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Chronische Sinusitis, Nebenhöhlenprobleme

R`onj#a23 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin neu im Forum und habe bereits eine ganze Reihe Beiträge gelesen.

Ich habe ebenfalls einen jahrelangen Leidensweg hinter mir mit ständig wiederkehrenden Nebehöhlenentzündungen, die wahrscheinlich durch eine ganze Reihe Allergien mitbedingt sind. Habe zig Darmsanierungen, Therapien usw. hinter mir, versuche, mich gesund zu ernähren usw. Bei mir ist es allerdings auch so, dass sich die Nebenhöhlen wie mit einem Reflex verschließen (z. B. Zugluft, Zigarettenrauch usw.) und einfach nicht mehr "aufgehen". Manchmal hilft ein "Gegenreflex" (warme Nasenspülung, Akupunktur, ...) und sie gehen schlagartig wieder auf. Aber leider längst nicht immer. Dann kommt das ganze Behandlungsspektrum: Inhalieren, Nasenspülung, Sinupret, ... - und es dauert eben so lange, wie es dauert... Ich denke, es hat auch etwas mit der Nackenmuskulatur bzw. den Rücken u. dem Trigeminus-Nerv zu tun. Hat mir aber noch kein Arzt bestätigen können. Kennt jemand von euch auch solche Reaktionen?

Einen kleinen Tipp habe ich noch - von einer Krankengymnastin: Bei Nackenverspannungen / Spannungskopfschmerz einfach zwei Tennisbälle in einem Strumpf verknoten, sodass sie eng beieinanderliegen. Auf diese zwei Tennisbälle für einige Minuten so legen, dass die zwei "Höcker" am Schädelende auf den Tennisbällen liegen. Das kann ziemlich weh tun, aber es löst wirklich Verspannungen - und manchmal gehen dann sogar meine Nebenhöhlen auf - warum auch immer...

Wenn jemand auch solch ein Krankheitsbild mit den Nebenhöhlen kennt und mir ein paar Tipps geben könnte, wäre ich sehr dankbar!

Antworten
w1rxist


?

wurde ein Computertomogramm der NNH gemacht. Wenn ja, wie lautet der befund ???

RMonSja2x3


Hallo,

vor Jahren wurde mal eins gemacht - wie gesagt, ich habe das ja schon länger. Das war ohne Befund. Seitdem hat mein HNO immer mal in die Nase geschaut und gemeint, außer einer leichten Krümmung der Nasenscheidewand wäre alles in Ordnung ... Kann eigentlich aber nicht sein, bei den dauernden Beschwerden! Deshalb denke ich, dass vielleicht gar nicht die Nase das eigentliche Problem ist, sondern evtl. der Rücken / Nacken, die Muskeln, die Nerven ... Keine Ahnung, wahrscheinlich müsste ich erst einmal einen Arzt finden, der sich mit mir auf die Ursachensuche begibt?

w^risxt


Ronja

wenn das CT NNH in ordnung ist und die Nase auch endoskopisch keinen Befund zeigt, wie kommst Du denn darauf, das das primäre Problem in den NNH liegt ??? ?? Inwiefern bestehen wiederkehrende Sinusitiden. Mit welcher Symptomatik ??? ??

RUoSnNja2x3


Hallo,

die Nase schwillt eben immer wieder zu, Sekret sammelt sich darin - ich habe Schmerzen im Wangen- und Augenbereich. Der Hausarzt / HNO verschreibt dann immer Nasenspray, Sinupret und / oder Gelomyrtol und diagnostiziert "Nebenhöhlenentzündung". Wenn es sich hartnäckig hält, bekomme ich auch mal ein Antibiotika. Wahrscheinlich gibt es einfach keine andere Bezeichnung dafür. Da die Nasenschleimhaut immer leicht geschwollen ist, bekomme ich als Dauermediaktion im Moment "Budes" (kortisonhaltig). Angeblich kann man das 50 Jahre ohne Nebenwirkungen nehmen, aber da bin ich ziemlich skeptisch. Falls ich nichts nehme, schwillt die Nase eben wieder zu und früher oder später habe ich dann wieder Schmerzen. - Der alte Kreislauf eben. Aber ich glaube wirklich, dass Spannungskopfschmerzen / Nackenschmerzen etwas damit zu tun haben könnten. HAt jemand sonst auch diese Erfahrung gemacht'?

w/risxt


Ronja

man kann Budesonid als Dauermedikation nehmen, aber wenn es trotzdem zuschwillt, dann reicht es ja wohl nicht aus. Gibt es eine alllergische Ursache. Nimmst Du auch gehäuft abschwellendes Nasenspray ???

REonjxa23


Hallo,

ja, ich habe eine ganze Reihe Allergien. Aber wenn wegen einer Allergie die Nase zuschwillt, ist das immer mit Nasenlaufen, Jucken, Kribbeln und roten Augen verbunden - das ist schon anders. Manchmal nehme ich auch abschwellende Nasensprays, versuche das aber möglichst zu vermeiden. Aber anhand der Frage sehe ich schon, dass ich wirklich eine ganze Reihe verschiedener Fachärzte auf die Sache "ansetzen" könnte, die wahrscheinlich keine eindeutigen Befunde finden werden...

wPrist


Ronja

was für Allergien hast Du denn und wie behandelst Du diese ??? ?

Wie sind sie getestet worden?

Die abschwellenden Nasentropfen solltest Du unbedingt vermeiden, wenn es ohne gar nicht geht, dann nur einseitig und immer dieselbe Seite...

Rjonj_a'2x3


Hallo,

ich habe eine Reihe Pollenallergien (Frühblüher, Gräser, Getreide, Beifuß), Schimmelpilz-, Hausstaubmilben-, Tierhaarallergien und daraus resultierend auch Kreuzallergien (Nüsse, Kernobst, Getreide). Wenn ich Allergiesymptome verspüre, nehme ich eine Tablette Loratadin von Heumann. Die Allergien sind durch Prick- und Bluttest festgestellt worden. Ich habe bereits Sanierungen - soweit möglich - im Bettbereich (Encasings usw.) getroffen. Deshalb denke ich - dass mindestens im Moment - keine Allergien vorliegen.

Mxickvl x3


Hallo,ich bin froh diesen thread gefunden zu haben ,weil viele von de sachen,die ich hier lese auch auf mich zutreffen.Nicht alle,aber viele.Das meine Nase plötzlich zuschwillt,das hab ich auch,und auch dauernd Nasennebenhölenentzündung.Aber Allergien hab ch laut Artzt keine.(es wurde so ein Allergietest mit zahlen auf den Armen und reinpieksen gemacht).Der Artzt hat bei mir eine Nasenscheidewandverkrümmung und eine nasenschleimhauthyperplasie festgestellt.Jetzt bin ich dabei einen Artzt zu suchen,der sowas weglaisern kann,aber ich weiß nicht ob sowas hilft,hat das schon jemand von euch probiertprobiertund da ich wegen den NNH immer sehr viel Antibiotika nehmen muss hab ich das Gefühl,das das meinen restlichen Körper und meine Abwehrkräfte kaputt macht,ist das bei euch auch sokannkann das sein??und weil ich eben was von "schimmelpilzallergie" gelesen hab muss ich an unsere eine kellerwand denken,die ist total schimmelig ist das schlimm ??? kann das was machen ??? ?

Und zum schluss natürlich: Gute Besserung an Alle!!!!@:)

RDonQja23


Eine schimmlige Wand ist sehr schlimm, weil sich die Schimmelpilze auf die Atemwege legen können. Das sollte man sofort sanieren - im Fachhandel fragen bzw. gleich einen Fachmann kommen lassen. Außerdem ist es wegen den Allergien noch wichtig, sich damit zu befassen, was getestet wurde. Waren da z. b. Milben bzw. Schimmelpilze dabei? Oder chemische Substanzen, wie sie in Reinigungsmitteln, Shampoo etc sind. Falls nicht, bitte unbedingt noch nachholen.

Antibiotika machen das Imunsystem kaputt. Das sollte nach jeder Behandlung unbedingt aufgebaut werden mit Symbioflor oder ähnlichen Mitteln. Die bezahlt die Krankenkasse nicht, man kann sich in der Apotheke aber beraten lassen - es gibt auch Bücher zum Thema Darmsanierung, die sind da sehr hilfreich.

Bei mir hilft bei zugeschwollener Nase auch Akupunktur, aber ich denke, das ist auf Dauer auch nicht gut, sich immer in die empfindlichen Nervenpunkte im Gesicht stechen zu lassen. Und es kostet jedesmal Geld und einen Haufen Zeit. Ich bin jedesmal froh, wenn es hilft, mache es aber nur im Notfall, wenn sonst nichts hilft und auch immer, um eben Antibiotika zu vermeiden. Aber man braucht wirklich einen Arzt, der das kann. Ich war schon bei einigen, da hat es nichts geholfen, aber mein jetziger, der trifft immer den "Punkt".

Nur den Punkt, warum die Nase zuschwillt, den kenne ich leider immer noch nicht... (es sei denn, es ist eine Allergie).

MkicklX x3


Vielleicht hast du ja auch zuviel nasenscheimhaut ??? Und zu Akupunktur:Ich könnte mir das überhaupt nicht vorstellen ganz viele nadeln ins gesicht stechen zu lassen.Das tut doch bestimmt voll weh und mit so vielen Löchern im gesicht kann man danach doch auch erst mal nicht rumlaufen,oder??stelle mir sowas total schlimm vor. und wegen meinem Allergietst,ich hab keine Ahnung was da getestet wurde.Die hat mich vorher ein paar sachen gefragt und dann einfach gemacht. ??? und zu der schimmelwand,ich wohne ja nicht im Keller,kann das dann trotzdem wenn man 1 Stock weiter oben wohnt schlimm sein??

wlriest


Ronja

bzgl. der Allergien: ist mal eine Hyposensibilisierung erwogen worden ??? ?

Darüber hinaus müsstest Du bei der Schwellungsproblematik der schleimhäute zusammen mit Deinem HNO Arzt die Septumplastik, Nasenmuschelverkleinerung und ggf. auch eine Infundibulotomie (Eröffnung der Siebbeine) erwägen

Gruss

wKris&t


Mickl

nur eine Verkleinerung der Nasenmuscheln bei bestehender dtl. Septumdeviation grenzt an einen Kunstfehler...das kann nicht den gewünschten Erfolg bringen.

R0onj]a"23


Akupunktur ist nicht schlimm - es sind so kleine Nadeln, da sieht man hinterher nichts mehr. Und es ist wirklich nur ein klitzekleiner Pieks - nicht so, als wenn man sich mit der Nähnadel sticht...

Darüber hinaus müsstest Du bei der Schwellungsproblematik der schleimhäute zusammen mit Deinem HNO Arzt die Septumplastik, Nasenmuschelverkleinerung und ggf. auch eine Infundibulotomie (Eröffnung der Siebbeine) erwägen... - Ich finde, das hört sich schlimm an... Im Forum waren ja einige Beiträge, die von negativen Erfahrungen berichten. Da habe ich wirklich Angst vor, dass es nachher nicht besser ist, sondern dass die Schmerzen bleiben bzw. ich noch häufiger ERkältungen usw. habe. Kann man das denn generell so "einfach" empfehlen. Logisch klingt es ja, wenn nichts mehr zuschwillt, kann auch nichts mehr verstopfen und auch nicht mehr wehtun.

Morgen früh habe ich einen Termin beim HNO - mal sehen, was der dazu meint.

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