» »

4 Stirnhöhlen OP's und noch nicht beschwerdefrei

asndrea7s_dr}ath hat die Diskussion gestartet


Vor vier Jahren fing mein Leidensweg an. Als damals Ahnungsloser Leihe kam ich ins Krankenhaus mit einer starken schmerzhaften Stirnhöhlenentzündung auf der rechten Seite. Die wurde von außen operiert, mit dem Ergebnis das ich wenige Monate wieder unters Messer kam usw. Nach der 4. Operation ( Drei mal Nebenhöhlen und ein mal Mandeln) ca. 100 Tage am Stück vom Arzt verschriebene Antibiotika und keinerlei Besserung.( Ich hatte geradezu eine Odyssee von HNO Ärzten hinter mir) Gab es zwei Sachen die mir ganz entscheidend geholfen haben.

1. Ein befreundeter Arzt verschrieb mir hohe Dosen schleimlösender Mittel ( Sinupret und Gylometrol). Mit hohen Dosen meine ich je zwei Kapseln 3 mal täglich- bitte mit Arzt besprechen. Die Dosen werden dann nach und nach abgebaut. Solange ich diese nahm war das Problem und die Schmerzen weg.

2. Ich machte mich auf die Suche nach einem Facharzt für Homeopatie (Kassenärztliche Vereinigung fragen). Ich hielt Homeopatie immer für Unfug wurde aber deutlich eines besseren belehrt. Die Behandlung eines Homeopaten richtet sich individuell nach dem Patienten, außerdem habe ich dabei eine ganze Menge über mich selber gelernt. Der Erfolg war schnell und durchschlagend ,fast 5 Jahre beschwerdefrei... bis letzte Woche.

Polypen haben meine Stirnhöhle rechts blockiert mit dem Ergebnis starker Beschwerden. Ich wurde heute aus dem Krankenhaus entlassen (AK Harburg- Super ) ohne OP.

Ich habe die Berichte mit den Kortisonsprays gelesen, hat jemand Erfahrung mit Akkupunktur oder kann mir sonst jemand einen guten Rat geben.

Antworten
MAara3 C.


Andreas

Zunächst mal: schau doch mal ins Forum zur chronischen Sinusitis.

Deinen Beitrag finde ich sehr interessant, da ich jedoch täglich nur in o.g. Forum schaue, habe ich ihn erst jetzt entdeckt. Du bist allerdings der erste, dessen Leidensgeschichte sich mit meiner zum Teil deckt. Allerdings wurde ich erst einmal operiert, auch an der linken Stirnhöhle. Und bin auch nicht beschwerdefrei, hatte mittlerweile auch Polypen. Hierzu empfehle ich dir Nasonex, ein Corticosteroid-Nasenspray, zunächst 2 mal 2 Sprühstöße täglich, nach 4-6 Wochen 2 mal 1.

Bei mir sind die Polypen zumindest soweit die Ärzte blicken können weg.

Aber eine weitere Frage, wieso wurdest du von außen operiert? Bei mir wurde der Eingriff mit dem Endoskop durch die Nase gemacht. Da ich aber auch nicht beschwerdefrei bin, redet mein Arzt auch von einem Eingriff von außen. In der HNO-Klinik in der ich mich vorstellte, wollt man davon nichts hören, das würde heute nicht mehr gemacht. Und noch eine Frage, was sieht man, Narben?

Hoffentlich schaust du nochmal rein, ich denke wir können uns gut austauschen.

Liebe Grüße

a;ndFiman


mara

:-) Hallo Mara Claudia :-),

vielen Dank für Deine nette Post. Wie geht es Dir ? Bist Du im Krankenhaus gut behandelt worden? Hast Du schon einen Allergie-Test gemacht?

Inzwischen weiß ich das eine chronische Sinusitis nicht oder fast nicht heilbar ist, man muß damit leben und das Beste daraus machen. Ein Rückfall kann nicht ausgeschlossen werden. Soeben habe ich mir Deinen Beitrag angesehen. Manchmal habe ich in den verschiedenen Krankenhäusern wirklich den Eindruck vor Operationswütigen Ärzten ohne konkrete Praxiserfahrung zu stehen. Wenn man als junger Mensch jahrelang Stammkunde in so einer Fleischerei ist und feststellt das das Personal schnell wechselt ist das schon sehr bedrückend.

Die erste OP von außen wurde meiner Ansicht nach wegen einer Fehleinschätzung des Professors gemacht. Eine kleine Narbe ist noch sichtbar.

Zu dieser ganzen Geschichte denke ich inzwische so:

1. Bloß kein OP wenn es nicht unvermeidlich ist.

2. Bloß kein OP von außen-da es für die Zukunft mehr Probleme bringt als sie löst.

3. Sich selber mit der Materie beschäftigen (zum Glück gibt es das Internett), dann ist man schlauer als manche Herrn Weißkittel

Gerade in so einem empfindlichen Bereich ist es ganz sinnvol in sich zu gehen und auf die Signale zu achten die der Körper gibt, ich habe das Gefühl inzwischen ganz gut selber in mich hereinschauen zu können.

Das Nasonex habe ich zwischenzeitlich auch verschrieben bekommen.Da ist es wieder so, das der Wunsch nach der Verschreibung eines speziellen Medikamentes einige Ärzte noch lange nicht dazu bewegt es zu verschreiben(zum Glück ist meiner ganz in Ordnung).

Ich würde mich wirklich freuen wenn wir in Verbindung bleiben könnten, ich kenne nur ganz wenige Leute die eine chronische Sinusitis haben.

Viele gesunde Grüße

Andreas

----- Original Message -----

Moarau C.


Re: Andreas

Bei meiner OP im KKH lief eigentlich damals alles glatt. Es gab postoperativ keine Komplikationen, es heilte schön und ich war damals guter Dinge. Insgesamt 10 Monate lang war ich absolut beschwerdefrei, dann bekam ich seit Anfang dieses Jahres bis heute 5 weitere Stirnhöhlenentzündungen, die alle mit AB behandelt wurden. Grund diesmal: an der OP-Stelle hatten sich Polypen gebildet. Diese sind mittlerweile durch Nasonex zumindest im sichtbaren Bereich verschwunden - allerdings plagen mich immer noch Schmerzen. Bekomme gerade wieder AB. Ich bin zur Zeit wieder ziemlich deprimiert. Obwohl bei mir im Krankenhaus damals zumindest auf den ersten Blick alles glatt lief, habe auch ich den Eindruck, daß viele Ärzte die Lösung immer in einer OP sehen. Mag ja auch oft helfen, manchmal wird aber sicherlich auch zu viel und zu früh operiert. Im Forum "Chronische Sinusitis" findest du zwar viele Leute mit chronischer Sinusitis, aber meist sind die Kiefernhöhlen betroffen, seltener die Stirnhöhle (ich glaube du bist der erste, den ich hier treffe)!

Wäre schön, wenn sich noch andere Stirnhöhlengeplagte einschalten könnten!

Alles Gute weiterhin

a-ndpimaxn


Mara

Hallo Mara,

sei mir nicht böse, aber was ist AB? Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie es Dir geht und wünsche Dir alles Gute. Vielleicht darf ich Dir eine kleine Therapie empfehlen die mir auch sehr gut geholfen hat. Es geht dabei um die Stärkung der allgemeinen Abwehr, allerdings nur im Homeopatische Sinn. Absolut ungefählich. Bitte nur ein mal pro Jahr anwenden.

1. Man nehme 10 Reagenzgläser und fülle in das erste 100 Tropfen reinen Alkohol.

2. Danach fülle man alle anderen auf den gleichen Füllstand wie den ersten auf (hier braucht man die Tropfen nicht zu zählen, es geht nur um die Füllhöhe)

3. Nun hat man 10 Reagenzgläser mit jeweils ca. 100 Tropfen besagten Alkohols.

4. In das erste Reagenzglas kommt ein Tropfen Eigenblut, danach 100mal schütteln (mischen).

5. Aus dem ersten Glas kommt dann ein Tropfen in das zweite..wieder schütteln ,aus dem zweiten ein Tropfen in das dritte Glas usw.

6.Nun hat man zehn Reagenzgläser mit einer immer höheren negativen Potenz am Eigenblutanteil.klar.

7. Man nehme Reagenzglas Nummer 3,7,10 (rest wegschmeißen)

8. Nr 3 nimmt man fünf Tropfen täglich auf die Zunge.

9. wenn Nr 3 alle (ca.2 Wochen) nimmt man 5 Tropfen pro Woche auf die Zunge (immer Montags oder Dienstag usw)

10. Wenn Nr. 7 leer ist (nach ein paar Wochen) kommt Nr. 10 dran. 5 Tropfen pro Monat.

Bei mir hat das die allgemeine Gesundheit und Anfälligkeit erheblich gebessert.

Du kannst mir ja auch mailen,

Viele gesunde Grüße

Andreas

a7ndre[a20


8 Strinhöhlen OP's

Hallo,

Ich habe heute dieses Forum gefunden und festgestellt, dass noch mehrere Leute ein ähnliches Problem haben wie ich.

Meine Strinhöhle wurde in den letzten Jahren 8 mal operiert. Davon 4 mal von aussen. Jetzt ist wieder alles dicht und der Arzt möchte eine Verödung der Strinhöhle durchführen.

Kennt diese Opeartion jemand?

M=arAa C.


re: andrea20

hi,

das klingt ja schaurig. ich habe gerade meine 2. OP hinter mir, wieder endoskopisch. Bis jetzt verläuft alles nach Plan, ist aber gerade erst eine Woche her. Von außen sollte man wohl besser doch nicht operieren, die Gefahr der Narben- und Polypenbildung ist zu groß.

Was der Arzt unter Verödung versteht, weiß ich nicht. Aber es gibt englische oder amerikanische Internetseiten, in denen beschrieben wird, daß die Stirnhöhle mit körpereigenem Fett gefüllt wird, sodaß sich nie mehr etwas entzünden kann. Ich werde mal nachsehen, ob ich den Link wieder finde.

Alles Gute weiterhin

M8arFa zC.


Re: andrea20

Ich habe den Link gefunden, hier steht etwas darüber:

[[http://www.sinusinfocenter.com/sinus_treatment_surgical_open.html]]

Gruß

aTndrexa20


Re: mara

Hallo,

Danke für den Link.

Das hört sich ja ganz vielversprechend an.

Nächsten Freitag habe ich einen Termin für die OP. Ich hoffe, dass das die letzte ist. Aber 4 HNO Ärzte meinten einstimmig, dass es keine Alternativen gibt.

Nachdem ich sowieso schon eine Narbe im Gesicht habe, habe ich auch kein Problem damit, dass es von außen gemacht wird. Der Arzt meinte nur, dass ich danach ein blaues AUge haben werde.

Dir drücke ich die Daumen, dass weiterhin alles gut verheilt und auch so bleibt.

Ich melde mich nach der OP!

Grüße

Andrea

azyyxa


chronische sinusitis

ich laufe seitvier monaten mit unerträglichen schmerzen am ganzen körper herum. ischias, muskeln, schultern, knie. einfach alles. kann gar nix mehr machen, ausser herumliegen. war bei hunderten orthopäden, neurologen etc. vor einer woche istdurch zufall eine chronische sinusitis festgestellt worden. der arzt rät mir dringend zur op, wegen meiner beschwerden. was meint ihr dazu?

ayya

M(arUa3 Cx.


Andrea20

Alles Gute für Deine Operation. Berichte doch mal wie es war! Ich drücke dir die Daumen!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Hals, Nase und Ohren oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Augen · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH