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Ohrgeräusche gefolgt von Schwindelattacken

Gyeli6x4 hat die Diskussion gestartet


Da mit Ohrgeräuschen alles angefangen hat, wähle ich diesen Bereich des Forums, vllt. hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und hat einen Tipp für mich, ich weiß nämlich langsam nicht mehr weiter :-(

Begonnen hat alles vor 5 Wochen, ich wurde morgens mit Kopfweh wach, ab Mittag hatte ich dann im rechten Ohr ein schrilles Pfeifen und im linken Ohr ein Rauschen (als wäre das Radio falsch eingestellt), paralell ein Druckgefühl auf beiden Ohren (wie man es beim Fliegen oder Tunnelfahrten kennt).

Also ab zum HNO. Hörtest völlig in Ordnung, von daher könne es kein Hörsturz sein, trotzdem vorsichtshalber 5 Infusionen mit einem durchblutungsfördernden Mittel + Vit. C. Dann meinte der Arzt, die Beschwerden kämen wohl eher von der HWS (starke Verspannungen), folglich 3mal Akkupunktur und 3mal TENS. Eine echte Verbesserung trat nicht ein, ich solle jetzt erstmal Urlaub machen, mich erholen. Das ging 5 Tage relativ gut, dann bekam ich völlig überraschend eine Drehschwindelattacke (Freitag nachmittag natürlich!), die sich am Wochenende mehrfach wiederholte (kalter Schweißausbruch, stundenlange Übelkeit, für Minuten drehte sich dann alles). Montag wieder zum HNO...Test des Gleichgewichtsorgans der einen massiven Anfall auslöste, aber mit dem Gleichgewichtsorgan wäre alles in Ordnung...Überweisung zum Orthopäden. Dort war ich am nächsten Tag. Überweisung zum MRT, Befund: leichter Bandscheibenvorfall an C5/C6), das erfolgte Donnerstags. Am selben Abend ein Anfall von 1 1/2 Std. Schwindel, Schweißausbruch (alles an Kleidung durchgeschwitzt) und die ganze Zeit übergeben, nicht mehr in Lage mich zu bewegen, aber nach dem Anfall komplett Beschwerdefrei. Dienstags Besprechung beim Orthopäden, Beginn einer Infusionstherapie (mehr wollte er nicht machen bebor ich nicht beim Neurologen war). Vorstellung beim Neurologen am Donnerstag, sein Befund: gutartiger Lagerungsschwindel. Samstag und Sonntag war ich dann völlig beschwerdefrei, aber seit gestern läuft der Sturz in den Keller.

Seit gestern nachmittag ist mir fast permanent schwindelig und zum ersten Mal wird mir im Liegen schwindelig. Heute morgen beim wachwerden: Schwindel, gleichzeitig ohrenbetäubendes Rauschen im linken Ohr und schubweiser völliger Hörverlust auf dem rechten Ohr. Trotzdem der Versuch zum Infusionstermin zu gehen, aber nach 50 m aufgegeben, weil sich bei jedem 3. Schritt alles drehte.

Ich weiß nicht mehr weiter....ich werde von einem Arzt zum anderen geschickt, aber es erfolgt keine Behandlung die helfen könnte bzw. mit jedem Arzt ändert sich der Befund (wobei jeder sagt...so schlimm ist das nicht...das geht von allein weg).

Hat jemand einen Rat ??? ?

Vorab jedenfalls vielen Dank für´s Durchlesen!!!

LG

Geli

Antworten
Huarri<sfan


[[http://de.wikipedia.org/wiki/Morbus_Meniere]]

Lies das mal durch könnte zu deinen Beschwerden passen.

Ich weiß nicht mehr weiter... ich werde von einem Arzt zum anderen geschickt, aber es erfolgt keine Behandlung die helfen könnte bzw. mit jedem Arzt ändert sich der Befund (wobei jeder sagt... so schlimm ist das nicht... das geht von allein weg).

Genau so geht es mir mit meinem Schwindel seit 7 Jahren.

Ich habe 8 verschiedene Diagnosen dafür. Von Migräne bis Epilepsie ist alles dabei. Das ist ein Armutszeugnis für unsere heutige Medizin!

Ich würde an deiner Stelle noch zu einem weiteren HNO-Arzt gehen und ihn gezielt auf Morbus Meniere ansprechen.

Das Rauschen im Ohr würde dazu passen. Bei Lagerungssschwindel ist kein Ohrrauschen dabei.

Ich wünsche dir gute Besserung.

Gruß Harrisfan

GVelRi}6x4


morbus meniere

Hallo Harrisfan,

erstmal Dank für deine Antwort.

Morbus Meniere wurde vom HNO ausgeschlossen, weil die Schwindelattacken nicht "lang" genug sind und keine feste Situation vorausgeht :-/

Den Lagerungsschwindel halte ich für ein wildes Gerücht seitens des Neurologen, da das Ohrrauschen wieder in vollem Umfang zurückgekehrt ist.

War am Tag meines Postings abends noch im Notdienst, bekam eine Infusion mit Vomex und eigenartigerweise geht es mir seit dem erheblich besser.

Freitag habe ich meine 1. Massage erhalten und ab Montag folgt Akupunktur....schauen wir mal was dabei rumkommt.

Donnerstag habe ich einen weiteren CT Termin....der Schädel ist dran (nachsehen ob ein Tumor ausgeschlossen werden kann).

Die Untersuchung verdanke ich meiner Hausärztin...nachdem ich von den Fachärzten (mein Orthopäde hat Donnerstag eine Glanzvorstellung abgeliefert, er war tödlich beleidigt, weil ich wissen wollte, was denn nun passieren soll, ach ja...er wollte mich auch wieder arbeiten schicken) ging ich nämlich Freitagmorgen als erstes zu ihr und dort fühle ich mich auch endlich behandelt...verstanden...und gut aufgehoben.

7 Jahre Schwindel...wie hältst du das aus ??? ??? ??? ?

LG

Geli

H%arrXiSsfxan


Hallo Geli64,

7 Jahre Schwindel... wie hältst du das

Es ist sehr schwer!

Aber ich habe nicht permanent Schwindel.

Am Anfang war er manchmal wochenlang wieder weg.

Jetzt habe ich gute und schlechte Tage. Aber die schlechten überwiegen.

Vomex habe ich auch schon bekommen.

Hat mir nicht geholfen. Ich habe schon ziemlich viele Medis gegen Schwindel versucht. Es hat nichts gebracht.

Auch 2 Infusionstherapien im Krankenhaus haben keine Besserung gebracht.

Auch Krankengymnastik habe ich schon gehabt und im Krankenhaus hat mich eine Physiotherapeutin auch mal

massiert. Nach der Massage war der Schwindel stundelang ganz schlimm.

Ich musste mich wie ein Betrunkener den Wänden entlang tasten.

Deshalb denke ich, dass es bei mir nicht nur der Lagerungsschwindel, sondern auch noch an der Halwirbelsäule liegt.

Außerdem passiert es manchmal, dass ich bei bestimmten Kopfbewegungen doppelt sehe.

Ich bin in den letzten Jahren von Arzt zu Arzt gerannt und war auch schon zweimal im Krankenhaus.

Doch man bekommt nur irgendwelche Tablettchen und gut ist.

Richtig bemüht hat sich niemand, die Ursache herauszufinden um den Schwindel dann geziehlt zu behandeln.

Ich habe ja 8 Diagnosen dafür. Damit sind die Ärzte dann recht schnell zur Hand.

In einem Krankenhaus waren sie dann so ehrlich und haben in den Entlassbrief geschrieben, dass sie die Ursache nicht gefunden haben.

Wie geht es dir jetzt?

Haben deine Beschwerden nachgelassen?

LG

Harrisfan

SBara[Lee


ich hätte da mal eine Frage.

Bei mir wurde vor kurzem nach langen Untersuchungen Morbus Menoer diagnostiziert.

Ich hatte auch eine MRT des Gehirns bei der alles in Ordnung war, doch wenn die Schindelanfälle kommen habe ich das Gefühl mein Kopf wäre wie aufgetrieben und würde sich einmal in meinem Gehirn herumdrehen? Ist das normal?

Ausserdem nehme ich Tabletten die absolut nichts nützen.

Ich bekomme sie erst seit 4Tagen, kann es sein das sich mein Körper erst daran gewöhnen muss?

