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Tierische Schmerzen beim Landeanflug

gxrüner&_uIngwert.ee


okay, danke :-)

VPro"nxika


Hallo Ihr!

Hatte genau das selbe Problem wie Ihr alle auch!

Bin vor 2 Jahren mit dem Flugzeug aus dem Sommerurlaub heim geflogen und beim Ladeanflug fing mein Kopf an derartig weh zu tun dann ich zu heulen begann. Es wollte nicht aufhören egal was ich tat. Ich dachte mein Kopf explodiert in jedem Moment. Seither habe ich dieses seltsame Knacksem in den Ohren. Beim Schlucken und Gähnen habe ich dieses komische Knacksen. Beim Tauchen oder wenn ich mit dem Skilift hochfahre, verspürche ich einen dumpfen schmerz.

Trotz eines Röntgens und Nebenhöhlen CT's (beide unauffällig) konnten die Ärzte nichts finden. Habe sogenannte Nasenballons zum Druckausgleich versucht, hom. Nasentropfen etc. aber irgendwie hilft mir nichts.

LG

BPobNxL


Hallo,

Bin gestern mit dem Flieger aus Spanien zurückgekommen, und habe ungefähr das selbe Erlebnis gehabt. Schlagartig einsetzende Schmerzen direkt hinter dem linken Augenbraue, so extrem dass ich teilweise laut aufgeschrieen habe. Nach so 5 Minuten wurde mir so übel, warscheinlich durch die Schmerzen, dass ich kurz vor der Ohnmacht war. In dem Moment um eine Kopfschmerztablette zu bitten ist völlig sinnlos. Danach war ich noch zwei Stunden lang etwas benommen.

Ich war nicht erkältet, habe allerdings schon immer etwas schmale Nasenöffnungen gehabt. Am Abend zuvor hatte ich etwas zuviel Sangria getrunken, das wird auch nicht gegolfen haben.

Habe das selbe schon mal erlebt, etwas weniger schlimm, als das Flugzeug sehr schnell runter gekommen ist vor der Landung. Das war gestern aber nicht so. Vielleicht ist beim ersten Mal etwas beschädigt wodurch ich jetzt empfindlicher geworden bin.

Was ich fragen will: hat jemand der diese schlimme Schmerzen gehabt hat. jetzt Linderung gefunden durch Nasentropfen oder Airplanes oder ein anderes Mittel? Ohne irgendeine Hilfe werde ich so nicht mehr fliegen.

Aldep&txus


Schon alt das Thema ich weiß, aber hier wurde noch nicht angesprochen ob diese Schmerzen wirklich gefährlich werden können...

Ich muss mehrmals im Jahr fliegen – das ist nicht zu vermeiden. Gegen die schmerzen an sich habe ich auch nichts, würde mir aber viel helfen wenn ich weiß das es keine Schwerwiegenden folgen hat wenn ich die Schmerzen ignoriere und ruhig da sitze.

Das letzte mal das ich sie hatte war das schlimmste mal (kam mir vor als würde mein Nacken in einer Schraubzwinge geklemmt werden und eine Halsschlagader gleich platzt) Hab dann auf den Hals gedrückt und mich gekrümmt um zu versuchen die Schmerzen zu lindern – half aber nicht viel, also will ich mir das sparen und versuchen trotz der Schmerzen normal zu sitzen und es abzuwarten. Nur fühlt es sich halt echt brutal an und ich denke es würde psychologisch lindern wenn ich weiß das sich diese schmerzen schlimmer anfühlen als die Ursache der sie entspringen... Muss ich echt befürchten das mir die Hals-Ader platzt wenn ich nichts mache oder kann ich die Schmerzen "gelassen" nehmen?

tvte#mptTat@ioxn


Hallo,

ich hoffe das trotz der langen Zeit ggf noch jemand antwortet.

Mir ist das problem bekannt bei mir seitdem ich 10 Jahre bin.

Es sind so starke Schmerzen nur beim Landen , als wenn mir jemand mit einem messer in das Trommelfell und Kopf sticht. Alle Tipps die hier im Forum gegeben wurden, habe ich schon ausprobiert bis auf das Cortison Nasenspray( wie heist dieses?) aber es hat nichts geholfen.

Heute war ich beim Ohrenarzt (erneut) – diese meinte das komme vom HWS Syndrom ???!!

Ich kann das allerdings nicht so glauben, da ich dieses Problem schon seit Kindheit habe.

Mich würde interessieren ob jemand noch andere Sachen ausprobiert hat, welche hier noch nicht empfohlen wurden.

Ich muss beruflich auch sehr viel fliegen und daher sehr wichtig für mich.

SzchlitzOaugse67


Ich bin 2 x mit Erfolg operiert worden.

Man gehe in die nächste Uniklinik mit freundlicher Überweisung eines weisen HNO-Arztes. Die haben eben nicht die entsprechenden Geräte zur Durchmessung, sondern nur Kliniken.

Es wird ausgemessen, ob die Eustach'sche Röhre durchlässig ist. Bei mir war eine Nulllinie (normal sieht es aus wie bei einem EKG).

Man wird unter Vollnarkose durchgepustet, mit 10 bar,dauert auf jeder Seite 3 Minuten. Man bekommt am nächsten Tag noch einmal Cortison gespritzt, um einer Schwellung auszuweichen.

Und dann besteige man ein Flugzeug und freue sich.... Null Probleme.

Wenn die Röhre stark verklebt ist, muß dies eben, wie bei mir auch, gelegentlich wiederholt werden.

d-ust7yal~bandixt


Hallo zusammen,

Ich habe genau das selbe Problem, beim Landeanflug oder aber auch wenn ich mit dem Auto über einen Pass fahre, auch hier aber erst wenn's auf der anderen Seite runtergeht, beim Hochfahren habe ich noch keine Beschwerden. Es ist als würde der Kopf explodieren, als würde jemand mit Stricknadeln Löcher in meinen Hinterkopf stanzen. Hinter den Ohren am Hinterkopf tut es am meisten weh. Fast unerträglich und ich fühle mich nach der Landung auch noch ca 1 Stunde matschig im Kopf, auch ein wenig Gleichgewichtsstörungen.

Das schräge daran ist, dass ich diese Beschwerden erst einsetzten, nachdem ich mal in Agyten tauchen war (ohne Brevet) und beim 2en Tauchgang viel zu schnell an die Oberfläche kam aus 20m Tiefe. Der doofe Kerl von "Tauchlehrer" hat mir viel zu viel Luft in die Weste gepumpt und als ich oben ankam, setzten sofort die oben genannten Beschwerden ein. Seither ist es bei jedem Flug dasselbe und niemand kann mir helfen. War schon bei einem "normalen" Arzt und einem Ohrenarzt, beide gaben mir die selben Tips, Nasenspray, Druckausgleich, Kaugummi kauen, Wasser trinken, Ohren zuhalten, Becher auf die Ohren, etc., nichts hilft!

Hat jemand noch andere Tips ??? Wäre sehr dankbar, weil mittlerweile bin ich soweit, dass ich mir überlege all meine Reisen mit dem Schiff anzutreten, da ich es im Flugzeug echt der absolute Horror ist und einem alle anderen Passagiere auch noch anschauen, als wäre man komplett wahnsinnig. Das nervt!!! >:(

Gruss, Dusty

FFran)zlX99x9


Ich kenne die Symptome ebenfalls und bin gerade jetzt wieder auf der Suche nach Ursachen und Lösungen zu dem Problem auf diesen Thread gestoßen.

Wir sind gerade in Österreich und bei einem Gondelabstieg über 1000m Höhe hatte ich wieder diese entsetzlichen Schmerzen die sich bei mir vom Hals über den Kiefer an der Nase vorbei hinter dem Auge bis zur Stirn ziehen. Stechend und über einen längeren Zeitraum bleibend. Selbst am nächsten Tag bei der nächsten Bergfahrt waren die schmerzenden Stellen noch spürbar.

Wie damals beim Fliegen, habe ich mir dann bei der nächsten Bergfahrt eine Schmerztablette (hier Aspirin) mitgenommen und etwa 10 Minuten vor dem Abstieg "eingeschmissen". Wie auch damals im Flugzeug scheint bei mir die Wirkung von Aspirin die Schmerzen komplett zu unterdrücken. Vielleicht ist es schon das blutverdünnende Verhalten, welches dazu führt, dass ein "Engpass" leichter überwunden werden kann und keine Schmerzen entstehen.

Vielleicht hilft dieser Tip tatsächlich jemandem, der ähnliche Schmerzen und Angst davor hat, große Höhenunterschiede zu überwinden.

Mich würde jedoch nach wie vor interessieren, in wieweit diese Symptome wirklich Ausdrucksweisen einer gefährlichen Situation darstellen. Was kann im schlimmste Fall passieren? Gibt es da noch weitere Erkenntnisse oder Hinweise von anderen Begtroffenen?

Beste Grüße

BZenitaOBx.


Mir ist nach den furchtbarsten Schmerzen das Trommelfell geplatzt. Gott sei Dank, denn bis zur Landung wären es noch 10 Minuten Hölle gewesen. So machte es pppfffffffffffffffffffffffffffffffffffffff und mit jedem fffffffffffffffff verschwand der Druck, der Schmerz.

Weil ich nach Südamerika wollte, mit 4 Landungen auf jeweils Hin und Rückflug, habe ich mir Paukenröhrchen einsetzen lassen.

War noch nie so entspannt bei den Landungen...

4 Landungen innerhalb 24 Stunden hätte ich schmerzmäßig wie früher auch wohl nicht überlebt... Zumal ich hinterm Trommelfell immer Blutergüsse hatte...

Und in Ecuador (besteht außer an der Küste eh nur aus Gebirge) bin ich immer auf und ab, von der Küste auf fast 3000 m. Dannn über 4000. Hätte ich sonst gar nicht machen können...

So war nichts, gar nichts....

P|ixYi(Sxnow


ES GIBT HOFFNUNG!!!

Background

Ich bin mittlerweile 30 Jahre alt. Vor ca. 5 Jahren bin ich zur Dominikanischen Republik geflogen und wurde das erste mal mit diesen ekelhaften Schmerzen beim Landeanflug konfrontiert. Seit dem hatte ich beim verlassen der Höhe IMMER ein stechen im Hinterkopf, das sich anfühlte, als würde man mit einer langen Nadel in mein Gehirn stechen. Ich bin oft und weit geflogen, in den fünf Jahren, bis jetzt, wobei die Länge gar nicht so ausschlaggebend war, wie sich vor kurzem herausstellte.

Aktuelle Erfahrung

Im Februar 2016 flog ich nach Neuseeland. Düsseldorf - Dubai, Dubai - Melbourne, Melbourne - Auckland (wobei Dubai-Melbourne natütlich die längste Strecke darstellt).

Man muss dazu sagen, dass ich beim Hinflug sehr stark erkältet war. Meine Atemwege waren stark beeinträchtigt, sprich: Husten & Schnupfen.

Beim Landeanflug auf Dubai fühlte ich plötzlich wie sich alles im Kopf zusammen zog. Dort wo die Nasennebenhöhlen sind übte sich mit einem mal heftiger Druck aus und ich spürte nur noch Schmerzen. Dann schlug wieder die Nadel zu, die sich so anfühlte, als ob man mir durch meinen Hinterkopf ins Gehirn sticht. Ich begann mit meiner Hand dagegen zu drücken. Es half jedoch keineswegs. Nach einiger Zeit lockerte das Empfinden etwas auf. Ich war so froh, als wir den Boden erreichten.

Ich hatte bereits richtig "Schiss" vor der Landung des langen Flugs, Dubai-Melbourne. Doch unerwarteter Weise spürte ich nur für wenige Minuten moderaten Schmerz, nicht wie sonst. Ich war total verwundert.

Doch mein Glück sollte nicht lange währen. Nur mal zum Vergleich von Dubai nach Melbourne dauert es rund 13 Stunden. Von Melbourne nach Auckland nur rund drei Stunden. Als also der Landeanflug auf Auckland begann kämpfte ich mit den Schmerzen meines Lebens. Ich dachte wirklich, dass ich sterben muss. Der Schmerz breitete sich im gesamten Kopf aus. Alle bereits genannten Symptome traten auf. Hinzu kamen Platzgefühle, die ich noch nie zuvor gespürt hatte. Mein Kiefer auf der rechten Seite (von Ohr bis Kinn) fühlte sich an, als würde man ihn mit irgendwas füllen. Dadurch bekam ich ganz schlimme Zahnschmerzen, oben & unten. Zeitgleich übte sich Druck auf meine gesamte linke Gesichtshälfte aus. Der typische Nadelschmerz ging vom Hinterkopf bis in meine Brustwirbelsäule. Ohrenschmerzen, kribbeln in den Händen, Schlefenschmerz, das alles war nicht zu vergleichen mit dem Schmerz den ich spürte, als der Druck sich auf meine Augen auswirkte. Ich drückte wirklich meine Hände gegen meine Augen, weil ich dachte, dass diese gleich platzen. Unvorstellbar. Aber ich erzähle hier wirklich von einem meiner (körperlich) schmerzhaftesten Erfahrung meines Lebens. Irgendwann, einige Stunden nach der Landung, hörten die Kopfschmerzen auf. Augen-, Nacken- und Gesichtschmerzen waren zum Glück nur für kurze Dauer, so dass diese nach minimaler Zeit, nach der Landung verschwunden waren. Ich atmete durch.

Wie, verdammt, sollte ich aber den Rückflug schaffen. Immerhin sieht diese Route 4 Landungen vor. Ich hatte echt Angt.

Während des Urlaubs recherchierte ich also.

Von den schlimmsten Schmerzen der Welt, zu einem angespannten Kinderspiel

Beim einsteigen in den Flieger nahm ich mir eine leere, durchsichtige 1Liter Plastikflasche mit. Als wir in der Luft waren hielt ich eine Sterwardess an, mit die Flasche mit Wasser aufzufüllen. So hatte ich eine Grundversorgung, denn Wasser ist eins der Wundermittel gegen unser Problem. Ich trank wie ein Weltmeister. Ich glaube, ich ging den Leuten schon mega auf die Nerven, weil ich im 20 Minuten Takt zur Toilette ging. "Der schon wieder.", aber das war mir vollkommen egal. Leer gemacht, aufgetankt, leer gemacht, aufgetankt. Als dann nur noch eine 50 Minuten Flugzeit auf dem Display stand, bereitete ich mich mit der zweiten Maßnahme vor: Nasenspray - go! Dann das Verlassen der Reisehöhe ... leichtes knistern in der Nasennebenhöhle... was?! Wir sind gelandet?! Krass! Ich hab dem Braten nicht über den Weg getraut und war gespannt auf den zweiten Flug. Wieder, super viel getrunken, leer gemacht, aufgefüllt, oh, neben der Toilette gibt es in der Wand Pappbecher und eine Zapfvorrichtung, aufgefüllt, leer gemacht. 45 Minuten vor Destination - zssschhhh, einatmen links, zsssch, einatmen rechts. Keine Schmerzen, nichtmals Druck auf den Ohren. So ging das bis ich wieder in Deutschland war. 5 Jahre lang hatte ich Angst und erlitt teils moderate bis höllische Schmerzen. Doch diese beiden Dinge Trinken & Nasenspray sind für mich persönlich die Retter des Jahres 2016. Wichtig ist nur, dass ihr das Nasenspray nicht unmittelbar vor dem Sinkflug nehmt, sondern so, dass es auch Zeit hat zu wirken. Was ich ausserdem gelesen habe ist, dass es eine Formel für die Wasserzufuhr gibt. Man sagt 250ml pro Stunde. Ich hab auf diese Formel gepfiffen und so viel getrunken wie es nur ging. Hinzu kommt, dass ich nicht der einzige war, der sich eine Flasche hat auffüllen lassen (da war eine weitere Person die auch eine Flasche abgab). Also nicht doof vorkommen, wenn ihr danach fragt. Die Flugbegleiter machen das sicherlich öfter. Probiert es aus. Habt keine Angst mehr vor der Landung. Ich wünsche euch alles Gute.

Falls jemand Fragen hat, erreicht man mich ausserhalb des Forums unter der Mailadresse Wasdalosimwalddesinternets@outlook.com

pJeteprx196x4


Kenn ich, ich bin Hausstaubmilbenallergiker, daher oft Nase zu im Flieger. Dazu der Druckanstieg im Landeanflug und ich denke, mir fliegt das Trommelfell weg. Manchmal half ein Druckausgleich mittels in die Nase pusten...bis es knackte, krachte und knisterte...als wenn eine Flüssigkeit austritt.

Jetzt nehm ich vorm Landeanflug ein abschwellendes Nasenspray und eine Ibu....und drücke dann...dann geht's....manchmal auch anstelle eine Ibu Aspirin complex...haut auch hin.

_)Pa7ryvatix_


Mir half abschwellendes Nasenspray und earPlanes :)

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