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Nachblutung (am 8. Tag) nach der Mandelentfernung

bQapujxa hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe mir am 18.12.06 die Mandel entfernen lassen. Es war erstmal nicht so schlimm, außer dass es beim Schlucken wehh getan hat. Ich konnte erstmal gar nicht viel Essen, weil es ganz doll geschmerzt hat, zum Essen bekam ich im Krankenhaus Tostbrot, Suppe, Eis und etc. was mich eigentlich gar nicht satt gemacht hat. Naja am Freitag, nach 4 Tagen wurde ich dann entlassen und durfte nach Hause, es ging mir einigermaßen gut, nahm regelmäßig auch die Schmerzmittel (Voltaren, diese löst man im Wasser und nimmt man zu sich, so etwa halbe std. vor dem Essen). Aber am 25.12.06 spürte ich im Schlaf etwas feuchtes im Hals, obwohl ich es ja gewohnt war, dass mein hals in der früh total trocken war und fürchterlich wehh tut, weil in der früh ist es ja ehh am schlimmsten, weil man keine Flüssigkeit in der Nacht zu sich nimmt. Ich bin aufgestanden und spuckte im Waschbecken blut, ich habe geblutet, die weißen Beläge waren nicht mehr so da und später kam auch schon dann der Notarzt und ich wurde ins krankenhaus verschleppt. Mir ging es gar nicht gut, ich habe nach meiner Ansicht viel geblutet aber nach 2 Nächten im Krankenhaus bin ich wieder zu Hause, nun habe ich Angst das es wieder anchblutet, bin jetzt war es die schlimmste Ehrfahrung meines Lebens. Ích warte nur darauf, dass diese Zeit endlich vorüber geht dass die Wunden galaxienmäßig schnell heilt und ich normal wieder essen kann was ich möchte.

Nun meine Frage: Hat es bei euch auch mal geblutet? Wenn, warum und ab welchem Tag? Ich weiß eigentlich gar nicht wieso ich nachgeblutet habe!! hat jemand Tipps, was man nach der Op essen kann? Und was zu beachten wäre und bla bla bla?

Wäre voll nett, wenn ihr Antworten schreiben würdet!!!!!!

Liebe grüße

Antworten
K|lQeeI-BlatDtx1


wichtig ist, absolute bett/couch ruhe. trinken würde ich stilles wasser. gegessen hab ich immer reis mit quark, gemüsesuppe mit toast(aufgeweicht). meiden solltest du kaffee, schoki, bananen, tomaten, hartes essen wie fleisch,..etc...!zähne putzen durfte ich im kh auch nicht und haare waschen und duschen erst nach 2,5 wochen!!!!!! alles was den blutdruck anregt is verboten!!!

lIarca16x2


Nachblutungen am 10. post op. Tag

Bei mir hatte es am 10. post op. Tag (oder eher nachts) nachgeblutet, nachdem ich ca. 3 Tage wieder zu Hause war. Vom Zeitpunkt ist das schon ungewöhnlich spät. Während der Nachblutung haben sich bei mir aber auch so Schleimhautfetzen und Hämatome (dicke, geronnene Kugeln ca. 3cm Durchmesser) gelöst, kann also sein dass es vorher schon etwas eingeblutet hatte und sich das ganze erst später gelöst hatte.

Ich bin nachts aufgewacht nachdem ich schon geschlafen hatte weil ich mal aufs Klo musste. Als ich mich wieder hingelegt hatte kam mir was komisch vor im Hals und ich habe das Licht angemacht und gemerkt dass ich nach dem über den Finger lecken Blut daran hatte.

