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HN-Endoskopie - wie läuft denn das ab ?

J}.M|errixck hat die Diskussion gestartet


Huhu,

auf der Suche, nach der Ursache meines schlechten Geschmacks im Mund, möchte ich demnächst meinen Nasenraum, sowie mein Kehlkopf und wenn möglich auch meine Lunge endoskopieren lassen. Hat jemand Erfahrungen mit endoskopischen Untersuchungen ? Den Nasenraum kann man ja sicherlich mit einer kleinen Kamera "kontrollieren" ( werden auch die Nebenhöhlen erfasst ? ) aber bei meiner Luftröhre, Kehlkopf und vor allem bei meiner Lunge fehlt mir jede Vorstellung, wie das ablaufen soll. Fängt man nicht an zu husten, wenn man einen Fremdkörper in die Luftröhre eingeführt bekommt ??

Was kann durch so eine Endoskopie alles ausgeschlossen werden ? Kann man auch Gewebeproben entnehmen ??

Sorry, habe viele Fragen. Wäre dankbar, wenn mir jemand ein paar kurze oder auch lange Antworten schreiben könnte.

Merci

Antworten
dFj-xdc


Schon vom Arzt verordnet ???

Hi!

Da ich an HNO-Untersuchungen so ziemlich alles über mich ergehen lassen musste, was es nur gibt, (Siehe "chronische Verschleimung und Lymphknotenschwellung") kann ich Dir dazu ein Bisßchen erzählen.

Zunächst zur Spiegelung des Nasenraumes: Das ist eine recht einfache Untersuchung, die fast jeder HNO-Arzt durchführen kann. Es gibt da verschiedene starre und biegsame Optiken, mit denen man schon einiges sieht. Die Untersuchung ist etwas unangenehm, tut aber nicht weh und wird deshalb auch ohne Narkose/Schlafspritze gemacht.

Soll jedoch der Kehlkopf mitgespiegelt werden nennt man das ganze "Panendoskopie". Diese Untersuchung ist viel genauer, weil man mit einem biegsamen Endoskop von der Nase bis in den Kehlkopf sehen kann. Diese Untersuchung wird in Vollnarkose gemacht, und ist mit 3 Tagen Krankenhausaufenthalt verbunden. Dafür werden aber auch Gewebeproben genommen, womit man (bösartige) Veränderungen ausschließen kann, und es ist damit wirklich alles von der Nase über den Nasenrachen bis zum Kehlkopf untersucht.

Die Bronchioskopie wird normalerweise nach verabreichung eines Schmirzmittels+Schlafspritze durchgeführt, so dass man davon nichts merkt. Falls aber wirklich eine Panendoskopie bei Dir gemacht werden sollte wird man die Bronchien dabei einfach auch noch spiegeln.(Wenn man schon einmal in Narkose liegt...)

Um Veränderungen an der Lunge festzustellen, werden aber normalerweise erst Röntgen/Computertomographie - Bilder gemacht, weil man auch nicht die ganze Lunge spiegeln kann. Auch die Nasennebenhöhlen lassen sich so weit ich weiß recht einfach durch ein CT darstellen.

Was ist denn bei Dir schon an Untersuchungen gemacht worden? -Kein Arzt wird Dich nämlich einfach so zur Panendoskopie überweisen, weil all diese Eingriffe auch ihre Risiken haben. (Zwar sehr gering, aber vorhanden.) Wenn Du dem Thema Mundgeruch auf den Grund gehen willst, sollte auch die Speiseröhre/Magen gespiegelt werden. -Aber meiner Meinung nach wirklich erst, wenn alle anderen Untersuchungen ohne Ergebnis geblieben sind, wie es bei mir der Fall war.

Wenn diese Untersuchungen durchgeführt worden sind, kannst Du Dir zu 99,...% sicher sein, nix bösartiges oder so zu haben. Aber am besten ist wirklich, Du besprichst das mit Deinem HNO-Arzt in Ruhe, welche Untersuchungen für Dich sinnvoll sind.

Ich hoffe, ich konnte Dir weiter helfen.

Bis dann,

JM.Mer9ricxk


Re: & THANX

danke dj-dc für dein ausführlichen Beitrag.

