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Morbus Menière

SousYizxuki


Hallo Jürgen. Hallo, alle anderen Schwindler! *:)

das war echt schaurig deine Krankengeschichte zu lesen. Trotzdem vielen Dank dafür! So vieles deckt sich mit meinem Leidensweg. Dass du nach all den Jahren immer noch unter den Anfällen leidest ist wirklich hart. Umso schlimmer, da du schon eine OP hinter dir hast.

Hast du mal probiert, ob du an deinen guten Tagen joggen kannst? ???

Mein Mann hatte mich dazu gedrängt. Jahrelang habe ich ihm gesagt, dass das nicht gehen würde, stimmte auch, ich war froh das ich geradeaus Spazieren gehen konnte, aber dann habe ich es doch versucht. Zuerst war es wirklich Horror, das Laufen. Dadurch liefen meine Ohren (ich habe MM auf beiden Ohren) gleichzeitig zu. Auch bekam ich während und nach dem Joggen immer Gleichgewichtsstörungen, die sich aber wieder fingen. Ich bin am Abend gelaufen, von Anfangs 5 min. habe ich mich, über ein ganzes Jahr hinweg, auf 25 min. gesteigert. Auch heute noch laufen mir beim Laufen zuerst die Ohren zu. Nach einigen Minuten spüre ich jedoch, wie der Druck nachlässt und mehr Luft durch die Nase an meine Ohren kommt. :)^

Für mich ist dieses "Zulaufen der Ohren" durch das Joggen, zu einer Art MM-Ausgleich geworden. Manchmal merke ich auch ein "Ruckeln" im Kopf und weiß, ah, es löst sich wieder. Vielleicht findet durch das Joggen, ähnlich dem Trampolinhüpfen, auch ein Abtransport der Lymphflüssigkeit im Innenohr statt. Das wäre dann vielleicht vergleichbar mit dem Meniett-Gerät.

Ich weiß, dass sind alles nur Spekulationen, aber was soll's ...

Meiner Meinung nach verursacht etwas diesen Stauungszustand im Ohr. Dieses Etwas kann im Ohr selbst, oder sogar im Kiefer/Gebiss liegen. In meinem Fall war es hilfreich alles Metall aus dem Gebiss zu entfernen. War teuer, ja, aber es hat meinen verkrampften Mund etwas gelöst. Und dadurch fließt vielleicht der Lymphstau im Ohr leichter ab.

Eine Menge "vielleicht" Wörter sind in meinem Beitrag, das stimmt, aber vielleicht hilft es ja dir und Euch weiter, was mir jeden Tag auf's neue Erleichterung schafft.

In diesem Sinne - ein angenehmes Wochenende für alle unfreiwilligen Schwindler! @:)

Susizuki

U%lfiSlas


Hallo allen Betroffenen!

Ich möchte euch gerne etwas erzählen. Mein Man hat seit knapp 3 Jahren Morbus Meniere. Dies hat sich sogar soweit verschlechtert, dass er täglich Tinnitusgeräusche hat und ständigen Schwankschwindel ohne unterbrechung. Durch zufall bin ich im Internet auf die seite der Firma [[www.neuronet.de]] gestoßen. dies hat unser Leben verändert. Seit 3 Monaten ist mein mann dort in Behandlung (es geht hier um Hirströme oder so) die wieder in die richtige bahn gelenkt werden. Seit 5 wochen ist meine mann nun ohne ohrgeräusch und ohne Schwindel. Die Behandlung zahlt zwar keine Krankenkasse ab es lohnt sich. Informiert euch doch mal vieleicht kann dem einen oder anderen auch geholfen werden.

:)^

BHettch+en2x005


Hallo Zusammen,

entschuldigt, daß ich mich so lange nicht gemeldet habe, ich habe seit 4 Wochen keinen Schwindel mehr. Deshalb schaue ich auch nicht so oft auf die Seite. Ich möchte nicht alles heraufbeschwören.

Ich nehme seit April an der Meniett-Studie in München teil. Den 1.Monat habe ich ein Paukenröhrchen gesetzt bekommen, zur Belüftung. Dann hat man mir das Meniett-Gerät für 4 Monate gegeben. Ich habe 3 mal täglich für 5 Minuten mit diesem Niederdruckpulsgenerator gepumpt und habe noch zusätzlich 3 mal täglich 2 Betahistin AL12 genommen, was ich immer noch mache. Dann habe ich 1 Wochen Pumpenpause gemacht. An der Studie haben 70 Patienten teilgenommen. Es ist eine Doppelblindstudie, deshalb haben 35 Patienten Placebo, wie ich auch, deshalb ging es mir Juli/August ziemlich schlecht. Jetzt habe ich die Pumpe nochmals für 4 Monate(monatllich wird Hörtest und Schwindeltest gemacht) und der Schwindel ist weg.

viele Grüsse,

S+chwirndi


Hallöchen zusammen!