Ich hab dann erstmal alle erste Hilfe Maßnahmen gemacht (Blut so viel wie möglich ausspucken (mein Bad sah später aus als wäre da wer abgestochen worden %-| ), Kühlpack in Nacken, Eiswasser in Mund. Nachdem es nach ca. 45 Min. weder aufgehört noch weniger wurde, war mit klar ass ich nun langsam aber sicher mal handeln, sprich ins Klinikum müsste. Ich hab mir dann einen Krankenwagen gerufen (wohne alleine und selbst fahren in so einer Situation und mit dem Blutverlust ist ja unverantwortlich wie ich meinte), die inkompetente Hilfskraft am anderen Ende meinte aber (nachdem ich alles so gut ich reden konnte geschildert hatte, auch dass ich keinen Fahrer habe und sonst nur selbst fahren könnte) "fahren sie mal selbst - das ist kein Fall für den Rettungsdienst" :-o

Na ja, bin ich halt selbst gefahren und kam im Klinikum dann sofort mitten in der Nacht auf den Op Tisch, weils halt doch eine arterielle Blutung war (so viel zu Thema kein Fall für den RD...), Oberarzt wurde von zu Hause alamiert und ich bekam sofort meine Vollnarkose reingekanllt (so schnell wie das ging kann man das echt nur so nennen...).

Dann bin ich nochmal so ca. 4 Tage im Kkh geblieben bis ich entlassen wurde. Danach hatte ich keine Nachblutungen mehr.

Geduscht habe ich schon ab dem zweiten post. op. Tag, also immer. Natürlich nur kurz und auch nur lauwarm. Essen hab ich im Kkh eh immer nur TE, dh. passierte Kost bekommen, später dann auch Weißbrot (was dann schon ein Highlight war).

Zu Hause hab ich dann normaler gegessen (hatte auch voll Hunger), aber alles ging eben noch nicht (also eher weichere Sachen wie Nudeln, Weißbrot usw..vermieden hab ich scharfe, harte und fruchtsäurehaltige Lebensmittel).

Körperliche Anstrengungen hab ich möglichst vermieden, aber ich hab shcon mal meine Einkäufe bei mir hochgetragen, ganz vermeiden geht ja eben doch nicht.

Als ich nach der Nachblutungs-Op wieder zu Hause war war ich körperlich schon recht angeschlagen (sollte auch eig. noch 2-3 Tage länger im Klinikum bleiben aber bin dann doch wegen akutem Bettennotstand entlassen worden), was vor allem an dem bei mir doch ganz ordnetlichen Blutverlust und Hb Abfall lag. Mir war noch ein bis zwei Wochen danach schwindelig wenn ich mehr als 400m gegangen bin, aber irgnedwann hat sich das auch gegeben.

Ich würde an deiner Stelle die Nachblutung nicht überdramatisieren. Konnte sie bei dir denn so gestillt werden oder msustest du auch Notoperiert werden?

Wenn du meinst dass das das schlimmste in deinem Leben war, scheint das für dich alleridngs schon eine andere Dramatik als für mich gehabt zu haben (ich fand das alles absolut nicht schlimm und war auch nicht aufgeregt/nervös o.ä. während der nachblutung,, des nicht mitnehmens vom RD und auch nicht als ich dann noch wach auf dem Op Risch saß. Ich muss aber dazu sagen dass ich medizinisch gut vorgeblidet bin, da sieht man solche Dinge wohl etwas anders).

Normalerweise ist die Wahrscheinlichkeit für eine Nachblutung schon sehr gering (ca. gut 10%), für starke Nachblutungen die in Vollnarkose operativ versorgt werden müsen liegen die Zahlen sogar nur bei ca. 3%, also echt wenig!

Mach dich mal nicht verrückt, ist halt Pech bei dir gewesen, so musst du das sehen. Wenn du dich sonst recht vernünftig verhälst ist die Wahrscheinlichkeit für einen weitere Blutung wirklich gering, auch wenn man das nie 100%ig ausschließen kann!

Wenn du noch irgendwas von mir wissen willst oder was unklar ist dann frag ruhig! *:)

bSapubjxa


Frage

Was ist mit postoperativen Tag gemeint?

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"Postoperativ"

heißt :

"nach der Operation!"

bEa/pujxa


Heute ist mein 13. Tag und die Wunde auf der rechten Seite ist denk ich mal gut verheilt, weil ich wenig Schmerzen an der Stelle empfinde. Aber die linke Seite schmerzt mehr und ich hab mal mit der Taschenlampe geschaut und sie ist nicht so gut verheilt wie die andere Seite, woran liegt das? Auf der rechten sehe ich noch den weißen belag, aber auf der linken ist der belag mehr zu sehen. Wann sind den beide wunden endlich geheilt? Hat es bei euch auch so lange gedauert? Mein Arzt meinte, dass die beläge eigentlich in 2 Wochen nicht mehr da sind. Bei mir scheint es wohl nicht der fall zu sein. Ich habe seit meinem Nachblutungsfall nicht mehr geblutet, *gott sei dank* !!!!!!!!!!!!!!

Meint ihr dass es noch nachbluten kann? Ich hab nähmlich Angst davor.

lset.iBt.fixnd


Also Thema Nachblutungen : Mandelop vor 10 Tagen. Aus Kh entlassen nach 2 Nächte. Zuhause tierisch Schmerzen, alle 3 Stunden Schmerzmittel und strenge Bettruhe. Nox gegessen und nix getrunken wegen der Schmerzen. 10 kg abgenommen. Am Abend Tag 8 plötzlich Blut im Mund. Viel Gerinnsel und flüssig. Sofort mit Notarzt und Rettungsdienst in Notaufnahme, Hno dort ein mittelgroßes spritzendes Wundgefäss links definiert und neu verlötet.Die Nacht im Kh. Am Tag darauf entlassen um 13 Uhr. Zu Hause um 18 wieder Blutung. Selbes Procedere. Ich wurde dann endlich in der Hno aufgenommen.

Schmerz :

extrem starke Schmerzen im Hals u bis zu den Ohren. Medikament zu Hause: Tachidol und Novalgina im Wechsel alle 3 Stunden. Nachts zusätzlich Contramal.

Im Kh nach Nachblutung sagte man mir dass die Blutung von zuviel Schmerzmittel kommen würde und dass ich mich zusammenreißen soll. ]:D Deshalb habe ich im Kh sehr gelitten. Sehr wenig Schmerzmittel bekommen, viel geweint und gebettelt.

H)elmut ZL. /Friedxrich


Hallo, "let.it.find" und alle, die diesem Thema nun folgen:

Es ist schön, dass Du ein so altes Thema wieder aus der 'Mottenkiste' ausgegraben hast, denn zuletzt wurde am 21.12.2006 bzw. auf die ursprüngliche Frage von "bepuja" vom 27.12.2006 etwas dazu geschrieben.

Keine Angst, ich will mich nicht lustig machen, denn Dein Beispiel zeigt ja, dass bestimmte Themen immer wieder einmal auftauchen bzw. noch immer aktuell sind. Dafür ist Dein Beitrag mit Deinen eigenen Erfahrungen zum Thema sehr interessant!

Nachblutungen nach einer Tonsillektomie, wie die Mandel-OP im Arzt-Jargon genannt wird, sind nicht ungewöhnlich, eher macht mir die Dauer solcher Blutungen einzelner Mitglieder hier Sorgen - gerade, wenn jemand wie Du über mehrere Tage lang Schmerzmittel genommen hast: Alle drei Stunden Schmerzmittel - das ist wirklich heftig und kann unter Umständen sogar noch Blutungen auslösen oder wie bei Dir Blutungen fördern, ganz abgesehen davon, dass es Deinem Magen bestimmt auf Dauer nicht gut bekommen wäre. Insoweit muss ich schon die Ärzte im Krankenhaus in Schutz nehmen, denn manche Schmerzmittel wirken sogar "blutberdünnend", wie man im Volksmund sagt. Ein einfaches Beispiel wäre da das sehr bekannte Schmerzmittel von der Firma Bayer mit dem Namen "Aspirin". Dieses Schmerzmittel heißt eigentlich Acetylsalicylsäure, wird aber heute auch sehr oft einfach "ASS" genannt.

Hierzu ein kurzes auszugsweises Zitat aus dem deutschen Wiki:

"Acetylsalicylsäure, kurz ASS, ist ein weit verbreiteter schmerzstillender, entzündungshemmender, fiebersenkender und thrombozytenaggregationshemmender (TAH) Wirkstoff, der seit 1977 auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der WHO steht. Der Stoff wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts unter dem Markennamen Aspirin von der Bayer AG hergestellt. Der Begriff wurde zum Gattungsnamen für den Wirkstoff und ihn enthaltende Präparate."

