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Morbus Menière

A?_ndQrea


Hallöchen

und erstmal allen ein "gesundes" neues Jahr.

Oh endlich ist hier mal wieder was los!!! :-) :-)

Finde es schade das es so wenige Beiträge zur Zeit gibt.

Ich habe meinen meniere jetzt seit ca 17 Jahren und ich bin die ersten Jahre von Arzt zu Arzt von Krankenhaus zu Krankenhaus und habe nen Haufen Geld für all mögliche Osteopathen, Heilpraktiker. Heiler und was es noch alles so gibt los geworden.

Ich bin der Meinung das es auch viel mit der inneren Einstellungen... Stress... Sorgen und sich ständig Gedanken machen zu tun hat.

Ich glaube wenn man "gute" Zeiten glücklich zufrieden und entspannt mit etwas Sport viel Wasser trinken verbringt. Das sich das dann positiv auswirkt.

Viele Meinungen gehen ja davon aus das Perfektionisten ( immer alles 100% richtig machen...... Immer unruhig und angespannte Menschen) vom meniere betroffen sind.

Also alle Medikamente.... Therapien...Und Geld verschlingen versprechen etwas in den Hintergrund schieben.

Versucht so viel wie möglich zu entspannen.... genießen und einfach den Kopf frei zu bekommen.

"Stress ist oft der Grund für Krankheiten und besonders der innere Stress"

Ich weiß das ist oft sehr schwer und gerade an schlechten Tagen.

Aber glücklich und zufrieden zu sein kosten kein Geld und verursachen keine negativen Nebenwirkungen.

Also ihr lieben ♥ ♥......

jRürge"n;44


Hallo A_ndrea,

sehr einfühlsamer Beitrag, kann ich,als Betroffener voll unterschreiben!

Ja, warum nicht mehr Beiträge von Morbus Menière -Erkrankten hier erscheinen, man kann es nur vermuten: Außer Erfahrungsaustausch über bekannte Krankheitssymptome und mögliche Behandlungsmethoden gibt es leider keine neuen Erkenntnisse. Betroffene von dieser Krankheit ziehen sich zurück, wenn sie nicht von akuten Beschwerden geplagt werden.

Andere, auch ich, sind es leid von vermeintlichen tollen,angeblichen Heilungserfolgen von obskuren "Mittelchen" betrogen zu werden.

Alles Gute allen Betroffenen!

Jürgen44

CqlGeenxi


Hallo *:)

ich platze jetzt hier einfach so rein und kann sehr viel unterschreiben, was schon steht. Gerade weil es keine Heilung gibt, habe ich nach meiner Such-Phase mich für diesen Bereich meines Lebens zurückgezogen und will nicht mehr als nötig darüber nachdenken/ austauschen.

Was jetzt hier öfter anklang, dass es durch Stress mit ausgelöst wird, kann ich vollstens unterschreiben. Mittlerweile habe ich es gelernt auf noch so kleine Zeichen zu achten und trete dann auf die Bremse - besonders was die Ohrgeräusche angeht. Ich kann es dann auch nicht ertragen, ohne Watte im Ohr rumzulaufen. Die Symptome werden zwar dadurch nicht weniger, aber sind nicht mehr so präsent - zumindest ist es bei mir so.

Wenn sich dies ankündigt, weiß ich, dass ich dabei bin, mich ans Limit zu treiben. Die Krankheitssymtpome sind sozusagen mein Seismograph geworden und seitdem ich darauf achte, werden die Abstände zwischen den Phasen immer größer.

Ich wünsche allen Betroffenen ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen.

T}ors{teng9x1


Hallo und Hallöchen,

Erstmal ein frohes und gesünderes Neues Jahr für alle.

@ wintersonne 01 ,

Ich nehme Betavert N 6x täglich 24 mg sprich 2x , 2x, 2x morgens , mittags , abends , da ich aber noch das Tulio-Phänomen habe nehme ich täglich noch 2 x täglich Magnesium ein.

Mein Hno sagte mir das es klar sei das es als Placebo angesehen wird weils es einfach zu niedrig eingenommen wird , und nur hochdusierte Einnahmen helfen würden , es sollen auch Studien exestieren die zeigen das Betahistin hochdusiert doch hilft , aber eben nur hochdusiert.

Wo diese Studien zu finden sind , ich habe keine Ahnung. ???

Ich weiß nicht ob es damit zusammen hängt aber ich merke das ich im Frühsommer , Sommer und Herbst nicht so viele Probleme mit den Ohren hatte als jetzt im Winter kann mich aber auch Täuschen.

Werde mich bei nächster Gelegenheit nochmals melden wünsche euch alles alles Gute.

LG

Torsten :-)

T4o7rstexn91


Tschuldigung für den Doppel Post ,

Hatte noch was vergessen , im Anfall nehme ich Vomex Zäpfchen oder Diazepame ( Tavor ).

Tavor nehme ich jedoch nur wenn ich merken sollte das ich in Panik verfalle und aus der Panik nicht mehr rauskomme , schießen mich zwar weg und ist keine optimale Lösung aber bin froh wenn ich nichts mehr mittbekomme einschlafe und wenn ich wieder aufwache und merke der Schreck ist vorbei.

TBors]ten45


Hallo zusammen,

bei mir wurde letztes Jahr Menier diagnostiziert. Ich hatte einen vermeintlichen Hörsturz und wurde im KrH Wolfsburg mit Cortison Infusionen behandelt. Aber es gab keine wirkliche Verbesserung. Ein paar Wochen später dann wieder ins Krankenhaus, dieses Mal in Halberstadt da der Chefarzt ein sehr guter seien soll. Dort wurde dann Morbus Meniere vermutet und nach diversen Untersuchungen auch bestätigt. Ich muss dazu sagen das ich seit meiner Kindheit Probleme mit meinen Ohren habe, Mittelohrentzündungen, Polypen u.s.w. 2008 hatte ich im linken Ohr eine Knocheneiterung die in einer Not OP operiert wurde, seit dem wurde ich mittlerweile 5x am linken Ohr operiert da diese Entzündung immer wieder durchkommt. Das tut dem Hörvermögen des linken Ohres nicht gut so das ich links nur noch ca 25% höre. Und jetzt wurde Morbus Meniere auf dem rechten Ohr festgestellt. Ich leide nicht wirklich an dem Schwindel und wenn habe ich nur ganz leichten Schwindel der mich nicht wirklich beeinträchtigt, es ist eher unangenehm. Einen richtigen Schwindel Anfall hatte ich erst einmal für ca.5 Minuten. Was mich viel mehr stört ist der Tiefton Tinnitus und der Hörverlust. Auf dem linken Ohr habe ich einen lauten Hochton Tinnitus was das einschlafen nicht einfach macht, naja und wenn Meniere aktiv ist kommt der Tiefton noch dazu. Ich nehme momentan Betavert 3x24mg und habe auch Aciclovir ausprobiert, leider ohne Erfolg. Ich habe das Aciclovir 3xTag 800mg genommen und dann reduziert. Aber nach der Reduzierung kam der Tinnitus und der Hörverlust wieder. Ich kann jetzt aber nicht dauerhaft das Aciclovir in einer solch hohen Dosis zu mir nehmen. Ich habe schon herausgefunden das Salz und Nüsse für mich nicht gut sind und es auch wirklich nur einen Tag dauert bis sich der Genuss von Pommes oder Nüssen rächt, dann für ca. 1-2 Wochen bis das Hörvermögen wiederkommt.

Ich habe gelesen das Ihr verschiedene Sachen nehmt z.B. Lysin. In welcher Dosis wird so etwas eingenommen und hilft es? Ich bin für jeden Tipp dankbar der das Leben wieder ein bisschen lauter macht.

Danke und Gruß

Torsten

TJodrstue*n4x5


Ich habe noch ein paar Fragen:

Wie lange dauert es bei euch bis das Hörvermögen wieder vollständig vorhanden ist?

Verschieben sich bei euch auch die Frequenzen, es hört sich alles fremd und verzerrt an. Ein Lied im Radio an der Melodie zu erkennen ist für mich dann unmöglich.

Bei mir dauert es teilweise bis zu zwei Wochen bis ich wieder gut hören kann.

Naja und wenn ich dann nicht aufpasse was ich esse kann das in 1-2 Tagen wieder vorbei sein.

Momentan habe ich ein steiges Auf und ab, die Zeiten in den Meniere aktiv ist werden häufiger und länger obwohl ich schon auf alles achte was ich tue und esse. Aber wenn es so unwillkürlich auftritt kann ich nicht heraus finden was jetzt der Auslöser sein könnte.

Gruß

Torsten

aVutum@n-likxe


@ Torsten45

Ja, das mit dem Verschieben der Frequenzen, dieses Verzerrthören etc. kenne ich nur zu gut. Normalerweise höre ich im Auto Radio, aber in dieser Zeit habe ich den Radio ausgemacht, weil es unmöglich war. Bei mir war es unterschiedlich. Manchmal dauerte es 3 Wochen oder länger. Heute weiß ich, dass ich Glück hatte überhaupt wieder normal hören zu können.

Die Diagnose MM habe ich zwar nicht, aber mein Anfall nachts vor fast 4 Jahren sprach dafür. War leider auch mit Nystagmus und ich hatte einige Monate mit starken Schwindel zu kämpfen. Mir half hier nur die Zeit und ich versuche stressfreier zu leben. Kortison half bei mir noch nie. Betavert erst recht nicht, aber man hat das Gefühl etwas getan zu haben.

Ich habe zahlreiche Hörstürze hinter mir. Oft war ich auf einem Ohr ganz taub.

Ich wünsche dir alles Gute und das du bald wieder normal hören kannst. Wenn du z.B. beruflich unter Dauerstress steht, versuche es zu ändern.

Früher waren zahlreiche Überstunden für mich an der Tagesordnung, heute achte ich mehr auf mich. Damals war ich mit zuviel Arbeit eingedeckt, was ich unmöglich schaffen konnte. Das wusste auch mein Chef, gehandelt hatte er trotzdem nicht. Ein Hörsturz monatlich über ein Jahr und natürlich mit Hörsturz arbeiten - das war leider bei mir an der Tagesordnung, weil mich mein HNO nie aus dem Verkehr zog.

TIogr2stPen45


Hallo autumn-like,

Danke für deine Antwort. Hörstürze hatte ich auch schon mehrere die dann mit Cortison Infusionen behandelt wurden was aber leider nie etwas gebracht hat. Bei meinem letzten Hörsturz 2016, kurz vor der MM Diagnose habe ich hoch dosiert Cortison Tabletten bekommen und 20 Min. nach der ersten Einnahme war wieder alles gut.

Ich habe zum Glück nicht so viel Probleme mit den Schwindel Attacken, ich hatte erst einmal nen richtigen Schwindelanfall, aber der war nach 5 Min. vorbei. Sonst habe ich eher leichten Drehschwindel aber das beeinträchtigt mich kaum. Ich hoffe das bleibt auch so :).

Ob die Betavert etwas bringen weiß ich nicht, aber es hat halt den Effekt, wie Du schon geschrieben hast, das man etwas getan hat. Ich bin beruflich momentan in den USA und muss viel arbeiten, aber Stress habe ich nicht unbedingt. Ich habe jetzt hier einen Termin bei einem HNO Arzt, vielleicht hat der noch eine Idee oder vielleicht wird das hier drüben anders behandelt. Ich werde euch auf dem laufenden halten.

Danke und Gruß

Torsten

T#orstxen91


Guten Morgen ,

Hallo Torsten45 , das mit dem verzehrt Hören kenne ich auch nur zu gut , bei mir ist es aber dann so das die Töne aufeinmal weg sind und nach wenigen Sekunden wieder da , und sich sich ein blecherndes Echo entwickelt was bis zu mehreren Wochen anhalten kann und was mit Verständigungsproblemen einhergeht.

Mein Hörvermögen wird leider schlechter und ist nicht gleichbleibend.

Ich persönlich empfinde den Schwindel schlimmer als die Hörprobleme + Brummen/Rauschen der Ohren.Erstmal gut für dich das der Schwindel nicht dein komplettes Leben so lahm legt wie bei vielen anderen MM Betroffenen.

Bei mir fing es auch erst mit wenigen Minuten an , mittlerweile kann der Schwindel mich leider für Stunden lahm legen :(v .

Da ich beidseitig betroffen bin werde ich am Ende wohl nicht an Hörhilfen vorbei kommen , ich müsste eigendlich schon welche tragen aber naja ich verweigere mich da noch.

Ich sende allen MM Betroffenen positive Gedanken und schöne sonnige Momente !!

Auf der Seite KIMM.ev steht das eine neue Medikamenten-Studie in Auftrag gegeben wurde , vllt ein kleiner Hoffnungsschimmer ?? Bin gespannt , ich werde die Seite hier in meinen Beitrag verlinken.

[[http://www.kimm-ev.de/Startseite.start.0.html]]

Gruß Torsten

aCutuGmQn-9li4kxe


@ Torsten45

Bei den ersten Hörstürzen hatte ich auch noch nicht die Probleme mit dem Schwindel. Das kam später leider dazu.

Einmal musste ich mich hinlegen und fuhr 2 Stunden im Bett Karussell, selbst bei geschlossenen Augen. Ganz massiv hatte ich den Schwindel dann vor 4 Jahren, da hatte ich nachts die MM-Attacke und ich hatte hier danach noch über Wochen hinweg Probleme. Sogar Autofahren als Beifahrer war extrem unangenehm. Selber Autofahren, da habe ich freiwillig darauf verzichtet.

Bin gespannt, ob es in den USA bessere Möglichkeiten gibt. Ich kann es mir nicht vorstellen. Das Problem ist das Gleichgewichtsorgan und hier kann man mit Tabletten etc. nichts ausrichten. Ist einfach eine ungünstige Stelle. Unglaublich war, dass die HNO-Klinik zu mir meinte, ich solle beim nächsten akuten Hörsturz zu ihnen kommen. Nun, die Klinik war 100 km entfernt. Das hätte ich bei einem akuten Hörsturz unmöglich fahren können.

Bei dem MM-Anfall rauscht mein linkes Ohr wie wild und ich habe Nystagmus. Das macht es so unangenehm und mir wird schlecht dabei. Man denkt, jetzt wäre alles gleich vorbei. Das wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht.

Da habe ich ja Glück, dass ich mittlerweile seltener Schwindel habe, seit ich versuche stressfreier zu leben. Wenn ich das von Torsten 91 lese, dann geht es mir noch gut. Vor einigen Jahren bin ich sonntags aufgewacht und konnte für Stunden nicht einmal den Kopf drehen, weil mir extrem schwindlig war. Um das Gleichgewichtsorgan zu trainieren achte ich auf tägliche Spaziergänge. Gerade, weil ich tagsüber viel am PC bin. Am schlimmsten ist für mich konzentriertes Arbeiten mit 2 Bildschirmen. Denke, dass hängt bei mir mit dem Nystagmus zusammen. Wenn ich zwischendurch Papierbelege ansehen kann geht es, aber hochkonzentriert zwei Bildschirme anzusehen, dass ist extrem anstrengend für mich.

Ich traue mich schon gar nicht mehr zu fliegen. Denn beim Flug in die USA hatte ich beim Landeanflug extreme Ohrenschmerzen. Schon ohne Flug habe ich bei Stress oft einen Druck auf den Ohren. Damit muss ich leben.

Hattet ihr alle schon einmal Herpes? Kommt bei MM-Betroffenen häufig vor.

T`or%sten4x5


Hallo zusammen,

nein Herpes hatte ich noch nicht. Ich wollte nochmal erwähnen das ich 45 Jahre alt bin und somit genau in die Zielgruppe der Erkrankten passe.

Wenn Du solche Schmerzen beim Fliegen hast, sind denn deine Stirnhöhle und Nasennebenhöhlen in Ordnung? Meine Frau hatte auch solchen Schmerzen beim fliegen, also meistens bei Start und Landung, da war die Stirnhöhle zu bzw. der Gang war mit Polypen zu. Sie hat sich dann operieren lassen und hat keine Probleme mehr.

Ja wenn ich die Geschichte von Torsten91 lese sind meine Beschwerden jammern auf hohem Niveau. Aber dadurch das mein linkes Ohr schon so geschädigt ist bin ich auf mein rechtes Ohr angewiesen, naja und wenn MM wieder aktiv ist sind Unterhaltungen nicht wirklich leicht. Ich hasse das ich ewig nachfragen muss, naja und jetzt hier auch noch in Englisch mit Tennessee Akzent macht die Sache nicht einfacher. Am 3. April habe ich den Termin, mal sehen was der Doc mir dann erzählt. Aber nochmal die Frage zu den Medikamenten, habt ihr mal Aciclovir ausprobiert?

Ich habe es hier relativ einfach bekommen, hat mir ein Chirug verschrieben. Aber ich will die nicht ewig in solch hoher Dosis nehmen, ich habe eine Woche 3x800mg genommen. Danach war es weg aber ich kann nicht sagen ob es wegen dem Medikament verschwunden ist oder nicht. Ich habe die zweite dann auf die Hälfte reduziert, also 3x400mg und danach nur noch 200mg. Aber bereits in der 2 Wochen kam es wieder.

Habt ihr da Erfahrung?

Danke und Gruß

Torsten

a"utumn0-liake


@ Torsten45

Hast du wirklich MM? Du hast keinen Schwindel, Nystagmus etc.

Als es mir vor knapp 4 Jahren schlecht ging, war mir ständig schwindlig, nachts kam der Anfall und die Wochen danach war mir noch schwindlig und schlecht.

Mein linkes Ohr rauschte bei dem Anfall wie wild und ich konnte mich nicht auf den Beinen halten. Was heißt Zielgruppe mit 45 Jahren - ich bin auch in deinem Alter, hatte aber meinen 1. Anfall vor 13 Jahren und war also deutlich jünger. Bei mir scheint Stressvermeidung zu helfen.

Vor 4 Jahren hatte ich ein stechendes linkes Auge und ein stechendes linkes Ohr und das über Monate. Damals meinte ein anderer HNO, dass es die Nebenhöhlen sein könnten. Mittlerweile geht es mir aber wieder gut. Diese stechenden Schmerzen waren dauerhaft im Sekundentakt und sehr unangenehm. Das Fliegen habe ich seitdem gemieden.

Ich hatte meinen Hausarzt auf Aciclovir angesprochen und er hielt die Wirkung für möglich. Ich habe schon seit Jahren ab und an leichten Herpes an der Lippe und er meinte die Viren gehen auch ins Gehirn. Vor 4 Jahren habe ich die Tabletten hochdosiert genommen, aber dauerhaft könnte ich sie unmöglich nehmen.

Mittlerweile geht es mir ja auch ohne die Tabletten gut. Ich habe nur bei Stress mit Druck auf den Ohren zu kämpfen z.B. nach einem anstrengenden Arbeitstag. In meinem Beruf muss man pausenlos hochkonzentriert arbeiten und an manchen Tagen ist es grenzwertig. Geht auch meinen Kollegen so. Ich habe nur Glück, dass der Druck auf den Ohren nach einem Spaziergang wieder weggeht. Aber so belastbar wie früher bin ich nicht mehr.

Der Hörverlust gab sich bei mir zum Glück wieder (und das sogar mehrmals). Aber da ich links komplett nichts mehr hörte, weiß ich, wie unangenehm es ist auf nur einem Ohr zu hören. Früher war ich naiv und dachte auch mit einem "Ohr" kommt man prima zurecht.

Allerdings habe ich auch heute noch Probleme Unterhaltungen zu folgen. Ich muss bewusst zuhören und mich konzentrieren. Das war früher nicht so.

Ich drücke dir die Daumen, dass dir geholfen werden kann.

TGorstNen84w5


Hallo autumn-like,

bei mir wurde letztes Jahr definitiv MM diagnostiziert. Mit Glyzerol-Test und einem Eingriff am rechten Ohr, ich weiß nicht wie der Test heißt, aber danach waren sich die Ärzte in Halberstadt sicher das es MM ist.

Ich habe ja wie gesagt leichten Schwindel, Schwank oder Drehschwindel, kommt einen teilweise vor wie Bewusstseinstörungen. Ich habe das Gefühl das ich umfallen würde aber meine Augen sagen etwas anderes so das ich dann relativ ruhig bleibe. Das ist natürlich unangenehm wenn man dann unterwegs ist, aber das ich umfalle oder Mühe habe mich auf den Beinen zu halten hatte ich erst ein Mal für 3-5 Minuten.

Ich wurde am linken Ohr schon mehrfach operiert, da hatte ich mal eine Knocheneiterung die meinen Gleichgewichtssinn angefressen hat also die Bogengänge. Da hatte ich plötzlich beim niessen Gleichgewichtsprobleme, darauf hin bin ich zum HNO Arzt und musste sofort operiert werden. Ein Jahr drauf war ich zum Second Look im Krankenhaus, da wurde festgestellt das die Entzündung wieder da war. Darauf hin wurde eine sogenannte Radikal Op am linken Ohr durchgeführt, bedeutet das der Knochen "großflächig" abegfräst wurde und Teile wie Steigbügel, Hammer und Amboss aus Titan eingesetzt wurden, da diese Teile alle durch die Entzündung zerstört wurden. Letztes Jahr hat sich wieder eine Entzündung gebildet, also wieder ins Krh. Aber da war ich bereits mit meinem Hörsturz in Behandlung und so wurde dann einerseits die Entzündung im linken Ohr operiert und rechts der Test zum MM gemacht, naja und die Diagnose MM hat sich wohl zu 100% bestätigt. Naja und von Op zu Op wurde mein linkes Ohr natürlich immer schlechter so das ich jetzt nur noch ca. 25% links hören kann.

