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Morbus Menière

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Hallo zusammen,

ich schreibe hier, da mein 17 jähriger Sohn zu 99 % wohl Morbus Meniere hat.

Angefangen hat es wohl 2007; hier hatte er einen einmaligen Schwindelanfall. Ein Jahr später traten ca. zwei Anfälle im Jahr auf. Vom Hausarzt immer auf Kreislaufschwäche geschoben. Dieses Jahr hat er im April sowie Mai mehrere Tage hintereinander diese Schwindelattacken bekommen. Ich musste ihn von der Schule abholen, zuhause legte er sich hin, schlief feste ein und war nach ca. vier Stunden wieder einigermassen ok.

Daraufhin habe ich alles in die Gänge geleitet, dass er nun komplett durchgescheckt wird. Der erste Termin bei einem HNO in Rüsselsheim - katastophal - der Mann hätte besser Komiker werden sollen. Nach der Gleichgewichtsprüfung und Hörtest, teilte er uns mit, dass mein Sohn eine Tiefton-Schwerhörigkeit auf dem linken Ohn hat, sprich einen Hörverlust von ca.60%. Gleichzeitig wollte er ein MRT machen, da Verdacht auf einen Tumor im Kopf. Wortwörtlich brachte er es so rüber. Und zeigte meinem Sohn ein hübsches kleines Hörgerät. Der war natürlich erst mal platt und wollte davon nichts wissen.

Weitere Stationen waren, nachdem das MRT unauffällig war, ein Orthopäde, ein Kardiologe, ein Neurologe, ein Augenarzt,(mein Sohn ist Brillenträger) sowie ein weiterer Neurologe und HNO spezialisiert auf Schwindeldiagnostik.

Von den meisten Ärzten haben wir uns wie Simulanten behandelt gefühlt. Keiner hatte auch nur irgendwie Interesse gezeigt herauszufinden woher die Schwindelattacken bei einem 17, fast 18 jährigen jungen Sportler herkommen, oder dass ihn dies seelisch natürlich auch belastet.

Der erste, der auf MM tippte war der zweite Neurologe, sowie der zweite HNO, der uns nun eine Überweisung in die Uni Mainz zur HNO gegeben hat. Weiterhin hat er meinem Sohn Vomex A Kapseln aufgeschrieben, die er am besten immer bei sich hat. Weiterhin hat er ihm gesagt, dass er sich doch mal mit dem Gedanken eines kleinen Hörgerätes anfreunden soll. Er hat sich wohl schon so an den Hörzustand gewöhnt, dass er es irgendwie ausgleichen kann.

Ich hoffe sehr, dass diese Attacken für dieses Jahr vorüber sind und sich nicht in weiterem Masse mit den Jahren steigern.

So jetzt habe ich einen halben Roman geschrieben, aber das musste mal sein. Vor meinem Sohn möchte ich meine Ängste nicht zeigen um ihn noch mehr zu verunsichern.

SOusiYzukxi


Hallo Ihr Lieben! @:)

Heute war ich mutig und habe mich in die Atlastherapie gewagt. :)^

[[http://www.atlantotec.com/ [[www.atlantotec.com/]]]]

Schon seit vielen Jahren (zwei Jahre bevor Morbus Meniere vor 14 Jahren begann) hatte ich - durch einen schweren Reitunfall - Probleme mit dem oberen Nacken. Die Fachärzte, wo ich war, konnten daran aber nichts feststellen auch Röntgenbilder waren unauffällig.

Heute hatte ich meinen allerersten Termin beim Atlastherapeuten.

Ja, er hat bei mir was gefunden. Und zwar war mein erster Wirbel nicht nur verdreht, wie bei den meisten Menschen die zu ihm kommen, sondern zudem noch seitlich verschoben, und das sehr stark. Der Therapeut meinte, dass dies mit ziemlich brutaler Gewalt geschehen sein muss. Na ja, der Sturz vom Pferd, im vollen Galopp mit dem Kopf gegen eine Holzwand gelandet, war alles andere als sanft. {:(

