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Operation an den Nasennebenhöhlen - Erfahrungsberichte

R$os~enzw|eixg hat die Diskussion gestartet


Hallo alle zusammen

Nach jahrelangen Problemen mit meinen Nasennebenhöhlen (ständig wiederkehrende Entzündungen, Schmerzen, usw.) habe ich mich zu einer Operation entschlossen. Hierbei sollen, soviel ich weiß die Verbindungsgänge zwischen den einzelnen Höhlen erweitert werden, sodass ein besserer Sekretabfluss und eine bessere Belüftung ermöglicht werden sollen...

Hat jemand eine solche OP bereits hinter sich, und kann seine Erfahrungen schildern (insbesondere die Zeit nach der OP)?

Vielen Dank für alle Antworten

Antworten
R`osenzwxeig


Keiner da, der was dazu schreiben kann ??? ?

H^ambur}gerDexern84


Hallo!

Ich habe solche Operation schon 4 Mal machen lassen und das fünfte Mal steht mir sehr warscheinlich bald bevor. Bei mir ist allerdings außer den Entzündungen das Problem, dass sich ständig Polypen bilden.

Also nach den OP's ging es mir immer ganz unterschiedlich.

Nach der ersten OP war es am schlimmsten, aber da wurde auch zusätzlich die Nasenscheidewand begradigt.

Man bekommt nach der OP Tamponaden in die Nasenlöcher (das wird noch in Narkose gemacht). Die bleiben 2 Tage drinn und das bedeutet, dass du dann nur durch den Mund atmen kannst, was ganz schön nervig sein kann!

Mit den Schmerzen war es bei mir immer unterschiedlich, du bekommst aber auf Wunsch Schmerzmittel. Das Ziehen der Tamponaden ist für mich immer das Schlimmste an der ganzen Sache gewesen! Das ist eine ziemlich unangenehme Angelegenheit. Aber danach ging es bei mir immer nur noch Berg auf. Die Nase muss dann noch ein paar Mal vom HNO-Arzt sauber gemacht werden, das wird mit einer Art kleinem Sauger gemacht. Das ist auch etwas unangenehm, aber nicht so schlimm.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.

Viel Glück

R'osAenzRweixg


Vielen Dank für Deine Antwort @:)

Darf ich fragen, warum Du jetzt schon 4 mal operiert wurdest?

Mir hat mal eine Freundin, die sich einbisschen mit solchen Sachen auskennt gesagt, dass wenn man einmal so eine Operation machen lässt, dass man sie dann u.U. häufig wiederholen muss, eben wegen Polypen, die sich dann immer wieder bilden...

Bin deshalb etwas verunsichert, aber die ständigen Entzündungen machen mir auch ganz schön zu schaffen..., diese Operation ist eigentlich meine letzte Hoffnung... :°(

Würdest Du die Operation empfehlen?

Danke noch mal

HoamburgaerDeexrn84


Also ich musste die OP schon 4 Mal machen lassen, weil sich immer wieder Polypen gebildet haben und sich dadurch die NNH immer entzünden. Meine letzte OP war letztes Jahr im Dezember und 3 Wochen später hatte sich der erste neue Polyp gebildet. Mittlerweile sind beide Kieferhöhlen komplett zu gewuchert und auf der rechten Seite wuchern sie schon aus der Kieferhöhle raus. Das ist total ätzend, ich bekomme ohne Nasenspray dann keine Luft durch die Nase und die Kieferhöhlen entzünden sich auch ständig.

Es ist für mich sehr schwer, die OP zu empfehlen, da ich ja bisher nicht den gewünschten Erfolg hatte. Aber trotzdem würde ich sagen, dass man es probieren sollte, wenn einem der Arzt dazu rät und wenn man starke Einschränkungen und Beschwerden hat, denn sonst ist die Lebensqualität ja auch nicht die beste.

Viel Glück

S)oliytary<Gixrl


Also ich habe mir vor einem Jahr die Nebenhöhlen operieren lassen. Ich hatte chronischen Schnupfen, was ziemlich nervig war. Dazu habe ich mir dann auch gleich die Nase korrigieren lassen.

Ich bin morgens in die Klinik, und ca 2 Stunden nach der OP wieder nach Hause. Der erste Tag war ok, weil ich total belämmert war. Die Nacht allerdings war die Hölle. Durch diese ewig langen Tamponaden hatte ich so einen Höllendruck im Kopf dass mit schlafen gar nix mehr ging. Die Dinger kamen aber auch gleich am nächsten Tag wieder raus. Was ich eher als riesen Erleichterung empfand, als schmerzlich. Naja, danach ging es eigentlich auch bergauf, aber ich hatte 2 blaue Augen (ok, ich glaub das ist ein bisschen untertrieben) und mein gesicht war ca eine woche lang angeschwollen. Aber ich denke das kam eher von der Korrektur, da mir die ganze Nase zertrümmert wurde. Der Schnupfen ist weg und ich bekomme viel besser Luft als vorher. Also ich kann es nur empfehlen..

C>lXimbytigxer


Hallo. Habe in etwa das selbe problem. Bei mir wurde erst vor kuzem eine eitrige Nebenhöhlen-Entzündung festgestellt. Am Montag habe ich noch einmal einen Termin beim meinem HNO-Arzt. Ich habe Antibiotikum bekommen aber irgendwie hats bei mir ned angeschlagen im gegenteil, es ging mir am ersten Tag richtig gut und ich konnte wieder ganz intensiv riechen aber einen Tag später war meine Nase wieder total dicht und das tolle feeling war wieder vorbei. Entweder hab ich wieder einen neuen Schnupfen bekommen oder es ist immer noch das selbe. Jetzt bin ich auch am überlegen ob ich nicht auch so eine OP machen sollte.

Jetzt meine Frage: Sollte ich evtl. mit meinem HNO-Arzt das Thema anschneiden ??? ???

S6olWitar\yGiyrl


Unbedingt solltest du das tun. Er kann dir am ehesten raten, ob diese OP für dich in Frage kommt oder nicht. Wenn er dir dazu raten sollte, kann ich dir nur empfehlen, es auch zu tun. Die ersten 2 Tage nach der OP waren bei mir schrecklich, und wie gesagt, die 2 Wochen darauf sah ich aus wie ein Zombie, aber als alles abgeschwollen war, ging es mir viel besser. Die Lebensqualität ist ganz anders, wenn man nicht ständig an Schnupfen leidet und man einfach durchschnaufen kann zzz

CWlNimbt|igxer


Ja hab auch ständig Schnupfen. Und das blöde is ich stecke dauernd meine Tochter an. Die Arme. Und nur wegen mir. Dann werde ich am Montag gleich meinen HNO Arzt anquatschen deswegen. Wenn ihr mir dazu rät. Andere Frage? Wie lange wäre da der Krankenhaus-Aufenthalt? ???

SZoljitarxyGirl


Also ich bin morgens in die Klinik und bin ca. 2 Stunden nach der OP wieder nach Hause.. Dann hab ich den ganzen Tag geschlafen, weil ich noch so neben der Spur war wegen der Narkose. Allerdings hab ich das in der Nacht bereut.. Da hab ich dann nämlich kein Auge mehr zugetan und der Druck der Tamponaden war schrecklich! Also ich kann dir dazu dann empfehlen, egal wie schwer es dir fällt, versuche den Tag über wach zu bleiben.. Da hast du jemanden, mit dem du dich vielleicht beschäftigen kannst und der Druck im Kopf ist noch nicht ganz so schlimm. Am nächsten Tag sind die Tamponaden rausgekommen.. Ehrlich mehr erleichterung als Schmerz!! Meine Nase war da zwar noch dicht.. aber als sie dann mit der Zeit frei war und alles abgeschwollen ist, war es ein klasse Gefühl!! Ich denke, bei dir würde es nicht ganz so schlimm sein und nicht so lange dauern. Wie gesagt, durch die Korrektur wurde zusätzlich noch meine komplette Nase zertrümmert. Ich denke das hat den Heilungsprozess immens verlängert...

s$milxe86


Hi!

Im Juli letzten Jahres wurde ich wegen einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung operiert. Sowohl beide Kiefernhöhlen, Siebbeinzellen und Stirnhöhlen waren dicht. Auch wurden bei mir die Polypen entfernt. Die linke Gesichtshälfte war wesentlich stärker betroffen als die Rechte. Die Ärzte haben dann die Eingänge zu den Kiefernhöhlen erweitert, so dass der Schleim bei einer erneuten Infektion ablaufen kann. Zudem wird der Eiter abgesaugt und anschließend wird nochmal alles gespült.

Vor 4 Wochen wurde ich dann wieder operiert. Dieses mal war es eine akute Sinusitis. Die linke Stirnhöhle war total dicht. Alles andere war frei. Bei dieser OP haben die Ärzte dann etwas Knochen vom Eingang zur Stirnhöhle weggenommen. Dann wurde abgesaugt und wieder gespült. Dann bekommt man halt noch eine Tamponage in die Nase wegen des abfliessenden Blutes. Beide OPs dauerten ca. 30 min.

Ich würde schon sagen, dass es eine Routine OP ist. In dem Krankenhaus wo ich war waren von 30 Patienten auf der HNO-Station ca. 10 Leute wegen einer Sinusitis. Jedoch sollten die Risiken nie unterschätzt werden (Verletzung der Hirnschlagader, Erblindung durch Verletzung des Sehnervs und viele mehr). Bei mir wurde die Nasenscheidewand nicht begradigt, da sie zum Glück sehr gerade ist. Daher kann ich dazu nix sagen.

Nach der OP ist man den ersten Tag erstmal völlig matsche. Es sollte dafür gesorgt sein, dass dein Mann immer solche Kühlkissen (mit einem Tuch umwickelt) im Nacken hat. Diese sollten sobald sie warm sind ausgetauscht werden. Durch die Kühlung im Nacken blutet man nicht mehr so stark aus der Nase. Bei der ersten OP hab ich den Nacken kaum gekühlt. Ich verbrauchte an einem Tag 70 Taschentücher . Letztes mal habe ich dann mit Erfolg (2 Taschentücher) es ander gemacht. Der Nacken sollte so 2-3 Tage gekühlt werden. Durch die Tamponage, welche nach einem Tag entfernt wird, entsteht meist ein starker Niesreiz. Falls er niesen muss, sollte er dies stets mit offenem Mund tun, damit sich kein Druck in den Nebenhöhlen ausbaut. Außerdem sollte er vor der OP sich die Haare ordentlich waschen, weil man 4-5 Tage dies nicht tun kann. Bei einer Haarwäsche wird die Kopfhaut besser durchblutet, was dann wiederum zu dem Nasenbluten führt. Auch sollten Anstrengungen vermieden werden. Das wässrige, blutige Nasensekret wird täglich abgesaugt. Dies ist etwas unangenehm. Außerdem bekommt man eine Nasensalbe, welche alle 2 Std. verabreicht werden sollte. Ich bekam nach der OP 2 Tage lang noch Infusionen mit Antibiotika (3x am Tag). Anschließend bekam ich noch eine Woche lang Tabletten. So wird eine Entzündung vermieden. Danach eine probiotische Behandlung ranhängen, damit der Darm wieder aufgebaut wird.

Falls deine Mann raucht sollte er darüber nachdenken damit aufzuhören. Bei Rauchern ist die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls wesentlich höher!

Der Krankenhausaufenthalt dauert ca. 7 Tage. Anschließend muss man noch öfters zum HNO-Arzt. Dieser saugt immer wieder den Schleim ab und kontrolliert alles nochmal.

