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Morbus Menière

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Morbus Meniere

Hallo zusammen,

das mit der Schilddrüse hatte ich vor ca 4 Jahren viele Probleme. Mein Arzt hat mir eine Schilddruesenentzündung dieagnostiziert. Über ein Jahr hat es hingezogen mal Überfunktion, mal wieder Unterfunktion der Schilddrüse, aber jetzt neulich habe ich mal wieder eine Untersuchung machen lassen, ist alles in Ordnung.

Wenn das wirklich zusammen hängt, dann bei mir war nicht die Schilddrüse, sondern die MM hat die Schilddrüse durcheinander gebracht. Na ja, wer weiss wievielle noch Begleitkrankheiten die verdammte MM mit sich schleppt. :-( ? Also immer schön auf der Hut bleiben, meine lieben.

Schönen Sonntag *:)

SMchwi|ndi


Morbus Meniére

Hallöchen alle zusammen,

so nun hab ich mal nachgeforscht Thomas. Ich nehme zur Zeit "Betavert 6mg"; dies ist ein Dimesilat! In der Beschreibung steht zwar man nimmt zu Anfang 3 x 12 mg bis es einem besser geht und dann 3 x 6 mg. Mir wurden 3 x 6 mg verschrieben von meiner HNO-Ärztin. Solange es mir dabei einigermaßen gut geht, denke ich spricht nichts dagegen. Was nicht heisst, dass ich das nochmal mit meiner HNO besprechen werde *fg*!!

Das mit den Schilddrüsen, ich hatte vor meiner ersten Schwangerschaft eine Unterfunktion. Damals nahm ich L-Thyroxin 100 ein. Wärend der Schwangerschaft und noch kurz danach waren meine Werte normal, daher bekam ich keine Tabletten mehr. Aber ich glaube, dass ich immer wieder auch eine Unterfunktion habe; aber bisher hat es nie gepasst mit der Blutuntersuchung. Ich hab dann mal einfach L-Thyroxin so eingenommen. Da ist mir sehr schlecht geworden und ich bekam einen Anfall (was ich jetzt weiss, dass es MM war), dass war einige Monate vor der Diagnose MM. Wie das Zusammenspiel mit L-Thyroxin und MM ist, kann ich natürlich nicht sagen. Vielleicht war es einfach ein dummer Zufall!

Interessant finde ich mal, dass wir irgendwie wohl alle mit der Schilddrüse irgendein Problem hatten und haben - das regt zum Grübeln an *lächel*.

Hoffe wir bleiben alle ohne Anfälle

Gruss

Schwindi

tcomQ-m>ucx7


Meniere und Schilddrüse

Hallo Zusammen,

das ist wirklich interessant! Es gibt auch eine Theorie, wonach eine Störung des Fettstoffwechsels zu Kalkablagerungen im Ohr führt - keine Ahnung, wie das funktionieren soll, aber dass ich bei 1,84m und 68 kg einen gestörten Fettstoffwechsel habe, ist klar, oder? :p> Mal sehen, ob ich dazu noch was rausfinden kann. War in dem Artikel aus der Apothekenzeitung (welche Ausgabe?) was drin?

An Zufälle mit der Schilddrüse glaube ich nicht!! Allerdings empfehle ich dringend, bei funktionierender Schilddrüse kein Schilddrüsenhormon einfach so einzunehmen! Normalerweise muß man das auch langsam einschleichen, sonst haut's einen um! Schwindel und tausend andere üble Dinge können durchaus auch von der Schilddrüse her kommen. Es gibt Menschen, die deswegen tagelang in den Seilen hängen, wenn die SD spinnt.

Sorry, Schwindi! Es hat mich nur aufgeregt, daß Du so wenig nimmst, aber ständig weiter Beschwerden hast. Zum Beipackzettel: Ich nehme -nach Rücksprache mit den Ärzten- gerade genau das Doppelte der Maximaldosis laut Beipackzettel und wir sind uns alle einig, daß wir da noch mal drauflegen, wenn das nichts bringt. Bei Dimesilat muß man vorsichtiger sein. Generell gilt aber: Viel und lange. Wenn es Dir weiter schlecht geht, rate ich zur Rücksprache mit Deiner HNO.

Zu Deinem Wunsch, keine Anfälle: Mit einem Anfall im Monat kann ich leben. Mein Problem ist, daß mir (bei Bewegung) fast ständig (!!!) schwindlig ist. Bus und U-Bahn sind total ätzend wegen der ziehenden Bewegungen. {:( Sonst geht's grad wieder besser.

In diesem Sinne, einen schwindelfreien Abend!

Viele Grüße

Thomas

j2ören._kl


Morbus Menière...

tom muc7

Du solltest Hilfesuchende in diesem Forum nicht ständig mit Deinen "neuen" Therapievorschlägen verunsichern. Ich weiss ja nicht was Du sonst noch so treibst, ausser Dich mit den wichtigsten Prof's zu unterhalten, aber ich persönlich find Deine Beiträge nur noch peinlich! Auch ein Grund mit, mich aus diesem Faden zu verabschieden!!!

Jörn

tVo_m-m\ucL7


Morbus Menière - Hochdosis-Behandlung mit Betahistin

Hallo Jörn,

danke für Deinen Hinweis.

Da man bei mir selbst zunächst viel (mit geringen Dosierungen) herumprobiert hat, halte ich mich jetzt (nur noch) an die Leute, die wirklich etwas davon verstehen (auch die sagen, es ist schwierig usw.).

Das ist nach meiner Erfahrung nicht der nette HNO-Arzt von nebenan, der im Jahr ein oder zwei Verdachtsfälle auf Menière hat, sondern eben der Prof. aus der Uniklinik, der im Jahr 30-40 davon hat und diese auch noch von anderen schweren Erkrankungen differenzieren muß.

An den kommt aber nicht jede(r) ran. Da ich das Glück habe, gebe ich meine Informationen hier weiter. Sollte ich über das Ziel hinausgeschossen sein, entschuldige ich mich in aller Form bei den anderen hier im Forum und bitte auch um kritische Rückmeldungen!

Bei den folgenden Ärzten bin ich nicht in Behandlung, halte deren Meinung aber für richtig.

Ich weiß nicht, ob man diese Links hier veröffentlichen darf und bitte den Admin um Verständnis!!

Artikel aus 2007 "Welche Medikamente für welchen Schwindel" mit Prof. Dr. Strupp, Klinikum der Universität München

[[http://www.tellmed.ch/include_php/previewdoc.php?file_id=3607]]

Artikel "Erfolgreiche Hochdosis-Therapie bei M. Menière" aus der Ärztezeitung vom 11.10.2206 mit Dr. Zingler, Klinkum der Universität München

[[http://www.aerztezeitung.de/kongresse/kongresse2006/mannheim2006_neurologen/?sid=420232]]

Übrigens geht es mir heute trotz hoch dosiertem Betahistin deutlich schlechter. :(v

Viele Grüße

Thomas

j örn.]kxl


Morbus Menière

Hallo tom-muc7,

der nach Deiner Meinung, der nette "Wald und Wiesen" HNO Arzt ist für die allermeisten die ersteInstanz. Wenn die "Welt" sich um sich drehen zu scheint, glaubt man an diesem Arzt. Dieser Arzt möchte auch helfen, gemäß seinem "Eid"! Nur mit was? Ihm stehen Mittel zur Wahl, die mit großem Werbeaufwand in seine Praxis gedrückt werden, aber wenig hilfreich sind. Vosomotal,Melopat Ribrain usw usw! Ich hab schon einmal in einem anderen Beitrag geschrieben, diese Mittel sind allenfalls etwas mehr als Placebo.

Du machst Dir Sorgen über die richtige Dosierung von Vasomotal, wieviel Milligramm denn nun richtig seien, ich sage Dir aus meiner gemachten Erfahrung ob 0 oder 1000, alles das Gleiche, nämlich "Null" Wirkung!

Dein Prof wird da sicher anderer Meinung sein, ist ja auch gut so, er hat einen Patienten den er,bzw. seine Privatkasse ausnehmen kann, aber am Ende werden wir alle für diese völlig unnötigen "Behandlungen" bezahlen!

Ich bin nur ratlos

Jörn

tZom@-mouc7


Morbus Menière

Hallo Jörn,

ich sage ja nicht, daß der Arzt vor Ort nicht helfen will. Mein Hausarzt aber sagt klipp und klar, daß er damit keine Erfahrung hat und hält sich völlig raus. Das tun nicht alle. Davor habe ich großen Respekt. Ich bin schon sehr lange bei ihm. Bis ich den Eindruck hatte, daß ich an der richtigen Adresse bin, habe ich insgesamt fünf HNO-Ärzte durch (hm, weiß net - mal schaun..., kommen Sie in vier Wochen wieder...) und bin mehr durch Zufall bei meiner heutigen gelandet.

Die hat mir vor dem letzten schweren Anfall drei Gründe für und zwei gegen Meniére aufgezählt. Selbst mit 30 Jahren Erfahrung auf dem Fachgebiet ist es also schwierig. Sie selbst (!) hat sich inzwischen zusammengerechnet einen ganzen Tag nur mit mir beschäftigt (eher mehr) und hat ein ernsthaftes Problem. Ich bin nämlich nicht (!) privat sondern gesetzlich versichert und muß alles bei ihr selbst bezahlen, da sie keine Kassenzulassung hat. Was soll man da berechnen?!? Ich will aber von ihr behandelt werden. An den Medikamenten verdient sie nichts (Ausnahme), da die Rezepte mein Hausarzt schreibt, so daß ich wenigstens die Hälfte von der Kasse bekomme. Der findet die Dosierung übrigens gar nicht gut.

Die Frage, ob Betahistin bei mir ein Placebo ist, könnte ich nur beantworten, wenn ich es absetze - davor habe ich aber zu viel Angst. Im Moment ist mein -subjektiver- Eindruck, daß ich die schweren Anfälle damit mühsam unter Kontrolle halte. Leichte Anfälle oder Schwindel habe ich fast permanent. Heute Mittag habe ich gedacht, ich erreiche mit dem Teller voller Essen den Tisch nicht mehr...

Heute abend ist es besser, aber morgen ruft der nächste harte Arbeitstag, also für heute gute Nacht!

Viele Grüße

Thomas

S\chwxindi


Morbus Meniére

Hallöchen alle zusammen!!

Tom, das mit dem latenten Schwindel habe ich auch! Mir geht es genauso, dass ich dann versuche den Kopf ja nicht zu hastig zu drehen bzw. meinen ganzen Körper. Seit ich das Betahistin nehme, ist es etwas zurückgegangen. Manchmal hab ich sogar schwindelfreie Stunden.

Was mir aber heute auffiel, war, ich war zu Fuss lange unterwegs, musste in der Mittagspause was besorgen. Beim Rückweg fing der Schwindel wieder stärker an. Ich glaub ich hätte da eine Erklärung, wo ich aber bitte bemerken möchte, es ist eine logische Deutung! Also, ich denke, je mehr wir uns bewegen, sei es laufen, bücken, drehen etc. muss das Gleichgewichtsorgan ja mehr arbeiten. Bei uns ist es ja "angeknackst". So denke ich, dass also, wenn unser defektes Gleichgewichtsorgan (hoffe man kann es so ausdrücken) viel arbeiten muss, es dann versagt bzw. es nicht schafft das alles auszugleichen. Es könnte doch sein, dass bei zu großen Stress, wenn wir rumlaufen wie blöd und drehen auf der Arbeit oder beim Haushalt etc. dann die großen Anfälle begünstigt auftreten. Wie gesagt, nur eine Schlussfolgerung, die mir kam, als ich da noch die letzten Meter bis zum Büro schaffen musste.

Vielleicht könnt ihr das mal auch bei euch beobachten.

Lieben Gruss

Schwindi

twom-6muc7


Morbus Menière und Bewegung / Sport

Hallo Zusammen,

da gebe ich Schwindi recht - wenn auch nur ungern. :-(

Ich war - was bei MM eigentlich gefährlich ist - schwimmen. Der Pool im Fitnessclub ist aber sehr klein und max. nur 1,50m tief. Das Schwimmen ging trotz leichtem Schwindel erstaunlich gut. Aber - in dem Moment als ich dann wieder aus dem Wasser raus bin - uah, wie schwankte alles beim Gehen... Bei der (betont) weichen Bewegung im Wasser scheint es also weniger zu belasten.

Den Klinikarzt hatte ich auch schon darauf angesprochen, daß ich bei absolut ruhigem Liegen auch im akuten Anfall nahezu beschwerdefrei bin. Da meinte er, daß sei kein Wunder, da beim Liegen (ohne Bewegung) das Gleichgewichtsorgan quasi im Leerlauf sei. Für mich war das immer ein Widerspruch, da ich dachte, bei MM sei das Problem auch im Liegen da?!? Das hat auch die Ärztin in der Notaufnahme irgendwie irritiert, also doch nicht eindeutig?

Komischerweise habe ich gestern noch drei Saunagänge gemacht und dann relativ wenig getrunken - danach war der Schwindel für den Rest des Abends weg. Ich überlege gerade, ob das daran liegen kann, daß man bei MM ja auch Diuretika = entwässernde Medikamente gibt, damit sich der Körper die fehlende Flüssigkeit woanders her holt. Der Effekt dürfte kurzfristig der gleiche sein, oder? Von Diuretika halte ich allerdings nicht viel, da die Nebenwirkungen selbst für gesunde Menschen übel sein können und das aus meiner Sicht keine Dauerlösung ist.

Soweit der Stand heute. Der Schwindel ist wieder stark da, ich lege mich dann mal lieber hin. zzz

Viele Grüße

Thomas

lwai'mut-e01x05


Morbus Meniere

lieber thom, liebe schwindi, liebe betroffenen,

bei mir ist genau so wie bei euch auch, je aktiver ich bin um so stärker die anfälle. aber... ich bekomme häufig die anfälle auch nachts im schlaf bis ich vor lauter übelkeit wach werde und mich übergeben muss, obvohl der magen leer ist. wie kann man denn das hier erklären!?

hat jemand auch sowas?

t"om-m\uc7


Morbus Menière im Schlaf

Liebe Laimute,

es ist meines Wissens leider typisch für MM, daß die Anfälle auch im Schlaf kommen können. Da es ja nicht der (leere) Magen ist, der das Problem hat, spielt es wohl keine Rolle, ob Du etwas gegessen hast.

Mir hilft dann Vomex sehr gut (1 Zäpfchen zu 150 mg), das macht auch schön müde. Problem ist, daß es abhängig macht, wenn man es öfter/länger nimmt und es zentral dämpfend auf das Gehirn wirkt. Autofahren und gefährliche Arbeiten (auf der Leiter usw.) sind damit tabu. Außerdem hält die Wirkung lange an, d.h. ich bin am nächsten Tag oft noch benebelt. Also eher etwas für die ganz schlimmen Tage.

