» »

Immer noch Brummen und flattern im Ohr

lEiWlevxi hat die Diskussion gestartet


Hallo,

weil ich so ratlos bin noch einmal......

das Problem mit dem unerträglichen (dröhnendes, lautes flatterndes Brummen ) Geräusch im linken Ohr fing

vor ungf. 4 Wochen an.

Vorraus gegangen waren zwei kurz hintereinander folgende Infekte der oberen Luftwege, mit einer dicken Bronchitis.

Während der zweiten Grippe stellte sich nach etwa vier Tagen dieses Geräusch ein. Zunächst dachte ich es hätte etwas mit der Grippe zu tun, die mir wohl auf die Ohren geschlagen wäre.

Der erste HNO stellte laut Bericht einen Infekt der oberen Luftwege mit Tubenventilationsstörungen fest und ordnete 10 Infusionen an. Die leider nicht halfen. Das Brummen im Ohr wurde immer schlimmer.

Nach weiteren 8 Tagen ging ich zum anderen HNO, der vor einem Jahr schon mal einen Hörtest bei mir machte und diesen jetzt wiederholte und stellte dabei keine Veränderungen fest.

Ich habe bis heute auch nie das Gefühl gehabt, dass ich schlechter höre. Nur dieses komische Wattierte Druckempfindliche,

was sich teilweise auf die komplette linke Gesichthälfte verteilte,Gefühl.Auch dieser HNO war der Meinung, dass es etwas mit der Abluft zu dem Ohr zu tun hat.

Mittlerweile ist der Infekt durch Antibiotika längst kuriert, doch dieses schreckliche, für mich unerträgliche flatterde Brummen ist immer noch da. Leider.Kann es denn immer noch ein Ohrkathar sein. Fachleute sprächen davon, ich kann es gar nicht glauben.

Jetzt spricht man von einem Tinnitus.Komisch ist nur, wenn ich mich auf die rechte Seite lege, hört kurze Zeit später das Brummen auf, links kann ich nicht liegen.

Meine Frage, kann es von dem Infekt kommen,eventuell von dem Halswirbel, der mir auch oft Probleme macht, bleibt das so, oder was kann ich tun, damit ich etwas Ruhe bekomme.Meine Nerven liegen blank. Hatt oder hatte jemand schon einmal solche Beschwerden.

Ich bedanke mich jetzt schon mal für die Antworten.

lilevi

Antworten
Amlex7Q873


Hallo, kenne das Problem leider auch nur zu gut. Bei mir taucht es immer wieder mal phasenweise für ein paar Wochen auf, und leider kann ich mir auch die Hintergründe nicht so richtig erklären. Es ist auch immer nur das linke Ohr. Und ich habe das Gefühl dass es schlechter ist, wenn ich psychisch belastet bin bzw. unter Stress stehe. Vielleicht hat es mit Verspannungen zu tun!?

Jedenfalls wenn ich entspannt bin, z.B. im Halbschlaf, dann verschwindet der Effekt. Je mehr ich "hinhöre", umso schlechter ist es. Ist das bei Dir genau so?

Infektionen hatte ich übrigens keine.

Hatte jetzt mal ein paar Wochen Ruhe, dann fing es plötzlich wieder an. Habe selber eine Diskussion eröffnet, da wurde mir von einem Osteopathen geraten dass ich es - natürlich - mal mit dieser Methode versuchen sollte. Könnte in die richtige Richtung gehen, wenn es sich in der Tat um Verspannungen handeln sollte.

Kann Dir also leider auch nicht wirklich weiterhelfen; aber vielleicht antwortet uns ja noch jemand anders!?

blien@e0,07


Hallo Lilevi,

welcher Halswirbel macht Dir denn Probleme? Ich habe auch Ohrgeräusche, die von der Halswirbelsäule kommen.

Viele Grüße,

Ailexj7873


Was kann man denn gegen die Ohrgeräusche machen WENN sie von der Halswirbelsäule her kommen sollten?

b6ienJe007


Hallo Alex,

das ist eine gute Frage. Das kommt natürlich darauf an, was man genau für ein Problem mit der HWS hat! Ich hab jedenfalls eine Fehlstellung der obersten Wirbelkörper, die wahrscheinlich mit meiner Skoliose zusammenhängt. Die Fehlstellung kann man glaube ich nicht beheben, daher bin ich (wie Dir ja im anderen Thread schon geraten wurde) bei einem Osteopathen in Behandlung, der sozusagen dem Körper zeigt, dass er zu dieser Fehlstellung keine zusätzlichen Probleme wie Verspannungen und Tinnitus produzieren muss.

Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, aber der Erfolg der Therapie ist sehr stark vom Therapeuten abhängig. Wenn der Therapeut nicht gut ist, bringt die schönste Osteopathie leider herzlich wenig.

Leider habe ich meine Ohrgeräusche nicht wegbekommen (die habe ich z.T. aber auch schon lange), dafür wurde ich meine Nackenschmerzen los, die das Ohrkonzert immer sehr laut werden ließen. Je verspannter ich im Nacken bin, desto lauter sind die Ohrgeräusche.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen weiterhelfen?

Viele Grüße,

lzil!evi


Hallo Biene, hallo Alex,

lieben Dank für eure Antworten.

Als ich letzte Woche beim Ortophäden war, hat er den HW geröngt und gemeint der seh ja noch gut aus.

