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Meine Erfahrung: Nasenseptumkorrektur

kDkaHtjxa hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen *:)!

Da ich seit Jahren sehr schlecht durch die Nase atmen kann und sich Erkältungen und grippale Infekte ewig hinziehen, haben meine HNO Ärztin und ich beschlossen, meine krumme Nasenscheidewand zu korrigieren und gleichzeitig die Nasenmuscheln zu verkleinern, um eine bessere Belüftung zu gewährleisten.

Tja, und morgen soll es soweit sein... bin ja schon ein bisschen aufgeregt. Habe mich ja schon ausführlich im Internet informiert und ich muss sagen, dass mir gewisse Erfahrungsberichte sehr geholfen haben, etwas entspannter an die OP ranzugehen.

Deshalb möchte ich auch meinen Beitag leisten und den Verlauf nach der OP in diesem Forum schildern. Soweit es mir möglich ist, werde ich jeden Tag einen Kurzbericht über den Stand der Dinge posten. ;-)

Was bisher geschah:

Nachdem feststand, dass ich operiert werden soll, machte meine HNO Ärztin einen OP Termin aus und gab mir einen Zeitplan, WAS ich WANN bei WELCHEM Arzt besorgen müsste:

Eine Woche vor der OP musste ich zu meinem Hausarzt. Dort wurde die Narkosefähigkeit getestet. Es wurde ein Lungentest und ein EKG gemacht. Die Ergebnisse waren soweit ok. Das einzige Problem: Meine Senkwerte (Enzündungswert) waren erhöht, das liegt wohl an dem leichten Husten, den ich leider immernoch habe. Meine Hausärztin meinte jedoch, dass es nicht so schlimm wäre, und dass sie grünes Licht für die OP geben würde.

5 Tage vor der OP musste ich zum Anästhesisten ins Krankenhaus, der mit mir ein Aufklärungsgespräch über die bevorstehende Vollnarkose durchführte. Er meinte, mein Husten wäre durchaus ein Problem, da er das Risiko von Beatmungsproblemen während der Vollnarkose erhöht. Er meinte, er würde mich am OP Tag nochmal abhören müssen, um dann zu entscheiden, ob operiert werden kann oder ob der Termin verschoben werden muss.

Habe die letzten Tage intensiv versucht, diesen blöden Husten wegzubekommen. Ganz weg ist er nicht, aber er ist viel viel besser geworden. Ich hoffe sehr, dass die OP morgen stattfinden kann. Wills endlich hinter mir haben! %-|

Was heute noch zu beachten ist: ab 22:00 Uhr darf ich nichts mehr essen, da ich morgen "nüchtern" sein muss...

----- Fortsetzung folgt -----*:)

Antworten
mKatBze2x218


na da bin ich aber mal gespannt, weil ich wegen einer verkleinerung der Nasenmuscheln wohl auch nochmal rein müßte.

Mit den Celon-Quatsch wird das bei mir eh nichts, ist jetzt das 3 mal versucht worden, ich sehe da keinen erfolg.

da es Vollnarkose ist, ist es bei dir ja kein Prob, ich hatte die damals nicht, dass war die Hölle und ich mache es nie wieder ohne Volln.

Wobei es auch danach die Hölle ist, diese blöden taponaden und eine nasenschleuder, jaja, so heisst das Ding, wird hinter den Ohren befestigt, sieht toll.

Die Nase ist nachdem Eingiff Fettgeschwollen, ich sah in den Spiegel und sah aus wie ein Schwein, ich habe mich fast zu tode erschrocken.

Und dann die nase nochmal 2-3 Tage völlig dicht durch die Taponaden, man das ist ein Akt den vergisst man so schnell nicht.

Viel glück und Spass

kwkattja


Tag 1 und Tag 2

Hallo zusammen. Wie versprochen also die ersten Berichte:

Tag 1: OP Tag

Nach einer relativ ruhigen Nacht musste ich um 7:30 Uhr im Krankenhaus zum ambulanten OP Zentrum. Dort wartete ich mit einigen anderen, bis ich dran war. Mein Name wurde bald genannt und ich durfte mich in diese sexy Stützstrümpfe, Netzhöschen und OP Hemd werfen :-p. Alles verlieft bis dahin problemlos, nur leider fanden die Schwestern bei mir keine "guten" Venen (für Infusionsnadel) und mussten mich 3x pieksen, bis endlich alles ok war :-/. Dann gings runter in den OP Saal wo alles sehr schnell ging.

