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Gehörsturz oder Wasser hinterm Trommelfell?

_]szumar5a_ hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Ich fang einfach mal an....

Letzten Mittwoch, nachdem ich gebadet, Haaregewaschen und eine Nasendusche (hatte leichte Halsschmerzen und wollte schnupfen verhindern) gemacht hatte, hatte ich plötzlich beim Überkopffönen einen Druck auf dem Rechten Ohr und Schmerzen. Ich hab's dann mit den üblichen Druckausgleichmethoden probiert, nichts half und die Schmerzen wurden unerträglich. Gehört hab ich auch fast gar nix mehr.

Es fühlte sich so an, als sei Wasser hinterm Trommelfell (Rest von der Nasendusche aus Nebenhöhle oder so?) Es hat gequitscht und so.

Ich bin dann ins Krankenhaus, die haben nix gemacht, sondern mir nur die Nummer vom HNO Notdienst gegeben. Der meinte am Telefon, er könne da auch nix machen, ich soll's wärmen und Schmerztabletten nehmen.

Nachdem ich die ganze Nacht wach war bin ich zu meinem Hausarzt.

Die Schmerzen waren inzwischen etwas besser, das Gehör war eher schlechter und teilweise verzerrt und ich hatte einen sehr lauten Tinnitus.

Der hat mir auch nur starke Schmerztabletten und schleimlöser verschrieben und gesagt, das geht von selbst wieder weg (+ Nasentropfen, hab aber keinen Schnupfen). Ach ja und Zwiebelwickel sollte ich machen. Das hat nix genutzt.

Die Schmerzen waren dann am Freitag so gut wie vorbei und mein Gehör wurde wieder besser, keine Verzerrung mehr. Aber weiterhin Druck und starker Tinnitus.

Gestern bin ich dann gleich zum HNO. Der kam dann auch mal auf die Idee einen Hörtest zu machen, mit Diagnose Hörsturz!

Ich wieder zurück zum Hausarzt. Jetzt bekomm ich Infusionen. Heute die 2. Es ist aber keineswegs besser.

Es ist eher schwankend, mal etwas mehr Druck, mal weniger. Seit gestern Abend sind manche hohen Töne wieder verzerrt. Der Tinnitus ist auch noch da! Beim Schlucken und Schneuzen hör ich immer ein klickern im Ohr, eben so als sei Flüssigkeit dahinter.

Kennt jemand solche Symptome ???

Ich hab echt das Gefühl keiner von der Ärzten hört zu!

Danke.

Antworten
A zd_ak


Hallo _sumara_

ich kann deine Erfahrungen nur bestätigen. Die Ärzte winken in der Regel ab, weil sie sich zu wenig mit dieser Krankheit auskennen: "Die meisten Patienten leiden unter einem Tinnitus, der mit objektiven Messmethoden nicht nachweisbar ist."

Den "Tinnitus" gibt es offensichtlich nicht. Die Ursachen können vielfältig sein. Weil ich kein Mediziner bin, kann ich dir natürlich auch keine Empfehlungen geben. Wenn du das noch nicht getan hast, auf der HP der Tinnitus-Liga findest du viele Ratschläge:

[www.tinnitus-liga.de]. Lass dich nicht unterkriegen! Ich weiß, dass diese Krankheit vor allem psychisch belastet.

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