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Chronische Sinusitis, Nebenhöhlenprobleme

dvefr0x1


Hallo Andreas,

danke erstmal für Deine Genesungswünsche. Ich selber denke auch dass das alleinige Bekämpfen der Symptome nicht das Richtige sein kann, höchstens in Fällen, wo echt große Polypen z.B. den Zugang verhindern. Aber in unserem (zumindest in meinem) Fall geht es ja nur darum, etwas frei zu bekommen, was normalerweise der Körper von allein schaffen muß.

Also ist die Suche nach dem Grund vielleicht besser, aber auch nicht ganz einfach. Allergien - die kann man wohl nicht mehr loswerden. Da haben wir wohl einfach Pech gehabt. Sollte das wirklich der Auslöser sein, dann ist klar warum eine OP auf Dauer nicht viel bringt, die Ursache besteht ja fort.

Viele schreiben hier und in anderen Foren ja auch davon, dass die Psyche einen Knacks hat und deshalb ist man infektanfällig. Aber das sagt sich so leicht, und ich habe auch festgestellt dass man mit diesem Ansatz leicht in einer Ecke abdriftet, wo so getan wird als könne man so etwas mit einem Pendel und einem Tablettchen aus der Natur lösen.

Ich glaube sofort, dass man bei 100-prozentiger Zufriedenheit mit seinem Leben schwerer einen Infekt bekommt als wenn nicht alles glatt läuft. Aber bei wem ist das denn schon wirklich der Fall? Ich bin eigentlich ein sehr positiver Mensch, und wenn diese Theorie stimmt, dann hilft mir das auch nicht weiter. Dann müßte ich mich damit abfinden dass bei jeder Situation, in der es mir mal nicht so gut geht, meine Atemwege infektanfällig sind. Sozusage meine Archillesverse, bei anderen ist es vielleicht das Bein, der Kreislauf oder was auch immer.

Ich denke da in die selbe Richtung wie Du. Wo ist der andere Ansatz bei der Behandlung von NNHE? Ich habe schon festgestellt, dass ein Schulmediziner immer nur in Richtung harte Medis oder OP denkt, und ein Alternativmediziner die moderne Medizin meint ersetzen zu können mit Darmkuren oder Joghurts. Mich bewegt viel eher, wie weit die Forschung ist, denn was wir haben mag zwar eine extreme Form sein, aber im akuten Zustand ist es eine Volkskrankheit. Mit Bakterien kommen wir gut zurecht, aber bei Viren haben wir nur Placebos im Angebot.

Vielleicht ist eine OP gut, wenn man sozusagen "die alte Infektion" erstmal loswerden möchte, um dann vielleicht noch konsequenter auf seine Allergie zu achten und evtl. auch die Dinge umzustellen, die einen im Leben nicht glücklich machen. Es gibt ja genug, die schwärmen geradezu davon, wie toll sie sich danach gefühlt haben. Du wiederrum bestätigst das andere Urteil, nämlich dass es nur kurz für Entlastung sorgt.

Also müssen wir wohl weiter nach der Ursache suchen, kann hier vielleicht jemand davon berichten, dass er dies alles losbekommen hat nach einer gewissen Zeit, ganz ohne OP?

Gruß

Sven

Und Dir auch gute Besserung, Andreas.

dEefhr01


@ wrist:

Du schreibst, zunächst sollte man eine Hypersensib. der Allergie versuchen, Gibt es eine sinnvolle und erfolgsversprechende gegen Hausstaubmilben? Mein HNO hat dies sofort abgewürgt, weil er den Nachweis des Erfolgs nicht sieht. Gibt es da verlässliche Informationen?

In wie weit kann es überhaupt an einer Allergie als Auslöser liegen? Wie gesagt, ich habe eine Hausstauballergie, aber gemessen daran wie mein Körper reagiert wenn er mal mit viel Staub in Kontakt kommt (selten ein Niesen) und wie dann die Auswirkungen auf meine Schleimhäute sind, wenn ich mal wieder einen akuten Infekt habe, wird mir dieser Zusammenhang immer unklarer.

Auch kritisiere ich an meiner Situation dass das Zusammenspiel der Ärzte im Bezug auf Ursachenforschung viel zu kurz kommt. Mal ein Beispiel:

Akut wurde es bei mir zu einem Problem nachdem mir ein Zahn gezogen wurde. Natürlich kann das auch nur Zufall sein, aber dennoch beachtenswert.

