Otosklerose

hei, ich leide unter otosklerose seit meiner geburt, verkalkung des steigbügels im ohr, dadurch höre ich nicht richtig und habe tinitus, pfeifen und rauschen im ohr. hat es jemand auch? Wenn ja ab (...)   >>>

jaennmy  am 08.11.01  14:50

15.11.11  01:31

Hallo Manolo2903,

ich habe die OP vor 4 Tagen über mich ergehen lassen. Ich war in der Asklepios Paulinen Klinik in Wiesbaden. Soweit alles noch OK. Kein Schwindel o.ä. War von Donnerstag bis Sonntag vormittag im Krankenhaus. Super nette Schwestern und ein kompitenter Doc. Der Tampon steckt noch im Ohr daher kann ich noch nicht allzuviel sagen. Das ganze fand bei örtlicher Betäubung statt. Bei der OP habe ich dann kurz, soweit ich mich wegen der Beruhigungstabletten richtig erinnere, wie durch eine Blechdose gehört. Bin jetzt noch die Woche krankgeschrieben. Der Tampon kommt dann am Samstag raus. Ich hoffe mal das beste.....

Besten Gruss

sbtereo^slave

25.11.11  22:28

Hallo,

ich wollte mich noch mal zurückmelden. Postives liest man ja leider selten. Das Positive nimmt man so hin und beim negativen schreien gleich alle los

Also bei mir ist durchweg soweit alles wunderbar gelaufen. Die OP war nun vor 2 Wochen. Vor einer Woche kam die Tamponage aus dem Ohr. Im ersten moment bzw. am ersten tag war es noch sehr "unangepasst". Es fehlten die Höhen komplett. Alles war sehr dumpf. Einen Tag später war eine Familienfeier und es war klasse wieder richtig am "geschehen teilnehmen zu können". Jetzt erneut eine Woche später wurde ein nochmal ein Audiogramm angefertig (Hörtest). Das Ergebnis freut mich. Die kurven des rechten und des linken ohr´s sind nahezu identisch. Weit weg von dem wie es vorher war.

Also ich für meinen Teil kann nur jedem empfehlen die Stapes OP durchführen zu lassen. Ich bin 32. Das ist noch kein Alter für ein Hörgerät. :p>

Folgende Prothese hab ich bekommen. [[http://www.kurzmed.de/produkte/otologie/mittelohrimplantate/stapesplastik/nitibond/]]

Einen leichten Tinitus hatte ich vorher, der ist auch geblieben. Da hat ja auch das eine auch nichts mit dem anderen zu tun. Ist jetzt vielleicht ein ganz klein wenig lauten, aber das kann ich gut ignorieren.

Wünsch allen die noch vor einer OP stehen alles gute. Bloß nicht durch negative Foreneinträge verunsichern lassen. Mit dem richtigen Doc wird das schon :)=

Viele Grüße

Stereoslave (Das mit dem Stereo klappt jetzt auch wieder 8-) )

sytDereos8lave

21.01.12  09:29

Hi zusammen!

Ich leide auch an Otosklerose (beidseitig) und habe im Dezember die rechte Seite operiert. Es war EIN VOLLER ERFOLG!! Ging alles ruckzuck über die Bühne. Man liest hier so viel Schlimmes, ist es aber überhaupt nicht! Ich machte eine Lokalanästhesie und die OP war überhaupt nicht schlimm!! Ich würde das jederzeit wieder machen bzw. werde bestimmt früher oder später noch die linke Seite machen. Schmerzen hatte ich zu keiner Zeit. Während der OP war ich leicht beduselt, so dass ich auch die Spritzen nicht spürte. Ansonsten war ich aber voll ansprechbar und konnte so auch den Hörtest (Zahlen nachsprechen) machen. Ich wurde am Dienstag operiert, am Donnerstagmorgen bereits wieder nach Hause entlassen und ging am Montag arbeiten. Die OP lohnt sich echt, mein Hörvermögen rechts ist wieder hergestellt!!

Eine Frage an die weiblichen Otos, die eine OP hinter sich haben. Gibt es jemanden, der die Pille nach dieser OP weiter nimmt? Würde mich sehr interessieren. Oder wie handhabt ihr die Verhütung (Pille ist ja nicht so optimal)?

atlle,s_gWut

24.01.12  10:14

Hallo,

ich möchte denn jetzt auch mal denen, die mit sich ringen eine OP durchführen zu lassen sagen, das ist alles halb so wild im Vergleich dazu, was man zurückgewinnt, wenn man wieder richtig hören kann.

Ich habe im April 2005 die linke Seite operieren lassen. Gut, das hat jetzt nicht so optimal funktioniert, lief in Vollnarkose, nach 1,5 Wochen wurde die Tamponade entfernt, da konnte ich erst besser hören, was aber leider nicht lange anhielt. Das mit dem Operieren hatte sich dann erstmal für mich erledigt.

Ich habe bds. Otosklerose. Im Laufe der Zeit sank mein Hörvermögen aber immer mehr, so dass ich schließlich mit Hörgeräten versorgt werden musste. Sowohl mein HNO-Arzt als auch die HNO-Ambulanz der Uni-Klinik Münster sagten mir: Eine OP wird nicht viel bringen, von den Hörgeräten käme ich nicht mehr weg. O.k., warum dann operieren lassen?

Durch einen Zufall geriet ich dann aber an Herrn Dr. Schaller in Münster. Der hat sich meine Ergebnisse angesehen und hat mir erst einmal erklärt, dass, wenn ich keine OP machen lassen, durchaus die Gefahr der späteren Taubheit besteht, darüberhinaus würde er auch durchaus die Option sehen, mir wieder zum normalen Hören verhelfen zu können. Rechts mit 90%iger Garantie, links mit 50%iger, weil voroperiert, da muss man gucken was da war.

Dr. Schaller operiert im Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster Hiltrup. Angenehme Atmosphäre und sehr nette Schwestern.

Aufnahme und OP am Freitag, Entlassung am Sonntag.

Die Operation macht Herr Dr. Schaller in lokaler Anästhesie, so dass man so ziemlich alles mitbekommt, was aber gar nicht soooo schlimm ist, es hat aber den Vorteil, dass man sofort sagen kann wenn Schwindel auftritt, so dass das ggf. während der OP noch "geregelt" werden kann, sollte das Implantat für den Schwindel verantwortlich sein. Des Weiteren kann sofort, noch vor endgültiger Beendigung der OP das neue Hörvermögen getestet werden. Es werden in 6 Meter Abstand Zahlen vorgesprochen, die man nachspricht und so kann schon eine erste Prognose über das Ergebnis gestellt werden.

Im Mai vergangenen Jahres wurde also die rechte Seite operiert, mit vollem Erfolg: Normales hören, 1 Hörgerät in die Schublade *freu*.

Was meines Erachtens sehr sehr wichtig ist, und das hat Dr. Schaller auch immer wieder betont, das ist das Verhalten in der Zeit nach der OP. 1 Woche lang nicht duschen, nicht baden und schon gar nicht Haare waschen. Keine Dinge tun, die das Blut in den Kopf treiben, sprich schweres Tragen, pressen, Bier trinken, Wein trinken, und keinen Sex ;-)

Bis 4 Wochen nach der OP, so lautet die Anweisung, Niesen nur durch den Mund und keinesfalls die Nase schnäuzen sondern, auch wenn Mutter das früher immer verboten hat, hochziehen.

Man wird 2 Wochen krank geschrieben und sollte sich wirklich auch an die Anordnung halten, ey, es geht hier ums Hörvermögen!!!! Da kann man diese kleinen Einschränkungen schon mal in Kauf nehmen!!!

Vergangenen Freitag hat Dr. Schaller sich um die linke Seite gekümmert. Hier war das Problem, dass das Implantat einfach zu klein bzw. zu kurz war, deswegen hat die damalige OP nichts gebracht.

Dr. Schaller hat mir dann nach der OP erklärt, dass, wenn ein Implantat zu lang ist, die Gefahr für einen späteren Schwindel sehr, sehr hoch ist. Da damals die OP in Vollnarkose durchgeführt wurde und man daher während der OP nicht fragen konnte, wollte man sich auf der sicheren Seite bewegen, hat ein kleineres Implantat gewählt, leider zu klein.

Dr. Schaller hat dann das alte Implantat entfernt – o.k., das war jetzt nicht sooo angenehm aber auszuhalten – und es durch ein längeres ersetzt und was soll ich sagen? Hörtest während der OP: Normales Hören.

Jetzt halte ich mich grad tapfer an die vorgegebenen Verhaltensregeln, und bin guter Dinge, dass das Tragen von Hörgeräten für mich der Vergangenheit angehört. Zur Zeit habe ich noch ein pulsierendes Rauschen in dem frisch operierten Ohr, aber ich gehe davon aus, dass das auch noch verschwinden wird. Und wenn nicht.....damit kann ich wesentlich besser leben als ohne Gehör. Wenn das der Preis ist für gutes Hören, bin ich gerne bereit den zu zahlen.

Ich hoffe, ich konnte jetzt denjenigen , die einer Operation skeptisch gegenüberstehen vermitteln, sich das guuut zu überlegen. Eine OP ist durchaus auszuhalten, auch in Lokalanästhesie wenn man bedenkt, dass auf der anderen Seite die Gefahr der Taubheit lauert.