Meniett-Studie:

Tom hat doch da auch mitgemacht und es hat nichts gebracht (oder hab ich was verpasst? ;-D). MM-Grossanfälle kommen meistens in den kälteren Jahreszeiten vor. Auch gibt es immermal Zeitphasen, wo MM nicht "aktiv" ist. Deswegen ist man noch lange - leider - nicht geheilt. Was aber schön wäre, wenn es tatsächlich wirken würde. Aber da sollte man sich doch etwas mehr Zeit lassen, um herauszufinden, ob es einfach mal eine "Pause".. kurzfristige Besserung.. etc. ist.

Die Strombehandlung mit dem durchblutungsfördernden Medikament, die ich bekommen habe, zeigte auch eine besserung des Drucks in meinem MM-Ohr. Aber leider nur kurzfristig. Kaum hat man mit den Behandlungen aufgehört hat es keine 48 Stunden gedauert, da war mein Ohr wieder "eingemauert" :-(.

Vor 1,5 Wochen musste ich bei meinem Bigboss mit der Wahrheit herausrücken. Man merkte, das etwas mit mir nicht stimmt. Ich glaubte mich knutscht ein Elch, er war doch tatsächlich "betroffen" darüber, als er hörte das ich MM habe. Natürlich erst nach dem er den Ausdruck dem ich ihm vorlegte, durchgelesen hatte. Für mich war es besonders schwer, mit meinem Chef darüber zu reden. Was wird er tun, weia.. werde ich nun tatsächlich versetzt.. solches ging mir durch den Kopf. Meine Emotionen drohten tatsächlich zu eskalieren, ich war so unter Druck in diesem Moment und dachte nur, ja keinen Anfall jetzt... fall nicht von diesem Stuhl! Einerseits wäre es ja nicht übel gewesen, damit er gleich einschätzen könnte wie MM so abgeht, doch andererseits, hätte es vielleicht schlimm ausgesehen und er würde glauben, ich wäre arbeitsunfähig. Allein von meinen Gedanken hatte ich einen Drehwurm :=o! Aber er reagierte ganz ganz anders!

Er meinte so geht es nicht weiter, ich brauch Unterstützung! Nach genau 2 Tagen hatte ich seine Entscheidung. Jetzt bekomme ich eine Kollegin zu mir versetzt, die mich bei der Arbeit unterstützt. Sie arbeitet zu 0,5 und soll mir die Verwaltungsarbeiten abnehmen, und ich mich nur auf die Bearbeitung der Fälle konzentrieren kann.

Als ich das erfahren habe, hatt man mich tatsächlich mit einem Tut-Tut-Auto vergleichen können ;-D, so hab ich geschaut. Nie hätte ich annähernd an so was gedacht. Meine Güte war ich erleichtert. Über die Kollegin freu ich mich sehr und hoffe wir werden gut miteinander auskommen!

Leider ging es mir die ganze Woche sehr schlecht. Tinitus, Schwindel etc... das Übliche halt. Es war doch sehr anstrengend für mich gewesen diese Zeit. Aber genau das, hat mich dann doch echt erschreckt. Etwas belastbareres als mich, konnte ich mir früher nicht vorstellen. Nie haben mich irgendwelche Probleme so niedergestreckt. Immer habe ich versucht ruhig zu bleiben, eine Lösung zu finden, diese anzuwenden und schwubbs war es erledigt. War voller Power, fast schon ein Andrinalin-Junkie *lach*, so nannte man mich. Die Erkenntnis traf mich schon hart! Hier merkte ich wirklich wie MM schlaucht, man rein körperlich nicht mehr so in der Lage ist, vieles wegzustecken bzw. zu überstehen. Damit musste ich erstmal fertig werden; deshalb war ich jetzt eine Weile hier kurz angebunden.

Ich habe es zwar akzeptiert, aber ich glaub daran knabbere ich doch noch in meinem Inneren eine ganze Weile, nicht mehr die Selbe zu sein, die ich einmal war.

Zum Versorgungsamt:

Habe bisher noch nichts von denen gehört! ]:D

Etwas Zeit bekommen sie noch, bevor ich eine Anfrage stelle. :=o

Zur Reha:

Außer Schickane von der Rentenversicherung, ist bisher nichts entschieden worden! Die wollten doch tatsächlich einen Ausbildungsvertrag der vor 25 Jahren geschlossen wurde in Kopie haben. Das ich den noch besitze, haben die nämlich nicht geglaubt ]:D. Nur man konnte keine Kopie mehr machen, die Schrift war so ausgeblichen! Trotz das Rentennachweise bestehen und auch Zahlungen in meiner damilien Ausbildungszeit eingegangen sind, wären angeblich diese Zeiten nicht geklärt! Denke ich muss jetzt eine Beschwerde an die Leitung der Deutschen Rentenversicherung loswerden. Sie sollten sich mal allein schon die Aufbewahrungszeiten durchlesen und was noch komischer ist. Jedes Jahr bekomme ich eine Übersicht, wo bisher nie ein Zeiträume moniert wurden. Außerdem verlangen sie laufend eine Geburtsurkunde und Kopien meines Personalausweises (die sie schon nachweislich mehrmals erhalten haben), damit ich nachweise, dass ich tatsächlich die Person bin, um deren Rentenkonto es geht. ]:D ]:D ]:D ]:D Wenn die so weiter machen, werde ich wohl zu einem Anwalt müssen und es auf eine Klage vor dem Sozialgericht ankommen lassen müssen, wenn der Anwalt bestätigt, dass es sein muss. Vielleicht entschließe ich mich auch zu Günther Jauch zu gehen *pruscht*! Wär doch mal was anderes!!!

Was ist das für ein Land, wo "Kranke" auf diese Weise behandelt werden ??? ??? ??? :(v :(v :(v

So viel mal dazu, wie es mir in den letzten Wochen ergangen ist.

Liebe Grüße

Schwindi *:)

Mranu.79


HALLO ZUSAMMEN

ICH LEIDE SEIT 10 WOCHEN UNTER DIESER ÜBLEN KRANKHEIT MM!ICH HATTE SCHON 6 SCHWERE ATTACKEN WELCHE MEISTENS ÜBER 3 STUNDEN ANHIELTEN.SEIT MEINEM LETZTEN ANFALL VERFOLGT MICH DER SCHWINDEL FAST TÄGLICH.MANCHMAL HAB ICH SOGAR SCHON DEPRESSIVE VERSTIMMUNGEN UND ZWEIFLE AN MEINEM VERSTAND.ICH WAR EINE LEBENSLUSTIGE AKTIVE PERSON..DIE KRANKHEIT GEHT MIR ECHT AN DIE LEBENSKRÄFTE.ICH NEHME UNMENGEN VON MEDIKAMENTEN ,WELCHE NICHT DEN GEWÜNSCHTEN EFFEKT ERZIELEN.ICH WÜNSCHE MIR NICHTS SEHNLICHER , ALS MEIN ALTES LEBEN ZURÜCK.MEINE AUSBILDUNG ZUR MUSIKALISCHEN FRÜHERZIEHERIN UND MUSIKGRUNDSCHULL. MUSSTE ICH AUF EIS LEGEN.ICH WÜRDE VOR EINER OPERATION NICHT ZURÜCK SCHRECKEN.KENNT JEMAND EINEN ERFAHRENEN ARZT.ODER HAT JEMAND SCHON EINE ERFOLGREICHE OP HINTER SICH?LIEBE GRÜSSE,MANUELA

j_ü]rgexn44


Hallo Manu79,

es ist zwar schon vielfach hier in diesem Forum angesprochen worden, aber nochmals eine OP die wirklich erfolgversprechend ist, gibt es leider nicht. Auch die vielen Medikamente die als hilfreich angepriesen werden, helfen uns, den Betroffenen am wenigsten. Auch gibt es keine Therapie, an deren Ende eine Heilung stünde.

Wie soll es auch eine Therapie geben, wo noch nicht einmal die eigentliche Ursache erforscht ist.

Bislang weiß man nur, daß die Schwindelattacken durch ein "endolyphatisches Geschehen" im Innenohr ausgelöst werden, verursacht durch ein Mißverhältnis von produzierter und resorbierter Lymphflüssigkeit.