Wenn das nachts öfter nachvollziehbar passiert, wäre eine mögliche Frage, ob es vielleicht einen Auslöser gibt, der den Anfall provoziert: Das Betthupferl, das Gläschen Wein am Abend usw. So probiere ich zur Zeit, den komischen probiotischen Joghurt nicht zu essen - aber keine Wirkung, im Gegenteil - heute ist es wieder schlimmer geworden. Ich befürchte, da kündigt sich wieder was an... {:(

Das, was Schwindi und ich geschildert haben, spricht nach meiner Meinung eher dafür, daß wir mit den Medikamenten die Anfälle ganz knapp unterdrücken, so daß sie nicht richtig durchkommen - oder es ist doch kein MM sondern etwas anderes. ??? Bei MM soll man zwischen den Anfällen eigentlich (?) beschwerdefrei sein und das bin ich nicht. Wenn's hoch kommt, einen halben Tag und dann geht's wieder los.

Durch Zufall habe ich erfahren, daß der Schwager eines Kollegen auch MM hat, aber wohl schon länger. Wenn er kippt, muß es sehr schlimm sein. Ich versuche mal, mich mit ihm zu treffen und ein wenig auszutauschen. Vielleicht gibt's was neues?

Andererseits hat mir eine jüngere Kollegin heute erzählt, daß sie von ihren Blutdruckmedikamenten solche Atemnot bekommt, daß sie manchmal einfach umfällt. Doch lieber MM? :-/

Für heute alles Gute!

Thomas

S{chwiundi


Morbus Meniére

Hallöchen Laimute, Tom und alle anderen,

erstmal zu Tom:

Der latente Schwindeln (dauernder Schwindel) ist aber garnicht unüblich für MM. Zumindest sagt das meine HNO. Ich glaube, dass wohl jeder einen "eigenen" Verlauf hat. Was ich auch noch habe, ist, dass in meinem linken Ohr (das ist das was betroffen ist), ein Druck herscht, als ob eine Wand aufgerichtet worden wäre. So kurz vor dem Gleichgewichtsorgan. Ich denke, das sagt schon zu den Anfällen, latender Schwindel, Ohrensausen etc., dass es sich um MM handelt. Diese Syptome müssen ja nicht gleichzeitig auftreten. Bei mir war es auch schon mal so, dass nur das Ohrensausen (pfeifen! könnt man eher sagen) auftrat. Dann nur der Schwindel usw.

zu Laimute:

Bei einem Anfall, wird es einem nicht gleich wieder gut, wenn man sich hinlegt, sondern es ist einem weiterhin schwindlig und übel. Also kann es doch durchaus sein, dass man auch liegenden einen Anfall bekommt. Schreib dir doch mal deinen Tagesablauf auf; was du so gemacht hast. Vielleicht räumst ja noch kurz vor dem Schlafengehen deine Wohnung auf *lächel*! Oder du machst noch schnell die Wäsche und schon sind wir wieder bei der Bewegung und dem hastigen Drehen und Wenden.

Ich habe mir jetzt einen kleinen Kalender gekauft. Da schreib ich jeden Tag rein, wie es mir geht und ob Schwindel da war, wie stark und so. Dazu kommt, welche Tätigkeiten ich gerade ausgeführt habe. Irgendwie bekommt man vielleicht da was raus. Natürlich muss man das über einen längeren Zeitraum machen, damit man da Theorien entwickeln kann. So was wie eine Langzeitstudie *fg*!

Post aus Amerika hab ich leider noch keine, aber sobald diese eintrifft, gebe ich Bescheid, was dabei rausgekommen ist.

Mir ist heute auch garnicht gut, aber ich hatte auch den totalen Stress im Büro. Da mag ich glaub jetzt auch nur noch ins Bett.

Liebe Grüße

Schwindi

Msutxzy


morbus menìère

Hallo Leute !

