» »

Morbus Menière

l3aimiute<01x05


morbus meniere

Hallo jörn und co,

als ich vor ca. 16 Jahren diese Schwindelanfälle mit Erbrechen hatte, habe ich von meinem Arzt Cerucal verschrieben bekommen, und ohne mindestens eine Ampulle mit einer Spritze in der Handtasche, bin ich garnicht aus dem Haus gegangen. Sobald ich schwindlig wurde, habe ich sofort mir eine Spritze gesetzt, und dann ist es nicht zum Erbrechen gekommen und dann waren die Anfälle erträglicher bis sie nach ca. 20 Monaten ganz weg waren. Die Krankheit schritt natürlich weiter voran und ich verlor allmählich

50% meines Hörvermögens.

Soll ich es vielleicht nochmal mit Cercal probieren? LG an alle

klhubexrin


morbus meniere

hallo

bei mir traten 2003 das erste mal heftige schwindelattaken auf. ich kam damals 10 tage in die klinik und wurde mit ner infusionstherapie behandelt. der schwindel war zwar weg, aber ich lief herum als hätte ich gesoffen.konnte nicht mehr arbeiten gehen, hatte lange zeit angst alleine aus dem haus zu gehen...

2005 wiederholte sich der schwindel und ich lag wieder in der klinik jedoch auf der medizinischen station und es wurden wieder unzählige untersuchungen gemacht bei denen nichts raus kam...

meine tochter fing 2006 ne ausbildung beim hno arzt an und erzählte ihm von meinem zustand. er untersuchte mich dann intensiv und stellte dann morbus meniere fest.... normalerweise bräuchte ich jetzt schon zwei hörgeräte denn ich habe starken hörverlust aber nur was die akkustik also das was man mir erzählt kann ich nicht mehr richtig verstehen.... endlich war ich etwas beruhigter zu wissen was es überhaupt ist.... kam mir schon vor als bilde ich mir alles ein....

letzte woche hatte ich dann das erste mal wieder eine kurze schwindelattacke, aber ich habe seit längerer zeit auch wieder psychischen stress, bin auch ein mensch der alles in sich hinein frisst und das macht leider auch sehr viel aus....

hoffe es kommt nicht stärker denn tabletten oder sonstiges hilft dagegen wirklich nicht...... man muss positiv denken und sich irgendwie ablenken, das hilft mehr als irgendwelche tabletten....

wollte hiermit im kurzen nur mal von mir berichten und bin aber für jede erfahrung dankbar.... ich selbst traue mich auch nicht mehr richtig arbeiten zu gehen, denn das gleichgewicht ist bei mir sehr oft gestört....

LG an alle

j+ö<rn.kl


Morbus Menière

Hallo khuberin,

zunächst einmal willkommen im "Club" der "MM" -Erkrankten

@:).

Dein Bericht erinnert mich an die Anfangszeit meiner Erkrankung. Es ist aber in der Tat so, daß die Symptome bei diesen Schwindelattacken eher auf ein herz-kreislauf Problem oder Herzinfark hindeuten. Selbst erfahrene Notärzte nehmen ersteinmal diese gesundheitlichen Probleme an.

Zu der von Dir erwähnte psysischen Komponente: Sie ist ja auch Auslöser für andere Krankheiten, warum sollte diese Komponente bei "MM" nicht mitbestimmend sein. Eine Stressreduktion kann auf jeden Fall nicht schaden.

Leider mußte ich aufgrund dieser Erkrankung vorzeitig in den Ruhestand, denn ein Arbeiten war damals unter den gegebenen Umständen nicht möglich.

Seit einigen Jahren ist der "MM" im rechten Ohr ausgebrannt, soll heißen, das Gleichgewichtsorgan ist "tot", die Schwindelanfälle sind vorbei. Wobei man bei dieser tückischen Krankheit nie sicher sein kann! Es gibt ja auch "LeidensgenossenIn" die die Krankheit auf beiden Ohren bekommen haben. Daran mag und will ich nicht denken.

Ich wünsche Dir jedenfalls eine rechtlange schwindelfreie Zeit.

Jörn

*:)

joörn.xkl


Morbus Menière

Hallo laimute0105

wenn Dir das Medikament damals gut geholfen hat, warum nicht auch heute. Frag Dein Arzt danach, ob es auch heute noch für Dich taugt.

Ich hab mal im INet gestöbert, um etwas über dieses Medikament zu erfahren, der Beschreibung nach scheint es ja wirklich ein wirkungsvolles Präparat zu sein.

Zudem kommt der Wirkstoff Deiner erwähnten Motilitätsstörung sehr entgegen.

Kannst auch selbst auf der Website "Onmeda" nachlesen, diese Seite nur als Beispiel genannt!

Alles Gute wünscht

Jörn

*:)

SZchw1indi


Morbus Meniére

Hallöchen Anastasis, Anagenisis, Jörn und alle Anderen,

meinem Töchterchen, die letztes Jahr 18 geworden ist *lächel*.. gehts ganz gut, danke der Nachfrage Anagenisis!! Einen Sohn hab ich auch noch, der ist 16.

Schade, dass der Schnee in Athen schon wieder weg ist und somit Anastasis gleich wieder Anfälle bekommen hat :°( Das ist nicht so schön! Wie ist das eigentlich, wenn Anastasis das Meer betrachtet? Es vermittelt doch einem auch eine gewisse Ruhe, zumindest, wenn es nicht gerade stürmt *gg*. Auch dementsprechende Musik fördert die Entspannung. Ich persönlich habe was noch entdeckt, ich stricke Socken wie blöd *lach*! Es beruhigt mich und lässt mich von meinem Job (der nicht einfach ist) etwas abschalten.

Interessant finde ich, dass Nahrungsmittel MM hervorrufen können. Das ist ja nur durch das Ausschlussprinzip zu erfahren oder weiss man welche Inhaltsstoffe zu meiden sind? Also ich esse am liebesten Spaghettie..*lach*.. hoffe die zählen nicht dazu!! ;-D

Kortison, hm.. über langen Zeitraum genommen, das zerstört doch den Organismus, soviel ich weis. Wieso überhaupt Kortison bei MM, diesen Zusammenhang seh ich nicht. Kortison wird bei Entzündungen eingenommen. Asthmatiker zum Beispiel um die Lunge entzündungsfrei zu halten und bei Allergikern; beides als Dauerbehandlung, die aber eher inhaliert wird. MM ist doch keine Entzündung oder eine Allergie! Auch habe ich bisher in medizinischen Berichten über MM auch nur einmal was von Kortison gelesen. Ich glaub ich muss noch vieles lesen und lernen.

Jörn, das mit dem Gewöhnen des Gleichgewichtsorgans, das scheint sich bei mir auch schon etwas getan zu haben. Ich soll ja MM schon seit 2004 (früher nicht mehr nachvollziehbar) haben. Die Schwindelattaken waren besonders in letzter Zeit sehr heftig und doch schaffte ich es, mich auf den Füssen zu halten, sogar noch mit der S-Bahn nach Hause zu fahren. Das war kurz vor der Diagnosestellung. Aber es kostete mich eine mords Anstrengung und ich war dann völlig erschöpft. Auch bei verschiedenen Untersuchungen hat man festgestellt, dass ich mit dem "Kopf" vieles ausgleiche.

Meinst du das damit?

Wünsche allen eine absolut schwindelfreie Zeit

Gruss

Schwindi

jzörn.Akl


Morbus Menière

Hallo Schwindi,

vielleicht nocheinmal zur Verdeutlichung, was ich meinte:

Wenn Du jahrelang von diesen Schwindelattacken geplagt wirst, wird das Gleichgewichtsorgan von mal zu mal unempfindlicher, parallel dazu gleicht das Gehirn dieses Gleichgewichtsdefizit aus, bzw. es verlagert sich auf das noch intakte Ohr, auch andere Sinnesorgane werden mehr gefordert.

Diese Übergangszeit fehlt aber den Erkrankten, die sich gleich nach ihrer Erkrankung einer Innenohrausschaltung unterziehen. Hier hat das Gehirn nicht die möglichkeit, sich sofort auf diesen neuen Zustand einzustellen, es muß erst durch spezielle Gleichgewichtsübungen an diesen neuen Zustand gewöhnt werden.

Mit dem Kopf lassen sich die Schwindelanfälle nicht bewältigen!

Als ich noch die heftigen Schwindelattacken hatte, war an ein gehen im öffentlichen Raum überhaupt nicht denkbar. Zum Glück hat mich ein solcher Anfall nur selten in der Öffentlichkeit getroffen. Aber allein die Angst davor, einen solchen zuerleiden, hat lange Zeit dazu geführt, recht selten allein auf die Straße zu gehen. Daraus entwickeln sich Ängste, die lange und nachhaltig Wirkung zeigen. Wenn die Ängste das normale Leben und den Tagesablauf bestimmen, sollte man sich in eine psychotherapeutischen Behandlung begeben.

ich wünsche alles Gute

Jörn

AOnagen$isixs


bin durcheinander

??? gutenmorgen alle zusammen

einerseits schrieb joern , dass das MM nach eine gewisse zeit "abbrennt''

und dass seine "hoch" aussbrueche um die 6 bis 10 jahren andauern...dass aber ebenfalls nach 10 jahren vollkommener ruhestand das MM wieder ausbrechen kann.

also dachte ich mir,,mit 27 wurde bei mir MM festgestellt (jetzt sind's ueber 16 jahre ] . Ich hatte die ueblichen symptome, welche von allen MM ers hier erwaehnt worden sind.

haetten die scharlattane nach 10 jahren nicht diese "vergewaltigungs" extrakthierungs tomie OHNE mein wissen und einwilligung in mein linkes innenohr vorgenohmen,,,,so waere ich jetzt ,,in besserer verfassung ? WAERE das MM ausgebrannt ???

fragen,,,,was wenn waere,,wenn,,,traurig ,,sehr traurig

und frage ich mich,,,,,,,LAIMUTE,,hat ja das MM ja auch 16 jahre.

wieso bei ihm kein verbesserrung oder beruhigung bei seinem MM eingetreten ???

fragen und fragen

SCHWINDI,,, das meer ist natuerlich einer der schoensten begegnungen fuer den menschen,,,,tut gut fuer die psyche,,sein sein und ueberhaupt alle metaphysischen und traum erfahrungen. und natuerlich das schwimmen das ja so wohl tut und wieder in koerperllicher form bringt. es ist ja auch bekannt das unsere ernaerhrung hier im sueden,,dh,,olivenoel, fisch, obst und das meer und weit hoehere lebenswertatung erbringt als den nordeuropaeern. {ich habe keine umlaute,,daher meine ae oe ue }

das meer,,eroeffnet uns die brust,,,aber wehe wenn wir suedwind haben und die feuchtigkeits millibare in die hoehe sausen. da bleibe ich lieber im bett,,bzw,,ich kann auch garnicht anders. spaghetti , generell pasta ist auch mein lieblings menu,,,in vielen varieanten und brauche auch nicht unter durchfalls anfaellen zu leiden.

wuensche auch alles gute ,,viel kraft und mut

[mein armeranagenisis,,,,,,,,,der faengt an ein neue sprache zu benutzen,,misch masch aus griechisch und deutsch,,hahahahaha ,,bringt alles durcheinander..}

tschuess,,bis bald anastasis-anagenisis

AAna.genisxis


verbesserung zum vorherigen mali,,,haetten

haetten die aerzte die extrakthierungs tomie,,,NICHT,,,vorgenohmen,,,,,,,,

t6om-m$uc7


Meniere - Nystagmen, Cortison, Meniett, Lymphdrainage...

Hallo Zusammen,

nachdem es mir einige Zeit gar nicht gut ging, melde ich mich aus der Notaufnahme zurück. {:( Diesmal bin ich spektakulär bei meinem Hausarzt umgekippt, aber glücklicherweise im Klinikum bei der gleichen Notaufnahme-Ärztin wie vor drei Wochen gelandet - sehr nett! Gar nicht nett: Der neue Anfall ging über sechs (!) Stunden, ich konnte nicht mal mehr allein auf Toilette gehen ==> Nacht im Klinikum. Übrigens hatte ich 2x150mg Vomex drin ==> diese Dosis ist bedenklich und sollte keinesfalls zum Nachmachen anregen!!

