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Parosmie/ Geruchsstörung?

k:arsxtenC-03x81


Meine lieben Mitleidenden,

da bin ich ja froh, das ich dieses Forum gefunden habe. Ich dachte schon ich wäre der einzige weit und breit mit diesem Symtom. Ich nenne es Syndrom und es begleitet mich schon seit 1983!!! Ich habe gelernt damit zu leben, auch wenn es Lebenqualität klaut. So einmal im Jahr raffe ich mich auf und mache mal wieder einen Versuch es los zuwerden.

Ich bekomme mein Syndrom oft einmal am Tag, meistens nachmittags. Manchmal aber auch schon morgens oder mehrmals am Tag. Es war auch schon 4 Wochen völlig weg. Die Gerüche verändern sich irgendwie in Richtung Azeton, Metall oder ich weiß nicht was. Witzigerweise rieche ich laut Riechtest (HNO Uni Rostock) sogar besser, wenn ich mein Syndrom habe. Mein derzeitiger HNO sagt es wäre eine Reizung der Nasenschleimhaut, hätte mit den Geruchszellen möglicherweise gar nichts zu tun. Als nächstes steht eine Korrektur der Nasenscheidwand an. Übrigens war ich auch schon in Dresden bei Dr. Hummel. Der konnte mir leider auch nicht helfen. (Kortisonstoßtherapie)

Es hilft, wie oben beschrieben, bei mir ebenfalls das Pressen von Blut in den Kopf (wie aufm Klo :-)), oder aber eine Nasendusche. Alles andere hat bis heute nichts gebracht. Habe mal eine weile "Grüner Tee" Kapseln genommen. Da war mein Syndrom 4 Wochen weg. Aber dann kam es wieder. >:(

Vielleicht hat ja jemand hier was wirklich positives zu berichten. Würde mich freuen.

s>tayg7olxd


Hallo liebe Leute,

ich habe vor vielen jahren unter dem namen xSimoneX auf diesem Forum gepostet. Ich habe die Geruchsstörung für jahre wegbekommen, in dem ich amphetamin in das betroffene nasenloch gezogen habe... jaja ich weiß, böse drogen, aber ich sah es eher als ein medikament. kurz nach meinem selbstversuch, hatte ich die störung eine ganze woche lang und dann war es plötzlich weg! für jahre! das erste mal hatte ich einen rückfall vor 2 Jahren im Sommer. ich habe mir dann pfeffer in das nasenloch gesteckt und nach ein paar Tagen war es wieder weg. Seit 2 Tagen habe ich es jetzt schon wieder, und das ist grade echt nicht drin, da ich momentan eh unter starker psychischer belastung stehe und unter angststörungen leide. zudem arbeite ich heutzutage in einer kneipe in der man dem zigarettenrauch, was bei mir der schlimmste geruch ist, nicht ausweichen kann.

heute habe ich schon alles versucht, nasenspülung, pfeffer, kopfdruck aufbauen... nichts hilft. will nicht nochmal speed nehmen, da ich drogen verachte. aber was soll man denn tun?

kIenrie


hallo zusammen,

wie geht es euch inzwischen? wir haben auch leider einen fall in der familie. noch sind wir bei allen möglichen untersuchungen. es ist wirklich fatal. auch hier begann es mit dem geruch von kaffee, der plötzlich unerträglich war. leider kamen zig dinge dazu. das ganze beläuft sich inzwischen auf einen zeitraum von vier monaten und bisher haben wir auch noch nicht viel erfahren können. aber: ein arzt machte darauf aufmerksam, dass es theoretisch an der einnahme von blutdruck senkenden mitteln liegen könnte. um dies näher anzugehen und um feststellen zu können, ob es wirklich daran liegen könnte, solle man die elektrolythen im blut untersuchen lassen. nimmt einer von euch blutdruck senkende mittel bzw. hat diesen blutwert schon einmal checken lassen? und wie sieht es mit speichel, schleimhaut, und haaranalysen aus? das soll auch helfen können.

feedback wäre super. lg *:)

T%SEch(ulxz


Hallo zusammen,

ich habe das Problem mit Geruchsstörungen auch regelmäßig nach Erkältungen. Das tritt bei mir meist am Ende einer Erkätung auf und hält i. d. R. 3 – 5 Tage an. Da mich das gestern absolut nervte und im Fernsehen eh nichts brauchbares lief, hab ich mal ein bischen gegoogled.