Bei der Mandel-OP ist ja die schmerzstillende und u. U. entzündungshemmende Wirkung erwünscht, ebenso ggfs. die Senkung eines Fiebers, aber das letzte Merkmal ist ein Ausschlusskriterium, denn dieses Wortungetüm "Thrombozytenaggregationshemmer" bedeutet, dass ASS verhindert, dass sich die roten Blutplättchen zusammenballwn, und genau das wird ja unbedingt erwünscht, wenn sich eine Blutkruste bildet, die dann letztlich eine Wunde verschließen soll, auch um zu verhindern, dass Krankheitskeime und Schmutz durch die Wunde in den Körper gelangen!

Deine Medikamentenmix aus den drei von Dir genannten Präparaten handelt es sich schon um richtige "Schmerzkiller" und sind vorgesehen bei Behandlung mäßig starker bis starker Schmerzen: Eine Dauerbehandlung über mehr als eine Woche ist schon zuviel, und gerade diese Kombination ist nicht zu empfehlen, da rasch eine Gewöhnung, eine Dosissteigerung und sich letztlich sogar eine Abhängigkeit(!) entwickeln kann! :[]

Dass Du damals im Krankenhaus (Zitat) "... viel geweint und gebettelt ..." (Zitat Ende) hast, kann ich allerdings voll verstehen: War da Ärger im Spiel, dass Du die Tabletten nicht mehr wie gewohnt im Krankenhaus bekommen hast? Vielleicht war das sogar schon eine Form der Gewöhnung und durch das Absetzen ein Entzugsanzeichen?

Auch wichtig ist, dass sich verschiedene Medikamente gegenseitig beeinflussen können und sich hieraus auch weitere Komplikationen entwickeln können: Zu Nebenwirkungen und gegenseitige Gegenanzeigen hatten bei Dir die Ärzte zum Glück im Auge, und hatten zum Glück richtig reagiert, auch wenn Dein Ärger selbstverständlich gewesen ist! >:(

**Bitte setze Dich zukünftig nicht mehr einer so hohen Dosierung und / oder einem Mix verschiedener Medikamente aus, wenn es nicht ausdrücklich vom behandelnden Arzt so angeordnet ist, und nenne dann auch immer alle anderen Medikamente, die Du sonst noch einnimmst, und zwar nicht nur die rezeptpflichtigen Medikamente, sondern auch die frei in der Apotheke erhältlichen Präparate!

Das ist ein gut gemeinter Rat, den Du Dir bitte wirklich zu Herzen nehmen solltest!** @:)

Übrigens: Als meine Mandeln entfernt bekommen habe, war ein Krankenhausaufenthalt Pflicht. Heute wird dieser Eingriff zum Teil sogar ambulant gemacht, aber das ist bei Risiko-Patienten nicht zu empfehlen! Acht Tage war damals geplant, und an dem Tag, an dem meine Entlassung geplant gewesen, und meine Sachen waren schon gepackt und meine Mutter - ich war ja damals etwa zehn Jahre alt - war bereit, um mich mit nach Hause zu holen. Zuvor kam aber noch die Hürde der Nachkontrolle, und was soll ich sagen: Natürlich fingen gerade bei dieser Untersuchung diese Nachblutungen an! Für mich bedeutete das: Raus aus den Alltagsklamotten und wieder rein in den Schlafanzug und mein Bettchen! Drei Tage "Verlängerung" gab es, und ich war echt sauer! Bei der zweiten Kontrolluntersuchung nach der OP war alles soweit in Ordnung, und ich durfte dann endlich wieder nach Hause!

Ich hoffe, dass es Dir inzwischen besser geht und alles wieder in Ordnung ist. Es wäre nett, wenn Du uns hier weiter auf dem Laufenden halten würdest, "let.it.find" . Bis dahin nochmals gute Besserung! @:)

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