Zahnarzt 1 röngt, schickt mich zum HNO. Zahnarzt 2 empfiehlt mir eine Beißschiene.

HNO-Arzt spricht nur von meiner Allergie als Auslöser. Ein CT wurde schon gemacht, darüber hat er wenig gesprochen nur dass eben links der Abfluß "verstopft" sei.

Hausarzt grübelt oberflächlich und weiß auch nicht wirklich weiter. Und verschreibt mir jedesmal munter AB.

Wo findet da die Vernetzung statt? Müsste die nicht normal der Hausarzt leisten, anstelle mir immer nur AB zu empfehlen?

Kann vielleicht eine HNO-Klinik so etwas besser leisten? Machen die das überhaupt, oder verweisen die auch nur wieder auf Fachärzte?

wNrist


defr

...ich versuche mal, Deine Gedanken zu ordnen.

1. Du hast eine Milbenallergie

wie wurde sie nachgewiesen? Prick Testung ??? Wurde zusätzlich eine nasale Provokation gemacht?? das ist besonders bei der milbenallergie sehr wichtig.

Sollte diese positiv sein, Du durch Karenzmassnahmen (Encasing usw.) nicht zu einer ausreichenden Beschwerdefreiheit führen, sollte über eine SIT (Hyposens.) nachgedacht werden. Gute Informationen gibt es bei ALK meiner Meinung nach die fundierteste Allergieforschung seit Jahren.

Die Milbenallergie führt, anders als Pollen, mehr zu einer Schleimhauthyperplasie (verdickung) als zu einer Sekretion und Niesattacken.

Wenn das infundibulum (Kieferhöhlemausgang) im CT nachgewiesen blockiert ist und zusätzlich eine cystische Schleimhautveränderung aufgetreten ist, könnte das daher rühren, es sollte in diesem Falle, wenn Kortison ohne Erfolg ist aber auch über eine Infundibulotomie (operative Eröffnung von Siebbein und Kieferhöhle an der natürlichen Öffnungsstelle) nachgedacht werden.

Vielleicht so weit erst einmal.

wArist


defr

das Problem Hausarzt- Antibiotikaverordnung ohne das ein greifbarer Befund vorliegt ist mir bestens bekannt

aNnNd715


@ Ich sage auch nicht,

daß die Mediziner direkt was falsch gemacht haben. Es ist wohl der derzeitige Forschungsstand und die Erkenntnisse, die zur Zeit nichts anderes zulassen. Konservative Therapie, AB, Cortison, Operation. In vielen Fällen hilft das sicher auch den Betroffenen, aber manchmal kommt man so leider nicht weiter. Und wie Du auch sagst, manche gut operierte Patienten bekommen halt wieder Rezidive. Ich denke, von der Operation her bin ich auch gut opereriert worden und es hat auch das Problem erstmal beseitigt und sogar für eine bessere Belüftung gesorgt.

Nur scheint die Ursache bei mir und auch bei anderen tiefer zu liegen und wurde nicht beseitigt.

Bei Sven denke ich aus meiner Sicht würde ich die Operation nicht mehr machen, weil ich gemerkt habe, daß es über kurz oder lang nichts gebracht hat. Aber das ist jetzt nur meine objektive Sicht. Es kann ja sein, daß es bei ihm helfen würde und einen Versuch wert wäre. Das muß er selbst abwägen.

Du hast Recht, im akuten Stadium ist dies wirklich eine Volkskrankheit und hier ist man auch nicht viel weiter gekommen. Man kann nur hoffen, daß die Medizin hier sich auch noch entwickelt.

Ansonsten würde ich mich über Tipps und Erfahrunge von anderen auch sehr freuen!

VG

Andreas

Zu den ganzen Medikamenten muß ich leider sagen, es bringt bei mir einfach nichts. Klar bei einer akuten Entzündung hilft Antibiotika etwas, aber bei einem heftigen Infekt setzt es sich in den Bronchien und in den Nebenhöhlen fest und ob ich jeden Tag Cortison nehme oder nicht, schleimlösende Medikamente usw., es dauert sehr lange bis es wieder einigermaßen weg ist.

@ Sven:

Danke auch für Deine Wünsche!

Ja bei mir ist das auch so, daß es sich zusetzt und man es nach dem jeweiligen Infekt freibekommen muß. Mehr nicht... aber das ist anscheinend bei uns so schwierig. Ich denke die Suche nach dem Grund würde einem viel helfen, um damit klarzukommen und die Probleme evtl. zu beseitigen. Ich weiß aber leider auch wie schwierig das ist. Es ist ja auch nichts gegen die grundsätzliche Behandlung der Schulmediziner zu sagen. In vielen Fällen führt dies ja auch zum gewünschten positiven Ergebnis. Leider nur nicht immer.

Allergien und die Psyche sind bestimmt ein Faktor, der eine Rolle spielt, aber das kann auch nicht alles sein. Ich war nach meiner OP auch erst ziemlich optimistisch gestimmt und gegen die Allergien mache ich eine Desensibilisierung. Es muß also noch andere Gründe geben. Ich habe auch regelmäßig Sport gemacht, mich ausgewogen ernährt, viel getrunken, bin zur Abhärtung regelmäßig in die Sauna gegangen - im Prinzip alles, was so empfohlen wird um widerstandsfähiger zu werden. Es hat mich aber auch nicht von den Rückschlägen bewahrt. Es ist halt auch ziemlich frustrierend, wenn man wie empfohlen seine Ausdauer trainiert, das alles gut funktioniert, man aber nach 6 Woche wieder da liegt, 3-4 Wochen mit der Krankheit rumplagt und dann wieder bei 0 anfängt. Das frustriert schon ganz schön.

Meiner Meinung nach müßte man wirklich mal danach forschen, woher soetwas wirklich kommt, was die genauen Auslöser sind, warum es bei manchen so hartnäckig ist und könnte dann darauf aufsetzen und versuchen etwas zu ändern. Aber wie? Ich finde da teilweise die Ansätze von der traditionellen chinesischen Medizin interessant. Die betrachtet den Menschen vollständig und nimmt so etwas als Störung im Gesamtkreislauf und versucht da wieder den Grundzustand herzustellen. Nicht die Symptome behandeln, sondern den Auslöser beseitigen.

Das klingt alles vielleicht zu schön und ich möchte jetzt die trad. chin. Medizin nicht irgendwie bewerten oder positiv darstellen. Ich habe leider keine Erfahrung damit und das sollte nur als Beispiel für die Sichtweise dienen. Nur der Grundansatz "die Suche nach dem Auslöser" finde ich sehr wichtig und die sollte schon nicht unterschätzt werden.

w,r]ixst


and

...so genau wissen wir eben auch nicht alles um die Auslöser der Erkrankung. desweiteren sind allergien noch nicht heilbar und.... unsere Umweltprobleme können wir auch nicht einfach hinwegwischen.

dNeofr.0x1


Danke für die Beiträge. Vielleicht nochmal ein paar Gedanken von mir dazu.

Um ehrlich zu sein suche ich nach einer brauchbaren Lösung nicht in anderen Medizinen der Welt, sondern habe immer noch Zutrauen in die hohe Qualität der hiesigen Forschung. Es schadet sicher nicht, auch mal über den Tellerrand hinauszuschauen, aber bei vielen habe ich den Eindruck dass es der Griff nach dem letzten Strohhalm ist.

Was mich ganz einfach heutzutage stört ist das fehlende Vernetzungspotenzial mancher (nicht aller!) Mediziner. Meine Erfahrungen waren die dass mir kein HNO-Arzt und kein Hausarzt brauchbare Tipps mit auf den Weg gegeben hat, die wirklich lindern. Alles muß man sich mehr oder weniger selber zusammensuchen. Klar, bei meinem HNO bin ich auch nach 2 Minuten draussen, weil vorne das ganze Wartezimmer überquillt. Ich fühle mich da oft einfach nicht mehr ernst genommen mit meinen Beschwerden, deshalb sagte ich ja sarkastisch dass man heutzutage schon Krebs haben muß um genau untersucht zu werden.

@ wrist:

Ja, die Allergie wurde durch einen Pricktest festgestellt, allerdings schon vor ein paar Jahren. Bei allen Ärzten, bei denen ich mit meiner Sinustis war, wurde darauf nicht wirklich eingegangen, also hat mir auch keiner weitergehende Untersuchungen abgenommen. So habe ich bis heute auch keine Informationen über eine evtl. mögliche Hyposen. bekommen, gar nichts. Nur als letzte Ultima ratio eben die OP.

Ich möchte jetzt nicht zu weit abschweifen, aber ich stelle bei nüchterner Betrachtung sehr oft fest dass Mediziner heutzutage nicht mehr die hilfreichen Engel in Weiß sind sondern mehr und mehr hartkalkulierende Geschäftsleute. Und die Pharmamindustrie versucht zwar durch aufwendige Werbung von ihrem massiven Forschungspotenzial zu überzeugen, wenn man aber mal die Bilanzen der größten Unternehmen auf diesem Feld genauer nachliest, stellt man schnell fest, dass das Geschäftsfeld Forschung und Entwicklung gerade mal 1/8 an den Gesamtkosten ausmacht und alleine die Reingewinne von Firmen wie Hoffmann-La Roche, Novartis oder Pfizer doppelt so hoch sind wie die gesamten Forschungskosten. Lieber werden billige Placebos teuer verkauft, anstelle dass man sich wirklich den kleinen und größeren Wehwehchen annimmt.

Natürlich kann Pfizer nichts dafür, dass Leute wie der Andreas oder ich an Allergien leiden, aber die Durchökonomisierung des Gesundheitswesens ist für die größte Gefahr des 21.Jahrhunderts.

Zurück zur Sinusitis. Sicher mag die Ursache vielfältig sein, dennoch wäre es doch für jeden guten Mediziner wichtig, tiefer in die Ursachenforschung einzusteigen. Ein Vertretungsarzt hat sogar mal mein leichtes Übergewicht (wiege 85 Kilo bei 1,75 Größe!) als mögliche Ursache ausgemacht, so einfach schnell einem Trend folgend, gesunde Personen müssen generell einen BMI bei 20 haben. Daran erkennt man, dass auch vor Mediziner die allgemein "Verdummung" nicht halt macht.

Und so bekommt man immer mehr das Gefühl, man ist auf sich alleine gestellt, fängt an herumzudoktern, hofft auf Akkupunktur oder Yogurts. Dabei wollen Geplagte wie wir einfach nur einen hoffnungsvollen Mix von allem, und nicht das Gefühl, hier möchte ein Mediziner nur "sein" Produkt verkaufen. In sehr akuten Phasen hilft mir z.B. heiß zu inhalieren oder Nasenduschen zu machen. Das hat mir bisher noch kein Arzt empfohlen. AB hilft zwar auch nicht mehr, aber daran verdient man wohl noch besser.

Zur Zeit schwillt bei mir die Entzündung wieder ab, hoffe ich bin nächste Woche wieder beschwerdefrei, weiß aber ganz genau dass dies nicht von langer Dauer sein wird.

wEri\sxt


defr

hatte auch gerade 44 Pat. und bestimmt nicht mehr Zeit für den Einzelnen...trotzdem muss man versuchen, unter den widrige Umständen noch eine vernünftige Medizin zu machen.

Mach einen Verbesserungsvorschlag...DEin Statement konnte ich leider nur diagonal lesen, Dein Schreibeifer in Ehren

dxefdr20x1


@ wrist:

Ich bin leider nicht in der Position, wo ich etwas verändern kann. Aber Verbesserungsmöglichkeiten im System hätte ich einige parat. Das ginge jetzt aber zu weit.

44 Patienten an einem Morgen heisst ja umgerechnet mit Vor-/ Nachbereitung und Organisatorisches in etwa 3-4 Minuten pro Patient. Wenn das keine Pervertierung auf Kosten Kranker ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Meinen Respekt, wrist, dass man da noch gerne Arzt ist!

wrrist


defr

...woher weisst Du, ob wir das noch gerne machen ??? ?

Was bleibt uns denn noch weiter. Aber: das ist garantiert noch nicht das Ende der Fahnenstange. Wenn jetzt die Kassen Einzelverträge mit Ärzten abschliessen, das wird der Druck auf das System bestimmt noch grösser.

Alles läuft sicher darauf hinaus, das immer mehr Leistungen nicht mehr gezahlt werden, Du also zusätzlich Dich mal als Privatpatient anmelden musst, um dann auch mal etwas mehr Zeit bei Deinem Arzt zu haben...denn irgendwann kann die Spirale ja so nicht mehr weiter gedreht werden.

Ach das mit den soundsoviel Minuten als Kassenpatient und sonst kommt die Klappe oder es geht privat weiter hat sich gerade ein Orthopäde ausgedacht und praktiziert das auch!!!!! War also kein Hirngespinst von mir.

CFhristjian1x907


Kommentar

Zustimmung zur Grundtendenz dieses Threads: die Ursachen müssen ergründet werden!

Habe nun auch ein weiteres Mal AB+Cortison hinter mir und lasse mich nun auch ein zweites Mal operieren...2 Zysten 6 Monate nach der ersten OP!!!

Würde gerne mit Euch mal die Ursachen für Zysten/Schleimhautentzüngen sammeln - meine Liste, sortiert nach Priorität:

- Zähne

- Allergie

- Schleimhautschwäche

Was sagt Ihr?

Chris

w<ri"st


Christian

Cysten müssen nicht operiert werden...es sei denn...sie sind dentogen...dann muss der Zahn raus, bzw. eine Wurzelspitzenresektion erfolgen,

oder

sie sind im Bereich des Ausführungsganges der Kieferhöhle.

Alles andere ist nicht notwendig. Sie platzen meist irgendwann selbst und kommen irgendwann wieder.

Kein Mensch weiss, warum.

CXhrijstiVan1x907


Bitte Erläuterung

Das verstehe ich nicht ganz. Mein HNO-Arzt (+Operateur) sagt, die einzige Möglichkeit wäre eine Operation....geplatzt ist bei mir ehrlich gesagt noch nie eine Zyste...die Operation ist notwendig, weil die Zyste offensichtlich schuld ist an einer chronischen Sinusitit in den Kieferhöhlen (da sitzt die Zyste übrigens auch).

Was ist denn der "Ausführungsgang der Kieferhöhle".

Würdest Du mir noch weitere Untersuchungen empfehlen? Ich war bei 3 Zahnärzten und alle sagten, meine Zähne wären daran nicht schuld...hatte allerdings in dem Bereich oben rechts vor 4 Jahren WSR + anschließende Extraktion.

Danke im voraus!

Chris

wtrtist


Christian

ich denke, um Missverständnissen vorzubeugen wäre es sinnvoll, wenn Du mir zum einen mal den kompletten CT Befund schreibst und zum zweiten mal Deine derzeitigen Beschwerden schilderst...

Gruss

CUhrirstian1x907


Besten Dank...

schonmal im voraus:

Das CT ist 15 Monate alt (vor der 1. OP), mit folgendem Befund:

"Größere bodenständige polypöse Verschattung in der rechten Kieferhöhle, gering auch bodenständig link. Übrige NNH normal belüftet. Hypoplastische Stirnhöhlenlage. Infudibula regelgerecht. Ganz flache Septumdeviation nach rechts.

Ganz aktuell meine digitale 3D-Aufnahme (6 Monate nach der 1. OP, im Januar 2008)):

"Die rechte Kieferhöhle stellt sich radiologisch nahezu komplett verschattet dar. Nur infraorbital ist einer sehr kleiner Bereich von Belüftung zu erkennen. Die Zähne 17 und 16 ragen mit ihren Wurzeln in die Kieferhöhle hinein, was als durchaus normal anzusehen ist. Der Zahn 14 hat mit seiner Wurzel keinerlei Kontakt zur Kieferhöhle (15 fehlt). Eine dentogene Ursache für die Schleimhautschwellung im rechten Sinus ist daher radiologisch nicht zu verifizieren, obwohl eine einseitige Sinusitis oft dentogenen Ursprung hat.

Die linke Kieferhöhle stellt sich radiologisch als leicht basal verschattet dar, Ausdruck eine akuten Infekts."

Und nun noch die Beschwerden:

Juni 2007: Endonasal-andoskopische KH.- u. Siebbein-OP bds. und Laser-Conchotomie bds in ITN

seit Dezember 2007:

- stark verschlechterter Allgemeinzustand (Müdigkeit, Schwäche)

- Schleim läuft rechtsseitig den Rachen runter

- Kauschmerz oben links und rechts

- gaaanz übler Mundgeruch

- 3 x Sinusitis mit eitrigem Auswurf

- seit gestern wieder, obwohl gerade vor 10 Tagen eine kombinierte Antibiotika/Cortison-Therapie abgeschlossen

Bisherige Diagnosen:

- 3 Zahnärzte (davon 1 ganzheitlich) sagen, alles o.k.

- der 2. HNO-Arzt findet tief in der r. KH 2 (bodenständige?) Zysten...

Wenn Du noch eine Info brauchst, frag einfach. Ansonsten bin ich auf Deinen Rat gespant!

Chris

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