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Druck im linken Ohr

kAonga/-/fr(itexs hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe seit letztem Freitag das Problem, dass ich im linken Ohr einen immer leichtes, gelegentlich auch ein stärkeres Druckgefühl habe. Ferner höhre und spüre ich, dass im Innenohr bei Kopfbewegungen eine Flüssigkeit "schwankt". Ein Druckausgleich ist nit möglich (rechts schon).

Da ich öfters einen Ohrenpropf habe, habe ich erst mal eine Ohrenspülung gemacht, ohne Ergebnis.

Am Montag war ich dann erst mal beim Dotore (kein HNO), der aber weder einen Propf noch sonst was feststellen konnte.

Nachdem ich vor ca. 1,5 Wochen eine derbere Erkältung mit satter Verstpfung der Nebenhöhlen hatte, schloß er auf eine Verstopfung des Kanals zum Ohr womit der Druckausgleihc im Innohr nicht mehr funktioniere. Er meinte ich solle dafür sorgen, dass die Nase und die Nebenhöhlen frei bleiben, dann sollte das Symptom wieder vergehen (ca. 2 Wochen).

Die Nase ist weitestgehend frei, Nebenhöhlenprobleme bestehen auch nicht. Ich sorge auch derzeit mit GElomyrtol, dass dies auch dabei bleibt.

Weit heute hat sich der Zustand aber verschlechtert. Der Druck ist mittlerweile permanent und wesentlich stärker als zu Beginn. Das macht mich schier wahnsinnig.

Welche Möglichkeiten habe ich noch, den Kanal frei zu bekommen.

P.S.: wenn ich von außen den kleinen Knorpel an das Ohr drücke, nimmt der druck im Innenohr zunächst ab, baut sich dann aber wieder auf.

Wäre für knstruktive Hilfe echt dankbar.

Grüße

Antworten
i%chwercdew+iede,rgesxund


Druckausgleich-Probs evtl. Tubenkatarrh / Mittelohrkatarrh

Habe ein sehr ähnliches Problem - fast die gleichen Symptome. Erst der dritte HNO-Arzt war zur Diagnose fähig: Tubenkatarrh/Mittelohrkatarrh, d.h. die sogenannte Eustachische Röhre geht immer wieder zu. Dadurch entstehen Druckausgleichprobleme, da diese Röhre/Tube für die Mittelohrbelüftung zuständig ist.

Ursache kann in aller Regel aber sein:

- chronische Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung)

- Schnupfen

- Schleim in/an der Eustachischen Röhre, obwohl Atemwege als frei empfunden werden.

Tubenstörungen können außerdem hervorgerufen werden durch:

- Durchblutungsstörung

- HWS-Probleme, Nackenverspannungen

Bei mir kommen die Probleme übrigens von der HWS.

Hausmittel, um Schleim aus der Tube zu bekommen:

- Inhalieren (Wasser mit Kochsalz und/oder Kamille) 3 x am Tag

- Nasendusche (ebenfalls Kochsalz-Lösung)

- Behandlung über circa 2-3 Wochen

Grüße

Chris

i@chwerdLewiede[rge:sund


Ach, und die Flüssigkeit kann Hinweis auf einen Paukenerguss sein.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Paukenerguss]]

kPongar-fxrites


Danke für die Hilfe

Hallo Chris,

danke für die prompte Antwort.

Da hebe ich wohl gleich mehrere potentielle Ursachen:

- abgeklungene Sinusitis, die ggf.

- Verschleimung der Eustachischen Röhre verursachte

und

-HWS-Verspannungen aufgrund meiner EDV-Tätigkeit

Habe in diesem Forum noch nen Link zur Webseite des Herrn Dr. Friese gefunden, der

Mit einer Kieferhöhlenspülung werden zusätzlich Keime in die Kieferhöhlen eingebracht.

siehe [[http://www.dr-friese.de/down/sinus.htm]]

Wie ist das nun mit der Nasenspülung. Hat das eher Vor- oder doch eher Nachteile? Ist die hier zitierte Kiefernhöhlenspülung das gleiche wie die Nasenspülung?

Werde erst mal versuchen die Röhre durch Inhalation frei zu bekommen, wobei Inhalation 3x täglich so ein Problem sein wird (macht sich beim Kunden nicht so gut, wenn man mal schnell ne Kamillensuppe zum inhalieren aufsetzt ;-).

Hoffe dass es sich dann gibt.

Danke nochmals

iJchwerde)wieNdergeWsuxnd


Das mit den Keimen ist wohl eher auf Entzündungen bezogen. In aller Regel ist Kochsalzlösung aber keimtötend. Und es gibt nicht umsonst Nasenspül-Geräte in der Apotheke zu kaufen (z.B. von der Firma Emser, kostet circa 11,- Euro). Es ist natürlich etwas schwierig, den Schleim aus der Eustachischen Röhre zu bekommen. Denn auch der HNO-Arzt kommt da nicht richtig hin, sonst könnte er die Röhre ja einfach absaugen. Meist kann er nur aus anderen Faktoren schließen, dass da Schleim drin ist. In chronischen Fällen - wenn der Schleim nicht von allein wieder da rausgeht - kommt es manchmal vor, dass der Schleim dann über einen Umweg entfernt wird, nämlich durch einen Schnitt ins Trommelfell. Das heilt dann wieder von allein zu. Gleiches Prinzip wie beim Paukenröhren, wobei es hier darum geht, dass die Flüssigkeit aus dem Mittelohr abfließen kann.

Die Sache mir der Halswirbelsäule würde ich eher weniger in Betracht ziehen, da du ja eine Erkältung hattest. Es gibt Millionen von Menschen, die an Bildschirmen arbeiten ohne Ohrprobleme zu bekommen. Dass HWS-Probleme auch zu Ohrproblemen führen, ist nicht so häufig verbreitet wie die klassischen Fälle der Ohrerkrankungen. Die meisten "EDV-Sklaven" (bin auch einer :-D) bekommen nur Rückenleiden ohne andere Symptome.

Falls du mit der herkömmlichen Diagnose und Behandlung nicht weiterkommen solltest, würde ich zuerst noch einen zweiten HNO-Arzt konsultieren.

i$chbwerdewi$edVerngesund


Ach ja, Tubenkatarrh kann auch durch entzündete Mandeln oder Polypen (Adenoide) ausgelöst werden. Entfernt man die Adenoide (falls das die Ursache sein sollte), so ist bei 70% der Patienten das Problem damit behoben.

M arco9-87


ein weiterer leidensgenosse...

hey chris, mich würde interessieren, wie du das mit dem druck auf dem ohr wegen der hws wegbekommen hast. ich habe jetzt seit 1 jahr dieses ziehen hinter dem ohr und bin mir nach etlichen kiefderchirurgen, hno ärzten sicher dass es daher kommt. der orthopäde hat mich eingerenkt, es ist aber noch nicht besser geworden. im moment gehe ich zur krankengymnastik. foffe das hilft. gruß, marco

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