Ich hab zu dem Thema u. a. folgende Seite gefunden:

[[http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Geruchsstoerungen/Artikel/8099.php]]

In dem Artikel werden viele verschiedene Ursachen und Auswirkungen genannt. Ich gehöre zu den Patienten, die Dinge riechen, die nicht da sind. Ich kann alle Gerüche richtig wahrnehmen, habe aber permanent einen weiteren Geruch in der Nase, der definitiv nicht da ist.

Abgesehen von einem Sturz auf den Hinterkopf ist nch diesem Artikel die häufigste Ursache wohl eine Reizung der Schleimhäute. Rauchen soll das ganze begünstigen und ich hab bei mir festgestellt, daß dieser Pseudogeruch auch zunimmt, wenn ich eine Zigarette rauche. Eine Reizung der Schleimhäute kann auch durch Nasenspray verursacht werden. Ich persönlich verwende als Nasenspray nur eine Meersalzlösung, die die Schleimhäute nicht so stark reitzt wie herkömmliche Nasensprays. Eine Wasserspülung der Nase hilft auch kurzzeitig. Neben den Nasensprays gibt es jedoch auch noch Nasenöle, die nicht gegen die verstopfte Nase helfen, aber die Schleimhäute mit Feuchtigkeit versorgen. Ich hab derzeit eines mit dem Namen "Gelositin". Weiterhin war ich vorhin draußen an der frischen Luft, was auch recht gut getan hat. Der Tip mit dem Druck im Kopf, der in einem Beitrag hier genennt wurde, funktioniert bei mir im Übrigen auch :-)

.

Ich würde daher den Betroffenen hier empfehlen mal eine genaue Untersuchung der Nasenschleimhäute von einem HNO vornehmen zu lassen (z. B. durch eine Sinuskopie) und alles zu tun um Reizungen der Schleimhäute zu vermeiden (frische Luft, Pflegeprodukte für die Schleimhäute, wenig Rauchen). Ggf. hilft auch ein Dampfbad mit Kamille o. ä.

Dazu muss ich aber auch sagen, daß ich Nasensprays bei einer Erkältung nur sehr selten verwende – eben nur, wenn es nicht mehr auszuhalten ist. Ich beschränke mich da meist auf ein Dampfbad, was bei mir dann meist den ganzen Tag für eine freie Nase sorgt.

Ich hoffe ich konnte ein bischen weiter helfen und wünsche den Betroffenen hier gute Besserung.

MfG

Tilo

k@enixe


hallo tilo,

habe mir den von dir mitgeteilten link einmal angesehen. es ist wirklich nicht leicht die ursache herauszufinden. darf ich dich fragen wie häufig du das nasenöl benutzt?

ganz lieben gruß

s=o#nnenscxhein8


halo, vielleicht kommt es auf von medikamenten, das müsste sich wieder regulieren. ansonsten, ich bin therapeutin, würde ich dir mal eine gesichtslymphdrainage empfehlen, da kann man vieles aktivieren. vielleicht ist jemand in deiner nähe der das ausüben kann. gute gesundheit wünsch ich dir, und dass alles wieder zum besten kommt. *:)

k-eni<e


hallo sonnenschein8 :-) danke für deinen beitrag. bei der ganzen geschichte geht es um meinen vater. er hatte weder einen unfall, noch einen schockzustand oder ähnliches. das einzige medikament das er einnahm war die blutdruck senkende tablette. die hat er seit wochen abgesetzt. keine besserung in sicht. zudem kam durchfall. freitag lassen wir eine magendarmspiegelung machen. ein arzt aus münchen sagte mir am telefon, dass häufig ein "tumor" (was ja nicht zwingend immer etwas schlimmes sein muss – heutzutage nennt sich schon eine beule tumor) in der magen darm gegend die ursache dafür ist. werde gleich mal im net nach einer gesichtslymphdrainage sehen. hört sich sehr interessant an. riechen und schmecken kann man also dadurch beeinflussen? lg und ganz viel danke

