hei, ich leide unter otosklerose seit meiner geburt, verkalkung des steigbügels im ohr, dadurch höre ich nicht richtig und habe tinitus, pfeifen und rauschen im ohr. hat es jemand auch? Wenn ja ab (...) >>>
jIenny am 08.11.01 14:50
10.02.02 20:43
Hallo!Ich habe Otosklerose mit einem Tinitus und wurde vor drei Wochen am linken Ohr operiert.(Der Steigbügel wurde durch ein Implantat ersetzt)Man sagte mir dass der Tinitus eventuell ganz,oder aufjedenfall weniger wird.Naja aufjedenfall wurde der Eingriff unter Vollnarkose gemacht und der Stationäre Aufenthalt betrug 8 Tage.Einen Tag nach der Entlassung habe ich schwindel bekommen und musste dann wieder Statioär aufgenommen werden.Es wurde eine 10 Tägige Infusionstherapie mit Trental,Kortison und Dusodril gemacht.Ich habe seit diesem Eingriff Schlafprobleme und der Tinitus ist auch lauter geworden und ich komme irgendwie nicht so richtig wieder auf die Beine.
Der HNO hat mir nochmal Trental Tbl.verordnet,wegen der Ohrgeräusche, aber die kann ich vom Magen und Kreislauf nicht ab und sagte, dass ich noch viel Ruhe bräuche.Dass grösste Problem aber ist,dass ich nachts kein Auge mehr zumache,weil ich von meinem Tinitus nicht zu Ruhe komme und die Psyche auch hinnüber ist.Wer kann mir dazu Rat geben oder hat ähnliches nach der Op zu berichten?
Beate
13.02.02 10:17
Nachdem man bei mir Ende der 80er Jahre beidseitige Otosklerose diagnostiziert hatte, bin ich Ende 1995 am linken Ohr operiert worden.
Auch bei mir ist der Steigbügel durch eine Prothese ersetzt worden. Ich habe die OP unter örtlicher Betäubung machen lassen und konnte den Erfolg sofort "hören". Da war natürlich die Freude groß. Im Moment sieht es wohl so aus, dass die OP auch rechts durchgeführt werden muss. Ich hatte die OP in Düsseeldorf-Heerdt von Herrn Prof. Stupp durchführen lassen. Leider ist der aber nun in den wohlverdienten Ruhestand getreten und ich suche noch jemanden, dem ich auch mein zweites Ohr anvertrauen kann.
Auf jeden Fall kann ich sagen, dass man auch vor der OP unter örtlicher Betäubung keine Angst haben muss. Man spürt wirklich nichts.
Helga
15.02.02 15:22
Hallo,
suche Leidensgenossen, die sich im norddeutschen Raum einem operativen Eingriff bei Otosklerose unterzogen haben. (ev. Klinik Stade oder HH/HB)
Es dankt
Udo
Udo Frerichs
15.02.02 15:22
Hallo,
suche Leidensgenossen, die sich im norddeutschen Raum einem operativen Eingriff bei Otosklerose unterzogen haben. (ev. Klinik Stade oder HH/HB)
Es dankt
Udo
Udo Frerichs
16.02.02 17:52
Hallo zusammen!
Mein HNO hat bei mir vor ca. zwei Wochen Otosklerose diagnostiziert. Bin jetzt 27 Jahre. Das erste war natürlich das Rezept fürs Hörgerät! Ich weiß jetzt nicht was ich machen soll. Das Gerät, was ich mir ausgesucht habe ist schön klein und kaum zu sehen. Kostet aber 1600 Euro! Wenn ich es nehme muß ich also viel Geld bezahlen. Vielleicht ist aber eine OP besser? Wenn diese erfolgreich verläuft, brauche ich das Gerät vielleicht nicht mehr und habe das Geld umsonst bezahlt. Könnt ihr mir was raten bitte?