Die einzige und wohl erfolgversprechende Methode, ist die Innenohrauschaltung mittels eines Medikaments (Gentamycin). Allerdings ist dies eine destruktive Maßnahme, welche nicht reversibel ist.

Halte für Notfälle ein gutes Mittel gegen Erbrechen bereit, mir hat immer das Medikament Vomex A recht gut geholfen. Nimm die Zäpfchen, da bleibt der Wirkstoff auch bei Erbrechen im Körper.

Für mehr Infos stehe ich auch unter meiner PN zur Verfügung.

Ich wünsche Dir viel Kraft für die kommende Zeit,

alles Gute wünscht Dir

Jürgen

*:)

bcitblu6me


Hallo,

ich bin neu hier. Mein Mann leidet nun auch schon seit 7 Jahren an MM und ist langsam am Verzweifeln. Wir versuchen hier im Großraum Frankfurt einen Arzt zu finden, der bereit wäre eine Therapie mit dem Meniett zu unterstützen, bisher Fehlanzeige. Hat jemand eine gute Adresse?

Wie klappt's mit diesem anderen, wesentlich günstigeren Gerät? Hat jemand damit Erfolge erzielt?

Birgit

sTto'pp.elx1


Hallo,

auch ich bin neu in diesem Forum.

Nachdem ich bereits seit 4 Jahren mit Meniere, starken Ohrgeräuschen sowie Schwerhörigkeit zu kämpfen habe, bin ich sehr verzweifelt.

Eine Reha Anfang des vergangenen Jahres brachte mir für ca. 6 Monate eine zwar nicht beschwerdefreie, jedoch mit selten auftretenden Schwindelattacken versehene Zeit.

Während des letzten halben Jahres hat sich die Form und der Verlauf der Anfälle verändert.

Zu den wie von euch bereits beschriebenen schweren Anfällen mit zeitweise unkontrollierbarem Harn- und Stuhlabgang sowie Erbrechen treten "kleine Anfälle" auf, die noch spontaner und unkalkulierbarer sind. Sie dauern nicht so lang (ca 1/2 bis 1 Stunde), treten aber seit einigen Wochen fast täglich auf. Heute habe ich auf dem Weg zu meiner Arbeitsstelle einen kurzen Stop zur Erledigung eines Bankgeschäftes gemacht. Währenddessen ereilte mich wieder dieser verflixte Schwindel, so dass ich nach Erstversorgung durch eine sehr netten Geschäftsfrau mein Auto stehen lassen und mit dem Taxi wieder heimfahren musste.

Eine Teilhabe am normalen privaten Leben ist fast nicht mehr möglich, da ich mich gar nicht mehr aus dem Haus traue.

Kennt vielleicht jemand einen guten HNO-Arzt oder Neurologen im Ruhrgebiet, der sich mit dieser Krankheit auskennt? Die mich bislang behandelnden Ärzte vermitteln mir inzwischen das Gefühl, mich los werden zu wollen.

j0ür^gen4x4


Hallo stoppel1,

bitte schau Dir die vielen Beiträge von Betroffenen an. Fast keiner ist dabei, denen ein Schulmediziner helfen konnte.

Auch wenn ich mich zum Xten-male wiederhole, die Krankheit ist derzeit nicht therapierbar, geschweige denn heilbar!

Dein Gefühl, der Dich behandelnde Arzt will Dich los werden, ist nicht aus der Luft gegriffen. Die HNO-Ärzte wissen doch viel zu wenig von dieser Krankheit. Zudem können sie den Patienten außer ein paar warmen Worten, eh nur die Medikamente in die Hand drücken, die von den Pharmaproduzenten mit viel Werbeaufwand und Geld, in die Praxen gedrückt werden. Diese Medikamente wie Vasomotal, Pentoxifyllin, Melopat u.ä. gehen über den Wirkungsgrad eines Placebo nicht hinaus.

Ich persönlich bedauere, Dir keine bessere Mitteilung machen zu können, aber dies ist die Realität.

Laß Dich aber bitte nicht in Deiner großen Not von vermeintlichen "Wunderheilern" bequatschen, dann käme neben der Krankheit auch noch ein wirtschaftlicher Verlust hinzu!

Ich wünsche Dir hoffentlich eine große "Schwindelpause" und alles Gute

Jürgen

:)^

SHch,wi7nxdi


Hallöchen alle zusammen!!