Nach 3 Wochen sollte alles relativ gut verheilt sein. Bis dahin Anstrengungen vermeiden. Aber eine Spaziergang sollte schon drinne sein . Allein schon damit man nicht ständig der trockenen Heizungsluft ausgesetzt ist.

Um nicht wieder einen Rückfall zu bekommen sollte er sich auch gesund ernähren (viel Obst & Gemüse, wenig Fleisch). Auch sollten schlechte Fette und Produkte mit Fabrikzucker gemieden werden.

Besonders wichtig ist auch die Nasenspülung. Wenn die 3 Wochen rum sind kann er damit anfangen. Die Nasendusche hab ich von Emser und bin damit voll zufrieden. Die kostest so 13 € und sie bekommt man inner Apotheke. Das Nasenspülsalz hab ich aussem DM. Es heisst Bad Reichenhaller und kostet 5€. Es ist eine Alpensole und ich finde es wesentlich besser als die Variante von Emser. Das Salz verklumpt nur und bleibt dann in der Nase stecken. Diese Nasenspülung sollte täglich absolviert werden. So werden Bakterien und Schmutz aus der Nase gespült und zusätzlich sorgt das Salzwasser für ein gutes "Klima". Die Schleimhäute freuen sich.

Ich habe diesen Beitrag schonmal in einem anderen Thema geschrieben und ihn einfach mal hier rein kopiert. Hoffe er hilft euch!

mfg smile86

C^li[mbitiager


Danke für die Info. Smile86. @:) Is ja immer gut wenn man sich darauf vorbereiten kann was auf eine so zukommt. Na ich bin gespannt was mein HNO Arzt dazu meint. Mir gungs jetzt bloß um den Krankehausaufenrhalt wegen meiner Kleinen. Weil sie dann in der Zeit zu meiner Mutter müsste. Um vorsorge zu leisten das meine Mutter und die Kleine in der Zeit versorgt sind und nichts brauchen.

Danke noch mal :)^

R;ose6nzwyeig


@ smile86

Vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag :)^

@Climbtiger

Klar. Du solltest auf jeden Fall mit Deinem Arzt darüber reden.

Die OP kann entweder stationär oder ambulant erfolgen. Was besser ist weiß ich nicht. Mein Arzt wird die OP bei mir ambulant machen...

Gruß

w(erkClNin0geltxda


ähnliches steht mir bevor

hallo erstmal!

bei mir hat wahrscheinlich eine allergie ausgelöst, dass meine schleimhäute in der nase stark wachsen und somit die ganzen nebenhöhlen schon zu sind. eine entzündung hab ich allerdings nicht. trotzdem müssen diese wucherungen entfernt werden. sonst drücken die mir die Augen, die Nase und die Ohren kaputt. Daraus würde folgen, dass ich taub, blind und geruchslos gleichzeitig wäre, was natürlich zu vermeiden gilt!!!

also ich werde sehr bald im kh operiert. dort soll ich aber noch mindestens eine nacht bleiben zur sicherheit... die letzten beiträge von euch find ich sehr hilfreich und ich kann mich besser darauf vorbereiten! danke!

viele grüße und an alle: gute besserung

A!nnikDaHB


meine NNH op ist jtzt 3 Tage her. wie ich hier schon vorher lesen konnte war bei allen das schlimmste das rausziehen der Tamponaden. dazu muss ich jetzt auch mal etwas sagen =)

Bei mir war das ziehen zwar sehr unangenehm aber weh tat es gar nicht.

Also keine Angst.

Was bei mir nur noch nervt ist die schiene in mneiner nase aber die kommt weil meine Nasenscheidewand auch gleichzeitig begreradigt wurde.

:-q Das schlimmste fande ich, war die erste nacht, da konnt ich nicht schlafen weil es doch sehr unangenehm ist NUR durch den Mund zu Atmen und alles dann so trocken wird...

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