Anja
19.04.02 16:43
hallo!
ich bin 32 jahre alt und mein hno hat bei mir pansinusitis rechts daignostiziert.die bekam ich nach 4 wochen verschleppung und falschbehandlung durch meinen anderen hno(amoxi und andere antibiotika zu kurz gegeben u.ä.)eigentlich hatte ich anfangs nur einen tubenerguss und eine entzündung im rechten nasengang durch die verengte naschenscheidewand.bin kein allergiker,war aber trotz meiner krüppelnase...mindestens einmal im jahr bei meinem hno.der neue hno hat mir nun 10 tage clin-sanosan verschrieben,aber auch keine dolle hoffnung auf besserung gemacht und gleich gesagt,wenns nicht klappt,ct und op,die aber kompliziert wäre und nicht gern durchgeführt würde...was meint er damit und wie sieht die op aus?
hab mich bei euch im forum gleich wiedererkannt und sitz schon den 2.nachmittag am pc deswegen.hier hab ich keinen,der sowas hat oder hatte.kann mir von euch etwas mehr über die op.und heilungschancen erzählen?heute ist der vierte tag mit antibiotika und nix tut sich so richtig,grummel!
caroline
21.04.02 19:35
hallo anja,
du solltest das rezept für ein hörgerät weg schmeissen. das gerät hilft dir nicht weiter. otosklerose heißt, verkalkung der gehörknöchelchen. hier bleibt dir eigentlich nur die op. den durch die op wird letztendlich eine ertaubung des ohres verhimdert. solltest du dich gegen eine operation entscheiden, lebe damit, dass dein hörvermögen schlechter wird.
durch das hörgerät nimmst du die nebengeräusche wahr, die du sonst nicht hören würdest.
zottelmama
zottelmama
21.04.02 19:46
hallo,
ein einfaches röntgenbild der nasennebenhöhlen reicht vollkommen aus.
du kannst eine kieferhoehlenop machen lassen mit einer kieferhöhlenfensterung. das ist keine so große op und auch nicht so komplizoert.
lass dir mal tetracycline aufschreiben. dazu machst du mehrmals am tag ein dampfbad mit salz. eine messerspitze salz reicht vollkommen aus. es darf nicht salzig sein. manchmal ist weniger mehr. bei dem hno dr. lasse dir bitte mikrowelle geben. bitte kein rotlicht. rotlicht kann zu einer verschlimmerung führen. was meistens der fall ist.
um den tubenerguss weg zu bekommen, benutze nasentropfen und mache mehrmals am tag den druckausgleich. keine ohrentropfen. die werden oft fälschlicherweise verordnet. bringen genauso viel als wenn du dein dreckiges fenster von innen säubern würdest. draußen bleibt es weiterhin dreckig.
zottelmama
zottelmama
28.04.02 22:10
Hallo,
ich habe auch eine Steigbügeloperation wegen der Otosklerose durchführen lassen.
Seit dieser Operation bin ich an dem operierten Ohr ertaubt ( vorher habe ich ganz gut gehört) und habe zusätzlich Pfeifgeräusche, die ich vorher nicht hatte. Echt toll. Da auch noch mein anderes Ohr evtl. operiert werden müßte, würde mich interessieren, bei welchem Arzt in Deutschland die Operation erfolgreich war, und ob die Krankheit durch eine Operation überhaupt verhindert werden kann.
Thorsten
Thorsten
30.04.02 06:20
hallo thorsten,
die uni klinik in essen, erzielt ganz gute erfolge mit dieser operation. ansonsten gibt es noch einen hno arzt, der sich damit sehr gut auskennt und diese op auch selber durchführt. busher habe ich noch nicht gehört, dass bei ihm die op misslang.
dr. k. frey
barkhausstr. 52
in marl-altmarl
solltest du diese operation nicht durchführen lassen, droht dir irgend wann die ertaubung des ohres.
zottelmama
zottelmama
30.04.02 07:45
Hallo Zottelmama!
Eine Ertaubung oder Hörverschlechterung tritt häufig auch nach gelungener OP ein. In manchen Fällen schreitet die Sklerosierung nach der OP schneller fort als vorher.
Tatsache ist, wie so oft in der Medizin, daß durch die OP nicht die Ursache, sondern nur das Symptom beseitigt wird.
Herzliche Grüße
Andreas
Andreas
05.05.02 15:10
Dazu kann ich auch etwas sagen. 
Bei mir wurde die OP im August 2000 in der Elbe-Klinik in Stade durch geführt.
Mit dem ernüchternen Erfolg von gleich null.
Habe lange gebraucht um das wegzustecken.
Das war die linke Seite und Rechts lass ich keinen mehr ran. Ich trag auf beiden Seiten HG
und leb damit mal schlechter mal besser.
PS. Mein Bruder hat die gleiche Krankheit und hat inschwischen 3OP's hinter sich. Mit dem gleichen Erfolg.
Und da soll man noch vertauen zu irgend einem
"Quaksalber" haben.
Anne
07.05.02 21:48
hallo andreas,
sicherlich, du hast recht. aber hat nicht jede operation, ihre risiken?
normalerweise, ist nach dieser operation, das hoervermögen, wieder fast normal. zumindest habe ich es bisher so bei den patienten erlebt. es gab den einen oder anderen, der nicht sein normales hörvermoegen wieder erlangte, es aber besser war, als vor der operation.
die ursache der otosklerose liegt wohl in den genen. es handelt sich hier ja um eine erbkrankheit. meistens sind die mädels betroffen.
sicherlich weißt du auch, dass nicht jeder hno viel von ohren versteht. ich habe da so meine erfahrungen gesammelt.
einer der was von ohren versteht, macht auf jeden fall den weber und rinne test. dazu einen test in dem er dir die lärmtrommel ans ohr hält und du die von ihm vorgesagten zahlen auch nachsprechen musst. die trommel ist dabei auch an. das ganze wiederholt sich dann auch noch mal im hörtest.
zottelmama
09.05.02 21:09
Hallo,
Im Moment kann ich noch nicht nachvollziehen, wie man auf der einen Seite der Anja am 21.04.02 mitteilen kann, dass durch die Operation die Ertaubung verhindert wird, auf der anderen Seite dem Andreas aber auch recht gegeben wird.
M.E. ist das wie mit einem Austauschmotor bei einem ansonsten " erkrankten " Auto ( hier ist der Austauschmotor der neue Steigbügel im Ohr ): bei manchen läuft das Auto noch ein bißchen;letztendlich bringt es aber nichts, solange nicht wirklich die Krankheit bekämpft werden kann. Ich bin der Aufassung, dass eine Operation, die mit großen Risiken verbunden ist, da direkt am noch weltweit völlig unerforschten Innenohr der neue Steigbügel angesetzt wird, nicht wirklich nötig ist, da man lieber auf Ergebnisse in der Forschung warten sollte. Ansonsten ist man nämlich schneller taub als man denkt ( siehe mich oder s. Beiträge von Anne ). Hat eigentlich noch jemand gehört, dass in der Forschung Prof. Zenner ( Uni Klinik Tübingen )führend sein soll ?
Thorsten
11.05.02 15:55
Hallo Thorsten,
wenn man es vereinfacht ausdrückt, dann ist natürlich der Ersatz des Steigbügels mit einem Austauschmotor gleichzusetzen.
Sklerosierung bedeutet, daß der Steigbügel durch eine Verkalkung unbeweglich wird. Somit können die Schwingungen des Schalls nicht ausreichend auf das ovale Fenster übertragen werden. In vielen Fällen schreitet die Verkalkung fort und geht dabei auf die Cochlea über, wodurch dann erneut eine Schwerhörigkeit eintritt, die natürlich nicht mehr mit so einer einfachen OP behoben werden kann. Das würde dann schon fast bedeuten, daß der Austauschmoter nichts mehr nützt, weil die Karosserie inzwischen zusammengebrochen ist. (Ich bitte die betroffenen Forumleser, diese anschauliche Darstellung zu entschuldigen)
Der Name de Prof. Zenner sagt mir im Augenblich leider nichts.
Herzliche Grüße
Andreas
Andreas
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