Ich selber leide seid ca.20 Jahren an MM und bekannt wurde es erst vor 14 Jahren. Hatte damals einen zusammenbruch. Seitdem lebe ich damit, mal recht als schlecht. Momentan kann ich nicht mal in die arbeit gehen oder Auto fahren. Bin auf die hilfe meines Mannes angewiesen.weiß nicht mehr was ich tun soll. Muß Tabletten schlucken und bekomme Kortison infusionen. Schau natürlich wieder lecker aus. Total aufgedunsten. Scheiß Kortison. Hat ihrgend jemand einen tipp wie ich wieder normal am leben teil haben kann. Der Dok meinte eine OP am Ohr. Aber ich will nicht, weil das auch keine garantie ist das ich schwindelfrei dann bin. was das Hören anbelangt habe ich seitdem ein Höhrgerät.Bin fast taup auf den einen Ohr.

Ich will doch nur wieder leben......

Gruß eure Mutzy

S^chw2indi


Morbus Meniére

Willkommen in unserer Runde.. Mutzy!!!!

Wir sind meist hier "Frischlinge"; ich glaub so kann man es nennen. Auf der hp-Seite von Wikipedia stehen die OP-Variationen. Meist steht aber da auch, dass es keine Garantie ist.

Jörn sagte schon von Anfang an, es gäbe keine Therapie und keine Heilung (das steht ja in jedem medizinischen Bericht). Bei Jörn ist das Gleichgewichtsorgan "ausgebrannt", somit haben sich seine Beschwerden gebessert. Er meinte damit, dass sich das Gleichgewichtsorgan an MM gewöhnt und dann fast nicht mehr reagiert. Aber wenn ich bei dir sowie bei den schon seit langer Zeit erkrankten lese, scheint das aber auch nicht bei jedem zu funktionieren. Inwieweit eine OP für dich die "letzte" Hoffnung ist, wirst wohl selbst entscheiden müssen; diese kann dir niemand abnehmen. Da es mehrere Möglichkeiten der OP´s gibt, denke ich, musst du dich zuerst genau informieren. Erst dann kannst du wissen, ob du dich darauf einlässt oder nicht.

Ich persönlich versuche meine Körperreaktionen etwas zu analysieren. D. h. ich versuche herauszufinden, was oder wie ein Anfall ausgelöst wird. Ob es überhaupt was mit äußerlichen Einflüssen zu tun hat oder ob es einfach unberechenbar auftritt.

Kann sein, ich werde nie eine Antwort erhalten, aber so lerne ich auch etwas damit besser umzugehen.

Liebe Mutzy, versuche doch mal auch deine positiven Erlebnisse bewusst wahrzunehmen. Laufend das MM im Kopf; diese Gedanken, was nicht noch kommen mag; ob es denn nie aufhört .. etc. Wenn man solche negativen Gedanken Sekunde für Sekunde im Kopf hat, erfreut man sich der schönen Dinge nicht mehr. Wie hab ich in einem vorigen Bericht geschrieben..." ein Lächeln an einem Tag ist was ganz Besonderes!" Das gilt eigentlich für uns alle! Jeden Tag passiert uns nämlich auch was Schönes (dein Mann z. B., der dir behilflich ist.. )! Nur wir sind so sehr mit unserer Krankheit beschäftigt, dass es so ist, als ob wir nur schlechtes erleben würden.

Jemand hat mal einen ganz interessanten Ausspruch getätigt, der ging ungefähr so:

"Erfreue dich der Dinge die du hast, trauere nicht Dingen hinterher, die du nicht hast."

So denke ich, wir müssen lernen damit zu leben und nicht den Blick für das Wesentliche verlieren. Ob ich das auch schaffe, wenn bei mir die Krankheit weiter fortgeschritten ist, werde ich wohl erst dann beantworten können. Aber ich finde es schon viel wert, es einfach zu versuchen.

Wünsche euch allen eine schwindelfreie Zeit und

liebe Grüße

Schwindi

t~om-Fmucx7


Morbus Menière / Behandlung / TCM

Hallo Mutzy,

willkommen im Club! Mein MM hatte diese Woche Geburtstag, ich habe es jetzt ein Jahr, bin aber bisher relativ gut weggekommen. Es wird aber zunehmend schlimmer und ich sehe mich schon das nächste Mal bei meinen neuen Freunden in der Notaufnahme des Klinikums.

Schwindi hat Recht. An erster Stelle steht die Akzeptanz. Es ist, wie es ist. Das heißt aber nicht, daß man nichts tun könnte. Problem bei MM ist, daß jeder Patient anders reagiert. Dein Arzt kann also nur aus seiner Erfahrung heraus bei Dir probieren, was bei anderen Patienten auch schon mal gewirkt hat. Je mehr Erfahrung er damit hat, desto besser.

Deine Informationen sind relativ dünn. Welche Tabletten nimmst Du genau, wieviel und wie lange schon? Welche OP hat man Dir empfohlen? Wie bist Du versorgt: Hausarzt, HNO, Klinik mit/ohne Schwindelambulanz? Was hast Du schon alles probiert? Gibt es, wie Schwindi mit ihrem Tagebuch herausfinden will, bestimmte Auslöser für Anfälle (z.B. Zigarette, Kaffee, Alkohol,...)? Das ist bei jedem anders und geht nur durch probieren.

Ein Hörgerät habe ich auch schon probiert. So schlecht fand ich das gar nicht, war mir aber bisher zu teuer. Nach den nächsten beiden Anfällen ist mein Gehör jetzt aber soweit im Eimer, daß ich wohl nicht mehr drum herum komme.

Kortison hat man bei mir in der Klinik jetzt aber nicht mehr gemacht. Die neueste Meinung dazu ist, daß die möglichen Nebenwirkungen bei MM wohl gravierender seien, als die Erfolgsaussichten. Das ist aber bei den Ärzten noch nicht allgemein rum. Der Arzt meinte, wenn ich will, machen wir es sofort. Er denkt aber nicht, daß es was bringt. Also habe ich's gelassen, frage mich aber inzwischen, ob das wirklich so clever war, da ich anhaltende Probleme (ständig Schwindel) habe. Es gibt eine Spezial-Methode aus den USA, wo man ein Kortison-Präparat direkt in das Ohr spritzt, statt der Infusionen. Ich habe aber (noch) keine Ahnung, wer in Deutschland das macht.

Eine relativ neue und teure Behandlung ist das Meniett-Gerät. Durch ein kleines Röhrchen im Trommelfell wird (vereinfacht ausgedrückt) versucht, mittels ganz leichten Druckluftimpulsen 3xtäglich den erhöhten Druck im Ohr wieder zu normalisieren. Das tut nicht weh, macht im Gegensatz zu einer OP nichts dauerhaft kaputt und hat keine Nebenwirkungen. Das Röhrchen kann man wieder entfernen, wenn es nix bringt. Man probiert das hier gerade in einer Studie aus, in die ich nächste Woche aufgenommen werde. In welcher Gegend bist Du? Da ich erst in fünf Monaten erfahre, ob ich ein Placebo-Gerät hatte, kann ich aktuell wenig dazu sagen.

Heute war ich bei einem Arzt für Traditionelle Chinesische Medizin. Der war aber sehr skeptisch, ob er mir helfen könne. Wir versuchen Akupunktur und eine Kräutermixtur. Nach der ersten Sitzung merke ich gar nix. Ich weiß jetzt aber, daß mein Chi nicht in Ordnung ist. ;-D Anders ausgedrückt: Ich wußte auch schon vorher, daß ich überarbeitet bin, Stress habe (Mutter im Pflegeheim usw.) und dazu noch durch MM stark eingeschränkt und belastet bin - Autofahren kann ich nach wie vor nicht.

Naja, ich will man nicht vorschnell urteilen. Demnächst mehr!

Viele Grüße und Kopf hoch!

Thomas

:)^

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