*Magenspiegelung ( mit Gewebeentnahme )

*Mandelentfernung

*Mundhygiene 1 A

*Rachenabstrich

das sind die wesentlichen Untersuchungen, die gemacht wurden. Die Magenspiegelung war i.O. Die Mandelentfernung liegt nun über 2 Monate zurück. Will mit meinem HNO-Arzt Montag klären, ob alles richtig verheilt ist. Mundhygiene, da kann ich nicht mehr machen, mindest. 3 tägl. Zähneputzen ( nicht übertrieben viel ), Zahnseiden und Gurgeln.

Bei dem Rachenabstrich wurde bei mir ein Keim ausgemacht, der CITROBACTER COSERI heisst. Der hat 3 Antibiotikabehandlungen überstanden ! vielleicht die Ursache für den schlechten Geschmack....who knows. Aber was nützt mir das, wenn die Ärzte ihn nicht wegbekommen.

Nasenspülungen mache ich ebenfalls. In meinem Rachen "fliesst" ständig klarer Schleim aus der Nase ab. Manchmal ist er auch recht zäh aber immer klar ! Dagegen gibt es wohl keine Heilung, da es wohl mit einer Überproduktion / Irritation der Nasenschleimhäute zusammenhängt.

Ich lass jetzt erstmal diese HN-Endoskopie machen. Wenn dabei nichts rauskommt begebe ich mich zum Lungenfacharzt.

Es muss an irgend'etwas liegen.

Gruss

Arne

dXj>-ddc


Es gibt nicht immer ne Erklärung!!!

Hi!

Ist bei Dir auch schon mal eine Untersuchung des "Nasenschleims" gemacht worden ??? Wäre vielleicht auch noch ganz Sinnvoll... Meine HNO-Ärzte haben mir immer von den Untersuchungen abgeraten, und schon im Vorraus gesagt, dass sie wohl nichts finden werden, weil man in unserem Altern normalerweise nix schlimmes bekommt...Letztendlich war es dann auch immer so. Zufriedengestellt hat mich das aber trotzdem nie, also ab zur nächsten Untersuchung. Bei mir wurden zur Sicherheit sogar 2 Lymphknoten entfernt, wudurch ich jetzt eine schöne 12 cm Narbe am Hals habe. Auch diese Untersuchung hat leider nur gezeigt, dass da irgendwas chronisch entzündet ist, aber nicht warum. -Also auch kein Therapieansatz... Erst jetzt wo wirklich alle Untersuchungen gemacht worden sind, kann ich mich damit zufrieden geben, dass der menschliche Körper zu kompliziert ist, um alles was mit uns geschieht erklären zu können. Was ich damit sagen will: Mach Dich nicht verrückt, wenn man nix findet, sondern freu Dich drüber, und versuch das Problem zu verdrängen.

Schau übrigens wirklich mal unter "Chronische Verschleimung und Lymphknotenschwellung" in diesem Forum, da sind auch ein paar Leute, bei denen man einfach nichts finden kann, obwohl einiges untersucht worden ist!

Alles gute...

g,anichs?oeinfa6cxh


Ich war jetzt 3 Tage weg zur Panendoskopie,kann nur sagen,

dass ich überrascht war,dass es so ohne Schmerzen und

Nebenwirkungen abgelaufen war,würde es jederzeit wieder tun.

Da musste ich vorher so vieles unterschreiben,

was während der Endoskopie alles auftreten kann.

Von Stimmverlust über Blutungen,bis zum Herzversagen.

Vorher wird auch noch ein CT gemacht,wo Kontrastmittel verabreicht wird.

Auch hier musste ich für Nebenerscheinungen unterschreiben.

Alles garnicht so schlimm gewesen,alles garnicht aufgetreten.

Auch das "Wärmegefühl",dass auftritt,

wenn das Mittel eingespritzt wird ist "angenehm".

Es wurde bei mir nichts gravierendes gesehen,

trotzdem hat man Proben entnommen.

Auf das Ergebnis der entnommenen Proben muss ich 10 Tage warten.

Nur Mut! :)^

E hemaligjer dNJutzer (#3`2573x1)


Kommt drauf an was der HNO will, wenn er sich den Kehlkopf nur indirekt ansehen will, kann er das in der Praxis machen. Wenn er Proben entnehmen will oder was operiern will wird das mit narkose gemacht. Eine Bronchokopie wird in leichter Sedierung von INternisten gemacht. Die "Nakose´" ist dabei so ie bei der magenspiegelung

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