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Kloß im Hals wirklich psychisch?

RWo3stoLckerLTyp


Hehe liebe Leute, nun kriegt Euch mal nicht in die Haare wegen mir, das wäre mir ja schon sehr unangenehm. Liebe(r) bow-wau, du hast dir wirklich viel mühe gegeben und du bist sicher kein sehr großer Optimist, aber es ist doch wirklich, wie es auch Sabine sagt - jeder weiß, dass hier keiner eine 100%ige Diagnose stellen kann. Aber manchmal ist man ja irgendwie betriebsblind, man hat von einer Krankheit gehört und ist sich sicher, genau diese nun auch zu haben. Eben an dieser Stelle greift das Forum und es werden einem noch etliche andere viel wahrscheinlichere Dinge aufgezeigt. Natürlich muss ich nicht genau dasselbe haben, aber letztendlich machen es die Ärzte (und das völlig zu Recht) doc hauch nach Wahrscheinlichkeit. Ich übertreibe jetzt ein bisschen, aber bei nem juckenden Oberschenkel kannste theoretisch auch Lymphknotenkrebs haben, aber der Arzt hält es für so unwahrscheinlich, dass er das sicher nicht abklären wird.

So, nun kurz zu mir, wie es jetzt aussieht, ich habe mir hier alles sehr zu Herzen genommen und hatte gestern echt einen Nervenzusammenbruch, auch dank bow-wau, was jetzt aber kein Vorwurf ist, sowas braucht man sicher, um mal weitere Schritte einzuleiten und wach zu werden. Naja, ich habe mich bei meiner Mutter ausgeheult. Und wir haben uns jetzt so geeinigt, dass ich Internetverbot habe, um nach Krankheiten zu lesen (was ich grade breche), und am Mittwoch früh nimmt sie mir nochmal Blutbild ab, um die Schilddrüsenwerte zu ermitteln. Ich habe ihr auch nochmal alles genau geschildert mit meinen Symptomen und so, aber sie hat mich wirklich beschworen, dass das absolut nichts ist und sie wehrt sich vehement gegen eine solch invasive Diagnostik, ich sagte ihr, was ich alles noch für Spiegelungen brauche, und ich habe mir nochmal erklären lassen, wieso der HNO-Arzt was gemacht hat und warum er andere Sachen nicht gemacht hat. Naja, nach diesem eindringlichen Gespräch ist auch alles schon viel besser, natürlich nicht weg, aber eben besser.

So, und ihr andren Zwei vertragt Euch wieder. :-)

Ldutpo0F49


Hi Rostocker,

zumindest hätte der etwas "unsensible" Beitrag von bow-wau dann wenigstens etwas positives bewirkt - kann aber auch mal schiefgehen...., gerade bei jemand, der so offentsichtlich unter chronischer Krankheitsangst leidet wie Du.

Hatte es ja mal ähnlich versucht und Dir die ganzen möglichen Untersuchungen aufgeschrieben... übrigens aus eigener Erfahrung und als selbst Betroffener - und nicht als "Hobbypsychloge".

Du musst Deine Ängste behandeln lassen - dahin solltest Du Deine Kraft und Zeit verwenden.

Alles Gute & keine Angst

Lupo

RVos)tKockgerTyxp


Hallöchen. Danke Lupo für Deine aufmunternden Worte. Ich habe heute früh von meiner Mum nochmal Blut abgenommen bekommen, aber keine Ahnung, wann die Befunde da sind, naja, sie wird mir das dann ja aus erster Hand erzählen. Ich komme grad von der Physiotherapie. es schadet zwar nix, aber so richtig deutlich besser ist es noch nicht, na mal gucken...Soviel mal zum aktuellen Stand.

LG

R}ost&ockeXrTyp


Hallo liebe Leute,

so, meine Krankheitsgeschichte kennt ihr ja. Die Blutwerte sind natürlich längst da und was soll ich sagen, alle Werte im großen Blutbild waren total in der Norm, also echt perfektes Ergebnis. Mir ist klar, dass man an einem Blutbild nicht gleich alle Krebse ausschließen kann, aber ich muss sagen, dass es mir doch recht gut geht, weil es mich sehr beruhigt. Meine Mutter(Ärztin) erklärte mir auch noch, dass bei einem Krebs, weil es eben eine zehrende Krankheit ist, in aller Regel mehrere Blutwerte verschlechtert sind. Würde aber nun doch nochmal gerne was von Euch hören....ich glaube, ich habe gerade einen Fehler gemacht und habe wieder reichlich im Internet nachgelesen, was mich leicht verunsichert, aber okay, es geht mir trotzdem verhältnismäßig gut. Mit meinen Beschwerden bin ich jetzt in einer hervorragenden Osteopathie-Praxis.Die kümmern sich dort echt. Aber ich denke, dass es nicht dadurch ganz weg gehen wird, denn letztlich muss ich wohl mein Leben ändern..

cVhicwo-nxst


Hi Rostocker

nachdem ich mir deinen Faden hier halbwegs reingezogen habe, muss ich dir sagen, ich hätte bei dir vom den Blutwerten her auch kein anderes Ergebnis erwartet. Du scheinst irgendwie eine Krankheits-Paranoia zu haben. Ich kenne sowas, ein Freund von mir hatte das auch, war echt schlimm für ihn. Und auch für die Nahestehenden, ihn da immer wieder runterzuholen. ach ja, so ein Zufall, der ist auch Rostocker :-D, aber du bist es nicht ;-D

seine Mutter ist keine Ärztin *:)

LG chico

L=u8poK049


Aber ich denke, dass es nicht dadurch ganz weg gehen wird, denn letztlich muss ich wohl mein Leben ändern..

Naja, was heisst "mein Leben ändern"... ? - vielleicht eher den Umgang damit, bestimmte Verhaltensweisen usw.

Du merkst ja selbst, dass Du gerne wieder "rückfällig" wirst, obwohl Du bei Deiner Mutter ja in besten Händen bist.

Du solltest Dich um eine profesionelle psychotherapeutische Behandlung kümmern.

Viele Grüsse

Lupo

k]okMakokxa


Du solltest Dich um eine profesionelle psychotherapeutische Behandlung kümmern

Finde ich auch, wundert mich etwas dass Mama das nicht schon vorgeschlagen hat.

Hi Lupo *:)

R.ojstoc]kerTdyp


Hallo ihr Lieben, danke für Eure Beiträge, aber jetzt muss ich Euch doch mal (scherzhaft) tadeln, so gründlich habt ihr dann wohl doch nicht gelesen :-p ich bin nämlich längst in einer Psychotherapeutischen bzw. neurologischen Behandlung, also sie ist für beide Bereiche zuständig. Naja, also würdet ihr auch sagen, dass ich nach den blutwerten schon beruhigt sein kann?! Also ich bin mit der Neurologin/Psychologin ja auch schon zu etwas gekommen, was es wahrscheinlich ist. Und zwar hängt das wohl mit dem schwul sein zusammen. dass ich halt irgendwie das Gefühl habe, kein halbwegs normales Leben dadurch führen zu können. Ängste, wie, dass ich meinen Partner nicht mit nach Hause nehmen könnte oder solche Sachen, das ist natürlich nur ein Kurzabriss dessen ,aber im Grunde sagt das alles aus. Naja, und deshalb meinte ich auch, dass durch diese physiotherapeutischen Behandlungen es vielleicht besser wird, aber eben nicht weggeht, weil durch diese Sorgen/Probleme wahrscheinlich sich weiterhin alles in mir verkrampfen wird und dadurch diese Symptome entstehen. Ich soll mit meiner Mum reden, aber ich kann das irgendwie so schwer. also, geoutet bin ich schon, aber dieses Thema wird halt totgeschwiegen. Naja, eigentlich habe ich ne richtig coole mutti, nur beim Thema Homosexualität ist sie superkonservativ :-( (

Raosto1ckerTxyp


Gestern abend z.B. war ich auf ner Gayparty...da gings dann wieder richtig los, hab mich irgendwie total eingeengt gefühlt und dann kamen auch meine halsbeschwerden wieder....sobald ich da raus war, ging es sofort viel besser. ich verstehe das nicht. ich will doch auch mal auf so eine party gehen können, ohne dass ich da gleich irgendwelche beschwerden bekomme...

Rgostoc!kerTxyp


und heute hatte ich den ganzen nachmittag alle hände voll zu tun, und alle beschwerden waren wie weggeblasen. jetzt, wo ich langsam zur ruhe komme, kommt es leicht wieder, aber noch ists okay so.

keine sorge, werd jetzt nicht jeden tag zwei mal schreiben, ob ich grad beschwerden hab oder nicht, wollt nur nochmal zeigen, wie unterschiedlich das sein kann.

LCupod0x49


wollt nur nochmal zeigen, wie unterschiedlich das sein kann.

Du empfindest das vordergründig zwar als unterschiedlich aber gleichzeitig bemerkst Du doch, dass das ganze eine gewisse "Struktur" hat, d.h., dass man sich auf bestimmte Situationen auch einstellen kann, um damit besser - oder zumindest ohne zusätzliche Angst - umgehen zu können.

Das wären z.B. kleine verhaltenstherapeutische Ansätze.

*:)

Lupo

RbosvtockerxTyp


Hallo Ihr Lieben,

ich wollte euch doch weiterhin auf dem Laufenden halten:

also es ist schon noch sehr wechselhaft mit meinem komischen Gefühl im Hals, aber ich habe jetzt festgestellt, dass dieses Gefühl mit Vorliebe in Momenten kommt, wo mir etwas nicht passt. Das kann sein, dass ich mich zu Unrecht kritisiert fühle, oder wenn ich einfach kaputt bin und endlich Feierabend haben möchte (so wars heute, daher dieses Beispiel). Neulich z.B. war ich auf ner Gayparty und da habe ich es ganz doll bekommen, vielleicht weil mich dieses tuckige Getue nervt oder so, ich weiß es nicht, jedenfalls, sofort als ich mich entschlossen habe, nach Hause zu fahren und es auch getan habe, wurde es viel viel besser. das ist echt ne sehr eigenartige Krankheit. Ich tat es wohl schon einige Male, möchte aber nochmals versuchen, dieses Gefühl so konkret zu beschreiben, wie es geht, eben so, wie ich es momentan empfinde. Das schränkt mich irgendwie auch bewegungstechnisch total an, ich habe das Gefühl, dass es unangenehm, nicht schmerzhaft, aber eben unangenehm, eine bestimmte Kopfbewegung auszuführen. Ich bin ja stets am Lesen über meine Wehwehchen...naja, und viele schreiben eben, dass es die meisten Ärzte einfach schnell auf dioe Psyche schieben, bloß, weil sie nichts finden. Das verunsichert jemanden wie mich natürlich. Auf der anderen Seite habe ich doch aber schon etliche Sachen gemacht - Blutbild,

HNO hat sich alles genau angeguckt, Orthopäde, und und und...Naja, und ich frage ja auch etliche Male nach, ob wirklich alles okay ist und es nicht auch evtl. noch dies und jenes sein könnte (jaja, ich bin ein lieblingspatient, ich sage dem Arzt schon vorher die Diagnose :-). ich mein, sicher gibt es immer schwarze Schafe, aber so schlecht würd ich die Ärzte gar nicht einschätzen....

Meine Mutter z.B. hat neulich zu mir gesagt, dass, wenn ich es wirklich will, würde sie sofort eine Speiseröhrenspiegelung veranlassen, aber dann würden langsam auch die Kollegen an ihrer Kompetenz zweifeln, weil es einfach nicht nötig sei....

An dieser Stelle mal ein dickes Dankeschön an Lupo, H.S. und alle, die ich grad vergesse, für Eure Hilfestellungen.

Hvolgxer85


Wunderwaffe Kaugummi

Hi,leide an ähnlichen Sachen wie ihr.Ich denke wenn ihr morgens aufsteht habt ihr noch keine Symptome,bei mir ist es so zumindest.Knallt euch befor das Kloß dingens wieder anfängt zu nerven noch einfach mal nen nicht zu scharfen und zu großen Kaugummi rein.Bitte ohne Zucker,weil mit zucker wenn man den ganzen Tag kaut,fangen die Bakterien auf der zunge zu gähren an und man bekommt einen blöden weißen Belag und trockenen Mund,ein weiterer Grund erneut Panik zu bekommen für manche wenn man das sieht,so wies bei mir war.Ihr werdet sehen, 99 Prozent von euch habeb keine oder kaum noch beschwerden,am besten noch etwas ablenken,positiv denken,sich auf Ereignisse freuen,fröhlich in den Tag gehen,nicht dauernt nach googln was man haben könnte,sonst treten nur neue Symptome auf,man lebt um Spaß zu haben und nicht um sich selbst krank zu machen,indem man sich im Haus verkricht,einmal in der Woche zum Arzt rennt,wegen nichts,sich einredet man wäre schwer krank und sich mit seinen negativen Gedanken selbst in Grund und Boden denkt.Ist nicht böse gemeint,ich leide selbst an Kloßgefühl,Panikattacken,Hyperventilieren usw.Ich weiß wie das ist.Bei mir wurde es durch Arbeitslosigkeit,Stress mit Freundin,tot eines geliebten Haustieres und gipfel auf dem Eisberg war krankenhausaufenthalt wegen allärgischer Reaktion auf ein Schmerzmittel ausgelöst.Als ich heim kam kurz vor Weihnachten fing alles an,extreme Selbstbeobachtung,dann zog sich eine Ärzteoddysse uber ein halbes jahr hinweg zu allen möglichen Fachärzten,und ich muss sagen,ich bin der gesündeste Mensch auf der ganzen Welt,sagt mir jeder Arzt,nur diese ständigen Angstgefühle,es kratzt im Brustkorb,ich denke ich muss ersticken,kopfschmerzen,irgendwas mit Gehirn,leichtes drücken im Magen denk ich gleich Blinddarm,Kloßgefühl ich denk,ich bekomm keine Luft,mir schnürt oder schwillt der hals zu.So ein Blödsinn,warum sollte das so sein?

Verdammt ich hab keinen Bock mehr sag ich euch,ich lass mich nicht von der blöden Angst unterkriegen,ich bin 22 Jahre alt und will freude haben am Leben,es gibt menschen die sind behindert in welcher weise auch immer,die Kämpfen,Leute mit Krebs,kleine Kinder mit 6 jahren die Tumore haben kämpfen Leute mit schweren Krankheiten leben ihr leben so gut sie können und was machen wir?Wir jammern rumm wie kleinkinder wegen einem beschissenen Gefühl,das nur im Kopf existiert,wegen unbegründeter Angst,die versucht uns das Leben zur Hölle zu machen.Wo nix ist kann auch nix passieren.

Alls wir Kinder waren war es uns egal wenn wir krank waren,da war nur die Angst vorm Arzt weil er uns ne Spritze geben könnte,da dachte keiner er muss erstickenwird ohnmächtig oder sonst was wenn er ein komisches Gefühl hatte.Weil keiner sowas kannte und dachte.Die schlimmste Krankheit ist die Angst vor der Krankheit.

Denkt positiv,reisst euch am Riemen,lasst euch nicht von euren Gefühlen unterkriegen.Es ist schwer,ich weiß,aber es gibt immer nen Ausweg und wenn er noch so steinig ist.

R!osZtockxerTxyp


@ Holger85:

Hi, ich fand Deinen Beitrag sehr aufbauend, weißt Du, vielleicht hast Du total Recht, aber für jemanden wie mich (mit hypochondrischen Zügen und auch einigen Angststörungen) ist das eben etwas anders, das ist so eine Art Teufelkreis. Wenn ich mich ablenken würde, wäre es vielleicht wirklich weg, nur kann ich mich nicht ablenken, seien es irgendwelche netten Unternehmungen oder so, da ich immer denke: "Lass erstmal die Beschwerden vorbei sein und dann untertnimmste auch wieder viel mehr." Verstehst Du, was ich meine? Ich muss auch gestehen, dass bei mir mittlerweile der Libidoverlust einsetzt, also man baut irgendwie immer mehr ab.... :-( Dennoch, Deine Zeilen waren ermutigend und ich arbeite dran.

R0ostotckerdTyxp


Heut wars wieder besonders schlimm. Warum auch immer....

Morgen habe ich Osteopathie, ich hoffe, dass sie noch etwas bewirken kann mit meinen Verspannungen...Ich glaube, dass ich den, der mich heilt, echt zu Boden knutschen würde, so dankbar wäre ich dafür mittlerweile...

Wie gehts meinen Leidensgenossen? H.S., Holger85?

Liebe Grüße an Euch und gute Besserung

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