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Ich werde demnächst wahnsinnig

Gsra3s^-Halim hat die Diskussion gestartet


es fing im Sommer 2006 an - ich hatte ständig Druck auf dem linken Ohr, den ich auch mit Druckausgleich nicht wegbrachte. Daraus resultierte natürlich Hörminderung, ich hörte mich selber laut atmen und die Geräusche aussendran waren viel leiser.

Da ich eh zu meinem Hausarzt musste, habe ich ihn drauf angesprochen. Er schaute rein, Propfen war keiner da, zumal ich extra noch so Aufweich-Tropfen genommen hatte. Er diagnostizierte eine leichte Mittelohrenentzündung (Schmerzen hatte ich keine), ich sollte abwarten.

Tat ich. Es wurde nicht besser.

Erneut Arzt. DIesmal Nasendusche gekriegt und Ibuprofen.

Half kurz, danach nicht mehr.

Arzt. Nasendusche, Nasenspray, nochmal Ibuprofen.

Fehlanzeige...

HNO-Ärztin. Die machte nen Hörtest, welcher total normal ausfiel, da ich zu dem Zeitpunkt keinen Druck auf dem Ohr hatte und auch der Druckausgleich gut funktionierte.

Fragte noch, ob ich eine Zyste hätte - woher soll ich das denn wissen?? Untersucht wurde dann nichts mehr - es sei dann wohl psychisch.

Schön, ich habe mir also irgendwann eine Nasendusche gekauft (Emser), die mir auch oft Linderung verschafft.

Aber das Problem mit dem Druck habe ich nach wie vor jeden Tag, besonders verstärkt es sich bei körperlicher Anstrengung - also überall, wo halt Puls/Atmung und so schneller werden. Es fühlt sich an, als würde beim Einatmen etwas im Ohr "eingesaugt".

Mich macht das langsam wahnsinnig!!

Ich glaube ehrlich gesagt nicht daran, dass es psychosomatisch ist, dann wäre es doch auf beiden Ohren und zudem würde da eine Nasendusche doch kaum helfen.. :-

Kopfschmerzen und -druck habe ich auch oft. :-(

Ich bin es aber langsam auch leid, ständig zum Arzt zu rennen - sobald die meine Geschichte hören, bin ich eh als Psycho abgestempelt und dann ist denen klar, dass es nicht körperlich ist....aber untersucht wird ja nie was...

was könnte man denn da untersuchen?? Mir wurde erklärt, das habe mit der eustachischen Röhre (Ohrtrompete) zu tun - die könne krankheitsbedingt z.B. an/zuschwellen - nun, ich bin aber nicht krank??

wäre dankbar für Ratschläge...

Antworten
b"eno&mmeNner chrpixs


Lieber Gras-Halm,

wurdest du beim HNO eingehend untersucht? Dein Problem klingt nach Tubenkatharr.

Wurde eine Tympanometrie gemacht?

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Tympanometrie]]

Daran könnte man sehen, ob du einen Tubenkatharr hast.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Tubenkatarrh]]

Außerdem:

- Wurde eine Hirnstammaudiometrie gemacht?

- Wurde ein MRT gemacht?

Das Problem, auf die Psycho-Schiene geschoben zu werden, ist leider oft der Fall. Schulmediziner machen es sich da sehr leicht, wenn sie nicht weiter wissen. Es deutet darauf hin, dass der Arzt dein Problem nicht ernst nimmt. Wechsle den Arzt. Suche dir einen Spezialisten mit gutem Ruf.

Gute Besserung!

Chris

GEraos-HYalxm


Hallo!

danke dir für deine Antwort. Nein, diese Untersuchungen wurden alle nicht gemacht- es wurde lediglich von aussen reingeschaut (so von wegen Pfropf) und es wurde ein Hörtest gemacht...

Kann diese Tympanometrie immer durchgeführt werden, oder nur genau dann, wenn das Problem akut da ist?

Ja...das mit der Psycho-Schiene..ist halt so. Sobald der Arzt weiss, dass man dazu neigt, psyschosomatische Symptome zu haben, wird gleich alles mögliche hineininterpretiert...als ich das mit dem Ohr gesagt habe, hiess es, ich "wolle etwas nicht hören". ja, ist klar... %-| %-|

bTenommGene=r chErixs


Die Untersuchung kann immer gemacht werden. Wundert mich, dass dein HNO das nicht gemacht hat. Beim Eindruck von Druckveränderungen im Ohr sollte das auf jeden Fall gecheckt werden. Ich hoffe, das Problem wird bald gefunden! Informiere dich über mögliche Krankheiten und Symptome im Internet, bevor du wieder zum Arzt gehst. Dann kannst du den Arzt auch ein wenig "steuern" und gegebenenfalls auf bestimmte Untersuchungen bestehen.

G%ras-AHalZm


ok, werd ich machen - danke.

Vielleicht lags daran, dass ich bei der Ärztin im Sommer 2004 schon mal war, damals mit allen Symptomen einer Stirnhöhlenentzündung - Antibiose brachte keine Wirkung, Röntgen war ohne Befund, CT ebenfalls...da ich damals noch untergewichtig war (aus anderen Gründen) wurde mir, als nichts gefunden wurde, nahegelegt, wegen meiner "Magersucht" und den psychosomatischen Symptomen mal doch zu einem Therapeuten zu gehen..ich schätze, das stand alles noch in meiner Akte...

GOras-Hxalm


ich war jetzt bei der klinikinternen Ärztin.

Sie meinte, falls es ein Tubenkatarrh wäre, dann würde Ibuprofen helfen - kriege jetzt 10 Tage lang 2mal täglich 400mg. Die Tympanometrie könne man hier nicht machen - das soll ich dann im Juni machen, wenn ich wieder draussen bin. Da ich das ja schon so lange hätte, käme es wohl auf ein paar Wochen auch nicht mehr an. %-|

Gute Einstellung... >:(

l]iewehDek<sixe


Tinnitus und Taubheit rechts und Knacken links im Ohr

Hallo,

seit fast drei Jahren bin ich taub rechts und habe Sägewerk-Tinnitus. Es ist immer da, mal laut mal leise. Schmerzen habe ich kaum, ein leichtes Ziehen manchmal. Die hohen Töne kann ich nicht mehr hören, weil der Tinnitus diese überdeckt.

Bin trotzdem fröhlich meistens, was habe ich für eine andere Wahl?

Seit einiger zeit habe ich im gesunden Ohr ein Knacken, manchmal wache ich nachts auf und es juckt im Ohr, eine Flüssigkeit bleibt an meinem Finger kleben. tagsüber ist alles wieder trocken.

Das rechte Ohr habe ich abschecken lassen, wahrscheinlich ist es in luftiger Höhe im Flieger passiert. Ich bin mit unentdeckter MOE geflogen. Jetzt habe ich ein wenig Angst um mein anderes Ohr.

Danke.

lVi-ewehfek sie


wollte eigentlich eigenständigen text schreiben, hat nicht geklappt. tut mir leid

iKchwerddCewiwedergesunxd


Tubenkatarrh Mittelohrkatarrh Tuben-/Mittelohr-Katarrh

@ lieweheksie

deine Symptome auf dem 'gesunden' Ohr sind quasi identisch mit meinen. Erst der 3. HNO-Arzt diagnostizierte einen Tubenkatarrh bei mir. Die anderen sagten, alles sei in Ordnung. Ich spürte aber, dass da was ist. Trotzdem behandelt der momentan HNO nur stümperhaft. Nächste Woche gehe ich nochmal zu einem anderen.

Dass die HNO-Ärzte nix finden, weil man gerade an diesem Tag keine Druckprobleme im Ohr hat, ist leider auch mir passiert. Man geht hin, der Arzt misst und anhand der Werte sagt er, alles sei ok. Und dann, wenn die Probleme massiv sind und man am besten genau dann messen sollte, muss man erst einen Termin ausmachen. So bleiben viele Krankheiten unentdeckt.

