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Chronische Sinusitis, Nebenhöhlenprobleme

wUrixst


Ronja

nun Ferndiagnosen sind schwierig, insofern solltest Du das wirklich mit Deinem HNO Arzt besprechen und Deinen Leidensdruck prüfen. Sicher sind die Risiken der OP nicht ganz unerheblich und der Erfolg nicht 100% garantiert.....

MDickil xx3


Mickl

nur eine Verkleinerung der Nasenmuscheln bei bestehender dtl. Septumdeviation grenzt an einen Kunstfehler... das kann nicht den gewünschten Erfolg bringen.

Danke,dass du mir geantwortest hast,aber den Text check ich irgentwie nicht .......was willst du mir damit sagen??

sorry!!

m+ull\i 0x07


hatte auch mal ne zeitlang immer wieder nasennebenhöhlenentz.

Bis ich bei einer homöophatin war.

Und tatsächlich hat es was gebracht, dies "kügelchen"

Es ist echt unglaublich aber seitdem hatte ich keine mehr

@:)

wQridsxt


Mickl

hab Dir ne PN geschickt

MNickxl x3


ja ??? was waren das denn für Kügelchen??ich hatte auch mal von einer heilpraktikerin so weiße kleine kügelchen bekommen.die haben aber leider überhaupt nichts gebracht....

Rcon=ja2x3


Hallo,

danke für die Antworten. War jetzt gestern noch mal beim CT und dort hat sich herausgestellt, dass ich in jeder Kieferhöhle eine (kleine, ca. 1 cm große) Zyste habe und dass die Nasenschleimhaut angeschwollen ist. Von einer Nebenhöhlenentzündung allerdings keine Spur. Außerdem habe ich eine mittelgradige Nasenscheidewandverkrümmung (das wusste ich aber schon). Mit diesen Unterlagen muss ich jetzt wieder zum HNO und bin gespannt, was der dazu sagt. Bin selber ganz überrascht, dass beim CT überhaupt etwas rausgekommen ist. Hoffentlich muss keine OP gemacht werden!

w+rixst


Ronja

Kieferhöhlencysten sind meist Zufallsbefunde, d.h. sie verursachen keine Beschwerden, wenn sie nicht gerade den Ausführungsgang der KH blockieren. Mit der Septumdeviation solltest Du vielleicht aber doch einmal mit einer OP liebäugeln...

R8onjoa2i3


Hallo,

bin jetzt ziemlich verwirrt: War beim HNO; der wollte operieren, die Nasenscheidewandverkrümmung begradigen, die Nasenmuscheln verkleinern - und zwar mit dem Skalpell, Laser wäre nicht effektiv und nur Geldmacherei.

Mein Hausarzt meinte, bloß nicht operieren, wenn die Schleimhäute die Veranlagung zum Wachstum haben, wachsen sie sowieso wieder nach und ich hätte vielleicht Wochen, höchstens aber Monate meine Ruhe, dann wäre alles wieder wie vorher.

Ich habe hier im Forum Beiträge gelesen, die in beide Richtungen gehen. Habe jetzt eine Neuraltherapie am Rücken gemacht und siehe da - ich bekomme, wenn die Rücken- und Nackenmuskeln entspannt sind, auch besser Luft durch die Nase. Das nimmt mir die Entscheidung für oder gegen eine OP nicht ab. Ich habe mir jetzt erst mal Zeit bis zum Herbst / Winter gegeben (ich bin Pollenallergiker und brauche bestimmt keine Niesattacken nach so einer OP).

Vielleicht kann mir jemand raten? Wahrscheinlich haben aber einfach beide Meinungen ihre Berechtigung? ...

Alles Gute an alle Schniefnasen...

wpriTst


Ronja

...entschuldige...aber Dein HA is'n Schwachkopf. Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein...heute. Wie kann man soo einen Unsinn behaupten.

DiincAhen2x710


wrist...

also so krass würd ich's nicht sagen. Es ist durchaus so, dass Schleimhäute der Nasenmuscheln wieder anschwellen können, besonders bei Allergikern, und das sogar schon nach wenigen Monaten. Deshalb versteh ich nich so ganz, wieso der HA jetzt nen Schwachkopf ist?! Bei mir ist das nämlich genauso...hab die OP (Nasenscheidewandbegradigung und Nasenmuschelverkleinerung) letztes Jahr Mai machen lassen und jetzt is's wieder fast wie vorher...durch meine Hausstaubmilbenallergie schwellen die Schleimhäute ständig wieder an.

Ich möchte damit aber nicht sagen, dass die OP überhaupt nix bringt. Es wär auf jeden Fall ein Versuch wert und vielleicht ist's ja nach besser bzw. bist dann Beschwerdefrei. Aber im endefekt nimmt dir keiner die Entscheidung für oder gegen die OP ab.

w^risxt


Dinchen

...hab den Ärger mit den HA's jeden Tag berufsbedingt auf der Tagesordnung. Es gibt da ein altes Sprichwort: Schuster bleib bei Deinem Leisten. Das sollten die HA's manchmal auch, anstatt sich häufig in andere Fachgebiete einzumischen, ohne wirklich etwas davon zu verstehen.

Bei Ronja's Konstellation würde ich, sofern das eine Ferndiagnose zulässt, wirklich eine OP für sinnvoll erachten. Sie steckt sonst in der Sackgasse.

wSri&st


Ronja

sicher sollte man nicht gerade in die Hauptallergiezeit hinein operieren und sicher muss man die Allergie in der Nachbehandlung auch beachten, aber Schleimhäute wachsen nicht generell nach. Nach einer OP kann man die "Restprobleme...Allergie" konservativ viel besser behandeln.

Hatte gestern Abend nach langem Arbeitstag (vielen Schniefnasen :o) und selbst einer, keine Musse mehr für lange Worte- deshalb fielen sie kurz und hart aus. Ist manchmal so....

dSefr0!1


Meine Sinusitisgeschichte....

Hallo,

lese dieses Forum ja schon lange Zeit und möchte jetzt auch mal selber aktiv werden.

Ich stehe derzeit, auch mal wieder bepackt mit einem nervenden und langandauernden Infekt meiner NNH, auch vor der Option, ob eine Operation durchgeführt werden soll oder nicht. So wirklich schlüssig bin ich mir, trotz oftmaligem Leidensdruck, diesbezüglich noch nicht.

Also, Ärger mit meinen Atemwegen hatte ich schon irgendwie immer. Als Jugendlicher wurden mir daraufhin meine Mandeln und Polypen entfernt. Dann kam eine Zeit, wo ich längers heftige Probleme mit meinen Bronchien hatte, bis hin zu einer Lungenentzündung. Doch dann wieder für Jahre Ruhe, mit den normalen Infekten eben, die man so als Erwachsener 2-3 im Jahr hat.

Doch seit ca. 2 Jahren machen nun die NNH und die Nase an sich ständig Ärger. Kurz davor wurde mir ein Zahn gezogen, der letzte auf der rechten Seite. Und irgendwie da fing alles an: Zunächst einmal vorallem auf den Bereich der Zähne und der Wange konzentriert. Ständiges Ziehen, Schmerzen. Zahnarzt Numero Uno: Psychische Probleme, Zähneknirschen, Beißschiene, wird schon wieder. Aha, ok. Zahnarzt Numero Dos war da schon etwas näher dran: Geh mal zum HNO, auffallend war eine kleine Zyste auf dem Röntgenbild.

Dieser HNO Nummer 1, mein bis heute hauptsächlich mit mir beschäftiger HNO, stellte dann per Ultraschall die NNH fest, zu meiner Verwunderung aber hauptsächlich auf der linken Gesichtsseite und nicht auf der rechten, auf der es damals vorallem schmerzte. Seine Gegenwaffe: Kortisonspray namens Beconase. Hat bis heute eigentlich noch nie geholfen, aber bis heute verschreibt er es mir mit dem Argument, ohne dieses wäre jeder Infekt noch viel schlimmer.

Dazu muß ich noch anmerken, dass ich so wie wahrscheinlich jeder, der ständige Infekte bekommt ein Allergiker bin, gegen Hausstaub. Allerdings habe ich a) mein Bett und mein ganzes Zuhause einigermaßen gewissenhaft daraufeingestellt und b) sonst nicht allzu sehr unter dieser Allergie zu leiden, selten einmal muß ich nießen oder zeige typische allergische Reaktionen. Noch ein "Gefahrenherd" bei mir zuhause ist meine Freundin, die als Erzieherin im Kindergarten arbeitet und somit auch häufig Viren mit nach Hause transportiert, da die gewissenhaften Eltern und Ärzte heutzutage ja Kleindkinder in den Kindergarten bringen obwohl sie Fieber haben oder sich die Lunge raushusten. Da scheint mit die Fürsorge im Vergleich zu früher, als das Kind dann einfach mal für ein paar Tage zuhause oder bei der Oma bleiben durfte, stark abgenommen zu haben. Aber das mal nur am Rande erwähnt.

Richtig heftig wurde es dann im letzten Sommer: Dort hatte ich eigentlich den ganzen Sommer über heftigst an einem Infekt zu leiden, mir ging es monatelang richtig mies. Kopfschmerzen, totale Schwellung meines Kopfes, Kaltschweiß, unruhiger Schlaf, "Sternchen" vor den Augen, rote Flecken an den Händen, unglaublich was so eine verstopfte Nase alles anrichten kann! Und spätestens dann merkt man, wie unrecht Leute haben, die alles "verniedlichen". Habe lange kein Antibiotika genommen, bin auch einer der diesbezüglich eher skeptisch gegenüber steht zumal zumeist immernur wenn überhaupt flüssiges Sekret aus den Augen oder der Nase quillt, und fast nie eitriges. Am am Ende, als auch noch meine Klausurphase (studiere) und mein urlaub futsch waren wegen dieser Entzündung, habe ich dann doch AB genommen, was zwar nicht sofort einen Erfolg erzielt hat, aber auf Dauer dann doch zur Linderung beigetragen hat.

In dieser Zeit bin ich zu einem weiteren HNO-Arzt gegangen, der sich das alles genau angesehen hat, und mir danach hömöopathische Mittel empfohlen hat. Sein Befund damals: Da gibt es nichts zu operieren, da ist alles an der richtigen Stelle, nur der Schleim muß raus und das schafft der Körper irgendwann einmal schon von allein.

Seit diesem Superinfekt habe ich derzeit immer wieder zwei Phasen, welche ich durchstehe: Die eine Phase dauert immer rund 1-2 Monate, in der ich zwar immer mal wieder Kopfschmerz habe oder leicht spüre, irgendwas stimmt nicht. Aber sonst geht es eigentlich ganz gut, kann mich halbwegs konzentrieren und bin schmerzfrei. Und dann kommt in sicherer Verlässlichkeit die Phase 2: Beginnt meist mit einer "kalten Nase", so heftigem Kopfschmerz dass ich kein bisschen belastbar bin, Kaltschweiß, leichte Angstgefühle (wahrscheinlich weil mir klar wird: das dauert jetzt wieder ewig bis ich wieder normal bin), Schwindel. Dann fließt Schleim hinten im Rachen herunter, ein wenig Schnupfen ist dabei aber nie viel. Ein heftiges Ziehen in der Nase, allerdings zumeist "schubartig". Also kann sein das für Stunden das Wohlbefinden einigermassen ist, aber dann gehts wieder los und ich leide wie ein Tier.

Ja, und solche Infekte dauern dann immer wieder 3,4 Wochen.. früher hätte ich sowas in 1 Woche ausgestanden, heute bekomme ich sie verdammt schwer wieder los. Mein HNO 1 betreut mich jetzt schon eine lange Zeit, er bringt immer wieder eine OP ins Spiel, aber so richtig sicher scheint er sich dessen auch nicht zu sein. Es fehlt auf jeden Fall an der Belüftung meiner NNH, aber er kann mir nicht versprechen dass eine Heilung eintritt, eher eine Linderung.

Über die Erfolgsquote hört man ja hier im Netz auch unterschiedliches: Da gibt es Zahlen zwischen 10-80 Prozent. Na dann. Bei mir gibt es keine Verengung durch Polypen oder eine schiefe Nasenwand, es geht einzig und alleine um den Abtransport des Schleims. Da frage ich mich natürlich schon, ob dies nicht irgendwann einmal das Immunsystem von alleine schafft und ob man das unbedingt rumschnippeln muß. Aber wenn ich wieder leide, dann denke ich mir: sofort einen OP-Termin ausmachen.

Konservativ behandel ich das alles mit den üblichen Verdächtigen: Kortisonsspray (bringt nichts, habe eher das Gefühl es macht die Nase noch trockener und härter), Nasendusche (fühlt sich gut an für die Nase, bringt trotzdem nicht viel), Gelomyrtol manchmal (Kinderspielzeug!). Wirkliche Linderung in ganz heftigen Phasen bringt mir Tigerbalsam oder Inhalationen. Aber auch nur kurz. Ansonsten esse ich ausreichend Obst und Gemüse, bin allerdings aufgrund eines "Bürojobs" relativ wenig aktiv. Übermäßigen Streß habe ich zum Glück noch nicht. Auffallend ist aber, dass ich zumeist darunter leide wenn irgendetwas ausserhalb des Alltags stattfindet: Z.B. im Vorfeld einer Reise, auf die ich mich freue. Oder in der Klausurenvorbereitungsphase.

Tja, und nun weiß ich halt bald nicht mehr weiter. Was würdet ihr in meiner Situation machen? Für die OP gibt es ja genausoviele Für- wie Gegensprecher. Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich einen, der hat schon die zweite hinter sich und leidet nach kurzem Abstand wieder genauso wie zuvor. Normalerweise bin ich eher der Meinung, der Körper muß das alleine schaffen. Aber dafür sollte er sich langsam mal beeilen, jahrelang macht man sowas nicht mit ohne einen Knacks zu bekommen.

Mein HNO-Arzt hat mir nun noch einmal eine Runde "Kortisonspray" verschrieben, und danach will er operieren wenns nicht wird.

Ich habe wirklich mit allen von Euch großes Mitgefühl, es ist nämlich so dass eine chronische Sinusitis oder gar Pansinusitis von Leuten, die daran nicht leiden, überhaupt nicht richtig verstanden wird. Da schwingt immer viel Verharmlosung und Unverständnis mit, so nach dem Motto, solange es kein Krebs ist mußt Du trotzdem mitten im Leben sein. Aber in akuten Phasen ist es die Hölle, wie sicherlich einige von Euch gut bestätigen können.

So, genug geschrieben, entschuldigt das es so viel geworden ist. Jetzt bin ich gespannt ob ihr ein paar hilfreiche Ideen und Tipps dazu habt. Möchte natürlich auch gerne selber ein paar Ratschläge für alle Geschädigten geben, spätestens dann wenn ich endlich das Wundermittel gefunden habe welches wirklich hilft. Mir scheint aber dass unsere hochmoderne Medizin schwächelnde Potenz leichter heilen kann als eine solche "Volkskrankheit", bei der immer nur mit AB (meine Hausärztin möchte immer sofort zu AB greifen!) mit Kanonen aus Spatzen geschossen wird. Eigentlich finsteres Mittelalter, wenn am Ende nur ein Skalpell helfen kann, oder?

Grüße

Sven

aBnd7w5


Hallo Sven,

ich kann Dir leider nicht viel helfen. Habe ganz ähnliche Probleme wie Du und kann das alles sehr gut nachvollziehen. Bei mir sind die Infekte auch immer so lange.

Nur das, was ich Dir sagen kann. Ich habe es mit der OP versucht. Der Schleim bzw. das infektiöse wurde rausgenommen, außerdem alles erweitert, damit die Belüftung besser funktioniert. Ein Jahr ging es danach eigentlich ganz gut, danach fing es genauso an wie vorher. Ich habe dazu auch einige Allergien und leichtes Asthma, was aber gut eingestellt ist. Die Probleme, die ich vor der OP hatte, sind mittlerweile aber die gleichen und angenehm ist so eine OP bestimmt nicht - ich möchte es eigentlich nicht gerne nochmal machen.

Seitdem bin ich auch auf der Suche nach Tipps und Hilfe. Vielleicht müßte man einen ganz anderen Weg gehen und mal nach der richtigen Ursache forschen. Die meisten Ärzte gehen nur auf die Symptome los, mit Antibiotika, Cortison, Schmerzmittel und wenn das alles nicht hilft OP. Aber das kann doch nicht alles sein....

Ich bin also über Tipps auch nur dankbar und wünsche Dir gute Besserung!

Gruß

Andreas

wlrisxt


andreas

...leider können wir auch nicht zaubern.

Zunächst Versuch konservativ und falls das nichts bringt...operativ...so ist die Leitlinie.

Grundproblem ist natürlich die hyperreagible Ausgangslage der schleimhäute. Wenn aber die Allergie nicht durch Medikamente/Hyposensibilisierung ind en Griff zu bekommen ist, dann ist man relativ schnell auf Kortison angewiesen.

Tut mir leid, aber mehr Möglichkeiten bietet unsere Medizin derzeit nicht.

Auch gut operierte Patienten bekommen zu einem gewissen Prozentsatz Rezidive.

Grosses Problem in diesen Fällen sind auch Überempfindlichkeiten gegen Acetylsalicylsäre, die sogen. "ASS Intoleranz".

GRuss

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