Als ich wieder aufwachte war es ca. 10 Uhr, die OP hatte ca. 40 Minuten gedauert. Völlig benebelt hab ich wohl versucht, mir an der Tamponade rumzufummeln, aber die Schwester wusste es zu verhindern. Hatte zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich Schmerzen, nur mein Kopf und die Nase standen unter Druck.

Gegen 2 Uhr konnte ich nach Hause. Leider musste ich mich trotz Nüchternheit noch 3x übergeben, weil mir wohl ziemlich viel Blut in den Magen gelaufen war. Is aber nicht so schlimm, is ja alles flüssig.

Zuhause stellte ich vor dem Spiegel erstaunt fest, dass ich weder blau noch sonderlich dick im Gesicht war :)^! Nur die Tamponaden guckten aus meinen Nasenlöchern raus und deren Fäden waren auf dem Nasenrücken mit einem kleinen Pflaster angeklebt. Alles in allem nicht weiter tragisch. Ich versuchte dann etwas zu essen, da ich ja seit dem Vorabend nichts mehr gegessen hatte. Naja, leider hab ich die Narkose wohl nicht so toll vertragen und musste mich noch ein paar Mal übergeben. Die Atmerei durch den Mund hab ich mir wesentlich schlimmer vorgestellt, ist alles irgendwie auszuhalten, wenn man nicht alleine ist :°_. Hab die Nacht dann auf der Couch verbracht und hab tv geguckt, so ging die Nacht relativ gut rum und zwischendurch konnte ich sogar ein bisschen schlafen.

Tag 2: 1. Tag nach OP

Habe mich mit meinen Eltern gleich in der Früh auf den Weg zu meiner HNO Ärztin gemacht, um die Tamponaden loszuwerden. Ich muss sagen, das war wirklich unangenehm, aber es ist eine Erleichterung! Jetzt spüre ich nur noch die Silikonfolien, die zur Stützung rechts und links an der Nasenscheidewand angenäht sind (auch nicht schlimm, ziept bei manchen Bewegungen nur ein bisschen). Ein Tipp: Besorgt euch rechtzeitig ein gutes und starkes Schmerzmittel, das ihr gut vertragt, das ist die halbe Miete!

Seit die Tamponaden raus sind bekomm ich zwar immernoch keine Luft, weil alles natürlich ein bisschen zugeschwollen ist, aber es fühlt sich wesentlich angenehmer an als mit Tamponade. Mein Kreislauf ist heute auch wieder ok. Bin zwar noch wackelig auf den Beinen, kann aber ohne Probleme aufstehen, essen, trinken...

Was lästig ist, ist dass man genau merkt, wie die Nase verkrustet. Es läuft ständig ein bisschen Sekret raus und ich muss mich echt zurückhalten, nicht einfach zu schneuzen. Habe heute auch schon mit Nasendusche und Nasenspray zur Befeuchtung angefangen. Mal schaun ob es was bringt. So, werde jetzt dann noch ne Kleinigkeit essen, brav mein Antibiotikum und meine Schmerztablette nehmen und dann gehts wieder ab auf die Couch. Die Ruhe braucht man wirklich! {:(

----- Fortsetzung folgt -----

kvkathjxa


Tag 3 und Tag 4

Hallo zusammen!*:)

Tag 3:

Gestern musste ich wieder zu meiner HNO Ärztin. Ich bekam erst mal mit Olynth getränkte Watte in die Nase gestopft, damit innen die Schwellung ein bisschen nachlässt und dass ich besser Luft bekomme. Nachdem ich die Watte ca. 20 min drinnen hatte, kam sie wieder raus und es wurde zum ersten Mal abgesaugt. Tut übrigens gar nicht weh. Danach konnte ich ein bisschen durch die Nase atmen, ein sehr befreiendes Gefühl nach 2 Tagen Mundatmung! Leider hat die Nase gegen Abend wieder dicht gemacht, aber wenigstens hatte ich ein paar entspanntere Stunden zzz. Mir ist aufgefallen, dass der Bereich zwischen Nase und Oberlippe leicht geschwollen ist. Sieht sehr dämlich aus wenn ich lache (das muss ich mir allerdings eh verkneifen, weil beim Lachen und Gähnen die Fäden in der Nase ziepen :-o), aber sonst sieht man optisch eigentlich gar nix. Ach ja: Eis am Stiel tut sehr gut! Also fleißig Eis essen, das hat bei mir die Schwellung vermindert. :p>

Tag 4:

Am Vormittag war ich wieder bei meiner HNO Ärztin. Sie meinte, sie will sich die Folien mal genauer anschauen (sind ja durchsichtig). Habe wieder Watte in die Nase bekommen, aber diesmal mit einem Betäubungsmittel getränkt. Das war echt toll, da hab ich danach noch für ca. 2 Stunden nicht mal mehr das Ziepen der Fäden gemerkt, göttlich! Aber Schmerzen hatte ich eigentlich seit der Tamponadenentfernung nicht mehr, ist alles zwar nicht so angenehm aber durchaus erträglich, ich hätte es mir schlimmer vorgestellt. Nachdem die Watte also wieder raus war, hat meine Ärztin wieder abgesaugt und meinte, das alles wirklich schon sehr gut aussieht. Keine Entzündung, keine Rötung. Sie meinte, wir könnten sogar schon die Folien entfernen, wenn sie mich sehr stören, aber ich habe mich dann doch entschlossen, die Folien zur Stützung noch übers Wochenende drinnen zu lassen. Nasenatmung ist jetzt schon seit heute Vormittag möglich, immer abwechselnd durch 1 Nasenloch. Geht zwar noch nicht 100%ig durch, aber zumindest kann ich den Mund beim Atmen zulassen.

Fazit nach den ersten 4 Tagen:

Ich glaube, das Schlimmste ist echt schon überstanden! Die wahrscheinlich letzte "Hürde" nehme ich am Montag, wenn die Silikonfolien rauskommen. Ich bin überrascht, wie gut alles bis jetzt verlaufen ist. Für das, dass die OP erst 4 Tage her ist, geht es mir besser als ich gedacht habe. Man braucht zwar Ruhe und sollte sich nicht anstrengen, aber was den Heilungsprozess und die Schmerzen angeht, bin ich echt positiv überrascht!:)^ Bin gespannt auf das Endergebnis, und ob ich dann wieder normal Luft kriege. Bis bald.

----- Fortsetzung folgt -----

TVinuxs


du wirst dich freun, wenn die Folien rauskommen, das ist ein Unterscheid wie Tag und Nacht!

Wobei Folien zumindest bei meinen der falsche Ausdruck war...

m)a1tze2(2x18


Freude für ein halbes Jahr

Na ich kenne welche da hielt die Freude nicht lange an.

nach einem halben jahr ging die gleiche scheisse von vorne los.

Vor ein paar Tagen sagte auch meine Ärztin, dass dies bei vielen passiert, weil sich die Nasenmuscheln einfach wieder vergrössern und anschwellen.

Da kommt freude auf was?

Deswegen überlege ich auch mir die überhaupt Kappen zu lassen.

Auch andere Methoden haben meist keinen dauererfolg, wie hier in anderen Threads zu lesen ist!

k(katcja


Tag 5 und Tag 6

Naja, ich bin mal guter Hoffnung, dass es bei mir schon was geholfen hat. Ich hab mir einfach gedacht: Schlimmer wie vor der OP kanns nicht werden. Und man muss ja auch in einer gewissen Weise positiv an die Sache rangehen. Das ist aber eigentlich überall so. Wenn man schon im Vorfeld nicht an eine Sache glaubt und alles von vorneherein negativ sieht, kann es schon passieren, dass es nicht klappt. Ich finde, der Versuch war es auf jeden Fall wert, egal wie es ausgeht. Wie gesagt, schlimmer als vorher wird es kaum sein. Und bis jetzt sieht es bei mir ja auch wirklich gut aus.

Tag 5: Erster Tag ohne Arztbesuch

Die Nase ist einseitig frei, und ich konnte die ganze Nacht und den ganzen Tag durch die Nase atmen. Der Druck der Folien ist zwar immer da, aber die Schmerzen sind eigentlich weg. Sicher ist die Nase noch druckempfindlich, aber der Heilungsprozess scheint sehr gut voran zu schreiten. Sekret kommt eigentlich gar nichts mehr raus. Natürlich ist trotzdem regelmäßig Nasenduschen und Nasenspray angesagt, aber das tut auch eigentlich ganz gut, da die Nase innen mit der Zeit halt doch trocken wird. Bin soweit eigentlich sehr zufrieden und kann mit der jetztigen Situation gut leben.

Tag 6:

Es wird immer besser. Mittlerweile wird auch das 2. Nasenloch ansatzweise frei. An dieses Gefühl, beidseitig zu atmen, konnte ich mich schon gar nicht mehr erinnern, so lang ist das her! Auch äußerlich ist keine Schwellung zu sehen, nur der Bereich zwischen Nase und Oberlippe ist noch etwas steif (aber ich denke, das hängt auch mit den Folien zusammen). Freu mich schon, wenn meine Ärztin morgen wieder absaugt, vielleicht sind dann endlich beide Seiten frei! Und ich bin gespannt, wie es sich ohne Folien anfühlt!

Tii nuxs


matze

ich kenne viele die auch nach Jahren noch zufrieden sind

und im Forum sind natürlich die, die immer noch Probleme haben, stärker vertreten als die geheilten

also kkatja, viel Glück

k+k.atGjxa


Tag 7 und Tag 8

Hallöchen!*:)

Tag 7: Folienentfernung

Ich sags euch, es ist wirklich ein klasse Gefühl nach so langer Zeit wieder frei durchatmen zu können! Heute war Folienziehen angesagt. Die Fäden wurden dabei auf einer Seite der Nase aufgeschnitten und herausgezogen (tut nicht weh, ist nur ein komisches Gefühl). Danach wurden langsam die Folien aus beiden Nasenlöchern entfernt (tut auch nicht weh). Ich sags euch, ich war sowas von überrascht, wie so riesige Teile in meine Nase passen, ehrlich! Hab mir die Dinger viel kleiner vorgestellt. Aber durch das, dass die Folien so weich sind merkt mans in der Nase offenbar nicht. Danach wurde nochmal abgesaugt und meine Nase war so frei wie seit Ewigkeiten nicht mehr! Ein tolles Gefühl! Und ich bin sehr froh, dass jetzt keine Fremdkörper mehr in meiner Nase sind. Als ich aus der Praxis kam und beim Bäcker vorbeiging hab ich das erste Mal seit Ewigkeiten wieder diesen himmlischen Duft nach frischem Gebäck in der Nase gehabt. Viel intensiver als vorher! Einfach genial! :)^

Jetzt ist eine gute Nachpflege erforderlich. Hab mir noch eine Nasensalbe von Bepanthen geholt, die ist echt sehr angenehm!

Tag 8:

Meine Nase ist immernoch schön frei und ich bin nach wie vor sehr zufrieden. Keine Entzündung, keine Sekrete, keine übergroßen "Popel" wie es bei manchen anderen wohl vorkommt,... bis jetzt alles super. :)D

Heut ist ein wunderschöner Frühlingstag, ich glaube ich werd heut mal nach draussen gehen und die Sonne und die gute frische Luft genießen! *Freu*

Macht es gut, bis bald!

kVkatvjxa


Reine Routine...

Mittlerweile heilt meine Nase schnell und gut. Nachts schwillt sie immer ein bisschen zu, aber insgesamt bekomm ich Luft und das ist die Hauptsache. Muss immernoch so alle 2 Tage zu meiner Ärztin zum Absaugen, was wirklich eine gute Sache ist. Danach ist immer wieder alles frei. Heute meinte meine Ärztin, die Nasenmuscheln wären schon noch geschwollen. Nachdem ich aber jetzt mit geschwollenen Nasenmuscheln bereits besser Luft kriege als vor der OP mit "normalen" vergrößerten Nasenmuscheln, freue ich mich schon auf das Endergebnis. 3-4 Wochen wird es laut meiner Ärztin schon noch dauern, bis alles wieder top ist, aber das kann ich auch noch erwarten.

Nachdem jetzt wohl nix aufregendes mehr passiert werde ich meinen Erfahrungsbericht hiermit abschließen.

Ich kann nur jedem raten, diese Chance zu nutzen, wenn man dauerhaft Probleme mit der Nase bzw. der Atmung hat. Der Versuch lohnt sich wirklich (bei mir zumindest). Bin froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin und genieße sogar jetzt noch während der Heilungsphase schon eine ganz neue Lebensqualität. Kann es kaum erwarten, wenn dann alles vollständig abgeheilt ist und es noch besser ist als jetzt.

Die ersten Tage waren schon unangenehm, aber was sind diese paar Tage gegen ein Leben mit eingeschränkter Atmung, eingeschränktem Geruchssinn und Infektionen, die ewig anhalten??

Ich wünsche denjenigen, die die OP noch vor sich haben, alles erdenklich Gute! Traut euch und geht positiv an die Sache ran! Denkt immer daran, dass solche Eingriffe dazu da sind, Menschen zu helfen und nicht um ihnen zu schaden. Die Ärzte sind normalerweise routiniert in solchen Sachen und wissen was sie tun. Also keine Angst, es kann nur besser werden!

Ich wünsch euch was! *:)

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