@ Gras-Halm

Hat sich inzwischen was getan bei dir?

G{ras-HHalxm


Ja; ich hatte insgesamt während 3 Wochen 800mg Ibuprofen täglich. Halte nicht viel davon, da ich ja nie eine Diagnose bekommen habe. Und trotzdem, wider Erwarten, wurden die Beschwerden besser. :-o Momentan fällt das Ohr nur noch sehr selten zu und meist gibt sich das von selber wieder.

f5loBx23


hi, ja das mit dem wahnsinnig werden kenn ich auch... habe das ganze schon um einiges länger, denke so 8-9 Jahre. Ich habe ganz ähnliche Symptome. Ich schildere mal meinen Fall, vielleicht fällt euch dazu ja was ein. Ich habe auch eine dauerhafte Verschleimung im Hals und in der Nase es kommt mir vor, wie eine unendliche Nachproduktion von neuem Schleim... beim Sport kommt super viel raus , aber meist ist die Nase verstopft. Das mit dem Druck auf den Ohren habe ich auch, dazu das Knacken und auch die beschriebene Flüssigkeit von "lieweheksie". Ich hatte mal nen Nasenbruch der schief zusammen gewachsen ist und wurde dann zweimal operiert einmal Knochen abscharben und dann wurde die Nase komplett neu aufgebaut, die Ärtze versprachen mir danach würde alles ablaufen, dies tat es nicht und mir wurden die Nasenmuscheln per Laser geschrumpft, auch keine Besserung! Meine Frage wäre auch ob durch andere Brüche oder schief Stellungen im Körper so etwas hervorgerufen werden kann, den mein linkes Schlüsselbein ist komplett verschoben und ich habe die ganze Sache auch links lastiger...

Ja Tipps zur Linderung: Nasendusche , Salbeidampfbäder, Salbeitee... auf Eiweiß und Milchprodukte verzichten.

Werde demnächst wohl auch aus diesem Grund an die See ziehen, ich wäre echt dankbar für tipps oder eine Beratung was ich noch machen könnte...

GEras-:Hadlxm


Juhu, ich habe das Problem wieder! Gepaart mit Kopfdruck. Leider habe ich kein Salz mehr für meine Nasendusche..muss ich erst wieder kaufen. Ebenso werde ich ein paar Tage Ibuprofen einnehmen.

Alternativ könnte ich natürlich zum Arzt und dort wieder gar nicht erst untersucht werden, sondern mit der Diagnose "psychosomatisch" nach Hause geschickt werden. Und da mir das zu blöd ist, gibts halt Selbstbehandlung. So weiss ich zwar nie, was eigentlich los ist, aber was solls...

hhinHky-pxunk


Das habe ich auch!

Ich habe ein ähnliches Problem wie Grashalm. Ab und zu ist ein Ohr (kann das rechte oder das linke sein) wie verschlossen. Es ist ein Druck im Inneren des Ohres wie er entsteht, wenn man im Flugzeug sitzt oder mit der Seilbahn fährt. Mit dem Unterschied, dass es nicht wieder weggeht. Manchmal hilft es, wenn ich den Kopf nach unten hängen lasse (was natürlich in der Öffentlichkeit komisch aussieht). Heute ist es aber so stark, dass es gar nicht mehr weggeht. Es tritt oft auf bei körperlicher Anstrengung und wenn ich mich gleichzeitig schlapp fühle.

Vor einigen Monaten war ich bei nem HNO-Arzt. Leider nicht erfolgreich: nach 2 Minuten war die Untersuchung schon zuende... Er hatte in jedes Ohr, in den Hals und in die Nase einen kurzen Blick geworfen und beschlossen, dass ich zu gesund sei! Und außerdem vermutlich zu viel Stress hätte.. was man halt jungen Frauen so anhängt.. blabla.

Zu einem weiteren Arzt bin ich bisher nicht gegangen, überlege aber ob ich das nicht tun sollte, nachdem es heute wieder so schlimm ist.

Was ich am nervigsten finde ist, dass ich mich selbst höre, wenn dieser Druck auftritt. Der Atem ist laut und vor allem ist es unangenehm, sich selbst im Kopf sprechen zu hören.. am schlimmsten bei einem Referat o.ä.

Wie ist es euch ergangen?

KUleineQr uRabaukxe


hey,

ich habe genau das selbe Problem wie "Gras - Halm und hinky-punk" !

Erst trat es bei mir in unregelmäßigen Abständen auf! Mal im linken, mal im rechten Ohr. Aber seit ca. 2 Monaten habe ich ein ständiges Druck im rechten Ohr. Wie hinky-punk schon sagt, es fühl sich so an als würde man mit der Seilbahn fahren oder mit dem Flugzeug abheben. Sich selbst ständig atmen, sprechen und sein Puls schlagen zu hören macht einen echt verrückt. Weil ich mich ständig sprechen höre, habe ich gelegentlich Kopfschmerzen und kann manchmal gar nicht klar denken, das macht mich noch bekloppt.

Ich war bei 2 HNO - Ärzten. Der erste hat einmal reingeschaut, nichts gefunden und mich plump einfach nach haus geschickt und gesagt es könnte gelegentlich mal sein das einfach druck auf den Ohren herrscht. Mitlerweile bin ich seit 3Wochen ständig bei meinem HNO Arzt. Ich habe mir einen Trommelfeldschnitt machen lassen, jedoch ohne Erfolg. Nun habe ich 4 blutfördene Infusionen bekommen, jedoch auch ohne Erfolg.

Morgen werde ich meinen HNO Arzt mal auf die Tympanometrie Geschichte ansprechen und bin mal gespannt was er dazu sagt.

Gruß

M6omentGOfSiPlencxe


Hatte jahrelang das gleiche Problem wie ihr - meine Ohren vielen immer wieder zu, bevor ich noch einen Druckausgleich machen konnte, waren sie schon wieder offen bzw. war ein Druckausgleich gar nicht möglich - kurz und gut - die Ohren gingen ständig auf und zu, ein ständiges Knacken im Ohr, ich hörte das Reden und Atmen lauter als meine Umgebung usw. usf.! Mein HNO hat mich jahrelang mit Therapien zugeschüttet - Trommelfellmassage, Medikamente, Druckausgleich mit Blasbalg, Wärmetherapie, .... - nichts half! Schlußendlich hat er mir letztes Jahr in jedes Ohr Paukenröhrchen eingesetzt - winzig kleine Ringe mit Loch in der Mitte, die mittels kleinem Schnitt im Trommelfell dort eingesetzt werden! Somit entstand kein Unterdruck mehr im Innenohr! Ich will jetzt nicht sagen, dass es eine 100%ige Lösung war, aber es war auf jeden Fall eine sehr starke Verbesserung zu davor! Die ersten zwei Wochen nach der (mini)OP hörte ich immer wieder ein Rauschen (von der Halsschlagader?) vor allem im Liegen und es knackte immer wieder mal, aber ohne jegliche Schmerzen und ohne dass die Ohren dabei zu fielen - lediglich ein kurzes Knacken! Fliegen habe ich während dieser Zeit nicht ausprobiert, jedoch kann ich während dem Autofahren wieder das Fenster öffnen ohne Probleme - selbst da hatte ich vor der OP ein ziemliches Stechen!

Leider halten diese Paukenröhrchen nicht ewig - manche fallen schon nach 2 Wochen wieder raus, manche bleiben 2 Jahre drin! Eines der beiden hat sich bei mir jetzt nach 8 Monaten verabschiedet, im Moment hab ich noch keine gröberen Beschwerden, das zweite ist noch drin und bleibt es hoffentlich auch noch eine Weile! Mal sehen, ob es mit einem auch so halbwegs klappt!

LG

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