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Mein Hals zerstört mein Leben!

E[stOajxxo hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Ich habe seit fast 2 Jahren Probleme mit dem Hals und habe schon so gut wie alles dagegen probiert, aber nicht den geringsten Fortschritt erzielen können.

Mein Hals ist so gut wie durchgehend entzündet und ich fühle mich ständig fiebrig. Ich habe zwar kein Fieber (schon oft genug gemessen), aber fühle mich ständig so. Und viele Untersuchungen haben ergeben, dass ich anscheinend keine Infektion habe, Aber dass der Hals trotzdem immer entzündet ist, konnten auch die meisten Ärzte sehen. Der Besuch beim Allergologen war auch ergebnislos. Medizinisch gesehen bin ich anscheinend gesund.

Aber ich bin mit meiner Verzweiflung schon wieder so weit, dass mal wieder kurz davor bin, dem ganzen ein komplettes Ende zu setzen. Habe die letzten beiden Tage mal wieder fast nur mit Heulen verbracht!

Meine Vorgeschichte ist etwas länger, aber ich hoffe, es macht sich trotzdem der eine oder andere die Mühe, sie mal durchzulesen:

Das alles hat kurz vor Weihnachten 2004 mit einer Grippe angefangen. Bis dahin war ich ein überdurchschnittlich sportlicher und gesunder Mensch, Nichtraucher und aktiv. In diesem Winter hatte ich allerdings das Experiment gewagt, auch im Winter so lange wie möglich mit kurzen Sachen unterwegs zu sein, um zu schauen, wie weit man sich abhärten kann. Das hat auch super geklappt, bis die Grippe angefangen hat, aber das Risiko hatte ich ja in kauf genommen. Zudem hatte ich mir in diesem Semester (ich studiere Bioinformatik) zu viele Kurse aufgeladen, so dass ich eigentlich jeden Tag (auch Samstage und Sonntage) komplett in der Uni verbracht habe. Das hat natürlich auch an den Kräften gezehrt.

Weihnachten verbrachte ich also mit Grippe, und da ich über Silvester bei einem Jugendtreffen dabei sein wollte, hat sich die anschliessende Halsinfektion noch bis Anfang Januar durchgezogen. Als ich das ganze danach endlich auskurieren wollte, tat sich allerdings überhaupt nichts. Die Infektion blieb, auch nach etlichen anschliessenden Besuchen beim HNO-Arzt und Behandlungen mit Antibiotika, Vitaminkuren, allen möglichen Lutschtabletten, Gurgeln mit Salzwasser und anderen Wässerchen usw. Im besten Fall war die Infektion nach Behandlung mit Antibiotika mal für 2-3 Tage weg und kam dann sofort wieder.

Die letzte Idee, die mein HNO-Arzt dann noch hatte, war die Mandelentfernung, auch wenn diese selbst nur schwach entzündet waren. Hauptsächlich betroffen waren immer die hintere Rachenwand und die Seitenstränge hinten. Bei der Mandelentfernung im März 2005 hatte sich dann auch gezeigt, dass die Mandeln anscheinend wirklich völlig kaputt waren und danach haben die Infektionen auch tatsächlich nachgelassen (aufgehört?). Was allerdings wiederkam, waren die Entzündungen und Fiebergefühl, ausserdem ein extrem trockener Hals, besonders morgens nach dem Aufwachen.

Was noch dazu kommt, sind immer wieder Probleme, die wahrscheinlich irgendwie damit zusammenhängen. Gelegentliche Ohrenentzündungen, mal ist das Zahnfleisch im halben Mund entzündet, so dass ich kaum essen kann, mal die Lippe aufgedunsen und entzündet.

Die Ärzteodyssee ging also weiter, in der sich anhand der Blutbilder gezeigt hat, dass ich anscheinend keine Infektion mehr habe. Im speziellen ausgeschlossen wurden im Laufe der Zeit ausserdem Pfeiffersches Drüsenfieber, HIV, Diabetes, Krebs (soweit man das wohl allgemein ausschliessen kann), Hepatitis und wohl noch einiges andere, was mir grad nicht einfällt. Ausserdem wurde schon etliches andere untersucht, mehrmals die Schilddrüse, das Herz, die Lunge, ich habe eine Magenspiegelung hinter mir, habe zweimal eine Schlauchkamera durch die Nase gedrückt bekommen, war beim Akupunkteur, habe einen Allergietest hinter mir und auch selber wieder alles mögliche an Gurgeln, Lutschen, Ernährungsumstellung versucht.

Dann hat man dann natürlich psychische Ursachen vermutet, und ich hatte mit einer Psychologen von der Uni wochenlange Treffen. Irgendwann haben wir die aber aufgegeben, weil wir nicht mehr wussten, worüber wir noch reden sollten. Ich glaube auch mittlerweile wirklich nicht mehr, dass die Ursachen psychisch sind.

Da ich mit der wachsenden Hoffnungslosigkeit aber in immer schlimmere Depressionen verfallen bin (schon einige Male Selbstmord in Erwägung gezogen), habe ich Anfang diesen Jahres Fluroxetin (Antidepressivum) verschrieben bekommen und dieses 3-4 Monate genommen. Die Panikattacken verschwanden, die Halsprobleme nicht. Nach dem Absetzen verfiel ich demnach auch wieder in das gleiche seelische Loch wie vorher.

Da schon so ziemlich alles medizinische ausgereizt war, ging also mit anderem weiter. Von einer Heilpraktikerin wurden meine Felder ausgeschwungen, ich bin über eine Woche mit mystischen Zeichen auf dem Körper durch die Gegend gegangen und habe Bachblüten genommen. Eine andere Heilpraktikerin hat mir jetzt Nadeln in die Ohren gesetzt und mir Schüßlersalze und homöopathische Kügelchen gegeben. Alles ohne Wirkung.

Luftveränderung hat auch nichts gebracht, ich habe in der Zeit in München, Berlin und sogar in Schweden gewohnt, wo ich zwei relativ erfolglose Auslandssemester und einen nicht kleinen Teil meiner Arztbesuche hinter mich gebracht habe.

Im Internet war ich ebenfalls schon oft gründlich auf der Suche nach Ideen, was es sein könnte, konnte aber noch keinen solchen Fall finden.

Die ganze Sache versaut mir das Leben wirklich gründlich, obwohl ich versuche, das beste draus zu machen. Aber ich kann meinen sportlichen Hobbies so gut wie gar nicht mehr nachgehen und bin auch sonst viel am Rumhängen, weil ich mich einfach nicht mehr nach Leben fühle so.

Der Zustand lässt sich recht gut beschreiben als der Tag nach einer schweren Halsinfektion. Man ist nicht mehr wirklich krank, aber auch noch nicht wirklich wieder gesund und hat das Gefühl, in ein-zwei Tagen kann man wieder alles machen. Aber dieser Tag nimmt bei mir einfach kein Ende!

Ich weiss wirklich nicht mehr weiter und hoffe, irgendjemand hier hat noch eine neue Idee! Ich will endlich wieder leben können! Ich kann nicht den Rest meines Lebens mit Antidepressiva verbringen, nur um meine Probleme zu vergessen und irgendwie zu überleben!!!

vielen Dank an alle, die sich das hier angetan haben!

Eric

Antworten
E9stAajxxo


Nachtrag

Interessanterweise findet das ganze hauptsächlich in der rechten Kopfhälfte statt, sowohl die immer mal wieder auftauchenden Ohrenentzündungen als auch die Entzündungen am Zahnfleisch und an den Lippen.

Aber auch die Computertomographie des Rachenraumes hat nichts auffälliges zu Tage gebracht.