Bei mir verhält sich das auch komisch, wenn ich dann merke das mein Gehör rechts wieder kommt dauert es ca. 1 Woche, manchmal auch nur 2-3 Tage bis der Druck und der Tinnitus wieder da ist. Naja und dann verschlechtert sich das Gehör auch wieder, so ist das im Moment ein Auf un Ab. Allerdings habe ich im Moment absolut keinen Schwindel, ist schon komisch.

Wenn ich auf der Seite schaue die Torsten 91 gepostet hat könnte es auch Cochleäre Endolymphschwankungen seien, obwohl ich teilweise leichten Schwindel habe. Ich werde das Mal beim Termin erwähnen.

[[http://www.kimm-ev.de/Was-ist-sinnvoll-bei.schaaf_vortrag.0.html]]

Auf jeden Fall tut es Mal gut mit Menschen zu "reden" die sich darunter etwas vorstellen können was man so beschreibt.

Danke und Gruß

Torsten

aGutumn -likxe


Hallo Torsten,

ein gesunder Mensch kann es sich nicht vorstellen, wie es einem mit Schwindel und MM geht.

Auch das Echohören, Verzerrthören kann sich keiner vorstellen.

Da hat es dich besonders heftig erwischt. Schwankschwindel hatte ich vor 4 Jahren auch. Ich kenne das alles, leider. Auch das Gefühl jeden Moment bewusstlos zu werden. Zum Glück war das bei mir nie der Fall. Vor 4 Jahren bin ich nach dem Anfall nur noch mit Wasserflasche und Betahistin-Tabletten spazieren gegangen. Allerdings hatte ich schon immer das Gefühl, dass es bei mir mit Betahistin schlechter wird. Zudem bekam ich Kortison, dass mir wegen dem Schwindel noch den Rest gab. Kortison hatte bei mir noch nie geholfen.

Aufgrund meiner zahlreichen Hörstürze nahm ich bei Druck auf den Ohren stets starke durchblutungsfördernde Tabletten. Als ich den Anfall hatte, hatte ich abends solch eine Tablette genommen. Mittlerweile habe ich diese Tabletten entsorgt.

Den Link habe ich gelesen. Auch den Erfahrungsbericht. Die Frau hat mich an mich erinnert. Ich wollte auch immer mein altes Leben zurück. Heute kenne ich meine Grenzen. Druck auf den Ohren ist ein Warnzeichen einen Gang zurückzuschalten. Extrem laute Orte meide ich z.B. Karneval, Konzerte etc.

Staubsaugen, Haarfön - hier nehme ich stets extra angepasste Ohrstöpsel.

Geräusche wie Kreissäge, Kirmes, Schredder etc. vertrage ich überhaupt nicht. Auch nicht mit Ohrstöpsel.

So belastbar wie früher bin ich nicht mehr. Aber ich komme jetzt gut damit zurecht. Meine Devise ist immer: "Was nützt es mir später Erwerbsminderungsrente zu erhalten, wenn ich dann nur noch im Bett liegen kann mit Schwindel und keine Lebensqualität mehr habe". Darum schone ich mich lieber. Auch, wenn ich bei einigen Veranstaltungen gerne dabei wäre, aber meine Gesundheit geht mir vor.

Dieses Auf und Ab mit dem Gehör hatte ich auch. Es gab vor 4 Jahren zudem MS-Verdacht, weil die Weiterleitung zum Hörnerv nicht funktionierte. Aber mir geht es gut. Die Lumbalpunktion ergab kein Ergebnis und ich schaue positiv nach vorn und genieße jeden Tag an dem es mir gut geht.

Bei mir reichen keine 30 Hörstürze in meinem Leben. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Es gehörte zu meinem Leben dazu.

Den Ernst der Lage habe ich erst vor 4 Jahren erkannt und ich wusste, dass ich an meinem stressigen Leben etwas ändern muss.

Aber, wenn ich deinen Verlauf lese, ging es dir um einiges schlechter als mir. Ich hoffe, sie können dir helfen. Ich hoffe sowieso, dass die Medizin eines Tages einen Schritt weiter kommt und auch bei Hörstürzen, MM etc. gezielt helfen kann.

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