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Morbus Menière

m`ini{katzxe


Hallo Steffi,

Kein schulmedizinisches Medikament macht diese Krankheit heilbar. Aber wenn du nur Drehschwindel hast hast du Glück gehabt- TCM hilft.

Du kannst mal "Morbus Meniere TCM" bei Google eingeben

oder

Dr He: Morbus Meniere ist heilbar:[[http://www.morbus-meniere.net/index.php]]

j:üprgKenx44


Hallo liebe "MM" Betroffenen,

mit schöner Regelmäßigkeit, wird immer wieder versucht uns Betroffenen, eine Heilungsschance von irgendwelchen dubiosen Anbietern zu offerieren! Ich möchte nicht grundsätzlich davon abraten, aber bei all diesen Anbietern steckt ein handfester kommerzieller Aspekt dahinter! Um es nochmals ganz deutlich zu erwähnen! "Morbus Menière! ist nicht heilbar! Allenfalls können die Symptome gemildert werden

LG

Jürgen

B#ett'chKe)n200x5


Recht hast Du, Jürgen.

Es ist schon unglaublich, was für Methoden angewand werden um Kranken das Geld aus der Tasche zu ziehen. >:(

wwoib48


Hallo Schwindi, tom-muc7, jürgen44 und alle anderen MMlerInnen,

ja mich gibt es auch noch. Grüße zuerst an Euch drei Aufrichtigen.

Ich bin der mit der Mondphase, war so Anfang 2008. Wurde bei mir dann doch heftiger, d.h. MM hat darauf keine Rücksicht mehr genommen.

Ich habe dann Schwerbehinderung beantragt (siehe meinen Beitrag vom 25.04.08, 12:03) und zuerst nur 40% GdB bekommen. Da das ja nur auf "Aktenlage" entschieden wurde, habe ich Widerspruch eingelegt, kam dann tatsächlich zu einem Arzt, der dann 50% GdB empfohlen hat. Damit habe ich einen Ausweis erhalten, mehr Urlaub, Steuerfreibetrag usw. Mein Tipp: Auf alle Fälle Einspruch einlegen, bis ihr min. 50% bekommt, sonst bringt es auch nichts! Und vor allen Dingen beantragen. Ich brauchte allerdings einige Zeit, bis ich meiner Psyche klar gemacht habe, das ich deshalb nicht "wertlos" bin! Das war schon eine große Hürde, hätte ich nicht gedacht!

Die Anfälle wurden heftiger und agressiver, d.h. Schwindelanfall von 0 auf 100, wie Start mit einer Raketen und sofort in die Drehung usw. und einen Tag danach Regenerationszeit! bis zum Nächsten. - Ich war dann lange krankgeschrieben und mir ging es in der Ruhe besser. Mein HNO hat mir nur Ruhe verordnet und die Spritzen (siehe weiter oben 07.04.08, 17:06) und es ging besser. Mein Arbeitgeber wollte dann von mir eine Entscheidung und der Vertrauensarzt hat mir Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Da ich schon "in die Jahre" gekommen bin, war für mich klar, Ruhe hat mir geholfen, also was soll´s Geld kann man nicht essen, ich steige aus und mache einen Arbeitsplatz frei. Seit meine Entscheidung für mich feststand, wurden die Anfälle "leichter" und kürzer. Seit ich nun ganz zu Hause bin, mal ein leichter Schwindel.

Ich denke, dass meine Entscheidung für mich richtig war und hoffe auf weitere Besserung, wie mir mein HNO angedeutet hatte. Natürlich alles kein Trost, für die, die "mitten im Leben" stehen.

Mein Fazit: Bei mir war Stress der Auslöser, mein Arbeitsweg, die Arbeitsbedingungen usw.

Mein Tipp: Nein, kein Tipp! MM ist so unterschiedlich, wie es Betroffene gibt und jede/r muss seinen Weg finden und vor allem einen Arzt, der einem begleitet und weiß, was MM ist und das man nicht simuliert!

Ich wünsche Euch allen alles Gute und findet Euren Weg.

Bis demnächst vielleicht wieder

wob48

j2ürgMejnx44


Hallo wob48,

schön mal wieder etwas von Dir zu hören. Auch wenn wir damals bei unserem "Gedankenaustausch" nicht immer einer Meinung waren, so stimme ich Dir Deiner Einschätzung zu, Morbus Menière ist so vielfältig, wie die Anzahl der Betroffenen!

Ich möchte mal diese besch.... Krankheit mit einem Vergleich beschreiben: Morbus Menière verhält sich wie ein Vulkan! Jahrelang verhält er sich ruhig, um aber dann um so heftiger auszubrechen! Welche Faktoren dies auslösen ist nahezu unbekannt! Ich meine jetzt nicht den Schwindelanfall als solchen, dessen Entstehung ist durch die Beschreibung des "endolymphatischen Hydrops" einigermaßen verständlich nachvollziehbar.

Die Kardinalfrage ist doch, was löst "MM" aus! Hier befindet sich die med. Fachwelt noch total im Nebel!

Wenn eine Krankheit med. nicht beschreibbar ist, werden allzugern die psychischen Faktoren als Urheber dieser Krankheit benannt! Ich kann es als Laie nicht beurteilen, aber ich meine, hier machen es sich die "Experten" ein wenig zu einfach!

Ich hätte da noch einmal eine Frage betreffs Deines GdB:

Ich wollte mich auch mal "schätzen" lassen durch "Experten" vom amtsärzlichen Dienst. Habe aber Bedenken, das durch diese Untersuchung festgestellt wird, dass ich auf Grund meiner Krankheit per se nicht fahrtauglich sein könnte! Dies sagte mir damals auch mein HNO! Ist dies bei Deiner Untersuchung ein Thema gewesen?

Für eine Antwort wäre ich Dir sehr dankbar!

Liebe Grüße

Jürgen *:)

B#ettZcehenI20~0x5


Hallo Zusammen,

ich habe seit November09 gerade mal 5 Wochen dazwischen keine Anfälle gehabt. Ich habe ja die Meniett-Pumpe und hatte nur am 30.01.10 einen Drehschwindelanfall mit Erbrechen. Sonst habe ich nur ein zugelaufenes Ohr, was mal auf und zu geht.

Meine Frage an Euch:

Habt Ihr auch mal wieder bessere Zeiten, wo Ihr gar nichts habt? Ich lese immer nur Beiträge von Leuten, die mehrere Anfälle mit Schwindel die Woche haben. Haben diese Leute auch mal Pause?Mir macht das schon Angst.

Scu>siwzukxi


Hallo Bettchen,

seit etwa 11 Jahren bin ich ohne die schlimmen MM-Schwindelanfälle. Davor hatte ich 4 Jahre lang, fast einmal die Woche, einen Anfall für 3-6 Stunden. Mit allen Schikanen. Seitdem die Anfälle ausgeblieben sind, laufen meine beiden Ohren mal zu und dann wieder leer. Meistens halten die schlechten Zustände dann für ein paar Tage an, bis dass es sich ohne ersichtlichen Grund wieder halbwegs normalisiert.

"Gar nichts haben habe ich nie". Immer ist dieser Tinnitus da. In beiden Ohren und im Kopf. Seitdem ich einen Biognathor von meinem Zahnarzt angepasst bekommen habe, ist der gesamte Kopf sowie die Ohren freier und ich höre auch um einiges klarer. Diese Aufbissschiene trage ich in der Nacht und sehr viele Stunden am Tag. Jetzt arbeitet ein Osteopath noch an meinem Dickkopf, der fest davon überzeugt ist, dass ich meine Beschwerden los bekomme.

Zur Zeit habe ich eine dicke Erkältung und die Ohren sind mit Schleim zu. {:( Na gut, es wird sicher bald besser.

LG, Silke

FjantAasie2x1


Eigentlich ist Morbus Meniere eine Ausschlussdiagnose, das bedeutet, man muss erst die tausenden anderen Ursachen für die Probleme abklären und wenn am Ende nix dabei rauskommt ists halt Morbus Meniere. Es gibt da ganze Bücher drüber.

FQaKntas8ixe21


Tut mir leid, hab wieder nicht geschnallt, dass die Diskussion schon so lange besteht...

j;ürgeNnx44


Hallo Fantasie21,

möchte Dich nicht "oberlehrerhaft" belehren, aber nur durch eine Ausschlussdiagnose lässt sich zweifelsfrei Morbus-Menière diagnostizieren.

Hallo Bettchen 2005, natürlich gibt es die, nämlich mich! Ich habe schon mehrfach geschrieben, das der "MM" statistisch beurteilt nach ca 8-9 Jahren bei ca 85% der Betroffenen "ausgebrannt" ist. Diese bedeutet, das Gleichgewichtsorgan ist tot, so als ob es durch Krankheit (siehe Beitrag oben) geschädigt bzw. ausgeschaltet wurde!

Natürlich sind das nur statistische Zahlen, die einem als Betroffenen wenig helfen. Aber immerhin gibt es eine Hoffnung, nach jahrelangen Qualen, ein einigermaßen "normales" Leben zu führen! Ich habe bewusst das Normale in Anführungsstriche gestellt: Nach der Erkrankung Morbus Menière ist nichts mehr normal im Leben! Immer lauert die Angst, könnte vielleicht das andere Ohr auch noch erkranken oder tritt an dem vermeintlich "ausgebrannten" Ohr die Krankheit wieder auf.

Zu Deiner Bemerkung, hier schreiben nur immer Betroffene: Selbstverständlich schreiben hier Betroffene in ihrer goßen Not, um "Hilfe" in Form von Ratschlägen zu bekommen. Betroffene die sich mit dieser Krankheit arrangiert haben, schreiben nicht mehr, weil sie nicht ständig an diesen schlimmen Zustand erinnert werden möchten! Eine verständliche Reaktion, wie ich finde.

Alles Gute @ all an alle MM'ern,

Jürgen

FFantPasie2x1


möchte Dich nicht "oberlehrerhaft" belehren, aber nur durch eine Ausschlussdiagnose lässt sich zweifelsfrei Morbus-Menière diagnostizieren.

genau das habe ich doch geschrieben ???

SCu[si/zukxi


** Betroffene die sich mit dieser Krankheit arrangiert haben, schreiben nicht mehr, weil sie nicht ständig an diesen schlimmen Zustand erinnert werden möchten!

Definitiv habe ich mich mit meiner Morbus-Meniere-Erkrankung arrangiert.

Mir blieb ja auch nichts anderes übrig.

Und ich schreibe noch immer.

jrüArgxen44


Hallo Susizuki,

ich schreib ja auch noch! :°_

Ich habe mal mit Betroffenen gesprochen was sie von Selbshilfegruppen halten? Ja, meinten viele nicht schlecht, aber wie soll ich dort hinkommen, wenn ich Angst vor einem neuerlichen Anfall habe, also bleibe ich dort weg!

Die Leute, die sich mit der Krankheit arrangiert haben, möchten wie schon erwähnt, nicht immer wieder an ihren schlimmen Zustand erinnnert werden, ich finde dies eine nachvollziebare Reaktion! Wer meint "gesund" zu sein, besucht weder Selbsthilfegruppen, noch schreiben sie in diesem Forum.

Diese, meine Betrachtungsweise muss nicht allgemeingültig sein, aber vielleicht ein Erklärungsversuch warum sich Betroffene so verhalten.

Jürgen

B;ettc9hen2005


Hallo Zusammen,

hat jemand Erfahrungen mit der Saccotomie? Ich habe noch ein recht gutes Hörvermögen, Gentamycin kommt für mich nicht in Frage.

viele Grüsse,

j{ürg`eSn4x4


Hallo Bettchen,

bei mir wurde im Jahre 2000, eine Sakkotomie durchgeführt. Was möchtest Du wissen?

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