Eric

djanhte-demxon


hm ich glaube ich kann dir nicht helfen aber bei mir ist es ähnlich , nur habe ich laut aussage des arztes pfeiferisches drüsenfieber ..dies allerdings schon seit fast 3 monaten..und mein hals und meine anderen beschwerden hören einfach nicht auf. habe mich auch schon auf andere sachen durchchecken lassen ..aber laut ärzten gar nichts keine hepatitis kein hiv kein nicht nur pdf..ich war auch schon oft bei dem selbstmord gedanken weil ich nie gedacht hätte das physischer druck sich so auf meine gefühle auswirken kann ich heule einfach manchmal los und vorwarnung einfach nur am heulen und weggehn tue ich auch nicht mehr seit monaten meine freunde halten mich schon

für verrückt..aber ich kenne aufjedenfall das dauerhafte fiebergefühl ohne es wirklich zu haben..und dieser hals und dir ohren..alles nur entzündet..aber angeblich nichts ernstes..deshalb hoffe ich das du weißt das du nicht allein bist und hoffe natürlich auch das irgendjemand eine antwort weiß

Ebst8ajxxo


danke

Danke, zu wissen dass man damit nicht alleine da steht, tut wirklich etwas gut. Dann kennst du wahrscheinlich auch dieses Gefühl und diese Hoffnung, dass dann ein ganzes neues Leben anfangen würde, wenn das nur endlich vorbei wäre...

Aber das ist es nicht! :-(

d"ante-d>emoxn


ja so ist es..weil ich mir einen weiteren verlauf meines lebens mit dem mist nich vorstellen kann und endlich nur will das es vobei ist..und vor allen dingen habe ich angst das es sich nie ändert weil es halts chon so lange anhällt..angst um mich.. und um die leute denen ich damit auf die nerven gehe.und hoffnung.. manhcmal denke ich mir.. ich kämpfe dagegen an.. und dann habe ich wieder phasen.. da denke ich.. es hat keinen sinn :°(

c,onuve>rxge


*:)

dann füge ich mich mal in diese reihe mit ein....bei mir läuft das nun seit februar / märz so.....

ich hab genau die selben beschwerden wie eric und ich fühl mich grundsätzlich ständig so als ob ich durch nen fön geatmet hätte...

mein rachen killt mich noch.

somit haben wir ja schon mal ne "selbsthilfegruppe" zum mysteriösen halsleiden xy geschaffen.

EystIajxxo


@ converge

Wirklich genau das selbe? Und wie gehst du damit um? Gehst du noch von Arzt zu Arzt oder versuchst du so, damit klar zu kommen (ich schaff das leider nicht)?

Wie auch immer, falls das wirklich so ähnlich ist und du eines Tages eine Lösung dafür hast, bitte bitte bitte schreib die mir dann!!!

Selbsthilfegruppe? Hmm, das nimmt ja jetzt schon interessante Formen an hier...

Eric

c\onv9ergxe


auf jeden fall zu einem sehr großen teil ähnlich.

ich habe auch ständige entzündungen , andauernde trockenheit mit ab und an blut/eiter der runterschmiert, und das fiebergefühl kenn ich nur zu gut....biei mir ist das vor allem in der kopf gegend schlimm.

durchgecheckt worden bin ich eigentlich auch schon auf fast alles.

ich werde evtl diese woche mal wieder bei nem neuen hno oder in unserer hno-klinik vorbeischauen und das nochmal schildern....neuer versuch eben.

ich will mich nicht geschlagen geben und ich hab auch die hoffnung das es irgendwann wieder verschwindet.

beste grüße

ESstaIjxxo


@ converge

Und, warst du schon bei der Klinik und ist was dabei rausgekommen?

Ja, das Fiebergefühl ist eigentlich das schlimmste an der ganzen Sache, weil es einen völlig lähmt.

Aber die Sache mit laufendem Blut und Eiter habe ich nicht, das klingt ja übel. Klingt aber so als wenn es leicht zu finden sein sollte, da es ja klare Symptome gibt?

Viel Glück auch jedenfalls!

Eric

Q'uiczki7e69


Leute...

...ich weiß aus guter Erfahrung, daß solche Leiden den HNO-Arzt (und auch alle anderen) zur Verzweiflung bringen.