Bis auf den Verschleiß den man sehen konnte. Toll ich war begeistert von seiner Aussage. Die Verspannungen konnte er gut ertasten, den bei jeder Berührung tat es tierisch weh.

Ich habe viel und oft Kopfschmerzen, die aus dem Nackenbereich kommen. Dazu immer Schmerzen in der rechten Schulter( Schulterblatt ). Das zieht mir dann auch bis in den Nacken hoch.

Also erstmal Infusionen verschrieben, was zum Erfolg hatte, dass es mir unglaublich übel wurde und ich zwei Tage Gifft und Galle gespuckt habe.

Heute muss ich wieder hin und dann bestehe ich auf Krankengymnastik, die hat mir bei den Schwindelanfällen immer gut getan. Vielleicht bewirkt es auch etwas mit dem Geräusch im Ohr.

Meine letzte Hoffnung.

Bei einer Neurologin war ich auch am Freitag, die hat mich nach drei Stündiger Wartezeit , nach fünf Minuten mit Beruhigungstabletten nach Haus geschickt. Kommentar: nach einiger Zeit wird der Ton leiser.

Beim Osteophaten war ich auch schon, der hat einige Verspannungen am ganzen Körper festgestellt.

Die Behandlung fand ich sehr endspannend, und hat mir sehr gut getan und während der Behandlung hatte ich kein Brummen im Ohr.

Leider war es nach kurzer Zeit wieder da.

Am 19 gehe ich noch mal da hin, zur zweiten Sitzung.

Aber gleichzeitig möchte ich die KG machen, kann ja nicht schaden.

Biene, kann man eigentlich auf Röntgenbilder alles sehen? Wohl nicht, oder.

Es kann sich keiner vorstellen, was dieses Gebrumme mit einem macht, man ist kein Mensch mehr.

Dabei belass ich es für heute und melde mich, wenn es was neues gibt.

LG lilevi

AuleAx78?7x3


Skoliose hab ich leider auch, ja. Hatte aber damit noch nie Probleme. Sollte ich mal spezielle Gymnastik machen, z.B. zur Stärkung der Nacken- und Rückenmuskulatur?

Und wie ist das mit dem Osteopathen, muss man das selber zahlen, wenn ja, wieviel? Und muss man da dann regelmäßig hingehen?

Danke und liebe Grüße @:)

Ntachtxjäger


Ohrgeräusche

Hallo"lilevi", dass die Geräusche weg sind,wenn Sie auf einer bestimmten Seite liegen,lässt in der Tat auf eine lokale Ursache schliessen.Und da kommt eben die Wirbelsäule zunächst infrage.Behandlung durch einen guten Osteopathen ist ideal,auch ein guter (schonender !) Chiropraktiker wäre evtl. hilfreich.Ich als Zahnarzt habe aber noch eine weitere Möglichkeit zu bieten,die in ihren schlimmen Auswirkungen häufig übersehen wird oder auch den allermeisten Ärzten und auch Zahnärzten in ihrer Tragweite garnicht bekannt ist Das K i e f e r g e l e n k .Liegt man auf einer Seite,kann die Position der Unterkieferköpfchen in der Gelenkpfanne an der Schädelbasis verändert werden (der Unterkiefer ist ja nur lose an Muskeln und Sehnen "aufgehängt"). Es entsteht ein Druck oder Zug. Oft zum Nachteil,inIhrem Falle möglicherweise zum Vorteil für die betroffene Seite.Wenn Sie mal einen Test machen wollen,ob generell Ihr Biss richtig ist,dann klicken Sie doch mal meinen Beitrag zu diesem Thema an (in dieser Reihenfolge): Natur Forum - zum Forum - Forum- Naturheilkunde. Dort den Beitrag "Die zentrale Bedeutung des Kiefergelenks". Nachtjäger

bFienLe0x07


@ lilevi:

Biene, kann man eigentlich auf Röntgenbilder alles sehen? Wohl nicht, oder.

Puh, keine Ahnung! Eine Fehlstellung wie ich sie habe konnte man jedenfalls erkennen... :-/

Es kann sich keiner vorstellen, was dieses Gebrumme mit einem macht, man ist kein Mensch mehr.

Da muss ich Dir widersprechen, ich habe nämlich 3 Ohrgeräusche und fühle mich trotzdem wie ein (meist fröhlicher) Mensch. Es ist nur anfangs schwer und man braucht meiner Erfahrung nach lange, bis man sich daran gewöhnt.

@Alex:

Sollte ich mal spezielle Gymnastik machen, z.B. zur Stärkung der Nacken- und Rückenmuskulatur?

Ja natürlich! Und zwar wirklich eine spezielle Skoliose-Therapie wie z.B. die dreidimensionale Skoliosebehandlung nach Schroth, da eine nicht skoliose-spezifische KG die Skoliose verstärken kann!

Und wie ist das mit dem Osteopathen, muss man das selber zahlen, wenn ja, wieviel? Und muss man da dann regelmäßig hingehen?

Also ich musste nix selber zahlen, ich bin aber auch privat versichert... Allerdings stand auf dem Rezept auch "Manuelle Therapie" und nicht "Osteopathie", damit es von der Krankenkasse übernommen wird. Zum Osteopathen geht man nicht soooo oft, weil die den Körper im wahrsten Sinne des Wortes manipulieren und der Körper nach einer Behandlung immer Zeit braucht, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Ich hatte zunächst 4 Behandlungen im Abstand von je 2-3 Wochen, danach nur noch vierteljährlich.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Hals, Nase und Ohren oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Augen · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH