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Nebenhöhlen- OP- Erfahrungsberichte?

SVuns~hine5x0 hat die Diskussion gestartet


hallo!

ich hab gestern erfahren dass ich eine chronische nebenhöhlenentzünfung hab die operiert werden muss!

Bin jetzt auch ziemlich fertig... ich weiß dass es schlimmeres gibt aber ich hab trotzdem wahnsinnige angst vor der OP!

Kann mich aus zeitgründen erst im Dez. operieren lassen und mach in der zwischenzeit diese reinigungen mit salzwasser!

hat irgendjemand erfahrungen gemacht mit der OP?

Ist sie schmerzhaft? Wie lange dauert die OP und wie lange muss ich im krankenhaus bleiben? und hilft sie dann auch wirklich? ich möchte nicht in 2 jahren wieder operieren gehen müssen...

Wie kann ich nach der OP vorsorgen?

ich hatte noch nie eine vollnarkose, bekommt man da eh wirklich nichts mit? ich finde den gedanken dass ich einfach "weg" bin sehr beunruhigend...

danke schon mal!

lg

Antworten
MUon!sxti


Hallo Sunshine,

meine Nebenhöhlen wurden bereits zweimal operiert. Beim ersten Mal fand eine beidseitige Fensterung sowie die Begradigung der Nasenscheidewand statt. Das zweite Mal war es nur eine zweite Fensterung auf beiden Seiten.

Die erste OP (vor ca. 15 Jahren) empfand ich als sehr unangenehm. Die letzte (vor 5 Jahren) war dagegen ein Klacks. Da war ich schon drei Stunden danach wieder munter auf Achse, am übernächsten Tag, nach der Entfernung der Tamponade war die Entlassung.

Alles Gute für die OP, und hoffentlich bist Du die Geschichte danach los!

Liebe Grüße

Angie

SFun7shinxe50


also was genau gemacht wird weiß ich nicht... ob die meine nasenscheidewand auch begradigen müssen hat mit der HNO arzt nicht gesagt...

oder wird das erst im krankenhaus nochmal festgestellt?

hattest du auch schmerzen oder wars einfach nur unangenehm?

lg

p.s. danke für die antwort! @:)

MGon'sxti


Naja, ein bisserl weh tut's schon. Ich fand die Schmerzen aber nicht wesentlich schlimmer als die bei vereiterten Nebenhöhlen. Unangenehm ist die Tamponade, die man für 2-3 Tage in der Nase hat. Auch das Ziehen der Tamponade aus den Nebenhöhlen ist nicht so doll. Ist aber alles gut zu meistern.

*:) Angie

HnamburglerD|eerxn84


Hallo!

Ich bin letzte Woche zum 5.Mal an den Nebenhöhlen operiert worden. Es ist keine angenehme Sache, aber auszuhalten.

Was die Narkose betrifft, da kannst du ganz entspannt sein, du bist wirklich "weg" und bekommst nichts mit. Es ist auch irgentwie ein schönes Gefühl, wenn man merkt, dass sie anfängt zu wirken und dann geht es auch ganz schnell und man schläft.

Ich hatte ganz unterschiedlich lange Krankenhausaufenthalte, von einer Woche bis zu 4 Tagen. Die Tamponaden sind das nervigste an der ganzen Sache, da kann man ja nur durch den Mund atmen und das ist ja nicht so ganz toll. Das Ziehen ist mittlerweile auch nicht mehr so unangenehm, weil die Tamponaden nicht mehr so lang sind. Ich hatte die immer 2 Tage drinn, nur dieses Mal wurden sie schon nach einem Tag gezogen, zum Glück! Und danach geht es sowieso nur noch Berg auf! Wenn die Dinger draußen sind, fühlt man sich schlagartig gut, wirklich!

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen und dir die Angst etwas nehmen.

Alles Gute!

PS: Falls du noch Fragen hast, meld dich einfach.

SHuns;hinet5x0


naja, das ist bei mir ja das komische, ich hab überhaupt keine schmerzen! ich kann mir auch auf die wangen drücken ohne was zu spüren!!

deshalb hab ich mit der möglichkeit dass ich operieren muss gar nicht gerechnet, mit medikamente ist ja noch gar nix versucht worden! der HNO arzt hat sich mein röntgenbild angeschaut und gleich gemeint es wäre eine chronische nebenhöhlenentzündung und ich werde ums operieren nicht herumkommen!?

naja, es macht mir zumindest etwas mut zu hören dass es nicht SO schlimm ist... was genau ist eine temponade? muss ich die ständig in der nase haben? auch in der nacht? wozu ist die?

lg Tanja

S/uns(hinex50


danke für die anworten, das macht mir schon etwas mut! :-)

@ hamburgerdeern84:

hattest du die auch chronisch weil du so oft operiert werden hast müssen?

des ist ja echt blöd, ich will dann nicht noch mal operieren wenn ichs schon einmal überstanden hab! :°(

kann man da nicht irgendwie vorsorgen? wieso ist das bei dir immer wieder gekommen?

lg

M?onPstGi


Hallo Tanja,

die Tamponade ist nötig, weil der operierte Bereich mehr oder weniger stark nachblutet. Du wachst mit den tamponierten Nasenlöchern auf und musst die Tamponaden auch drin lassen, bis sie vom Arzt gezogen werden. Früher bekam man elend lange Dinger in die Nase (wusste gar nicht, dass da drin soo viel Platz ist ... :-o ). Da war das Ziehen echt kein Spaß. Beim letzten Mal waren es nur so 15 cm lange Teile, und das Ziehen schmerzte überhaupt nicht.

Übrigens bin ich die chronische Nebenhöhlenvereiterung durch die OPs leider nicht losgeworden. Als ich zwei Wochen nach der letzten OP wegen erneuter Vereiterung beim HNO-Arzt war, meinte der nur, er verstehe das überhaupt nicht, da bei mir alles so weit offen "wie Scheunentore" sei.

Vielleicht solltest Du noch eine Zweitmeinung einholen, ehe Du Dich operieren lässt.

Liebe Grüße

Angie

UNmbraM0x03


@ sunshine

Hallo- Also ich hab auch eine Nebenhöhlenentzündung- die Sache ist ich hab sie mir nie operieren lassen - der gedanke jedoch schwirrt mir immernoch im Kopf !!! Also ich hab des öfteren "Schleim-ausschuss" wie zeigt sich das bei dir ? - Was sind deine symptome ?

Ich bin grad mal 16 und glaub, dass diese "Krankheit" vererbt werden kann - denn das gleiche Problem hat mein Vater auch !!!(mag sein das das Quark ist ...^^) :p>

Jedenfalls würd ich gerne wissen wie lange du davon betroffen bist.

Saunshixne50


@umbra003

ich bin auch "erst" 18, werd im Dez. 19, aber ich muss sagen ich hab total angst vor der OP. vielleicht steigere ich mich da auch in was rein aber der gedanke löst bei mir schweißausbrüche aus...

also "symptome" direkt hab ich fast keine, ich hab mich umgehört und in internet nachgelesen, sie eigentlichen symptome reichen ja von schmerzen, zahnschmerz bis zu kopfweh!

naja, ich hab gar nix davon, das einzige was ich habe ist eine verstopfte nase und husten!

deshalb dachte ich auch so lange ich wäre verkühlt, war dann beim hausarzt nachdems nie besser wurde, hab antibiotikum genommen, einen allergietest gemacht usw. aber auf die nebenhöhlenentzündung sind sie erst draufgekommen als ich nach dem sport fieber und genickschmerzen bekommen hab und daraufhin ins krankenhaus gefahren bin (war wochenende und kein arzt da) und da haben sie dann EKG, Lungenröntgen usw. gemacht und mir eine infusion gegeben!

das fieber war am nächsten tag weg aber wie gesagt, die verstopfte nase und der husten noch da.

und der krankenhausarzt hat mich dann auch zum HNO arzt weitergeschickt und der dann zur computertomografie!

und da haben sie endlich rausgefunden was los ist!

also insgesamt tu ich schon seit ca. 3-4 monaten mit der entzündung herum, und meiner meinung ist sie deshalb jetzt chronisch geworden weil kein arzt erkannt hat was ich habe!

Um nochmal auf deine Fragen zurückzukommen:

diesen "schleim-ausschuss" hab ich auch (gehabt). wenn ich mich geschneuzt hab sind teilweise richtige grüne klumpen runtergekommen (richtig ekelig). in letzter zeit ist das nicht mehr so, der rotz ist ein bisschen flüssiger... ob das jetzt gut oder schlecht ist weiß ich nicht!

und das mit dem vererben muss nicht unbedingt quatsch sein, mein papa hat nämlich auch probleme mit den nebenhöhlen, aber er hats eben immer mit diesen salzspülungen weggekriegt und musste nie operiert werden!

wie lange hast du die entzündung denn schon?

und warst du schon beim hno arzt? was wurde dir denn da gesagt?

lg Tanja

SQuns>hinxe50


@monsti

das tut mir leid dass du die entzündung nie losgeworden bist... genau das gleiche befürchte ich bei mir eben auch, aber ich werds nicht rausfinden wenn ich die OP nicht mache...

nur ich glaube nicht dass ich eine eitrige entzündung hab, davon hat auch der arzt nichts gesagt, ich hab ja auch keine schmerzen in den wangen oder kiefer (die stirnhöhlen sind nicht betroffen), nicht mal wenn ich draufdrücke!

wie muss ich mir die temponade vorstellen? steht die unten bei der nase raus? und sieht man da drinne das blut? ist das so ein röhrchen? also ich finde 15 cm auch noch viel... :-o

lg

SnunshYine5x0


ach ja, nochmal an umbra003:

wie kannst du denn in der nacht überhaupt schlafen? ich verwende nämlich schon ziemlich lange nasenspray, soll man ja auch nicht, ist extrem ungesund den so lange zu verwendet aber ich krieg in der nacht sonst keine luft...

lg

Uomb>ra0$0x3


@ sunshine 50

Hallo sunshine , also ich muss sagen ich bin erst 16 aber hab diese Entzündung seit mehr als 5 jahren !Ich hatte diese "grünen Klumpen" auch , dann so flüssig gelbe dann wieder etwas pudding ähnliches - also bei mir waren es sozusagen Phasen !!! Leider hab ich nicht drauf geachtet wann diese Verändereungen aufgetreten sind - aber ich habe diese heute noch !!! Es ist echt ecklig aber ich muss dazu sagen mein Arzt wusste es direkt weil wir mit der Idee des vererbens da angekommen sind - dieser hat uns zu einem HNO-Arzt geschickt wo man mit mir einen Allergietest machte - schließlich hieß es : Keine Alergie - also OP !!

Meine Eltern waren dagegen, dass ich mit ca.14 Jahren operiert werden sollte, aus diesem Grund habe ich die Behandlung abgebrochen und nutze heute immer Taschentücher um meine Nasennebenhöhle zu "leeren" - sry für diese obszöne Beschreibung-

Ich habe eine Zeit lang "SINFRONTAL" genommen - diese Tabletten sollten angeblich helfen die Nebenhöhlen zu leeren - meinem Vater sollen sie geholfen haben - mir allerdings nicht !!!

Aber ich habe vor in der nächsten Zeit noch einmal zum HNO zu gehen- wahrscheinlich werde ich einfach die Op machen um diese Entzündung loszuwerden und um mal die Erfahrung einer OP zu machen ^^

MTon)stxi


Hi Tanja,

wenn Du grüne Klumpen ausgeschneuzt hast, hattest Du sehr wohl eine Vereiterung. Eine chronische Sinusitis macht oft keine oder nur geringe Beschwerden. Hauptsymptom ist die verstopfte Nase und bei der Bronchosinusitis auch ein chronischer Husten. Ich hatte die Geschichte gut 30 Jahre lang. Einmal brach die Vereiterung von den Siebbeinzellen in die linke Augenhöhle durch, was für eine Orbitalphlegmone mit beginnender Meningitis sorgte. Das war echt nicht witzig. Nur deshalb wurde ich einige Monate später ein zweites Mal operiert.

Zur Tamponade: Darüber solltest Du Dir eigentlich keine weiteren Gedanken machen. Klar, die Spitzen ragen aus den Nasenlöchern heraus, aber im KH interessiert das echt niemanden. Außerdem ist die Tamponade ja auch nur kurzzeitig nötig, und man sieht sie kaum. HamburgerDeern hat's ja schon beschrieben: Kaum ist das Zeugs raus, geht's Dir blendend.

Inzwischen ist die chronische Sinusitis bei mir wie weggeblasen, aber ich erzähle Dir lieber nicht, wie das zustande kam ...

Nochmals: Bitte hole noch eine zweite Meinung ein! Ich bin echt nicht sicher, ob bei Dir eine Fensterung viel bringt. Evtl. hast Du auch nur sehr krumme Nasenscheidenwände. Diese zu korrigieren halte ich allerdings für sehr sinnvoll. Das ist zwar auch eine OP, aber eine verhältnismäßig harmlose. Sprich doch nochmals mit Deinem HNO darüber. Und dann bitte auch nochmals mit einem anderen HNO.

Liebe Grüße

Angie

U_mbr.a00x3


nochmal @ sunshine

Also um ganz ehrlich zu sein spüle ich mir vor dem Schalfengehen manchmal nochmal die NAse mit Wasser aus (siehe Nasendusche) und ich haben Taschentücher in denen ich das ab und zu "spucke"!!- natürlich bemerkt man nicht ob man das Zeug Nachts auch verschluckt "ecklig" aber ich hab es einmal gefühlt ! Zudem Wollte ich sagen ich scheide das "Zeug" über die hintere Röhre durch den Mund aus !!!! Wie ist es bei dir ? Aus der Nase ?

Ich hatte aber auch mal Schlafprobleme - das hat sich allerding gelegt ! Vielleicht ist es ja die Atmung, ob man Nachts durch die Nase oder Mund atmet !? ??? :)*

Ich muss noch hinzufügen, dass ich das Problemn nochheute habe, dass ich in der Schule plötzlich kein Taschentuch da hab und nicht fragen kann ob einer eins hat weil mein mund voll ist (sry - ist leider so) dann muss ich das aufschreiben ! Oder im Sport muss ich raus rennen um mir ein Taschentuch zu holen ! Das ist echt ein Faktor der mich beeinflusst und mich manchmal sogar handicapped !

PS: Wie sieht es denn mit inhalieren aus ? - Bei mir hat es mal geholfen Dämpfe zu inhalieren, das löst den Schleim, allerdings mache ich das aus irgendeinem Grund nicht mehr ?!!!? 8-)

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