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Parosmie/ Geruchsstörung?

quwertzq!we}rtz


Hallöchen allerseits! Ich hoffe einige von euch haben endlich den Grund und die Heilung dafür gefunden! Ich war in der zwischenzeit beim HNO Arzt in der Uniklinik in Aachen und hab mich dort untersuchen lassen. Bei mir ist es auch so, dass ich fast jeden zweiten Tag diese Riechstörung habe (vor drei Jahren gab es noch Auslöser wie Nießen aber inzwischen läuft das alles auch ohne Auslöser). So, als ich dann in der Klinik war wurde bei mir ein Geschmacks und Geruchstest gemacht, und AUSGERECHNET AN DEM TAG RIECHE (und schmecke) ICH NORMAL!!!! Ich habe versucht das dem Arzt zu erklären, dass ich nicht jeden Tag diese Störung habe und dass ich genau an diesem Tag normal rieche, aber irgendwie hat er mich nicht aussprechen lassen-.- Nach dem Test meinte er, alles schiene normal (you don't say, mr.obvious!!!!!) und da ich vor der Riechstörung keine Grippe, keinen Infekt und keinen Schädeltrauma hatte, wurde ich zum CT-Scan geschickt und habe nächste Woche einen Termin zur Befundbesprechung. Der Arzt meinte, ich solle mich darauf einstellen, mit der Riechstörung zu leben, weil die Medizin in diesem Bereich an ihre Grenzen stöße-.- Schon der gedanke daran ist einfach deprimierend :°( ((((( Es gibt bestimmt eine Heilung!!! Es muss sie geben!!!!

H9eimix74


Hallo!

Ich bin auf der Suche nach jemanden, dem es mit der Parosmie/Kakosmie genauso geht wie mir.

Mittlerweile kann ich nämlich gar nichts mehr Essen. Ein paar Sachen kann ich mit Mühe runterwürgen (Hanuta(?), Käse, Grüner Salat, versch. Nüsse) aber das geht eigentlich auch nur

mit Qual, damit ich überhaupt was im Magen habe. Eine gesunde ausgewogene Ernährung ist so natürlich kaum möglich. Die Ärzte nehmen mich nicht wirklich ernst bei dem Thema bzw. wenn ich das anspreche schauen alle betroffen zur Seite. Muß ich jetzt verhungern?!

Angeblich ein gutes Zeichen, daß ich ja was rieche, aber eben nur noch üble Gerüche.

Schwer zu beschreiben: wie gärender Kompost, Erbrochenes, Süße Sachen irgendwie seifig

In 6 Monaten werde ich eine deutliche Besserung haben (angeblich) – ja und bis dahin?

Es bessert sich auch nix, ganz im Gegenteil vor ein paar Wochen konnte ich sogar wieder einige Sachen zu mir nehmen, die haben damals halt nach nichts gescheckt, aber ich ich konnte essen.

Dann ein Cut und seitdem wird's jeden Tag schlechter.

Kann mich auch kaum noch vor die Tür bewegen da's fast überall übel für mich riecht.

Der Neurologe hat mir Anpassungsstörungen an die Krankheit diagnostiziert – andere würde viel besser damit umgehen als ich.

Weiß nicht, wie soll man sich ablenken und über der Sache stehen, wenn man quasi alle 5 Minuten dran erinnert wird, weil einem was in die Nase steigt und das (für mich) so stinkt, daß es mir den Magen rumdreht?

Bin sehr verzweifelt und, wie gesagt, auf der Suche nach jemandem, der dieses Bild so kennt.

Nichts riechen oder nur alle zwei Tage Geruchstörugen wären für mich momentan ja das Paradies auf Erden.

Viele Grüße

Stephan

P>iaMe>linLa


Hallo Ihr Lieben,

ich habe da mal so einige Fragen

ich habe seid Anfang des Jahres 2013 eine Geruchsstörung/Geschmacksstörung

es schmeckt entweder alles nach Qualm, Vanille, eigene (Körperausscheidungen) riechen alle gleich, ganz extrem Kaffee, Schokolade und bis jetzt hab ich noch keine Antwort.