Zur Zeit fühle ich mich ziemlich müde. Mein Kopf schmerzt etwas, wie als ob darin etwas arbeitet. Mein schlimmstes Ohr fühlt sich ganz warm - aber gut an. Der Tinnitus dröhnt gleichmäßiger im Kopf und etwas leiser als üblich. Mich hinzulegen traue ich mich noch nicht, dass erwartet mich heute am Abend früh genug. Flach hinlegen konnte ich mich seit Anfang der Beschwerden (vor 14 Jahren) nicht mehr. :|N

Heute konnte der Therapeut nur den seitlich verschobenen Wirbel zurechtrücken, in zwei Wochen will er sich noch an den gekippten Zustand des gleichen Wirbels wagen. In seinen perfekten Sitz wollte der Wirbel heute noch nicht zurück, alles an Muskeln dort ist heftig verkrampft und stark verkürzt. Das soll sich in den nächsten Tagen bessern. :)-

Laut des Therapeuten baute sich durch den verschobenen Wirbel immer ein Druck im Kopf und Innenohr auf, der durch Entspannung (oder Schwindel-Anfall) tatsächlich weniger wurde.

Mal schauen, wie die Nacht wird. :-/

Liebe Grüße an Euch,

RJami


Hallo,

seit dem 10.02.2009 hatte ich keinen Anfall mehr bis letzten Donnerstag (5 Stunden), dann einen am Sonntag (7 Stunden) und einen den Samstag drauf (6 Stunden) Dauerschwindel hab ich immer und seit ich diese 3 Anfälle kurz hintereinander hatte wieder so verstärkt das ich taumle, ausserdem leide ich seit dem unter unkontrollierten Schweissausbrüchen bin dann innerhalb von 1 Minute klätschnass, habt ihr das auch?

Komischerweise ist mein Gehör immer noch kaum verschlechtert, der Tinnitus war jetzt ein paar Tage ziemlich laut aber seit heute ist er wieder kaum hörbar.

In einem Anfall merke ich keine Verschlechterung des Gehöres und auch keine Verstärkung des Tinnitus, ausserdem haben die Anfälle mittlerweile eine völlig andere Qualität angenommen, ich habe keinen andauernden Drehschwindel mehr wie am Anfang, aber mein Kopf wird dann zentnerschwer ich kann ihn kaum bewegen in dem Anfall am Sonntag konnte ich 1 Stunde lang nicht mal meine Finger oder einen Zeh bewegen, das Erbrechen kommt mittlerweile erst nach 1-2 Stunden und nicht mehr wie früher bereits nach Minuten. Kann an Vomex A liegen.

Bin immer noch nicht überzeugt davon das ich MM habe ... vielleicht aber auch nur weil ich es nicht haben will. Meine Ärzte sind überzeugt.

Habe hier gelesen das Jemand schrieb sie sieht seit dem schlechter, das ist bei mir auch der Fall meine Augen haben sich definitiv verschlechtert ich bekomme eine Brille. Ausserdem hatte ich vor ca. 2 1/2 Jahren neue Zähen bekommen und etwa 3 Monate später den ersten Schwindelanfall. Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang? Wenn neue Zähne nicht so unerschwinglich wären würde ich das ausprobieren.

Im Moment leide ich mal wieder unter Zukunftsängsten :-( bin allein und berufstätig und habe fürchterliche Angst meinen Job zu verlieren. Ich komme eh schon nicht mehr aus dem haus vor lauter Angst in der Öffentlichkeit einen Anfall zu bekommen wenn dann auch noch der Job ausfällt was soll werden?

LG

Rami

hveizx67


Hallo Lissy, Hallo Rami,

schön Euch bergrüßen zu dürfen (natürlich nicht aus den Gründen des Forums)

und hallo susizuki, endlich hast Du es geschaft zur Atlastherapie ich bin

schon ganz heiß auf neuste Neuigkeiten von Dir, hoffentlich bringsts was !:)^

Schade dass sich Tom nicht mehr meldet, weiß jemand was von Ihm?

Grüße Uwe,

Achso mir geht es nach wie vor blendent, mein Schwindel hat sich

völlig verabschiedet und hören tu ich 1A (hoffentlich für immer)

W`all0y 1


Hallo,ich misch mich jetzt einfach mal mit ein,da ich ein paar fragen habe.

Ich mag nicht mehr zum Arzt gehen,wgen dem Schwindel.Kommt ja alles vom Rücken.

Hab vor 4 Jahren 30 kg abgenommen,der Schwindel ist geblieben.

Bin naber gesund,Blut,MRT,usw.alles gut.

Nun zu meinen Symptomen:druck auf den Ohren und der geht nach meinem Gefühl auch auf das Kiefergelenk.

Gerade wenn mir schwindelt hab ich das Gefühl als wenn ich nicht richtig sehen kann.Teiweise Kopfschmerzen.

Sehr Lichtempfindlich,aber Sonnenbrille geht aufs Auge.

Kann mir jemand von euch weiterhelfen,bin mit meinem Latein am Ende. ??? ??? ???

SAusizuxki


Hallo Uwe, schön, dass es dir so gut geht! *:)

Die erste Woche - mit halbgerichteten Atlaswirbel - ist jetzt beinahe um.

Die ersten beiden Tage (nach der Behandlung) waren einfach genial. Ich konnte super schlafen. :)z Der Tinnitus ist seitdem viel leiser als sonst und die Ohren freier. Das spiegelt sich auch im Hörvermögen wider, welches um etliches klarer ist. Seit zwei Tagen habe ich gelegentlich heftige Kopfschmerzen - dann sind sie wieder weg. %-| Ich glaube, dass sich bei mir im Oberstübchen was umsortiert und hoffentlich auch regeneriert.

Zur Zeit schlafe ich in der Nacht ziemlich leicht und unruhig. Kann an den Folgen der Behandlung liegen oder an dem heißen Wetter. Oder auch daran, dass mein Sohn am Dienstag am Fuß operiert wird (Vollnarkose). :-( Hoffe sehr, dass dabei alles gut geht. Sowas belastet mich immer ganz gut - und da ich schlecht verdrängen kann, spiegelt sich das gleich in meinem Kopf/Ohrzustand wieder.

Am 10. 7. (Freitag) habe ich meinen zweiten Termin beim Wirbelspezialisten. Mal schauen, ob der Wirbel dann in seine richtige Position zurückflutscht.

Also bitte: "Daumenhalten" für diese Woche! :)^

Liebe Grüße an Alle,

hDeiRzx67


Hallo Susi,

ich drücke alle Daumen, dass die Behandlung Erfolg hat,

wo machst Du die Behandlung?

Gibt es diese auch in der Nähe von Stuttgart?

Grüße uwe

Hallo Wally,

ntmy *:)

bei mir war es ähnlich, auch ich habe immer wieder Kieferprobleme und Sehstörungen,

ich melde mich aber später nochmal,

Grüße uwe

W]a8lly x1


Hallo Uwe,das wäre nett,denn ich weiß so langsam echt nicht mehr weiter.

Gruß Bianca

haeizx67


hi Bianca,

hier bin ich nochmal, Du schreibst Du gehst nicht

mehr zum Arzt, das halte ich ehrlich gesagt für den falschen Weg.

Wir alle hier (ich glaube dass ich für den Großteil sprechen kann) haben

unsere Odysee bei den Ärzten hinter uns, aber Schlußendlich sind es doch die

Ärzte die uns Linderung (von Heilung kann man eigentlich bei MM nicht sprechen, da man

eigentlich immer mit einem Rückfall rechnen muß) der Symptome bringen können.

Natürlich ist es auch wichtig zum richtigen Arzt zu kommen, Du schreibst es käme eh alles vom Rücken?

Was heißt das, wer behauptet das?

Warst Du schon mal beim HNO?

Gib uns ein bisschen mehr Input

Grüße UWe

Swusibzuki


Hallo Uwe!

Danke - fürs Daumendrücken!

Für die Behandlung bin ich in Andernach/Koblenz bei Marcus Rose. Ein sehr netter und kompetenter Therapeut.

Schau, hier ist die allgemeine Therapeutenliste:

[[http://www.atlantotec.com/index.php/Kontakt-Deutschland-Atlaskorrektur-Atlastherapie-Therapeutenliste.html]]

Da gibt es auch einen Atlantotechniker in der Nähe von Stuttgart.

@ Bianca,

wäre die Atlastherapie nicht auch etwas für dich ???

Du sagst, dass der Schwindel vom Rücken her kommt, deine Beschwerden sind tatsächlich ähnlich wie meine. Auch bei mir ist nur eine bestimmte Seite total verspannt (rechts) und auf dem Ohr dort höre ich am schlechtesten. Morgens, oder wenn ich ziemlich entspannt bin, ist meine Sehschärfe eindeutig besser. Auch das Hörvermögen reagiert positiv auf Entspannung.

Ich hatte schon etliche Massagen, KG und Osteopathie ausprobiert und nichts hat die Fehlstellung meines ersten Halswirbels entdeckt und beseitigen können. Noch nicht mal Röntgenbilder oder Kernspinto. konnten das ersichtlich machen. Es ist unglaublich, aber wenn ich jetzt erlebe, dass es wirklich Krümelchen für Krümelchen jeden Tag besser wird - mit Kopf und Ohren ...

Du sagst, du hättest 30 kg abgenommen :)^ So ein Gewicht und ein winziger Sturz - kann sicherlich eine Halswirbelsäule verschieben.

Nimmst du Tabletten gegen den Schwindel ein?

Liebe Grüße,

BEettcOhenx2005


Hallo Zusammen,

ich habe einen Widerspruch für meine Kostenübernahme für das Meniett-Gerät eingelegt und habe prompt einen Anruf der Krankenkasse bekommen. Ich mußte nochmals alles schildern (Studie, Placebo). Erst jetzt habe ich erst den Eindruck, daß sich jemand damit beschäftigen will.

Hallo Uwe, wie weit bist Du mit deinem Antrag? Du hast ja im Moment kein Paukenröhrchen.

Mir geht es weiterhin sehr gut. Mein Paukenröhrchen ist nur ziemlich verdreckt. Mein HNO versucht es jetzt ganz sanft zu reinigen, damit es nicht raus fliegt. Ich trage es ja nun schon fast 1,5 Jahre.

viele Grüsse

hzeizM67


Hallo Bettchen 2005,

schön von Dir zu hören, ich bin auch mit den

Wider-Wider-Widerspruch gescheitert und hab es jetzt

adakta gelegt. Nächste Woche bin ich zur Kontrolle in

Großhadern und zeige auch dort nochmal den

Ablehnungsbescheid. Denn ich finde es schon komisch,

dass einem gesagt wird, dass zu 99% die KK das Meniett bezahlt,

lt. medizinischem Dienst aber einem mitgeteilt wird, dass noch nie

ein Meniett bezahlt wurde!

Gott sei Dank verhält sich bei mir alles ruhig, ach ja ohne Paukenröhrchen (seit ca. 6 Wochen) und ohne Betahistin (seit ca. 5 Wochen), außer manchmal (auch heute) ist mir

ist mir leicht schumrig, hab aber gemerkt dass auch viel von regelmäßigem essen und

natürlich vom Wetter abhängt.

Aber im großen und ganzen geht es mir wirklich 1a (außer der Tinnitus) und ich

hoffe natürlich dass es so bleibt.

Gruß Uwe

ggerh~ar4dx46


Hallo zusammen *:)

auch ich leide seit 1997 an Morbus Meniere, die Krankheit wurde allerdings erst nach unzähligen Untersuchungen im Jahr 2000 diagnostiziert. Da zu diesem Zeitpunkt, meine Schwindelanfälle in immer kürzeren und heftigeren Zeitabständen auftraten, haben meine Ärzte mir geraten mich einer Sakkotomie zu unterziehen, was ich 2001 dann schlußendlich auch gemacht habe. Die Operation verlief erfolgreich und verschaffte mir drei Jahre ohne Schwindelanfälle. Erst 2004 traten dann wieder vereinzelt Anfälle auf, die dann aber auch wieder für längere Zeit verschwanden. Erst ab 2006 begannen die Anfälle wieder heftiger und in kürzeren Zeitabständen aufzutreten. Seit dieser Zeit werde ich eigentlich ständig von Schwindelanfällen begleitet, mal mehr mal weniger stark. Dabei habe ich sämtliche Arztpraxen durchlaufen und nahezu alle Medikamente und Behandlungsmethoden ausprobiert, leider ohne maßgeblichen Erfolg. Wie ihr alle wisst kann das auf Dauer ganz schön zermürbend sein. Als nun quasi letzte Möglichkeit bietet sich die Ausschaltung des Gleichgewichtsorgans an, der ich allerdings noch etwas skeptisch gegenüber stehe. Ärzte sagen, ein einseitiger Ausfall des Gleichgewichtsorgans wäre kompensierbar und die Behandlung würde auf Dauer Ruhe bringen. Das ist auch das Anliegen meines Schreibens. Hat denn schon jemand Erfahrung mit einer solchen Operation? Wie sind die Aussichten auf ein schwindelfreies Leben danach? Ist ein solcher Eingriff generell zu empfehlen?

Für Eure Antworten bedanke ich mich im Voraus.

Beste Grüße

Gerd

j|ürgexn44


Hallo gerhard46,

die Auschaltung des Gleichgewichtsanteils mittels Gentamycin ist eine wirkungsvolle, aber auch eine destruktive Maßnahme. Deshalb sollte man diesen Schritt gründlichst abwägen! Diese Maßnahme ist nicht reversibel, also entgültig. Die Ärzte haben recht, das das andere Gleichgewichtsorgan nach einiger Zeit das "Gleichgewichtsdefizit" kompensiert. Was allerdings ein wenig verschwiegen wird, wie man in dieser Zeit zurecht kommt. Die Zeit danach soll alles andere als leicht sein, leider oder gottseidank kann ich Dir aus eigener Erfahrung dazu nichts mitteilen, habe aber einige Leute gesprochen, die diese Maßnahme haben machen lassen.

Der Preis für die "Schwindelfreiheit" war nicht gerade klein.

Zur Information: ich habe seit 1997 "MM", bei mir wurde im Jahr 2000 eine Sakkotomie durchgeführt. Allerdings mit dem gleichen Erfolg wie bei Dir. Die Statistik geht hierbei von ca einem Drittel "Versager" aus. Leider waren wir bei diesem einen Drittel. Die Gleichgewichtsausschaltung habe ich mir verkniffen. Nach weiteren zwei schlimmen Jahren, mit stärksten Schwindelanfällen, zum Schluß sogar mit plötzlichen Umfallen, ließen diese ganz plötzlich nach. Nach meinem heutigen Kenntnisstand, ist der Morbus Menière wohl "ausgebrannt", so nennen es wohl die Experten.

Du schreibst, die Innenohrausschaltung sei quasi die letzte Möglichkeit, sich von diesen bösartigen Schwindelattacken zu befreien. Ich wollte Dir mit meinem Bericht ein wenig Hoffnung machen, das es eine, wenn auch kleine Chance gibt, diesen radikalen Schritt nicht machen zu müssen!

Vielleicht zum Schluß noch einmal die Statistik: Durchschnittlich nach ca 9 Jahren scheint bei 75% der Betroffenen der Morbus Menière ausgebrannt.

Ich wünsche Dir alles Gute und triff die für Dich beste Entscheidung.

Viele Grüße

:)^ :)^ :)^

Jürgen44

g3erUh-ard4x6


Hallo Jürgen44,

vielen Dank für deine mutmachenden Worte. Tatsächlich halten sich die Ärzte über die Nebenwirkungen eines solchen Eingriffs mit ihren Aussagen bedeckt, deshalb auch meine Skepsis. Du hast geschrieben, dass du mit Leuten gesprochen hast die sich dieser Operation unterzogen haben. Wie haben sich diese Leute denn im Nachhinein geäußert? Eher positiv oder negativ? Waren sie vom Schwindel befreit und mussten dafür mit anderen Beschwerden klar kommen?

Du hast vermutlich recht, eine solch radikale und irreversible Maßnahme sollte gut überlegt sein, aber nach nunmehr 12 Jahren Morbus Meniere verlässt einen dann doch irgendwann die Hoffnung auf Besserung und man würde alles dafür tun um wieder ein Stück Lebensqualität zurückzugewinnen. Die Frage ist blos, zu welchem Preis?

Wie es nun weitergeht, weiß ich momentan auch nicht, am besten nicht die Hoffnung verlieren. Deine Worte haben mich zumindest bestärkt , keine überstürzten Entscheidungen zu treffen, die ich im Nachhinein evtl. bereuen könnte.

Viele Grüße

Gerd

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