Erstmal willkommen an all die "Neuen"!! :-D

Liebe Leutz, ich glaub ich hab bei all den medizinischen Berichten etwas übersehen, MM ist eine psychosomatische Krankheit! Ja ... ich hab das echt übersehen. Aber die Rentenversicherung ist voll dieser Meinung!!!!!]:D

Anno.. hätten wir nicht alle einen Sprung in der Schüssel, wären wir auch nicht krank!!!

Ich glaub mir wird schlecht!! Und sauer bin ich auch! Ich emfpinde es als eine bodenlose Umverschämtheit eine körperliche Krankheit als psychosomatisch abzustempeln; wo bleibt denen ihr Fachwissen?

Ja ich hab es schwarz auf weiß! Habe meinen Kurantrag bewilligt bekommen *>:(. Für mein Kranheitsbild ist genau die Psychosomatische Burg Klinik in Stadtlengsfeld richtig!!! Ey, eins muss ich denen aber mal lassen, ich habe gleich 6 Wochen bewilligt bekommen. Was ich in dieser Zeit mit meinen Kindern machen soll, steht da nicht drinnen!!

Die Kurklinik hab ich mir mal genau unter die Lupe genommen. Ein Jeder bekommt da einen psychologischen bzw. psychatrischen Betreuer und einen Arzt (egal welchen!). Die haben nicht mal einen HNO-Doc 8-).

Sicher, so mancher braucht dementsprechende Hilfe um mit der Krankheit fertig zu werden; dass mein ich ja garnicht!

Aber ich nicht! Ich habe mich damit abgefunden und habe es akzeptiert MM zu haben. Ich gehe weiterhin arbeiten und versorge meine 2 Kinder selbst (Trennung vom Ehemann war gerade letzten Mai)!! Auch habe ich kein Problem allein nach draußen zu gehen!! Gehe sogar nachts mit den Hund allein gassi. Natürlich ärgere ich mich auch, wenn es wieder losgeht und je nach dem wo ich mich gerade befinde, finde ich es auch nicht gerade günstig. Aber ich habe nun mal diese Krankheit und gut ist.

Natürlich hätte ich mich nicht so darüber geärgert, wenn ich in eine Reha-Klinik (die auf mein Kranheitsbild eingerichtet ist) bekommen hätte und neben der Therapien, hätte ich auch die psychologische Beratung mitgenommen. Aber nicht um MM zu therapieren!! Sondern um sich einfach mal mitzuteilen; sehen was aus dieser Sicht an der Situation noch zu verbessern ist.

Ach herje.. entschuldigt bitte meinen Sarkasmus! Aber wer würde mich wohl am Besten verstehen, außer IHR alle da, die das gleiche habt.

Der Widerspruch ist vorpragrammiert! ]:D

Liebe Grüße

Schwindi

TYogepxi 37


Hallo auch ich bin neu hier. Ich les schon seit einiger Zeit eure Beiträge und dacht mir jetz muss ich auch mal was dazu sagen. *:) Ich selbst hab auch seit 3 Jahren MM. Etliche OP-S hinter mir und das ganze volle Programm. Das letzte was ich gemacht hab war ne Reha. Und jetzt ratet mal ob es was gebracht hat? Ne nicht wirklich. Ich war auch in ner psychosomatischen Kinik 4 Wochen. Viel Feldenkrais und Autogenes Training. Ich war zumindest nach den 4 Wochen total entspannt als ich wieder zu hause ankam. Aber mehr auch nicht. Leider habe ich keine besonders wertvollen Tips für den Umgang oder irgendwelche Behandlungsmethoden für MM bekommen die ich nicht schon kannte. Im großen und ganzen war es ein schöner Urlaub :)^ Ich wünsche dir Schwindi das du vielleicht mehr Erfolg hast wie ich falls dein Widerspruch erfolglos bleiben sollte.

Bis dahin ganz liebe Grüße

Togepi

jlürg1enx44


Hallo Schwindi,

hast Du denn einen kompetenten HNO-Arzt, der zweifelsfrei "MM" bei Dir diagnostiziert hat, dann hätte man doch eine Kur für Morbus Menière-Kranke in einer Fachklinik verordnen müssen, (zB. Fachklink Arolsen).

Laß Dich auf keinen Fall auf solch eine Kur ein, damit bist Du "abgestempelt "! Natürlich läßt sich nach einer längeren Leideszeit durch Morbus Menière eine psychsomatische Komponente nicht leugnen, aber diese ist nicht die ursächliche Krankheit, sondern eine Reaktion auf diese Krankheit. Dieses sollte ansich den dümmsten Amts-bzw. Vertrauensarzt bekannt sein. Mein Amtsarzt hat auch immer von einer Spontanheilung "geträumt" und damit meinen vorzeitigen Ruhestand verzögert.

Versuch doch bitte bei einer entsprechenden Instanz dagegen anzugehen. Vielleicht kann Dir dabei mit einem kompetenten Rat die Deutsche Tinnitusliga oder eine andere Initiative helfen.

Ich wünsch Dir alles Gute, aber keine Kur in einer derartigen Einrichtung :(v :(v :(v!!!

Viele Grüße

Jürgen44

*:)

SQchw]indi


Hallöchen zusammen,

ja Jürgen ich habe von einem Neurologen und von einen HNO-Arzt die Diagnose festgestellt und festgeschrieben bekommen.

MM ist nunmal keine psychosomatische Krankheit und meinen Unfall als ich angefahren wurde, den hab ich mir auch nicht eingebildet! Aber das man hier unterstellt, man würde das alles sich einbilden ist die Höhe!

Du hast recht Jürgen.. damit wäre ich abgestempelt. Der liebe Gott wusste schon weshalb er mir meinen Beruf gegeben hat, der Widerspruch wird sich gewaschen haben!!!;-D Besonders deshalb, da der Gutachter der von denen bestellt wurde, ausdrücklich gesagt hat, ich hätte kein psychisches Problem. Dieses Gutachten ist mir bisher nicht vorgelegt worden! Genau nach der Rechtsbehelfsfrist ist der Bescheid angekommen. Aber ich werde das Gutachten verlangen und wegen nicht Bekanntgabe Antrag auf Stellung in den vorigen Stand machen. Wenn der Gutachter was anderes da reingeschrieben hat, als er mir bei dem 2-stündigen-Termin gesagt hat, wird er mir einiges erklären müssen. Wenns sein muss fahre ich nach Baden-Baden und lärme in seiner Praxis!! ]:D Meine Güte ich bin immer noch sauer! :(

Sicher hätte ich nichts gegen einen 6-wöchigen-Urlaub Togepi. Aber ich habe auch 2 Kinder, das macht das ganze schwieriger; ich weis nicht unmöglich, aber schwierig eben! Außerdem würden die mich viel früher heimschicken, weil ich die Psychologen und Psychiater "hops" nehmen würde (habe ich schon mehrmals gemacht :=o). Die hätten es nicht so gut mit mir. Außerdem mache ich nichts, was ich nicht selbst für richtig halte. Also auch keine Anwendungen, die nichts mit meinem Krankheitsbild zu tun haben etc. Wie würde mein Sohn sagen: " ... die haben gelitten..." :)^

Was mich am meisten stört ist aber die Tatsache wirklich solch einen Stempel aufgedrückt zu bekommen. Wenn uns alle MM´ler jemand fragen würde, wollt ihr die Krankheit weghaben, dann würden wir alle ganz laut HIER und JA schreien. Und natürlich würden wir uns psychosomatisch behandeln lassen, wenn es denn wirklich so wäre. Lieber Gott! Wir haben aber keine Chance auf Heilung (bisher zu mindest)!!!! Muss man da noch drauf rumtrampeln?

Jetzt bin ich mal sehr gespannt, was sich das Versorgungsamt noch einfallen lässt. Ich glaub da explodiere ich bestimmt, wenn die auch mit so einem Qautsch kommen.

Eins könnt ihr gewiss sein; ich werde immer und überall dagegen kämpfen uns MM´lern solch einen Stempel aufzudrücken!!!! Weil, wenn sie es bei einem schaffen, sind die anderen mit verloren. Solche Dinge kommen in denen ihre Listen und es hat keiner eine Chance auf die richtige Therapie und Reha (mit der Verwaltungsmaschinerie habe ich meine Kenntnisse und Erfahrungen!).

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sonntag der absolut schwindelfrei ist!

Liebe Grüße

Schwindi *:)

S!chEwindi


Halllooooooo ist niemand mehr da ??? ??? ??

Gruss Schwindi :-/

j0ürgeXn44


Hallo Schwindi,

eigentlich ist es doch erfreulich, dass es keine neuen Fälle von Morbus Menière Erkrankungen gibt :=o!

Ich glaube aber, dass sich Betroffene eher anderen Foren zuwenden, *:) Über die Gründe würde ich gern eine Diskussion eröffnen.

Viele Grüße

Jürgen

*:)

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