Geht mal zu einem klassischen Homöopathen. Kostet zwar Geld, hilft aber sicher!

c3ongvexrge


hallo...

habs mit der klinik noch nich geschafft.

das mit den symptomen is so ne sache....die sind ja ohne ding da, jedoch die ursache zu finden scheint den medizinmännern unmöglich.

melde mich aber wenn ich das irgendwann mal besiegt habe ;-)

ach ja....homöopath hab ich auch schon durch-ergebnislos.blabla störfeld....na super...entstören... und nix is besser geworden.

Kuatha4rinax46


HNO Beschwerden

Es gibt einen Erreger, der sich nur über eine Titerbestimmung im Blut nachweisen lässt, und der sehr hartnäckige HNO Beschwerden auslöst. Er heißt Chlamydia pneumomiae und hat mit den anderen bekannteren Chlamydien(chl. trachomatis) nichts gemein,da es eine Infektion über die Atemwege ist. Mit viel Geduld, dem richtigen Antibiotikum, mindestens über 3 Wochen und anschließender Heilpraktiker- Behandlung nach der Sanum Methode bekommt man ihn weg. Alles Gute und nie den Mut verlieren ! Leider ist dieser Erreger noch in der Forschung, aber es gibt mehr Menschen, die sich damit plagen, als Ärzte, die sich damit auskennen.

Also, ich empfehle mal das Blut auf Antikörper gegen Chlamydia pneumoniae untersuchen zu lassen, dabei stellt sich raus, ob der Bluttiter IgA und igG erhöht ist.

lAaurxala


es tut mir wirklich in der seele weh wenn ich hier lese das manche sogar nicht mehr weiterleben wollen aufgrund ihrer Wehwehchen.

Ich habe auch einige HNO-Beschwerden, und es ist lästig.

und mein HNO-arzt kann mir da nicht weiterhelfen.

Ich werde extra zu einem HNO-facharzt gehen und zu einem heilpraktiker. es reicht nicht mehr, einfach zu einem normalen HNO-arzt zu gehen, traurig aber ist halt so.

@ katharina, danke für deinen tip.

könntest du bitte etwas mehr drüber verraten? ich würde das nämlich auch gerne mal checken lassen?

hört bitte auf mit der scheiße wie selbstmord und so, geht zu spezialisten die sich mit der materie auskennen, es gibt immer eine lösung.

lvauraxla


hab mich jetzt selbst etwas im internet über die sanum methode erkundigt, und viel positives gehört.

@ estajxo,

versuch es damit. such dir einen sehr guten heilpraktiker der sich mit sanum gut auskennt und dann probier das. da du ja chronische beschwerden hast könnte es das richtige für dich sein, alles gute.

g-olYf77


Ich kämpfe auch schon seit Jahren mit immer wieder kehrenden Halsentzündungen. Habe keine Mandeln mehr. Um so stärker sind jedes Mal die Schmerzen, da gleich immer die Seitenstränge mit entzündet sind.

Anfang diesen Jahres hatte ich auch 3 Monate ununterbrochen Halsschmerzen. Plötzlich waren sie weg. Kann mich nicht mehr daran erinnern, wodurch sie plötzlich verschwunden waren. Jedenfalls plag ich mich nun seit mehr als 4 Wochen wieder einmal mit Halsschmerzen herum. Nichts hat bisher geholfen. Habe alle Hausmittelchen ausprobiert. Da es sich um einen Virus handelt, hilft auch kein Antibiotika.

Doch jetzt hab ich ein absolut simples Mittel entdeckt: Honig!! Seit 3 Tagen trinke ich mehrmals am Tag warmes Honigwasser. 1 großer Löffel Honig wird mit heißem Wasser übergossen. Das gleiche kann man auch mit Milch machen. Ich trinke aber leider keine Milch, daher das Wasser. Und ich muss sagen: es hilft. Meine chronisch entzündete Rachenschleimhaut hat sich bereits nach einem Tag beruhigt und inzwischen spüre ich kaum noch meine Schmerzen. Versucht es doch einfach mal!!

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