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Morbus Menière

jAüArgen4x4


Hallo an alle von MM-Betroffene,

ich möchte Euch eine Pressemitteilung zur Kenntnis bringen!

"Führerschein weg bei Schwindelattacken"

Wortlaut des Urteils:

"Wegen erhöhter Unfallgefahr dürfen Menschen, die an der mit Schwindel und Gleichgewichtsstörungen verbundenen Menière-Krankheit leiden, kein Auto fahren. Das hat das Göttinger Verwaltungsgericht entschieden Az:1A191/14). In dem Urteil bestätigt das Gericht eine bereits Anfang 2015 getroffene Eilentscheidung.

Die Kammer gab der Zulassungsstelle recht, die einem Autofahrer die Fahrerlaubnis entzogen hatte,

Zugrunde lag ein Gutachten einer Ärztin des TÜV Nord, das zu dem Schluss kam. dass der Mann wegen seiner Krankheit Kraftfahrzeuge nicht mehr sicher führen könne.

Ich stelle diese Nachricht hier in diesem Forum erst einmal ohne eine Wertung ein.

Vielleicht melden sich einmal von dieser Problematik Betroffene zu Wort.

Alles Gute wünscht

Jürgen

A;_nAdrea


Hallo *:),

Was los hier ??? Keiner mehr aktiv?!

Hoffe,nur aus dem Grund da es allen soooooo gut geht! :)^ :)^ :)^

Es wäre schade wenn das hier einschläft.

LG

jEürgexn44


Hallo A_ndrea, :)=

ich würde es auch schade finden, wenn sich hier keine von dieser Krankheit Betroffenen, mehr melden würden!

Jürgen44

A]_ndr/ea


Hallo Jürgen, wie geht es dir zur Zeit?

V4an BGoghx0904


Hallo ,ich möchte über meinen Erfolg durch die Behandlung mit aciclovir berichten..Seit 10 Jahren leide ich unter MM.Die Anfälle hatte ich bis Januar 2016 halbjährig oder manchmal auch in einem Abstand von 2 Jahren.Seit Januar 2016 arbeite ich in einen sehr stressigen Beruf(SOS Kinderdorfmutter).Seit dem haben sich meine Anfälle gehäuft,sprich alle zwei Tage, mit ständigem Druck, Rauschen, drehschwindel und stundenlangen Erbrechen mit anschließender Erschöpfung.Ich habe im Web über die Theorie des Herpes Virus als Ursache gelesen und mir im Internet einerseits aciclovir bestellt und auch die nahrungsergänzungsmittel laut John of Ohio besorgt, nehme seit einer Woche 3 mal täglich 800 mg aciclovir und die Mittel aus dem johntreatment programm und kann nur sagen, dass sich mein Zustand ausgesprochen gebessert hat. Leider verschreibt mit kein Arzt die Tabetten, da auch bei mir außen am Ohr oder beim reinschauen nichts von Herpes zu sehen ist. Der Arzt hat mir gesagt, er darf mit nicht ein Rezept verschreiben, da es bei morbus nicht injiziert sei....Ich spüre aber,dass es seit Beginn der Behandlung in meinem Ohr juckt, shcmerzt und heilt. Mein lästiges Rauschen ist fast weg,der Schwindel und der Druck 100% weg und ich fühle mich so viel besser,dass ich diese Therapie 6 Wochen weitermachen werde, auch wenn ich mich damit in Unkosten Stürze...ich werde in ein paar Wochen wieder über mein Befinden berichten. Übrigens habe ich mir auch einen Hörschutz ( für Musiker) besorgt, damit ich die Lärmbelästigung meiner 5 kleinen Oskas(ja die kleinen ,mir anvertrauten Kinder können wie Oskar aus dem Film die Blechtrommel schreien:))) in den Griff bekomme, da der Lärm auch oft den MM Anfall ausgelöst haben. Grüße an alle G.

mEagurxa


Hallo,

hier mal in Kürze mein Krankheitsverlauf:

vor ca. 2 Jahren:Drehschwindelattacke morgens, aber keine Übelkeit, oder Hörverlust oder Ohrgeräusche, Konnte nur noch links herum gehen. Nach ca. 2h war alles weg und ich habe nie mehr etwas gemerkt

ca. 5.10.2015: Drehschwindelattacke morgens, aber keine Übelkeit, oder Hörverlust oder Ohrgeräusche, Konnte nur noch links herum gehen. Nach ca. 1h war alles weg und ich habe nie mehr etwas gemerkt

Mitte Oktober im Urlaub: Abends auf einmal das Gefühl als bricht der Kreislauf zusammen, Überlkeit, Benommenheit. Am nächsten Tag war alles weg, dann kam es immer wieder in Schüben und uterschiedlich stark.

18. Dez: Diagnose HNO per Kalorik mit Luft: Neuropathia Vestinularis, Keine Einschränkung des Hörvermögens, Betahistin verschrieben

04. Jan: Neurologe: Betahistin nicht nehmen, verlangsame den Heilungsprozeß

06. Mrz: HNO Aachen: Beide DD-Organe funktionieren, alle Tests unaufällig, auch hier kein Hörverlust meßbar

Weitere Diagnostik stationär für drei Tage empfohlen"

18. Apr.: Schwindelklinik Essen: Morbus Meniere, Der Gleichgewichtsnerv könne sich nicht so erholen

da auch dieser die Signale weiterleitet, daher könnte es keine Neuropathie Vestibularis gewesen sein. Auch die Kalorik ergab wieder, das beide GG-Organe funktionieren. Hörtest wurde nicht gemacht. Es komme oft vor, das Meniere Patienten keinen Schwindel haben,

Tja, was nun? Ich habe immer noch vor allem mit Übelkeit zu kämpfen, eben so als wird einem im Auto schlecht.

Sollen das denn alles einzelne Menier Anfälle gewesen sein? Irgendwie ist das nichs so ganz schlüssig. Bis gestern ging ich davon aus, das all das was ich jetzt verspüre noch Nachwirkungen des Ausfalls des GG-Organs sind....

Was meint Ihr?

jIürgen&4x4


hallo magura,

Dein Bericht vom 18.April Schwindelklinik Essen: Wurde Dir dort einwandfrei "MM" diagnostiziert, oder auch nur vage"es könnte es sein" mittgeteilt?

Um eine einigermaßen sichere Diagnose in Bezug auf "MM" zu stellen, bedarf es mehr als einen Hörtest und einem in die Augen zu schauen!!!

Um MM einigermaßen sicher zu diagnostizieren gibt es zahlreiche Untersuchungsmethoden die da wären:

Vestibularisprüfungen:

-das Stehen auf einem Bein

-die Gangabweichungen beim Gehen mit geschlossenen Augen

-Marschieren auf der Stelle mit geschlossenen Augen

-Heben der Arme und Treffen des Armes des Untersuchenden bei geschlossenen Augen

Bei Patienten mit einem Schaden im Gleichgewichtsorgan treten bei diesen Versuchen Koordinationsschwierigkeiten auf, die sich durch Fallneigung, Gangabweichung, Drehung beim Tretversuch,Abweichung beim Zeigeversuch und beim Zeichentest bemerkbar machen.

Die kalorische oder auch thermische Prüfung:

Durch Spülung mit kaltem oder warmen Wasser über den äußeren Gehörgang kann indirekt das Gleichgewichtsorgan gereizt werden.

Für diese Prüfung wird der Patient in eine waagerechte Lage gebracht. Mit Hilfe der Frenzelbrille werden die Anzahl der Ausschläge pro Minute gezählt und mit dem Normwert ausgewertet.

-Hör-und Sprachtests

-Otoakustische Emission

-BERA

-Glycerolbelastungprobe

-Elektrokochleographie

-Bildgebende Verfahren (MRT Röntgen, Kernspintomographie)

auch können manualtherapeutische Untersuchungen hilfreich sein, insbesondere die Untersuchung der Halswirbel und der Wirbelsäule.

Vielleicht kannst Du selbst noch einmal die einzelnen Untersuchungsmethoden bei "Dr Google" nachlesen.

Vielleicht findet sich doch ein anderer Grund für Deine Beschwerden!

Alles Gute wünscht Dir

Jürgen

j*ü*rg3en44


@ all,

ich fände es hilfreich, wenn ich jemanden eine Nachricht schicke, mit mehr oder weniger hilfreichen Ratschlägen, auch von diesem eine Rückmeldung bekäme! Leider ist dies in den meisten Fällen nicht der Fall!

Schade, so kann ein sinnvoller Austausch von wichtigen Erkenntnissen nicht stattfinden!

Jürgen44

S4ch,weigmi99x2


Hallo Leidgenossen,

ich habe mich soeben im Forum angemeldet um von meiner Geschichte zu erzählen.

Begonnen hat bei mir alles damit im Alter von ca. 14-15 Jahren.

Ich hörte am rechten Ohr immer schlechter und langsam machte sich ein Tinnitus bemerkbar. Naja als pubertierender machte ich mir keine großen Gedanken darüber.

Jahre später, wir schrieben das Jahr 2014 hatte ich plötzlich lärmabhängigen Schwindel, bei jedem lauten Geräusch, zB. ein Hammerschlag hatte ich für ein paar Sekunden Schwindel.

Tja, ab zum HNO Arzt (Ärztin) Ohren Reinigen und es das wars gewesen, dachte Ich mir.

2 Jahre später, nun schreiben wir das Jahr 2016, ich bin nun 24 Jahre alt, am 8. Jänner

So gegen halb 11 in der Arbeit während dem gehen merke ich einen Zug nach rechts als ob mich jemand auf diese Seite drücken würde, verbunden mit starkem drehschwindel. Also ein richtig schwerer Anfall mit Erbrechen und Übelkeit.

Panik bekommen, Hände haben sich verkrampft und die Gesichtsmuskel auch.

Ab ins Krankenhaus, dort angekommen wurde es langsam wieder besser. Es wurden Tests mit der Frenzelbrille gemacht, Gleichgewichtstests mir wurde Blut abgenommen und eine Nacht stationär.

Am nächsten Tag MRT gemacht und danach wieder entlassen Amnese Morbus Meniere. Tja mir hat man nichts erzählt worum es dabei ging oder was es für eine Krankheit ist. Mir wurde nur Betaserc 48mg am Tag verschrieben, 3x. Google sei Dank weiß ich heute mehr nachdem ich auf dieses Forum gestoßen bin.

Danach hatte ich einen Termin in einem Krankenhaus speziell für HNO "Heilkunde".

Dort machte ich einen Gehörtest, Gleichgewichtstest, nochmal die Frenzelbrille, rechtes Ohr gereinigt, ein Mittel gespritzt und noch einen Gehörtest eine Stunde danach.

Tja sie fanden nichts raus, ausser das mein rechtes Gehör stark geschädigt ist.

Diagnose: Morbus Meniere

Betahistin 3 Monate so weiter nehmen.

CT angeordnet.

CT keine Auffälligkeiten ebenso beim vorhin erwähnten MRT.

Danach ging ich zu einem HNO Arzt der von der Kassa nicht bezahlt wird bzw nur ein Teil. Und auch ein homäopath(ist das richtig so?)

Das wichtigste was er machte ist er hat mir Blut abgenommen und untersucht.

Es waren Antikörper gegen diverse Bakterien und Viren im Blut, unter anderem der Herpes Simplex Virus und der Eppstein Barr Virus(EBV).

Nach dem zweiten Bluttest welcher Aufschluss geben solle welche Viren noch aktiv sind blieb der EBV übrig welcher auch zur Gruppe der Herpes Viren gehört.

Naja der Arzt verschrieb mir als Therapie Eigenblut, eine(oder mehrere) Mesotherapien und Karde Muttertrinktur als Tropfen.

Ich nehm die Tropfen jetzt ca. eine Woche aber noch hat sich nichts gebessert, der Tinnitus ist mal stärker mal schwächer mir ist immer wieder schwindlig.

Seid dem ersten Anfall hatte ich noch drei jeweils im Monatstakt wobei die letzten 2 die harmlosesten waren. Meine Anfälle dauerten bisher immer ca. 1,5h mit Übelkeit und Erbrechen.

Jetzt hätte ich gerne eure Meinungen dazu gelesen, vor allem zwecks der besagten Therapie des HNO Arztes.

MFG Christoph

mNagursa


Hallo,

bei mir wurde auch Meniere diagnostiziert....jedoch leide ich meist unter starker Übelkeit und merke nachts oft, wie sich die Augen bewegen. Seid ca. 2 Wochen komme ich fast nicht mehr auf die Beine...diese Dauerübelkeit ist das schlimmste, der Schwindel geht noch.

Ich sorge mich schon, wg. der Übelkeit, da man sonst immer von "Schwindelatacken" liest..aber nicht von dauernder Übelkeit...hat das noch jemand in der Form?

bcccp2xk


Hallo Schweigi, hallo magura!

Am Besten Ihr schaut euch die letzten paar Seiten in dem Thread an und klärt (mit Eurem Arzt) ab, ob die dort vorgeschlagenen Methoden (Acyclovir/JOH) einen Versuch wert wären. Sie haben offenbar schon recht vielen Leuten geholfen (mir beispielsweise).

Achtet aber auf die korrekte Dosis und Anwendungsdauer. Bei niedriger Dosis und nur für wenige Wochen wird das ganze nicht viel bringen. Als Heilung dürft Ihr das aber sowieso nicht sehen. Im besten Fall seid Ihr damit zukünftig symptomlos müsst aber die Therapie einen Leben lang fortsetzen (was aber im Normalfall keine nennenswerte Einschränkung darstellen sollte).

brc(c2xk


@ Magura

Noch zu deiner Frage wegen Dauerschwindel. Also ich hatte so etwas ähnliches. Als MM bei mir zum zweiten Mal ausgebrochen ist (vor ca. 7 Jahre) hat sich mein Gleichgewichtsorgan nicht mehr richtig erholt und ich hatte einen permanenten leichten Schwindel. Beim Schlafen im Dunkeln haben sich meine Augen praktisch immer langsam bewegt. Übel war mir aber deshalb nicht. Mir wurde dann erst bei heftigen Anfällen, die ich dann auch ab und zu hatte, richtig übel. Der leichte Drehschwindel war halt lästig.

Grundsätzlich klingt das bei Dir schon auch nach MM und man darf auch nicht vergessen, dass die Symptome durchaus unterschiedlich sein können.

AM_>n,drvea


Hey hey, ich habe die Acyclovir jetzt drei Wochen 3 Tabletten.. Zwei Wochen 2 Tabletten und eine Woche 1 Tablette genommen.

Seid dem Ende nehme ich täglich eine L-lysin.

Habe jetzt aber gerade gelesen ihr meint die Acyclovir muss man länger nehmen ??? ?

Was ist die richtige Dosis und Anwendungsdauer?

LG

bic]c2xk


@ A_ndrea

Also wenn Acyclovir bei dir (jetzt schon) hilft und du keine (nennenswerten) Nebenwirkungen hast, würde ich persönlich noch eine Weile weiter eine Tablette nehmen (das sind 800mg Tabletten nehme ich an?). Natürlich nur unter Absprache mit deinem Arzt.

Parallel dazu würde ich (auch unter Absprache) 3g L-Lysin pro Tag nehmen.

Das alles würde ich dann für ein halbes Jahr oder ein Jahr lang nehmen und dann das Acyclovir weglassen versuchen.

Alles nur unter der Voraussetzung, dass es bei dir bereits hilft.

Falls es nach dem Absetzen von Acyclovir schlechter wird sofort wieder Acyclovir dazugeben. Evtl. wär auch ein Wechsel zu Valacyclovir (wie auch von Morb-US69 auf Seite 43 beschrieben langfristig sinnvoll.)

Eine Alternative wäre ansonsten die volle JOH Ration zu nehmen pro Tag und parallel dazu versuchen viel Sport zu machen (das hat bei mir geklappt). Aber die Acyclovir Variante ist sicher die Effektivere.

AY_ndxrea


Hallo,

Danke für deine schnelle Antwort.

Also ich habe bis Ende April die Kur mit 500mg Tabletten gemacht.

In der Zeit ging es mir supi...... Jetzt habe ich wieder öfters den Druck und das hören wird zeitweise schlimmer!

Meinst du wenn man mit einer Tablette am Tag weiter macht,dass das ok wäre?

Oder muss man der der kompletten Kur wieder starten?

Ohh und dann noch eine Frage was ist die JOH RATION ":/ ??? ?

LG Andrea

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