Ich bitte um Antworten, dankeschön!

S-ar_aLqee


sorry meine Rechtschreibfehler, aber mir gehts im Moment sehr mies!

SXaragLee


ah und nochwas: manchmal setzten auch kopfschmerzen nach dem schwindel ein... auch diese fühlen sich an als würden sie einen druck ausüben...

GJeliH6x4


Ohje Harrisfan...

dann geht es mir ja fast gut!

Seit Mittwoch habe ich jetzt einen offiziellen Hörsturz.

Radikaler Hörverlust auf dem rechten Ohr...also wieder komplett von vorn durch die ganze Tortur.

Habe mir gerade die 5. Infusion abgeholt, es tut sich allerdings nichts. Ab Montag soll ich wohl Cortison bekommen, ansonsten herrscht bei meinem HNO Ratlosigkeit, dafür war der HNO bei dem ich gerade im Notdienst war, eine echte Bereicherung.

Ich habe innerhalb weniger Minuten von ihm mehr Informationen bekommen, als in den letzten 7 Wochen zusammengenommen. Er meint, es wäre wohl kein klassischer Hörsturz, sondern eine "fröhliche" Mischung aus etlichem und ich wäre wohl vor 7 Wochen zu "früh" behandelt worden bzw. nicht effektiv genug.

Der Schwindel hat gottseidank nach gelassen bzw ist nicht mehr so...hm...Lebensqualität mindernd.

Massage tut mir aber sehr gut!!! Auch wenn ich eine Riesenangst hatte, dass sie den Schwindel auslösen könnte, es ist gut gegangen.

Nun werde ich mich für morgen nachmittag erstmal gegen meinen behandelnden HNO wappnen, damit ich auch mal eigene Argumente habe! ( Kaliumgehalt des Blutes muss gecheckt werden...evt ein Kernspin des Innenohrs etc.)

Ich wünsche dir Linderung Harrisfan! *:)

G0ehli26x4


Hallo Saralee...

bei dir wurde sofort Morbus Meniere diagnostiziert?

Dann muss es aber sehr gravierend sein!!!!!! Wie lange dauern deine Schwindelanfälle denn an? Und weißt du, welche bestimmte Situationen ihnen voraus gehen?

Mein Vertretungs-HNO sprach heute im Zusammenhang mit MM von einem Medikament namens Betahistin, welches bekommst du denn?

Wenn ich eines gelernt habe, dann...das dieses Krankheitsbild (Schwindel, Hörsturz etc) eines erfordert...nämlich Geduld. Die Hoffnung auf etwas, das hilft und zwar schnell, habe ich schon aufgegeben. Also lass dich von den 4 Tagen nicht unter weiteren Druck setzen, es wird dir dadurch nicht besser gehen!

LG

Geli

bAieXne00x7


Hallo Geli,

kannst Du nicht einfach bei Deinem Vertretungs-Arzt in Behandlung bleiben? Du hast ja schon das Gefühl, dass er Dir deutlich mehr helfen kann, oder? Das hab ich neulich auch so gemacht... ;-D

Gruß,

Gneli564


Hallo Biene,

ich werde meine beiden derzeit behandelnden heute mit den Vorschlägen des anderen Arztes konfrontieren und wenn die darauf nicht anspringen oder was wirklich gescheites dazu sagen....dann hat der Andere ab morgen eine neue Patientin!!!

Er meinte gestern: " Ich bin ja nicht ihr behandelnder Arzt" ...mein Kommentar: Oh...das kann sich ganz schnell ändern!!! ;-)

LG

Geli

bQienke00M7


Sehr schön, toi toi toi! @:)

K`lVappGheck


Schwindel möglicherweise beseitigt?

Hallo!

Ich habe seit 1995 einen Chronischen Tinitus. 1998 trat bei mir erstmalig ein heftiger Schwindelanfall auf. Begleitet wurde dieser von Schweißausbrüchen, Erbrechen und Herzrasen. Im Ganzen hatte dieser Anfall für mich ein lebensbedrohliches Gefühl. Bevor der Schwindelanfall begann, verstärkte sich mein Ohrgeräusch um ein Vielfaches und zu dem Piepton gesellte sich ein leichtes Brummen. Dazu kam ein Gefühl im Ohr als ob sich innerlich etwas zusammenkrampft. Nach einer 10 tägigen Infusionstherapie hatte sich das Ohrgeräusch wieder reduziert und der Schwindel war sogar bei der ersten Infusion beseitigt. Ich hatte ca. 1Jahr Ruhe bevor der nächste Anfall auftrat. Die Behandlung war im Wesentlichen die gleiche.Bis zum Beginn dieses Jahres hatte ich über jedes Jahr ca. 5-10 unterschiedlich heftige Anfälle die ich mit Vertigoheel oder Vertigopas - Tropfen relativ leicht überstand. Im Januar bekam ich plötzlich täglich Anfälle, die ca. 1 Woche anhielten. Dann war 14 Tage Pause bevor das gleiche Spiel begann. Im Februar ging ich zum HNO-Arzt der sofort eine Trental Infusions-Therapie anlegte. Leider hatte dies keinen Erfolg . Meine Ärztin äusserte den Verdacht auf MM und gab mir eine Überweisung zu einer Namhaften Uni-Klinik. Ich habe mir dann allerdings eine zu lange Bedenkzeit genommen, sodas ich bedingt durch den Äztestreik erst im nächsten Quartal einen neuen Anlauf nahm. Inzwischen hatten die Schwindelanfälle eine neue Qualität erreicht. Ich konnte die Anfälle mit meinen Tropfen nicht mehr beinflussen. Die Anfälle dauerten neuerlich 4-5 Stunden an. Begleitet wurden diese immer von sehr laut werdendem Tinnitus und von Schmerzen in der linken Schläfe. Somit machte ich endlich einen Termin in der Klinik. Dort wurde eindeutig MM diagnostiziert. Ich bekam sofort einen Einweisungstermin. Es sollte eine Gentamycin Behandlung gemacht werden. Am Tag der Einweisung stellte der Stationsarzt fest das ich kein MRT habe und schickte mich wieder nach Hause um dieses nachzuholen. Ich hätte allerdings in einer Uni-Klinik erwartet das so etwas vor Ort gemacht werden könnte, aber man lernt nie aus. Ich war also ziemlich geschockt und machte mich aus Frust im Internet über MM etwas schlauer.Im Zusammenhang mit MM wurde von einem Anschwellen der Cochlea, durch das Vermischen von Endolymphe und Perilymphe gesprochen, wobei davon ausgegangen wurde das die Reissnersche Membran eventuell durchlässig sei. Bei weiterem Stöbern im Netz kam ich zufällig auf eine Seite auf der die Wirkungsweise von einem natürlichen Wirstoff mit dem Namen Flawen beschrieben war.Dort stand zu lesen das Flawen Schwellungen beseitigen könne, allerdings in den Beinen. Es war auch eine gefäßabdichtende Wirkung beschrieben. Da es sich um einen pflanzlichen und auch als vorbeugend beschriebenen Wirkstoff handelte, beschloß ich, mir dieses Mittel zu besorgen. Ich nehme dieses Mittel jetzt seit 3 Wochen und hatte seitdem noch keinen Schwindelanfall. Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob es auf dieses Mittel zurückzuführen ist oder ob es sich um einen Placeboeffekt handelt. Allerdings ist es schon erstaunlich, das nach Einnahme des Mittels der Schwindel ausgeblieben ist. Inzwischen war ich im Ortsansässigen Hospital um nach weiteren Behandlungsmöglichkeiten zu suchen. Man hat mir geraten ein Paukenröhrchen legen zu lassen, dadurch solle auch der Tinnitus etwas erträglicher werden. Ich werde am 30.08.06 ambulant operiert. Ich lasse mich überraschen was es so bringt.

Ich will hier allerdings nicht dazu Aufrufen mein Experiment nachzumachen. Sollte trotzdem Jemand die gleiche Erfahrung machen, würde ich gerne darüber informiert werden.

s;edGat


hallo geli,habe genau die selben symtome,und das seit ca 3 jahren-war schon überall und habe alles schon durch-zb kernspinn von verschiedenen körperteilen,medi etc.es kommt von halswirbelsäule,nerven verklemmungen kann man nix machen,man muss versuchen damit zuleben,und viel geduld mit joga mfg

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