Ich war auch schon bei diversen Ärzten und diese konnten bis dato nicht weiterhelfen (Ärzte: HNO, Neuro, Internisten / CT) überall ohne Befund und ich bin schon am verzweifeln kann mir bitte einer helfen oder einen Rat geben bitte :°( :°(

Ich weiß nicht mehr weiter ich bedanke mich jetzt schon mal für eure Hilfe und Antworten

TrhisW T(wilight GSardxen


:)D

aryt@el1i


Hallo liebe Ârzte und Mitbetroffenen,

İch freue mich sehr darüber das Forum gefunden zu haben!

İch heiße Ayten Elmali und bin 23 jahre alt. İch bin verheiratet und arbeite als Krankenschwester.

İch habe folgendes Problem:

İch habe Riech-und Geschmacksstörungen seit 6 Jahren.

Undzwar sind es metall-bzw. abfallâhnliche Gerüche/Geschmâcke wo ich wahrnehme. Eignetlich sind die Gerüche nicht definierbar, auf jeden fall sind sie ekelhaft.Diese treten vor allem morgens auf ,wenn ich die Nase hochziehe/schneuze oder auch plötzlich. Damals als diese Symptome neu bei mir auftraten,war noch alles gut, weil diese 2-3 mal in der Woche kamen. Mittlerweile sind sie dauerhaft da,und belastet mich sehr. Sie kommen vor allem auch wenn ich intensive Gerüche rieche v.a. Zwiebel, Knoblauch, Zigarettenrauch, Kaffe, Parfüme, beim Grillen.İch bekam diese Symptome weg, in dem ich Druck auf mein Kopf ausübte und gleichzeitig weinte und meine Nase hochzog. Meine Nase ist immer zugeschwollen habe sehr enge Naseflügel und bin süchtig nach Nasensprays. Zudem muss ich noch erwähnen, das ich als kleines Kind eine MandelOp hatte mit entfernung eines Nasenpolyps.

İch habe von anderen Leuten Berichte gelesen ,wo sie die gleichen Symptome schildern wie ich,wobei diese leider auch erfolglos waren.

İch weine nur noch ,meine Augen brennen sehr und ich verzweifle. İch habe keinen Apettit mehr,da es mir schlecht wird. İch muss vor jeder Mahlzeit erst mal weinen,das ich überhaupt etwas essen kann. Die frische Luft draußen eckelt mich sogar. Mein Ehemann leidet mit darunter,wir sind unglücklich wegen meiner Krankheit. Wir haben ein Kinderwunsch, jedoch traue ich mich nicht,da ich weiß,das das Kind auch mit darunter leiden muss. İch habe mich leider auch sozial sehr zurückgezogen inzwischen,weil ich Angst habe ,das die Symptome wieder kommen beim Freundetreffen.Auch meine Arbeit als Krankenschwester kann ich nicht mehr mit Freude ausüben,da mich die Gerüche sehr belasten. Meine Augen leiden auch stark mit darunter. İch kann bei Tageslicht nicht einmal meine Augen aufmachen, da sie durch das Weinen ernsthaft brennen .

Bitte hilft mir,ich kann nicht mehr!

Viele Ârzte haben mir meine Hoffnungen weggenommen. HNO-Ârzte haben nicht einmal die Ursache gefunden. Nasenendoskopie,SchâdelCT Nasennebenhölenultraschall waren unauffâllig. Nasendusche, Nasenöle,Kortisonnasensprays Haben mir nicht weitergeholfen. Manche ârzte sagen,das es durch das Fahrradunfall kommen könnte,die ich als Kind (6-8 jahre alt) Mal hatte. Manche sagen, das die Riechnerven durch eine Virusinfektion(grippaler İnfekt) zerstört worden sind,das nicht wiederheilbar ist. Das bedeutet für mich ,das ich mein ganzes Leben lang diese Krankheit ertragen muss. Bei Psychologen war ich auch schon. Diese hat mich mit Antidepressivas behandelt,jedoch ohne Erfolg. Sie hat bei mir die Diagnose festgelegt: Riechhalluzinationen (psychosomatische Parosmie). Neurologen haben bei mir eine EEG gemacht, weil es auch eine Sonderform einer Epillepsie sein könnte(die mit Geruchsstörungen ausgehen) .ich war vor 2 wochen in der Neurologie stationår aufgenommen. Es wurde ein LangzeitEEG und MRT gemacht. Leider war das Riechzentrum unauffällig im Gehirn . Nun bin ichseit 3 Montaen bei einem Heilpraktiker in Behandlung, welcher mir verspricht mich zu heilen. Bisher musste ich eine Dechnung von 1000 euro zaheln welches mich finanziel auch sehr belastet.

İch hoffe von İhnen eine Antwort zu hören,weil mir geht es echt voll schlecht. İch bin am Ende meiner Kraft. Bitte hilft mir weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Ayten Elmali

Telefon:017667557150

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Juhu heute erster Tagohne Kopfschmerzen.

CTärol]aixn


Hallo liebe Parosmie-Leidensgenossinnen/-genossen!

Das Forum hier ist ja schon etwas älter, ich hoffe aber trotzdem, dass jemand meinen Eintrag liest.

Ende Mai/Anfang Juni hatte ich eine ziemlich schwere Erkältung/Grippe mit akuter Nasennebenhölenentzündung, die ich nicht richtig auskurieren konnte, sodass sie sich über 2 Monate hingezogen hat. Festgestellt wurden damals Staphylokokken (also Bakterien), allerdings haben 2 Antibiotika nicht richtig angeschlagen, sodass entweder davon auszugehen ist, dass da auch noch Viren im Spiel waren oder dass es sich um resistente Bakterien gehandelt hat. Während des Infekts habe ich meinen Geruchs- und Geschmackssinn fast vollständig verloren, als er abgeklungen ist (im Juli) hat sich jedoch erst mein Geruchssinn und dann mein Geschmackssinn völlig verändert. Seit fast einem halben Jahr leide ich also schon unter den gleichen bzw. ähnlichen Symptomen wie hier auch schon beschrieben wurden. Angefangen hat es mit Rauch. Rauch an sich war sehr unangenehm, aber auch viele andere Dinge haben nach ‚verbrannt‘ gerochen (obwohl sie das normalerweise natürlich nicht tun). Vor allem Geröstetes war am Anfang unangenehm (Kaffe, Gebratenes, Gegrilltes, Frittiertes,…). Einen Tag nach Einnahme des 2. Antibiotikums (vielleicht war es Zufall, vielleicht auch nicht), hat sich mein Geruchssinn aber stark verschlechtert. Obwohl ich einen Tag vorher noch genüsslich Tortilla gegessen habe (in Spanien), konnte ich dieselbe! am nächsten Tag nicht mehr ertragen. Und so ging es mir plötzlich mit den meisten Gerichten. Ich war völlig verzweifelt und wusste nicht mehr was los ist. Als ich für Freunde Kässpätzle gekocht habe mit Röstzwiebeln, wusste ich dann aber wenigstens, woher dieser unangenehme Gestank und Geschmack kommt: von der Zwiebel! Und die ist ja in ungefähr 80% der Hauptspeisen in irgendeiner Form enthalten (das wurde mir erst jetzt bewusst).

Also hier eine Zusammenfassung von allen Gerüchen, die ich verändert wahrnehme:

Zwiebel, Knoblauch, Kaffe, Schokolade, Frittiertes, Rauch (vor allem Zigaretten; Räucherstäbchen gehen komischerweise, habe ich gestern im Yoga festgestellt!), Autoabgase, Paprika, Honig (‚industrieller‘ flüssiger Honig ist OK, aber fester Honig vom Imker geht gar nicht), Erdnüsse (einschl. Erdnussbutter) + sämtliche gerösteten anderen Nüsse, Kaugummi (Minze), Zahnpasta, die meisten Parfums, Shampoo (riechen alle gleich und seltsam), Duschgel, Waschmittel, eigener Speichel (unangenehmer Geschmack im Mund; hat nichts mit Mundgeruch zu tun), unangenehmer Geschmack auf der Zunge (eigentlich genau wie Geruch von Zwiebel) ca. 30 Sek. – 1 min. nachdem ich z.B. Tomate/Karotte esse (Tomate + Karotte riechen und schmecken aber ganz normal), Schweiß: sehr unangenehm (logisch, da Ähnlichkeit zu Zwiebelgeruch ja auch normalerweise gegeben ist). Die eigenen Exkremente riechen auch völlig verändert. Das ist natürlich sehr unangenehm und stört auch irgendwie die eigene Körper-Wahrnehmung.

Meine Nase ist seit dem Infekt auch immer leicht zu, gleichzeitig aber auch ausgetrocknet und gereizt (‚zieht‘ fast immer und Nasenscheidewand ist so trocken, dass sie meistens blutet). Es wurde bereits ein CT gemacht: Nasennebenhöhlen unauffällig; Nasenscheidewand aber etwas gekrümmt und hat auf einer Seite eine 5 mm breite ‚Ausstülpung‘. Die Ärzte meinen aber, das könne keinen Einfluss haben auf den Geruchssinn. Bei starkem Ausatmen (z.B. beim Schnäuzen) habe ich auch so einen komischen unangenehmen Geruch/Gestank in der Nase. Ich benutze seit dem Infekt auch regelmäßig eine Nasendusche. Bisher habe ich aber keinen wirklichen Effekt gemerkt (max. einen psychologischen Effekt).

Folgende Medikamente habe ich bereits genommen:

- Kortison-Tabletten (gegen die Nasennebenhölenentzündung)

- Antibiotikum: Cefuroxim 500mg (hat nicht wirklich angeschlagen)

- Antibiotikum: Amoxicilina/ácido clavulánico 500mg/125mg (kurz nach Einnahme wurde Geruchswahrnehmung rapide schlechter bzw. genauer gesagt veränderter)

- Homöopathie:

• Schüsslersalze: 3,5,8,21 (soll in dieser Kombination gegen Geruchsstörungen helfen)

• Globuli: Acidum Benzoicum e resina (D12), Elaps corallinus (D12), Vaccinium uliginosum (D12)

• Spritzen (Nosoden): Acidum benzoicum e resina (D30), Staphylococcus aureus (D10-D200), SchimmelpilzII-Allergen (D30), Corpus amygdaleum (D15)

in meiner Verzweiflung spritze ich mir jetzt wöchentlich selbst (!!) alle diese Flüssigkeiten (natürlich von einem Arzt ‚verordnet‘)

- Vitamine etc.:

• Kalium (Gegenspieler zu Natrium; wichtig für Nervenfunktion)

• Zink

• Multivitamin-Präparat

- Nasensprays:

• Otriven (von HNO verschrieben gegen Nasennebenhölenentzündung)

• über 2 Monate Nasonex (Ärzte wussten sich nicht anders zu helfen)

• Nasic-Cur (seit ca. 2 Wochen, um meine Nasenschleimhaut etwas abheilen zu lassen; Nase blutet jetzt nicht mehr so oft)

Die meisten Ärzte haben mich überhaupt nicht ernst genommen. Gerne stellen sie mich gleich als psychisch krank hin oder dass das eben ein Problem im Gehirn sein muss. Mir wurde auch schon unterstellt, gekokst zu haben (was natürlich nicht der Fall war!). Mittlerweile bin ich an einem Punkt, an dem ich zu allem bereit wäre, um eine Verbesserung zu erreichen. Ich hatte auch schon die Idee, wirklich irgendwelche Drogen zu nehmen (wie oben auch schon beschrieben wurde und was offenbar zu einer Besserung gerführt hat), allerdings ist das dann wirklich der allerletzte Schritt, wenn wirklich nichts mehr geht.

Die Frage ist allerdings, was die Ursache für die Veränderung ist. Entweder die Riechzellen sind teilweise zerstört oder die Nervenbahnen, die das Signal von den Riechzellen weiterleiten. Ich glaube in meinem Fall nicht, dass die Nervenbahnen schuld sind, da ich ja eine Menge Gerüche ganz normal wahrnehme (wofür ich unendlich dankbar bin). Wären die Nerven kaputt, könnte ich doch gar keine Gerüche mehr normal wahrnehmen!?! Je nach Geruch nehme ich auch feinste Tendenzen wahr und zwar völlig richtig (habe das auch schon getestet mit anderen Personen und die Wahrnehmung stimmt überein). Ich habe gelesen, es gibt Viren/Bakterien, die bestimmte Toxine ausscheiden/produzieren, die die Riechzellen schädigen können. Ich denke, das ist in meinem Fall die plausibelste Erklärung.

Weitere Erklärungen:

- Antibiotikum hat Riechzellen teilweise zerstört

- Giftstoffe (z.B. aus Meer bei Bilbao dort war ich kurz bevor es schlimmer wurde und habe auch Meerwasser in die Nase bekommen; Bilbao = Industriestadt)

- Stoffe aus Metall von Retainer (wie Zahnspange)

- Pilzinfektion Antibiotika begünstigen die Ausbreitung von Pilzen (Geruchssinn wurde nach Einnahme des 2. Antibiotikums deutlich schlechter); hatte in Freiburg Schimmel direkt neben dem Bett. Vllt. war der Pilz seitdem latent vorhanden in meiner Nasenschleimhaut und konnte sich dann nach der Schwächung des Immunsystems und der Einnahme der 2 Antibiotika ausbreiten

Bis vor 1 Woche war ich wieder krank und bin nach dieser schlimmen Erfahrung natürlich gleich zum Arzt (es könnte ja auch noch schlimmer werden mit dem Geruchssinn!!). Der hat einen Abstrich gemacht und wieder Staphylokokken gefunden. Er meint, es könnte sich durchaus um resistente Bakterien aus dem letzten Infekt handeln und hat mir ein neues Antibíotikum verschrieben, das anscheinend wenig Resistenzen hat bisher. Im Moment fühle ich mich wieder gut, allerdings sind diese Bakterien immernoch latent vorhanden und sobald mein Immunsystem etwas geschwächt ist, gewinnen sie wieder ‚Oberwasser‘ und der Infekt bricht wieder aus. Vielleicht könnten ja auch diese Staphylokokken der Grund sein für die Geruchsveränderung ??? Ich stelle mir das so bildlich vor, dass sie eben auf ein paar Geruchsrezeptoren sitzen und diese blockieren oder zerstören oder sich von ihnen ernähren. Schließlich wachsen sie immer wieder nach (das wurde erst vor kurzem deutlich, als es Ärzten gelang, einen Querschnittsgelähmten wieder zum Laufen zu bringen, weil sie ihm Riechzellen, die sich immer erneuern, in den Spalt an dem das Rückenmark getrennt war, pflanzten – diese Nachricht hat mich sehr berührt, weil das auch bedeutet, dass Hoffnung besteht, dass sich auch meine Riechzellen regenerieren).

Wenn ich einen angenehmen Geruch wahrnehme, bin ich unendlich dankbar und fast den Tränen nahe. Das zeigt deutlich, wie sehr diese sogenannte Parosmie einen belastet. Auf Dauer kann ich mir gut vorstellen, dass das auch zu einer echten psychischen Belastung werden kann. Ich versuche mich deshalb auf die positiven Dinge zu konzentrieren und habe mittlerweile auch schon genug Erfahrung, dass ich einigermaßen gut einkaufen kann und vorhersehen kann, was ich essen (also riechen+schmecken) kann und was nicht. Wenn ich zuhause bin und mich nur damit umgebe, merke ich fast keine Beeinträchtigung (nur z.B. beim Gang auf die Toilette wird mir immer wieder bewusst, dass da eben doch etwas nicht stimmt).

Leider ist eine solche Isolation nicht möglich. Ich studiere und gehe auch mit Leuten in die Mensa oder wir kochen zusammen (für mich geruchlich und geschmacklich der blanke Horror), oder gehe abends weg und bin auf dem gesamten Campus und in der Stadt Zigarettenrauch/Essensgerüchen etc. ausgesetzt. Eine ständige, extrem unangenehme Erinnerung an diese 'Parosmie'.

Gibt es jemanden, bei dem Antibiotika auch der Grund für die Geruchsstörung bzw. für eine Verschlechterung gewesen sein könnten? Ich traue mich einfach nicht, das Antibiotikum zu nehmen aus Angst, dass es noch schlimmer werden könnte.

Hat denn jemand noch weitere Tipps? Ich weiß nicht mehr weiter und wünsche mir nichts mehr als wieder normal riechen + schmecken und normal am sozialen Leben teilhaben zu können.

on_kxan


Hallo zusammen,

auch ich leide seit ca. 3 Jahren an Parosmie. Wie in dem Beitrag von Cärolain war ebenso bei mir die Einnahme von Antibiotika der Grund für die Geruchsstörung. Und zwar hatte ich damals Doxycyclin verschrieben bekommen.

Bemerkbar macht sich die Störung bei mir vor allem bei Kosmetikprodukten wie Seife, Duschgel, Parfüms, Wasch-, Reinigunsmittel oder Rauch, Frietiertem, Schweiß. Aber auch in der Arbeit (Büro) nehme ich fast ständig einen unangenehmen Geruch wahr, wodurch ich mich schlecht konzentrieren kann. Andere Gerüche, wie z. B. Holunder rieche ich nur ganz schwach.

Mein HNO-Arzt meinte, dass meine Siebbeinzellen entzündet sind. Grund seien Bakterien.

Verschiedene Medikamente brachten zeitweise Besserung. Leider kam die Geruchsstörung aber immer wieder zurück.

Momentan versuche ich gesund zu leben. Gehe oft in die Sauna, inhaliere, nehme Vitamine, Zink und Nasenspray (nur Meerwasser).

Vielleicht hat hier noch jemand Tipps ?

Würde mich über Antworten freuen.

OsnedDi^n


Bei mir tritt das gleiche Problem auf. Ich hatte Ende 2014/Anfang 2015 innerhalb von 3 Monaten 3 Erkältungen. Danach bemerkte ich langsam eine immer stärker werdende Fehlwahrnehmungen von/Empfindlichkeit gegenüber diversen Gerüchen (v.a. Kaffee, Zwiebel, Schweiß, Urin). HNO konnte nichts finden.

Als möglicher Ansatzpunkt könnte bei mir auch mein Halswirbelsäulen-Problem sein, das zur selben Zeit verstärkt auftrat. Habe wiederkehrende Blockaden in der Halswirbelsäule (Atlas ist verschoben) und heftige Verspannungen. Seitdem ich meine HWS-Übungen mache, wird das Geruchsproblem meiner Meinung nach besser. Laut HNO ist dies zwar nicht möglich, aber im Internet findet man mehrere Ansatzpunkte zum Thema HWS/Riechstörung. Musste dabei an die Personen denken, deren Geruchsstörung beim "Pressen" ausschaltbar ist, ist ja so eine ähnliche Bewegung wie das Halsmuskeltraining...

GAoDldsusxe


Hallo,

habe dieses Forum erst gestern entdeckt und bin wie von den Socken, festzustellen,dass es tatsächlich Leidensgenossen- und genossinen gibt.

Ich lebe mit dem, von Euch in vielen Beiträgen beschriebenen Problem jetzt seit über 20 Jahren(!!!)und habe mich das ein oder andere Mal gefragt, ob ich eventuell einfach nur einen handfesten Dachschaden habe, da mich kein Arzt und auch sonst kein Mensch wirklich verstehen wollte oder mein Problem nachvollziehen konnte.

Ich möchte niemanden damit langweilen, welche Untersuchungen ich über mich habe ergehen lassen, noch möchte ich meine Symptome beschreiben, da irgendwie schon Alles von Allen einmal erwähnt wurde.

Jetzt hat sich schon eine sehr lange Zeit keiner mehr zu diesem Thema geäußert, deshalb meine Frage :

Habt Ihr vielleicht Alle eine heilende Lösung gefunden oder sind Alle inzwischen am Resignieren ?

Ich würde mich riesig über eine Meldung freuen, da ich das Problem bis heute nicht in den Griff bekommen habe.

Goldsuse

T8his TwXilightF Gardxen


Meine Mutter riecht immer wieder Zigarettenrauch wo ich nichts rieche. Deswegen ist sie jetzt schon mehrmals umgezogen, weil sie diesen Rauch immer aus den Nachbarwohnungen wahrnimmt...

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