Sehr seltsam und erwähnenswert: Sobald ich einige Zeit absolut ruhig auf dem Rücken liege und den Kopf keinen Zentimeter mehr bewege, bin ich nahezu beschwerdefrei?!?!? Dafür hatte bisher niemand eine Erklärung!

Nystagmen

Diesmal hatte ich Nystagmen, aber was für welche. D.h. ich widerrufe meinen Beitrag von früher. Man muß sie nicht unbedingt von Anfang an haben, aber Meniere gilt jetzt bei mir als gesichert. Meine HNO-Ärztin freut sich! :-(

Cortison / Kortison (für die Suchmaschine)

Da mein Gehör rechts nach dem neuen Anfall fast weg ist (vorher noch 70%), habe ich auch nach Cortison gefragt. Zu meiner Überraschung ist der allerneueste Stand, daß man das bei Meniere nicht mehr macht (es sei denn, der Patient besteht darauf), da die möglichen Nebenwirkungen in keinem Verhältnis zum zu erwartenden Ergebnis (=keinem) stehen. Wenn das Gehör bis Mittwoch nicht besser ist, probieren wir es trotzdem mal.

Meniett-Gerät

Da am Klinikum gerade eine Studie mit dem Gerät läuft, kam ich dem Oberarzt wie gerufen... Es soll über Druckimpulse den Abfluß der Lymphe anregen oder so ähnlich. Dazu muß allerdings ein Paukenröhrchen durch das Trommelfell durch, sonst funktioniert es nicht. Kritiker fragen, warum dann z.B. Druckunterschiede im Flugzeug nicht auch eine Wirkung haben. Die Kritik erscheint mir logisch, aber wenn's hilft, egal! Übrigens gibt es eine HNO-Untersuchung, bei der ein leichter Druck im Ohr aufgebaut wird. Nach dieser Untersuchung war mir komischerweise schon mal besser (obwohl ich (noch) kein Paukenröhrchen habe) ??? Es gibt auch eine Billigvariante einer australischen Firma, wo der Druck nicht über eine elektronische Steuerung, sondern einfach mechanisch mit dem Daumen und über ein Sicherheitsventil aufgebaut wird. Angeblich gab es bei einer Studie keine Unterschiede in der Wirkung?!

Lymphdrainage

Beim Recherchieren bin ich auf einige Hinweise gestoßen, daß Lymphdrainage helfen soll. Das erscheint mir logisch, denn wenn eine Überproduktion und/oder Abflußstörung den Überdruck der Endolymphe aufbaut, sollte das funktionieren. Was ich nicht verstehe, ist, wie man an den Teil des Lymphsystems herankommen will, der im Kopf unter Knochen sitzt. Falls ich morgen stehen kann, werde ich versuchen, jemanden zu finden, der so etwas macht.

Ich hoffe, Ihr könnt mit dem einen oder anderen Tip etwas anfangen. Jetzt muß ich leider aufhören, es geht wieder los...

{:(

Viele Grüße

Thomas

C%ar6ale


Was...

... ich gern wissen möchte.

Wie sieht es aus, kann man nach langer beschwerdefreier Zeit wieder solche massive Anfälle bekommen?

Euch allen einen schwindelfreien und schönen Sonntag

jsörnx.kl


Morbus Menière

hallo Tom-Muc7,

das Krankheitsbild ist zu Beginn der Krankheit recht diffus. Ich wurde am Anfang auf Hörsturz behandelt. Als ich meinen ersten "richtig" schweren Anfall bekam, wurde ich mit Verdacht auf Herz-Kreislauf Beschwerden in die Klinik eingeliefert. Ein fünftägiger Bodycheck, brachte keinen Befund! Die Ohren wurden dabei allerdings nicht untersucht. Erst nach mehreren Infusionen, wieder wegen eines vermeintlichen Hörsturzes, wurde ich dann intensiven Untersuchung unterzogen. Danach stand die Diagnose "MM" fest. Nur was kommt dann? Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, eine wirksame Therapie an derem Ende eine "Heilung" steht, gibt es nicht! Medikamente welche die Krankheit von der Ursache her bekämpfen: Fehlanzeige!

Die Mittelchen wie Vasomotal,Melopat,Ribrain Vomex A, Novomin, Montrean und Vomakur, nur Präparate die die Symptome lindern sollen, selbst da versagen einige kläglich. Invasive Eingriffe, wie Sakkotomie, Neurektomie oder Labyrinthausschaltung haben im Durchschnitt eine Versagensquote von ca 30-40%!

Es wäre wirklich wünschenswert, wenn die von Dir geschilderten Methoden wirklich einen Erfolg zeitigen würde, ich bin da eher skeptisch, womit ich keinem Erkankten den "Strohhalm" wegnehmen möchte. Aber das ist nun einmal der Stand der Dinge,

gern lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen!!!

Thomas, ich wünsche Dir trotz des augenblicklich, bescheidenen Zustandes, alles Gute.

V.G.

Jörn

t o/m-m8ucx7


Diagnose Morbus Menière

Hallo Jörn,

vielen Dank! Der Verdacht auf MM wurde bei mir schon beim ersten Mal diagnostiziert, da ich das Glück hatte, sofort in der HNO-Abteilung der Uniklinik zu landen. Da ich dann aber außer dem bleibenden Hörschaden mit Tinnitus relativ lange Ruhe hatte (10 Monate) ist es dabei geblieben. Jetzt zwei schwere Anfälle in drei Wochen Abstand, wobei der letzte der schlimmste war.

Es ist mir bewusst, dass man nur "experimentell" behandeln kann, wie das mein Hausarzt nennt. Zunächst geht es mir darum, überhaupt noch zur Arbeit "gehen" zu können, also die Symptome zu lindern. Dazu ist mir inzwischen (fast) jedes Mittel recht. Nachdem auch 4x24 mg Vasomotal über vier Wochen hinweg den nächsten schweren Anfall nicht verhindern konnten, bin ich hier durchaus skeptisch (es bleibt immer die Frage, wie es ohne gelaufen wäre). Bei Diuretika bin ich skeptisch, bisher habe ich es noch nicht probiert. Nach drei Tagen hintereinander Vomex will ich das möglichst vermeiden, damit nicht eine Abhängigkeit entsteht.

Das angepriesene Gerät werde ich ausprobieren. Für den Hersteller spricht, daß er auf der Website so ziemlich alle Behandlungsmöglichkeiten aufzählt und sich selbst in einer Übersicht in der Mitte plaziert, nach den Medikamenten und vor operativen Eingriffen. Das notwendige Paukenröhrchen kann in der Regel ohne Probleme wieder entfernt werden. Was der Spaß kostet, werde ich am Mittwoch erfahren. Nachdem ich aber schon 2000 EUR für eine - in meinem Fall - völlig wirkungslose Sauerstofftherapie ausgegeben habe, ist es bald egal.

Daneben gibt's die Überlegungen, ob ich mein Auto verkaufen sollte, statt weiter jeden Monat die Raten zu zahlen und es stehen zu lassen, weil ich mich nicht traue, zu fahren. Das gesparte Geld könnte ich in Ärzte investieren. :-( Gleiches gilt für Skitourenausrüstung und Mountainbike. Vom geplanten Urlaub auf Fuerteventura, eine Woche nur Relaxen und Meeresrauschen im Ohr, wage ich schon gar nicht mehr zu sprechen. Oder wie soll ich einem spanischen Landarzt erklären, was ich habe, wenn ich am Boden liege? Selbst mein Hausarzt hier kennt sich da ja nicht aus.

Gerade hat mich mein bester Freund zusammengestaucht, weil ich trotz leichtem Schwindel zu meinem Stamm-Italiener zum Essen wollte. Nachdem ich letzten Sommer einen Bänderabriss beim Joggen hatte (dumm gelaufen...), traue ich mich das jetzt auch nicht mehr.

Also lege ich mich wieder hin. zzz

Viele Grüße

Thomas

lFaiZmutex0105


Morbus Meniere

hallo carale,

doch, man kann. ich habe die anfälle nach 16 jahren ruhe wieder. :°(, jetzt ist es schlimmer als damals.

ich wünsche dir von ganzem herzen, dass du nie wieder die anfälle bekommst. lg

S_chwrincdi


Morbus Meniére

Hallöchen alle,

erstmal wünsche ich Thomas gute Besserung, damit dich der Schwindel nicht so schnell wieder ereilt!

Erst dachte ich, ich gehe nicht darauf ein, aber jetzt tu ich es trotzdem! Thomas, du kannst doch nicht dein ganzes Leben aufgeben!! Dann hat die Krankheit gewonnen!

Man merkt manchmal, wenn ein Anfall naht. Man muss auf seinen Körper hören. Wir sind gerade bei der Arbeit und sehr beschäftigt oder einfach von was anderen eingenommen. Da hören wir nicht auf den Körper und schwubbs liegt man flach. Ich hab das mal bei mir, vor allem bei meinem letzten schweren Anfall gemerkt, er kündigte sich 3 h vorher an, mit einem eigenartigen Unwohlgefühl. Was man eigentlich eher einer unvertragenen Mahlzeit zuschreiben würde. Auch fühlt sich der Kopf wie in Watte gepackt an. Einfach anders und eigenartig. Ich möchte hier nicht ausschließen, dass Anfälle einen auch unvorhergesehen ereilen können. Was ich damit sagen will, wir sollten Reaktionen uns Signale unserer Körpers zu erkennen versuchen.

Aber gleich alles aufgeben, na dann können wir uns in eine Sammelstelle für MM´ler gleich reinhocken und dort verkümmern.

Deine Hobbyies auch alle gleich aufgeben, finde ich nicht so toll. Geh doch einfach mit Freunden, die über deine Krankheit Bescheid wissen, zum Skifahren oder so ähnlich. Auch auf der Arbeit sollte jemand Bescheid wissen, wenn man fällt und ohnmächtig wird, kann dieser den Notarzt informieren.

Also ich werde versuchen nicht mich von der Krankheit regieren zu lassen. Vielleicht kann ich das jetzt auch noch gut, wo es im Gegensatz zu Manchem hier, noch nicht so schlimm ist. Was später sein wird, kann ich auch nicht im Voraus sagen, aber ich werde mich immer dagegen wehren; so gut es geht, ein normales Leben führen. Auch wenn ich taub werde, nun dann fange ich halt jetzt schon an die Gebärdensprache zu lernen etc.

Ich hatte letzten Juni einen Unfall, bin da umgefahren worden. Man hat mich an der Wirbelsäule verletzt, was mir andauernde starke Schmerzen verursacht. Ich gehe trotzdem arbeiten und laufe und bewege mich usw. Man kann vieles durch den Willen auch steuern bzw. man kann wirklich viel aushalten (was ich früher nicht gedacht hätte). Meine Lebensqualität ist schon gemindert; an Sport z. B. ist zur Zeit nicht mal zu denken. Morgen habe ich meinen Termin in der Schmerzklinik, mal sehen, ob die mich wieder hinbiegen können *lächel*! Aber aufgeben werde ich nicht! Dazu müsst ihr wissen, ich bin ein kleines Kämpferchen *kicher*! Dazu wurde ich wohl geboren. Wa sauch gut ist, bei allem was ich bisher schon zu erleiden hatte.

Lieben Gruss

Schwindi

l,aimu_te0U1R0x5


Morbus Meniere

hallo schwindi,

deine einstellung ist einfach klasse :)^. ich werde mir auch ne "scheibe davon abschneiden".

du hast recht, die anfälle kommen nicht immer unangekündigt. ich habe auch erst das unwohlgefühl im bauch und lautes rauschen im kopf. der kopf fühlt sich wie mit watte vollgestopft an und dann wird mir schwindlich. am besten lässt man alles sofort liegen, was man auch immer gerade gemacht hat, und legt man sich hin. so kann vermeiden werden, das man erbrechen muss. leider ist nicht immer so. neulich habe ich einen sehr häftigen anfall nachts im schlaf bekommen. schlimm war, dass mein partner die ganze "vorstellung in voller länge " mitbekommen hat. es war bestimmt kein schöner anblick, den ich ihm gerne erspart hätte. zum glück, ist er ein sehr lieber mensch, der mich immer unterstützt,sich um mich liebevoll kümmert und mich pflegt.

wichtig ist, dass wir uns nicht verkriechen, sondern, wenn auch etwas eingeschränkt, trotzdem das leben geniessen.

:p>

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Hals, Nase und Ohren oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Augen · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH