Huch, wo seid Ihr alle? Wollte mich gerade für´s Daumendrücken bedanken, und FUTSCH alle Beiträge. Virus? Zensur? >>>
BZrittxa am 22.12.01 18:30
28.11.11 15:06
Hallo ihr Lieben,
ich habe auch von Ärzten gehört, dass die chronische Sinusitis in den letzen Jahren so extrem zugenommen hat aufgrund von Luftverschmutzung und Elektosmog.
Ich versuche es gerade mit NEURALTHERAPIE also mit Procaininfusionen, hat jemand damit Erfahrungen?? lG
30.11.11 10:05
Hallo,
darf ich mich an diesen schon recht alten, aber sehr aktiven Thread mit anhängen, auch wenn ich ihn nicht von Anfang an gelesen haben? 
Zu meiner Geschichte: Irgendwann fing es mit Zahnschmerzen an, über Monate, nacheinander 3 Backenzähne ziehen lassen, jedesmal sprang der Schmerz auf den nächsten über. Dann endlich Diagnose: Verschattete Nebenhöhlen. AB und abschwellende Tropfen haben nicht geholfen. Also OP. Da ich ja Zahnweh hatte, haben sie es nicht in der HNO sondern in der Kieferchirurgie gemacht. OP war eine Viecherei. Beschwerden sind geblieben (Zahnweh), dazugekommen: Wechselseitig zugeschwollene Nase und zäher Schleim im Rachen. Und das seit Anbeginn der OP, täglich und immerzu.
Meine Fragen nun an euch, ich hoffe, ihr wisst besser Bescheid als ich:
1. Warum geht die Entzündung nicht raus? Ich bin 41 und hatte bis zum Anfang der Beschwerden dieselbe Nasen-Anatomie NIE Probs damit.
2. Warum sind die Entzündungsparameter im Blutbild immer im Normbereich trotz chronischer Entzündung?
3. Woher kommt dieser zähe Schleim im Hals?
4. Warum schwillt die Nase immer wechselseitig zu (und zwar viel drastischer als es beim normalen Nasenzyklus ist)?
Danke und LG
Louisiana
30.11.11 10:06
PS: Beschwerden tauchten 2007 auf und 2008 wurde transoral operiert, Zysten entfernt, rechts gefenstert. Fenster ist in den letzten Jahren wieder zugewachsen.
06.01.12 21:05
Hast du mal einen Allergietest beim HNO machen lassen ? Das würde ich vorerst mal abklären ob da irgendwas nicht stimmt.
Das hab ich bei meiner Nase auch schon fest gestellt das sie wirklich extrem oft wechselseitig zu schwillt.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen einer Schilddrüsenunterfunktion und immer wiederkehrender Sinusitis ?
31.01.12 00:30
Vor 3 Jahren hatte ich meine erste OP, weil die rechte Seite komplett zu war. Nasennebenhöhlen wurden verkleinert, Polypen entfernt und Nasenscheidewand korrigiert.
In knapp einem Monat steht die 2. OP an, weil diesmal die linke Seite komplett dicht ist durch die ganzen Polypen. Bei der CT konnte man es auch schön sehen, die Stirnhöhle bekommt überhaupt keine Luft zugeführt. Auf dem linken Ohr hab ich auch schon fast dauerhaft Druck, was echt nervig ist.
Hoffentlich verheilt das alles nach der OP und ich kann wieder schön atmen, ich hab keine Lust auf eine dritte OP 
31.01.12 23:04
haben die zuschwellenden Nasenschleimhäute auch nichts mit einem evtl. mal (versehentlich) zu lange genommenen Nasenspray zu tuen? Ab 7 Tage Einnahme (Sprühen) Otriven oder Nasic haben die Schleimhäute sich an den Stoff gewöhnt und schwellen immer wieder an.
Von Fensterung würde ich zukünftig abraten: Sie wachsen doch immer wieder nur zu. 
schwillt die Nase immer wechselseitig zu (und zwar viel drastischer als es beim normalen Nasenzyklus ist)? Was ist ein "Nasenzyklus" 
Wenn du Polypen in den Nebenhöhlen hattest oder hast, können die auch mit anderen Mitteln als einer OP entfernt werden, nämlich medikamentös. OP's sind, wie Du schreibst, Viecherei, und danach wächst immer alles wieder zu.... 
Evtl. würde ein ganzheitlicher (Zahn-)Arzt mehr helfen können .... vielleicht. Die ganzen Beschwerden erscheinen mir séhr ungewöhnlich!
Drei Backenzähne raus?
Zäher Schleim, der hinten im Hals runterläuft, kann eigentlich nur aus den Höhlen kommen. Wenn die Schleimhäute angeschwollen sind und die Durchgänge daher versperrt, bildet sich in den nicht durchlüfteten Höhlen Schleim.
Dieser zähe Schleim kann sogar die Knochen angreifen – die Höhlen müssen daher unbedingt wieder belüftet werden!

16.04.12 12:58
Hallo,
bin auch ein seit Jahren von chronischer Sinusitis geplagter Mensch, desweiteren kiff ich auch mal gerne was. Cannabis führt ja, wenn es auch ansonsten die Supermedizin, die sogar Krebs heilt leider zu sehr trockenen Schleimhäuten. Früher war ich auch so dumm das ganze noch mit Tabak zu konsumieren, was dann zu einer krassen Nikotinsucht führte, da Cannabis die Nikotinwirkung verstärkt und Nikotin dummerweise die Cannabiswirkung herabsetzt. Naja seitdem ich dann auf nen Verdampfer(keine Verbrennung mehr, daher keinerlei toxischen Substanzen mehr als Nebenstoffe) umgestiegen bin und den Tabak weggelassen habe brauchte ich viel weniger, die Schleimhautaustrockung ist aber immernoch da und ist eben ne NW vom Hanf.
Wenn ich also konsumiert habe hatte ich keinerlei Probleme, sobald ich aber aufgehört habe, kam es zu einer Entzündung/Anschwellung der Schleimhäute und Schwächung des Immunsystems. Nungut, bin medizinisch in Sachen Cannabis sehr bewandert und das sind inzwischen alles gut erforschte Absetztsymptome, da Cannabis sowohl allgemein die Immunabwehr erhöht und auch regelt, d.h. auch entzündungshemmend ist (daher so genial bei Autoimmunerkrankungen wie MultiplerSklerose). Desweiteren schützt es vor Demenz und Krebs, weitet perfekt die Bronchien und ist das Schmerz-und Entspannungsmittel schlechthin.
Wäre da bloß nicht diese Nebenwirkung der Schleimhautaustrockung !!!
Meine Frage ist nun, ob ich nicht Ursache und Wirkung vertausche, denn inzwischen wird in Kanada wo Cannabis als Medikament massiv gegen alles Mögliche eingesetzt wird Cannabis sogar extra bei Sinusitis verschrieben, da es ja auch ein natürliches Antibiotikum ist.
Ich kann und will nicht immer unter THC stehen auch wenn ich mich dann besser und gesünder fühle und keinerlei Sinusitisbeschwerden mehr habe, aber es beeinträchtigt doch schon das Kurzzeitgedächtnis und regelmäßig will ich das nicht mehr betreiben.
Bin ich also anfällig und Cannabis ist meine Medizin oder kommt der Infekt im Zuge einer Normalisierung der Schleimhäute. Habe genug Freunde die keinerlei Probleme haben trotz deutlich ungesünderem Konsums in Form durch Verbrennung.
Hat da irgendjemand Erfahrungen? Wie könnte man die Austrocknung der Schleimhäute verhindern?
P.S.: Muss zugeben dass ich irgendwie fast nie durstig bin und auch nen ganzen Tag nichts trinken könnte und wenn man dann noch etwas "relaxter" durchs Leben geht dank Hanf dann kann sogar dieser Flüssigkeitsmangel ne Ursache für die Schleimhautaustrocknung sein.
16.04.12 13:06
Achso, Gelomyrtol, Sinupret kenne ich zur Genüge, hilft aber eher weniger!
Kann zur Infektabwehr, als Schleimlöser und als sehr gutes und den synthetischen Antibiotika überlegenen (gibt Studien dazu) das natürliches Antibiotikum Angocin empfehlen, seitdem ich das nehme können mir rotzende und kranke Arbeitskollegen nichts mehr anhaben und man bekommt keinen bakteriellen Infekt mehr.
Angocin ist eine Mischung aus Kapuzinnerkresse und Meeretich, enthalten sind unter anderem Senföle, diese sind antibiotisch antibakteriell, antifugal und verhindern auch noch die Umwandlung giftiger Bakterientoxine. Diese Senföle werden über die Lunge abgeatmet und kommen daher dahin wo sie sollen, nämlich in den gesamten Atemtrakt!
Also wirklich ein kleines Wundermittel und bewiesenermaßen bei Atemwegserkrankungen allen anderen AB überlegen ohne dabei die guten Bakterien im Darm anzugreifen.
Kaufe inzwischen selbst Meerettichpulver und Kapuzinerkressepulver und spare damit nochmal kräftig im Vergleich zum Fertigprodukt Angocin.
Sollte also jeder bereits antibiotikageschädigte mit wiederkehrenden bakteriellen Infekten ausprobieren, ihr werdet verwundert sein! Auch zur Vorbeugung ist es super!
28.04.12 08:18
Also davon, dass Cannabis ein Wunderheilmittel bei Infekten sein soll, hör ich jetzt zum ersten Mal. Und ich kann auch nicht sagen, dass mir die Idee besonders gut gefällt. Kann es vielleicht sein, dass du deinen Konsum damit vor dir selbst rechtfertigst, indem du sagst: Es ist ja gut für meine Gesundheit, deshalb darf ich das nehmen.
Ich kenne mich vielleicht nicht so sehr mit Cannabis aus, aber es dürfte meiner Meinung nach schon seinen Grund haben, warum das in Deutschland verboten ist. Ich hatte mal einen Freund, der hat jeden Tag gekifft und war dann irgendwann nicht mehr wirklich lebenstauglich, weil er sich einfach nur noch wegbeamen wollte und es in der normalen Welt nicht mehr ausgehalten hat. Ich würde dir also raten, Vor- und Nachteile vom Kiffen nochmal einer genaueren Prüfung zu unterziehen.
14.05.12 12:07
Es ist ein Trugschluss anzunehmen, dass das Verdampfen von Cannabis lungenfreundlich wäre! Ich hatte auch den "Vaporizer". Die Symptomlinderung ist absolut vorhanden, jedoch kann man nach einiger Zeit der Benutzung feststellen, dass der Inhalationsballon von innen verharzt. Man bekommt also keine Teer-, sonder eine "Harzlunge". Dies hat bei mir nach meinem Empfinden dazu beigetragen, dass die Sinusitis in die Lunge "gerutscht" ist. Seitdem hab ich eine Sinubronchitis. Das beißende Gefühl beim inhalieren sollte einen eigentlich genug abschrecken. Sicher ist es nicht so schädlich wie das Rauchen, jedoch findet die Austrocknung der Atemwege nach meiner Erfahrung immer beim Heiss-trocken-Verdampfen statt – selbst wenn man Heilkräuter wie Kamille, Thymian usw. in den Vapo gibt. Eine gewisse Zeit hab ich dann Cannabis als Tee gekocht. 0,3-0,4 g (individuelle Dosis!) gemahlenes "Gras" in etwas Butter anschwitzen und mit Milch und wasser aufgießen, aufkochen, eine min köcheln lassen, etwas Zimt, oder Muskat oder so, Stevia oder Honig und auf leeren Magen 1/2 Std, vor dem Abendessen.
Der Vorwurf die Krankheit nur als Vorwand für den Konsum vorzuschieben ist sicher nicht immer unberechtigt. Jedoch konnte ich dank der Symptomlinderung wieder besser durchschlafen und hab alles etwas "leichter" betrachtet. Ergo konnte ich Tags darauf auch besser arbeiten, wodurch der Einsatz m.M. nach voll gerechtfertigt ist. Es scheint von der Wirkung her Entzündungen herunterzufahren, jedoch bei akuten Infektionen wirkte es eher verschlimmernd! Vielleicht wird das Immunsystem, ähnlich wie bei Kortison etwas gedrosselt(?)
Zu beachten ist die in den Bundesländern unterschiedliche Regelung der i.d.R. straffrei zu führende Menge. Die ärztliche Verschreibung ist sehr schwierig – Einer bekannten mit Epilepsie sagte der Arzt: "Oh Cannabis, das ist kompliziert – rauchen Sie lieber einen Joint
".
17.05.12 21:46
Hoffentlich bin ich hier richtig!
Ich habe die Beiträge zum Thema Chronische Sinusitis gelesen und habe eine Frage. In mehreren Beiträgen wird eine Reflexanwendung Kälte und Wärme empfohlen. Wo und wie wird diese Reflexanwendung durchgeführt? Im Gesicht? An den Beinen? Kneipp macht es ja am ganzen Körper. Ich würde es gerne auch mal versuchen. Sonst habe ich alles durch. Es nervt mich. Gerne würde ich auf die angekündigte OP verzichten.
Kann jemand in Berlin einen guten HNO-Arzt empfehlen, der auch Alternativbehandlung wie Akupunktur und Naturheilverfahren durchführt?
Ich wäre sehr dankbar!
Elke Hillmann
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