Upmm Ke*isha


Hallo alle LeidensgenossInnen, ich hab vor klapp 6 Jahren, während der Schwangerschaft meinen Geruchssinn verloren. Damals meinten die Ärzte noch, das sei hormonell bedingt und würde sich legen. Mittlerweile hab ich noch ein Kind und kann nix mehr riechen und schmecke nur noch, weil ich den Geschmack reproduziere, aber nicht mehr spüre. Außerdem kommen dauernd Phantomgerüche vor, das ist sehr unangenehm, denn man verzieht angeekelt das Gesicht, und blamiert die Leute in der Umgebung, weil man ihnen das Gefühl gibt, dass sie stinken. Rauch oder so etwas merke ich gar nicht, so auch nicht als mein Elektroherd einmal in Flammen stand. Das ist so gefährlich. Aber sogar bei der Riechsprechstunde an der Uniklinik Dresden konnte man nur feststellen, dass ich keine Riechzäpfchen mehr habe. Da diese maximal mit Vitamin A neu gebildet werden können, hab ich da wohl keine chance (Zu allem Überfluss hab ich eine Nussallergie, und Vitamin A wird immer in Nussöl aufgelöst, alle andren Öle seien dafür nicht geeignet). Da ich privat ziemlichen Stress hab, fiel mir das Sprichwort wieder ein "Ich kann dich nicht mehr riechen" vielleicht ist das Grund für den anhaltenden Riechverlust. Hat da jemand Erfahrung mit psychosozialen Ursachen und wie der geruchssin wiederhergestellt werden kann, wenn der Grund nicht behoben werden kann?

Danke

shonnet6x66


Hallo zusammen

Ich leide seit letztem September unter einer Riech- und folglich auch einer Geschmacksstörung. Weniger riechen = immersuch weniger schmecken und es belastet mich auch extrem! Ich war mein leben lange der absolute Genussmensch, was rieche nund schmecken anging. Man hat mir also einen grossen Teil meiner gewohnten Lebensqualität weggenommen. Komisch ist, dass ich einen Riech- und Geschmackstest in der Uniklinik Basel gemachthabe und er relativ "gut" / unauffällig ausgefallen ist. Die Professorin dort meinte, es könne alles auch eine Nebenwirkung einer Depression sein bzw. hoher Belastung. Also es stimmt schon, dass ichseit langem stark belastet bin,und mal eine zeitlang Cipralex als Unterstützung gemommen habe. Ich habe es dann nach 2 Jahren, im August letzten Jahres abgesetzt und ab September hatte ich das Problem. Meine Ärztin meint, dass es evt. daher kommt, dass es mir dann schlagartig schlechter ging und ich durch das Absetzen in eine schlechtere Stimmung verfiel (habe ich nicht wirklich gemerkt...) und dadurch mein Riechvermögen beeinflusst wird. Depressionen können nämlich auslösen, dass der Riechkolben schrumpft. Das ist nachgewiesen. Ob er wieder wachsen kann, weiss man nicht. Auf jeden Fall soll ich zu einem Psyciater und mal eine Gesprächstherapie machen und auch mit Medikamenten nebenbei unterstützen und dann KÖNNTE alles wieder kommen. Ich werde es versuchen, glaube aber noch nicht wirklich daran. Hat jemand Erfahrungen damit gemacht?

Liebe Grüsse, Princess

s$onneAt696x6


Auch Krankheiten gehen mit dem Riechverlust einher

Drei weitere Krankheiten haben in besonderer Weise mit dem Geruchssinn zu tun. So kann eine schwere Depression den Geruchssinn einschränken. Nach einer therapeutischen oder medikamentösen Behandlung der Depression kommt der Geruchssinn zurück.

Bei der Parkinsonschen Erkrankung ist die Riechstörung oft ein Frühanzeichen. Vor allem das Pizzagewürz Oregano können Parkinson-Kranke kaum mehr wahrnehmen. Wichtig ist es, bei solchen Anzeichen direkt zum Arzt zu gehen, denn heutzutage wird so früh wie möglich mit "Dopaminverstärkern" therapiert. Auch bei der Alzheimer Erkrankung schwinden die Nervenzellen für das Riechgedächtnis relativ früh. Im Inneren des Gehirns können die Düfte dann nicht mehr zugeordnet werden.

Oft hilfreich: Das Dresdner Riechtraining

Kortison-Tabletten helfen Allergikern meist gut; ehemalige Grippepatienten gewinnen dadurch aber nur selten ihren Geruchssinn zurück. Eine neue Methode ist das Riechtraining, das u. a. Prof. Thomas Hummel von der Hals-Nasen-Ohren-Klinik der Universität Dresden entwickelt hat. Geruchsunempfindliche Nasen können wieder lernen können zu riechen, wenn sie regelmäßig zweimal am Tag an vier charakteristischen Düften schnuppern, wie Rose, Gewürznelke, Eukalyptus und Zitrone. Bereits nach zwölf Wochen verbesserte sich der Geruchssinn bei einem Viertel der Teilnehmer.

Das Riechtraining vermehrt vermutlich die Riechsinneszellen und beschleunigt deren Wachstum. Diese Erfahrung machen von Berufswegen auch Parfümeure und Sommeliers: Gesunde Menschen können durch Übung sensibler für bestimmte Düfte werden. Inzwischen bestätigen etliche Studien, dass das regelmäßige bewusste Wahrnehmen von Gerüchen die Empfindlichkeit für diese erhöhen kann.

Für das Riechtraining müssen Sie in keine Klinik und zu keinem Arzt gehen. Sie können es ganz einfach selbst machen mit Hilfe von Fläschchen mit natürlichen Aromaölen.

Wenn der Geruchssinn allerdings schon mehr als zwei Jahre lang erloschen ist, bringt die Therapie wahrscheinlich nichts mehr. In dem Fall sollten die Betroffenen bei Nahrungsmitteln penibel auf Verfallsdaten achten, sich nach Plan waschen, im Zweifelsfall eine andere Nase zu Hilfe zu holen – also die von Partnern, Freunden oder Kindern.

ABntje7x7


hallo liebe mitleidenden,

wie geht es euch inzwischen? der letzte beitrag ist nun schon etwas länger her... hat jemand inzwischen eine lösung gefunden?

auch mich quält seit april ein ekelhafter immerwährender geruch teilweise verbunden mit einem gammligen geschmack im mund. der hno-arzt hat mir nun vor zwei wochen eine nasenspülung (rhinomer – meerwasser) und nasenöl (aus zitronen und orangen) verschrieben. die spülung soll ich dreimal täglich, das öl zweimal täglich anwenden. nachdem nun also zwei wochen verstrichen sind, habe ich heute mit dem hno-arzt telefoniert und ihm mitgeteilt, dass ich eine besserung nicht bzw. nur mit ganz viel gutem willen feststellen kann. bei mir sind es übrigens teilweise die gleichen gerüche wie bei euch: kaffee, regen, zigaretten, eier, zwiebeln und alkohol riechen ganz eklig. vor allem, wenn ich koche oder nur brötchen aufbacke (oder toaste), finde ich den geruch, der dabei entsteht, ekelhaft. der arzt sagte mir dann heute, dass in zwei wochen noch nicht alles wieder beim alten sein könnte und dass das alles seine zeit bräuchte. ich soll nun also weiter die nase spülen und in weiteren zwei wochen noch mal anrufen, falls es bis dahin noch nicht deutlich besser geworden ist.

ich würde mich sehr freuen, wenn jemand einen tipp hätte, was man noch tun kann...

liebe grüße!

q5we2rt9zqwer;tz


Hallo zusammen, wow ich wusste gar nicht, dass ich hier so viele Betroffene finden würde! ich selbst habe dieses Problem mit all den hier beschriebenen Symptomen auch und das seit über zwei Jahren...War zwar beim HNO, der wusste aber weniger als ich mit meinem Google-Wissen-.-

Bei mir kam es auch ganz plötzlich. Ich hatte keinen Infekt, keine Grippe oder so...Ich hatte noch nie Probleme mit der Nase...Eines tages als ich mich ganz normal mit meiner Schwester unterhielt habe ich plötzlich einen Geruch wahrgenommen und bin davon ausgegangen, dass irgendwas im Zimmer stinkt...Ich fand es komisch dass meine Schwester diesen geruch nicht wahrgenommen hat, zumal der Geruch ja sehr stark war...Das kam dann alle drei-vier tage mal vor (meistens nachdem Niesen oder Naseputzen ). Ich bin fast verrückt geworden, weil ich danach keinen Geruch mehr richtig wahrnehmen konnte, sondern immer mit diesem ekelhaften Beigeruch. Kaffee, Zigaretten(ich selbst rauche nicht), Schokolade und Parfüme haben auf einmal extremst gestunken! wenn jemand neben mir raucht wird mir inzwischen schon sehr schlecht davon, obwohl ich den Geruch von Zigaretten früher gemocht habe....Das schlimmste ist dann auch noch, dass man auch im mund diesen ekelhaften Geschmack hat! Freunde und Bekannte in meiner Umgebung können das auch nicht wirklich verstehen, weil die ja selbst nicht davon betroffen sind!

Es ist ja schon solange her, dass dieses Forum das letzte mal genutzt wurde, hat einer von euch inzwischen eine Lösung dazu gefunden? Oder wisst ihr woher das kommen kann? Ich bin für jede Antwort sehr dankbar! Es ist einfach unerträglich und ich bin schon am Verzweifeln :( Irgendwie wissen die Ärzte nichts davon-.- Der HNO Arzt bei dem ich war meinte dann auch noch, ich bilde mir das ein und soll zum psychologen-.- Anscheinend bin ich dann wohl nicht die einzige die sich das einbildet!!!! pfff-.-

SbunfloHwer_x73


Mal ganz allgemein (ich hab' persönlich keine Erfahrungen damit):

Ich würde bei Erstauftreten IMMER nach einer gewissen Zeit und v.a. ohne eindeutigen Auslöser wie Infektion IMMER auf einem Schädel-MRT und einer neurologischen Untersuchung bestehen!

Habe beruflich gerade einen Fall mitbekommen, wo jemand das Problem auch hatte – und der Psychiater letztlich eine neurologische Auffälligkeit fand. Da konnte der HNO noch so viel rumexperimentieren.

Ansonten kann (nach somatischer Abklärung) eine Psychotherapie durchaus beim UMGANG mit der Erkrankung helfen. Heilen aber wohl kaum, außer es ist der seltene Fall, dass es wirklich ein Stresssymptom ist. Wäre aber extremst selten.

CHhipbi2x2


Hallo zusammen,

es ist wirklich irgendiwe beruhigend zu wissen, dass man mit seinen Problemen nicht alleine auf der Welt ist. Auch ich leide unter Geruchsstörungen und das jetzt schon seit über vier Jahren. Anfangs sind die Störungen "anfallartig" aufgetreten und auch wieder von selbst verschwunden. Damals waren auch mal ganze Tage dabei, an denen ich wieder ganz normal riechen konnte. Besonders morgens oder nach einem Mittagsschläfchen hatte ich eigentlich keine Probleme. Mit der Zeit sind die Störungen dann aber hartnäckiger geworden und die Zeiten, in denen ich normal riechen konnte immer seltener. Mein HNO Arzt konnte mir auch überhaupt nicht helfen. Er fand keine Polypen und schloss auch aus, dass die Geruchsstörungen eine allergische Reaktion auf irgendetwas sind. Ich bin dann zu einem Neurologen gegangen, der meinte, dass solche Geruchsstörungen nicht selten nach Grippen auftreten, manchmal wären es sogar Spätfolgen von ganz normalen Erkältungen. Er vermutete, dass mein Riechnnerv chronisch entzündet ist und ständig Signale an mein Hirn sendet, wodurch ich Gerüche wahrnehme, die gar nicht existieren. Nach ihm kann man da nicht viel machen, außer Vitamin B-Präparate einnehmen, weil das generell gut für die Nerven ist. Er meinte auch, dass es gut sein kann, dass die Störungen irgendwann plötzlich wieder verschwinden.

Leider sind sie bei mir nicht verschwunden, sondern nur schlimmer geworden. Vitamin B hat auch nicht geholfen. Hab es auch mit homöopathischen Mitteln versucht, erfolglos :|N

Eine Zeit lang habe ich dann auch eine Nasendusche verwendet, die dann auch tatsächlich geholfen hat, denn nach der Dusche (manchmal musste ich meine Nase allerdings mehrmals durchspülen) war die Störung dann weg.

Mittlerweile hilft die Nasendusche aber nicht mehr und die Störungen treten auch nicht mehr "anfallartig" auf, sondern ich habe von morgens bis abends Geruchsstörungen und nur noch gaaaaaanz selten (c.a einmal im Monat) für ein, zwei Stunden keine. :°(

Was bei mir aber ganz komisch ist, und was ich auch erst vor zwei Jahren herausgefunden habe, ist, dass nur eine Seite meiner Nase betroffen ist!

Wenn ich nämlich mein linkes Nasenloch zuhalte, rieche ich ganz normal ":/ . Wenn ich also alleine oder unter Leuten bin, die von der Sache wissen, halte ich mir beim Essen immer die eine Nasenseite zu und kann die Geschmäcker fast normal wahrnehmen.

Ist aber trotzdem sehr belastend für mich, weil ich ja nicht einfach überall meine Nase zuhalten kann und mich eben auch viele Gerüche wahnsinnig machen.

Eine Freundin hat mir jetzt eine Naturheilpraktikerin empfohlen... vielleicht kann die ja weiterhelfen...

Wünsche euch allen jedenfalls alles, alles Gute :)_ !

Freue mich über jede Antwort!

huou;s>eu-meixster


Hallo Leidensgenossen,

seit 2 Jahren plagt mich ebenfalls eine Riechstörung, genauer gesagt eine Kakosmie. Ich möchte hier mal meine Erfahrungen teilen, damit wir vielleicht zusammen etwas weiterkommen.

Überwiegend ist mein Geruchsempfinden auf beiden Nasenseiten ganz normal. Von Zeit zu Zeit (mal 2 Wochen garnicht, dann mal wieder mehrmals am Tag) tritt die Riechstörung auf, und zwar nur auf der rechten Nasenseite. Der Auslöser ist meistens, wenn ich meine Nase schnäuze oder hochziehe, was bedingt durch meinen Heuschnupfen häufiger vorkommt.

Gerüche (und damit auch der Geschmack) verändern sich bei so einem Anfall negativ, sind eklig und teilweise sogar beißend, ähnlich wie als wäre Aceton beigemischt. Zusätzlich erscheint mir die Geruchswahrnehmung dann übertrieben und viel zu sensibel, so dass es unangenehm ist. Am Schlimmsten sind Abgase, Gerüche vom Braten und Zigarettenrauch (und das obwohl ich sonst selber gelegentlich rauche) :-( . Nahezu unverändert sind komischerweise Kaffeepulver und Kiefernholz, das habe ich bisher durch Ausprobieren herausgefunden.

Merkwürdigerweise kann ich manchmal wieder normal riechen, nachdem ich den Kopf im Stehen tief nach unten Richtung Knie hängen gelassen habe. Falls das nicht hilft, verstopfe ich die rechte Nasenseite mit einem Wattepad und klebe sie zu. Nach 2-3 Stunden oder spätesetens am nächsten Morgen ist dann alles wieder normal.

Im CT wurden eine Septumdeviation und mäßige chronische Sinusitis festgestellt, die wohl beide Einfluss auf das Geruchsempfinden haben können. Deshalb wurde kürzlich meine Nasenscheidewand gerichtet sowie die Nasenmuscheln verkleinert. Ein Polyp in der rechten Kieferhöhle wurde dort belassen, weil er sich aufgrund der Rezidivneigung ohnehin dauernd neu bilden würde und außerdem keinen Einfluss auf das Riechen hat.

Dann die Enttäuschung: Sobald nach der OP die Nase wieder frei war, kam auch die Kakosmie wieder, und das bisher jeden Tag und damit deutlich häufiger als vorher! :)= Der HNO meinte, man müsse erstmal die 8-wöchige Abheilungsphase abwarten und dann weitersehen...

Also eine kuriose Geschichte. Super wäre natürlich, wenn hier jemand einen Therapieerfolg beschreiben könnte!

Außerdem würde mich brennend interessieren, warum gerade Schnäuzen/Hochziehen der Auslöser ist? Und warum kann ich das normale Geruchsempfinden wieder herstellen, wenn ich mir wie beschrieben das Blut in den Kopf rauschen lasse? ???

Viele Grüße!

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