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Lebensgefahr bei Operation der Nasenscheidewand?

s+upterch1argxe hat die Diskussion gestartet


Mir ist von einer HNO-Koriphäe zu einer Nasenscheidewand-OP geraten worden, weil ich durch eine Verengung im rechten Nasenloch nicht gut Luft bekomme. Das war gestern.

Ein guter Freund von mir wäre bei so einer OP letztes Jahr fast verblutet. Allein heute (!!!) habe ich von zwei Kollegen unabhängig von einander erfahren, dass sie bei so einer OP zwei Bekannte durch Komplikationen verloren haben. Also ist bei mir erst mal Panik angesagt. Ist wohl auch verständlich. Weiß von euch jemand hierzu ebenfalls was beizusteuern, bevor ich mich da unters Meser begebe?

Antworten
Msellsima<us


Also Nachblutungen kann es bei jeder OP geben. Wer weiß ob die sich an alles gehalten haben was die Ärzte gesagt haben.

Normalerweise passiert da nicht viel

dDreaH64


Ich habe auch noch nichts davon gehört, dass bei einer solchen Op jemand hops gegangen ist. Bei Nachblutungen wird normalerweise nachoperiert und gut.

Lass dich nicht verrückt machen!

Gruß drea

DLin1chCenc271x0


Vielleicht wollten die dir auch nur Angst machen.

Hab die OP auch machen lassen und lebe noch ;-). Bei mir hat's so gut wie gar nicht geblutet, weder nach den Tamponde ziehen noch sonst irgendwie.

FeRED' |Cx2


RE: Lebensgefahr bei Operation der Nasenscheidewand ?

Hallo Leute,

also ich habe seit 5 Tagen meine "Nasen-OP" hinter mir: Begradigung der Nasenscheidewand + Verkleinerung der Nasenmuscheln.

Hatte das schon mal vor 20 Jahren (1987) ambulant machen lassen, diesmal stationär (4 Tage) und ich muss sagen, diesmal habe ich (derzeit) einen viel besseren Eindruck.

Grund für die 2. OP war, daß die nasenwand krumm wie eh und je war und ich oft erkältet bin (antibiotika ca. 2 im jahr). ob's durch Verwachsung, Narbenbildung oder "Arzt-Pech" oder alles zusammen wie schief wurde, kann ich nicht sagen...

Um es vorweg zu nehmen: die ganze Angelegenheit ist "kaum bis wenig" schmerzhaft: die zeit, bis die Tamponade wieder rauskommt (dieser vorgang ist auch nicht schmerzhaft!) ist halt unangenehm, weil man durch den mund atmen muss.

interessanterweise hat sich die OP-technik ziemlich weiterentwickelt: diesmal wurde genäht und auch noch schienen in der nase verbaut (kommen in 3 Tagen raus - nehme mal an, dass das auch keine große sache wird :=o). die ärztin meinte auch, daß man früher eher mehr "weg geschnitten" hat, was man als überflüssig erachtet hat. heute macht man das eher nicht mehr (jedenfalls die jüngeren ärzte meinte sie).

das döofste an der ganzen sache eigentlich, wenn man den patienten-aufklärungsbogen unterschreiben muss: das steht dann jede denkliche komplikation drin - da kann einem schon anders werden. das schreibt halt die haftpflicht-versicherung des arztes vor.

ich würde jedem zu der OP dazu raten, sofern man recht häufig rachenbeschwerden hat (und natürlich nicht-raucher ist *:) ) und andere ursachen, wie allergien, ausgeschlossen wurden.

und noch zwei Tipps:

* "bucht" in der klinik unbedingt ein einzelzimmer, auch wenn man was dazu bezahlen muß - ich glaube, als kassenpatient müßten das ~80 EUR/Tag sein. das ist gut investiertes geld, denn man kann nachts aufstehen und stört niemanden, wenn man "rum-rackert". im urlaub legt man sich ja schließlich nicht mit wildfremden menschen in ein zimmer (jedenfalls in den allermeisten fällen nicht @:) ).

* die nacht vorher sollte man ein schlafmittel nehmen, wenn's angeboten wird. ich dachte, ich könnte ganz tapfer darauf verzichten - aber wenn erstmal die gedanken das kreisen anfangen, ist es vorbei mit dem schlaf.

also alles halb so wild - nicht gerade zuckerschlecken, aber auch nicht wirklich dramatisch.

Gruß,

Fred C2.

D4inchEe_n271x0


@ FRED

kann dir da voll und ganz zustimmen. Die OP ist wirklich nicht so wild.

Also ich war echt froh, dass ich kein Einzelzimmer hatte...mir wär's alleine zu öde gewesen. Hatte 2 ganz nette Bettnachbarinnen, mit denen konnt ich mich super unterhalten.

Aber das mit den Schlaftabletten stimmt wirklich. Ist bei der Nacht vor der OP vielleicht nicht so wichtig, aber dann die Nächte danach, da sollte man sich wirklich welche geben. Besonders weil man ja nur durch den Mund atmen kann...da tun sich mache n'bissel schwer damit.

ALn1dy#20x0


Jede OP hat natürlich ein Risiko

Deswegen geht man i.Allg. auch etwas vor der OP ins KH, damit der Anästesist seine Untersuchungen machen kann.

Der operierende HNO sollte auch mal in die Nase reingeguckt haben.

Dicht hinter der Nase ist das Gehirn. Man sollte also nicht zu viele Knochen rauskloppen, wenn man da keinen Durchbruch haben will. Sollte die OP etwas länger dauern, weil der Doc etwas vorsichtiger hämmert, wäre dies vorzuziehen. Zeitdruck ist nicht angesagt.

Man sollte auch selbst viel Zeit mitbringen. Zu Hause alles geklärt haben, jemanden haben, der die Stromrechnung bezahlt, damit man nicht im Dunkeln steht, wenn man nach Hause kommt, usw.

Am Tag vor der OP vielleicht noch viel trinken, dann nach Mitternacht nix mehr essen oder trinken. Am Morgen kommt dann die Schwester mit der ersten Tablette. Etwas später noch ne kleine Spritze.

Und im OP dann der Wummer.

Irgendwann wacht man dann auf. Nase dick, total müde und erschöpft, Mund ausgetrocknet, Hals- und Kopfschmerzen. Disorientiert.

Der schönste Moment ist, wenn der Doc die Tamponade rauszieht ...

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