsten Morgen habe ich immer das Gefühl, dass es meinen Ohren und dem Kopf besser geht.

Hier ist ein Link dazu:

[[http://delmed.de/bin/geossql.pl]] :)*

Es ist der günstigste Anbieter, den ich dafür finden konnte. Da bestelle ich selbst.

Bis dann mal, @:)

Susizuki

S/usizxuki


Hm, warum funktioniert der Link mit den Germanium-Badekugeln nicht? ???

Gebt bei google mal :

Delmed Versandapotheke in Bergheim ein, dann kommt ihr zu der Seite! *:)

Bis dann,

Susizuki

B~ettch@en2x005


Hallo Zusammen,

ich möchte mich auch mal wieder melden. Ich habe seit 3 Wochen keinen Schwindel mehr. Vielleicht ruht der MM auch etwas. Ich hoffe jeden Tag, daß es so bleibt.

Meine Meniett-Studie ist aufgelöst. Ich hatte das Placebo, deshalb ging es mir vielleicht so schlecht im Juli/August. Ich habe das Echte Gerät nochmals 4 Monate. Somit habe ich wieder eine neue Chance. Beide Geräte fühlen sich sehr unterschiedlich am Ohr an. Das weis man aber nur, wenn man beide Geräte probiert hat.

Das homöopatische Mittel Hevertigon SL ist nicht mehr unter diesen Namen zu kaufen, es heißt jetzt Vertigo Hevert SL (PZN4232055), wenn es jemand sich besorgen möchte.

Bettchen 2005

w(ojb48


Hallo alle zusammen,

habe lange nicht gelesen und geschrieben. Hier ist ja jetzt richtig was los.

Nachdem Tom und schwindi lange Zeit "unter sich" waren, sind doch viele MM-Betroffene dazu gekommen - leider - bitte richtig verstehen! - leider weil sie Opfer von MM geworden sind! Und das ist nicht gerade spaßig.

Zum Thema Stress usw. möchte ich Susizuki (15.09.08, 12:50) voll beipflichten. Dein Beitrag hat mir gut gefallen und deckt sich voll mit meiner Meinung.

Stress wird von jeder/jedem anders empfunden, da gibt´s keine Diskussion. Das schlimme ist nur daran, dass sich der Stress im Körper als Blockaden festsetzen kann.

Nach einem Artikel einer französischen Reflexologin (Medizinerin! und Fußreflexzonentherapeutin, mit 45 Jahren Berufspraxis) beginnt das schon bei unserer Geburt. z.B. die Angst einer Mutter vor der Geburt überträgt sich auf´s Kind und manifestiert sich schon in diesem "neuen, jungen" Körper.

Gespeichert wird das ihrer Meinung nach im Bindegewebe (befindet sich überall im Körper!) als Blockadepunkt, der irgendwann einmal Schwierigkeiten machen kann, wenn er nicht aufgelöst wird. Da ich auch Reflexologie gründlich erlernt habe, glaube ich daran. Leider sind diese Blockaden nicht meßbar und schulmedizinisch nachweisbar. Mein Fazit, "wob vermeide Stress!" - Mein HNO sagte mir, ich wäre ein Sensibelchen und der Stress hat sich mein Ohr ausgesucht, andere bekommen einen Herzinfarkt! - Nebenbei funkt ja immer noch die Mondphase bei mir dazwischen (siehe mein Beitrag sehr weit vorn!)

Deshalb ist für mich auch Joggen die Sportart, mir ging´s genauso, erst Quälerei und heute Entspannung pur! Früher hätte ich als Mann Mammuts und Säbelzahntieger jagen müssen und hätte dabei meinen Stress verloren und heute .... joggen!!!

Ich wünsch Euch allen ein stressfreies Wochenende und denkt daran: "Sei gut zu Dir selbst, denn Du bist das wertvollste was Du hast!"

In diesem Sinne alles, alles Gute

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