Ich denke aber auch, man sollte sich durchaus die eine oder andere weitere Meinung einholen und einer OP nur bei jemand zustimmen, bei dem man das Gefühl hat: Der hat Ahnung.

Ich für meinen Fall hatte wirklich richtig großes Glück, dass ich an Dr. Schaller geraten bin und kann ihn auch nur wärmstens weiter empfehlen!!!! Auch wenn Ihr vielleicht nicht grad "um die Ecke" wohnt. Bei dem um was es hier geht.....? :)^ :)^ :)^

Viele Grüße aus dem schönen Münsterland!!!

mBai`dexv

27.01.12  14:32

@ maidev

Das pulsierende Rauschen hatte ich nach der OP auch noch länger. Mein Arzt versicherte mir, dass sich das legt und das lediglich die Blutresten hinter dem Trommelfell sind. So war es, es ist vollkommen weg.

Apropos duschen. Ich durfte am nächsten Morgen nach der OP bereits duschen. Aber natürlich darf kein Tropfen Wasser ins Ohr gelangen... und das während ca. 6 Wochen!

axlldes8_guxt

12.03.12  08:30

Hallo an alle...

...seit 3 Wochen habe ich die Diagnose Otosklerose und den dringenden Rat meiner HNO-Ärztin, mich operieren zu lassen.

Jetzt suche ich im Raum Köln und Umgebung eine Klinik, die gute Erfolge mit den Operationen hat.

Habe mich hier durchgelesen und fühle mich schon etwas informierter...die Angst bleibt trotzdem... :-/

Und noch etwas: Muss man nach der Entlassung aus der Klinik nochmals dorthin um die Tamponade entfernen zu lassen, oder kann das dann auch der einweisende HNO-Arzt machen?

Ich freue mich auf eure Antworten

Steffi

S/teff~i a+us xN

14.03.12  18:31

Hi Steffi,

ich bin zum Entfernen der Tamponage in die Klinik zu dem Arzt, der mich auch operiert hat. Ich denke das kann nur ein Vorteil sein, wenn das dort gemacht wird.

Wie sagte der Arzt zu mir...."wie sie hören auf IHREM Ohr besser... noch ist es MEIN Ohr" ;-)

Frag doch deine Ärztin mal, welchen Arzt bzw. welche Klinik sie dir ans Herz legen kann.

Wie ich informiert wurde scheint das Nitibond Implantat (Link siehe oben) eine Referenz der Stapes Implantate zu sein. Wenn du dir unsicher bist vielleicht mal bei 2 Ärzten vorstellig werden. Aber mache dir bloß keine Panik oder zu viele Gedanken.

Schönen Gruss und viel Erfolg nach der OP *:)

sYtereo"sl)avxe

05.04.12  15:23

Hallo stereoslave...

...entschuldige bitte, dass ich nicht regelmäßig hier hinein schaue, erst heute, nachdem ich in der HNO-Ambulanz war, hatte ich wieder Gelegenheit dazu...

Ja, ich habe nun ein Krankenhaus gefunden, nicht zu weit weg, aber kompetent in Sachen Stapesplastiken...heute war "nur" ein Hörtest dran, am Mittwoch dann kann ich den OP-Termin erfragen...der wird dann wahrscheinlich im Juni sein...

Es ist immer so leicht zu sagen, dass man sich nicht zu viele Gedanken machen soll...ich habe nur 2 Ohren, und so wie es aussieht, ist das zweite auch nicht sooooo gut...da gehen einem schon der ein oder andere Gedanke durch den Kopf, zumal ich leidenschaftlich gerne singe und Musik höre...und zum anderen habe ich ein jahrelang währendes Traume bezüglich HNO-Ärzte...hatte als Kind äußerst unangenehme Erfahrungen mit den damaligen "Schlächtern" (sorry, aber so sahen sie aus, in ihren Gummikitteln...) gemacht, sowas prägt...hatte aber sowohl in der letzten Woche mit meinem Haus-HNO, als auch heute im Krankenhaus wahnsinniges Glück mit sehr sympathischen Ärzten...kein Vergleich zu früher!

Ich werde gerne weiter berichten, wie es mir ergeht...erst einmal ist warten angesagt....

Liebe Grüße

Steffi

Sgteffit aus N

06.04.12  01:07

@ stereoslave

Hi Stereoslave,

hörst Du gut mit dem neuen Nitibond Implantat? Soll ja das Neuste und Modernste sein, was es derzeit gibt. Wurde das Implantat mit einem Laser festgemacht. Warst Du in lokaler Narkose oder Voll? Hast Du vom Laser was mitbekommen? Wird das Hören noch besser?

Sorry, für so viele Fragen? o:)

Gruß

SYtapexs

08.04.12  20:16

Hallo,

ich bin 26 und hatte Ende 2008 (also mit 22) meine erste Stapes OP in Heilbronn. Der Erfolg blieb leider aus, was am Anfang nicht so dramatisch war. Das kam erst nach ein paar Monaten, als ich realisierte, dass es nun wohl wirklich ernst wird. Im Jahr darauf habe ich mir ein Hörgerät besorgt, mit dem ich auch gut zurecht komme. Es ist zwar nicht ideal oder besonders angenehm, aber ich versuche es auch nicht zu verstecken, sondern offen damit umzugehen, was manchmal schwierig ist.

Leider, wie das mit der Jugend so ist, macht man sich um seine Gesundheit ja bekanntlich nicht so viele Gedanken, solange es einen nicht trifft.

Ich Nachhinein muss ich sagen, dass ich schon mit 14 auf der linken Seite schlecht gehört habe.

Nun habe ich Fragen, bei denen mir hoffentlich einer von euch helfen kann:

1. Ich überlege, die OP nochmal zu wiederholen, jedoch in einer anderen Klinik. Hat jemand schon Erfahrung bei Dr. Plinkert in Heidelberger Kilinkum. Wenn ich mich nicht irre, hat er u.a. bei Dr. Zenner gelernt.

Oder kann mir jemand eine andere Klink, bzw. Arzt empfehlen?

2. DA ich ja noch jung bin, möchte ich auch demnächst Kinder haben. Nun habe ich gelesen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ich Otosklerose vererbe bei 20%( ??? ) liegt und die Gene davon auch noch dominant sind... :-(

WEiterhin soll sich die Krankheit auch während der Schwangerschaft verschlechtern... (ich will nicht taub werden!! :|N )

Mit meiner HNO Ärztin habe ich schon darüber geredet, aber bei meiner Entscheidung Für oder Gegen Kinder hat es mir leider nicht sehr geholfen. :°(

Hat jemand von euch Erfahrung damit?? Hat jemand Kinder bekommen und eine Verschlechterung durchgemacht? Wie sieht es mit den Kindern aus? Ich möchte meine Kinder ja auch nicht dazu verdammen, möglicherweise schon in der Pubertät taub zu sein. Besonders, da ses bei mir shcon so früh kam, mache ich mir Gedanken.

Das war jetzt sehr lang. :=o

Ich hoffe, jemand kann mir helfen, gerne auch durch PN. (Falls es hier sowas gibt, hab mich grad erst angemeldet)

Danke schon mal!!! *:)

PS: Hörgeräte helfen auch, wenn man am entsprechenden Ohr Tinnitus hat. Es geht nicht weg, kann aber etwas leiser und erträglicher werden. :)z

O6sotxo

03.05.12  12:38

Hallo...ich bin es noch einmal...OP Termin ist erst im Juli %-| ...naja, wenn es denn dann wird. Ich würde mich so gerne austauschen, weil ich immer noch große Angst vor der OP und vor allem vor der Zeit danach habe. ... je mehr Zeit vergeht, desto aufgeregter werde ich...

@ Osto...bei mir fingen die Hörprobleme erst nach der Schwangerschaft an...zumindest wurde es da auffälliger, bin aber nie beim HNO gewesen, weil ich als Kind unangenehme Erfahrungen mit dieser Spezies Arzt gemacht habe...da mein Mann immer mit mir "schimpfte" (Fernseher zu laut, alles doppelt und dreifach sagen, "das habe ich dir doch gesagt"-ja, aber ich habe nichts gehört...) habe ich mich dann doch entschlossen (nach mind. 14 Jahren) und bin zum HNO gegangen...und das Audiogramm war eindeutig...keine Alternativen, nur schlechte Prognosen, da beide Ohren betroffen sind...also habe ich mich recht zügig zur OP durchgerungen und habe endlich eine Klinik gefunden. Das ich diese Erkrankung an die Kinder vererbt haben könnte, macht mir schon zu schaffen (zumal ich die beiden schon mit HMS beglückt habe :-( ...), aber ich denke, es gibt im Leben immer Schicksalsschläge...bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger...ich würde meinen Kindern all das Schöne im Leben nicht vorenthalten wollen...

Ich denke, bei dem Thema Kinder scheiden sich die Geister und eine Entscheidung kann man KEINEM abnehmen...das muss man mit sich ganz alleine ausmachen (und natürlich mit dem Partner, der diese Entscheidung ja dann konsequenterweise mittragen muss). Helfen kann ich dir damit leider nicht...aber vielleicht zum darüber-nachdenken anregen...

Liebe Grüße

Steffi

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