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Chronische Sinusitis, Nebenhöhlenprobleme

Cqaro'la6x8


Hallo Christian

Hast Du Zysten oder Polypen? Rezidivierende Polypen haben oft den sogenannten ASS-Trias als Ursache, was leider nur wenig bekannt ist. Hierbei handelt es sich um eine Aspirinunverträglichkeit, das gilt auch für bestimmte Nahrungsmittel und Zusatzstoffe und das führt zu permanenten Schleimhautschwellungen und Polypen. Einen entsprechenden Thread gibt es hier bereits.

Viele Grüße

Carola

CAhcri,stia6n19j0x7


ASS

Hallo Carola,

danke - meine HNO-Ärztin sprach auch schonmal davon.

Allerdings nehme ich eigentlich niemals Schmerzmittel, zumindest nicht in den letzten Jahren. Also eher unwahrscheinlich...

Wie stellt man sowas denn fest?

Chris

w3risxt


Christian

es fällt tw. erst auf, wenn sichh immer wieder Rezidivpolypen einstellen. ASS ist in Spuren auch in Lebensmitteln, daher kann man es nicht meiden.

Da Du mir betreffs CT und Beschwerden nicht geantwortet hast, belasse ich es jetzt dabei. Solltest Dich dann halt noch einmal mit Deinem behandelnden HNO Arzt auseinandersetzten. Wie gesagt Kieferhöhlencysten am Boden der Kieferhöhle, die asymptomatisch sind, stellen keine OP Indikation dar!

CthZrist(ianp19x07


Hi wrist...

...hatte Dir in diesem Thread geantwortet und alle Infos geschickt...schau mal auf der Seite vorher...

Habe es Dir grad aber noch als pm geschickt.

Vielen Dank im voraus!

Chris

C-hr.iPstian190x7


Nochmal die Frage...

wie stellt man ASS-Intoleranz fest?

Gibt es vor einem Test Hinweise darauf? Meine Probleme sind einseitiger Natur, rechts Zysten und stark geschwollene KH-Schleimhaut, das schlägt dann immer nach links durch...

Viele Grüße

Chris

wCr/i^st


Christian

...man hat häufig schon von der Klinik her einen Verdacht. Häufige Rezidive der Polyposis trotz adäquater Therapie. Schlechtes Ansprechen auf Cortison...in solchen Fällen schicke ich die Pat. dann zum Dermatologen zur Testung und falls positiv und bei entsprechendem Leidensdruck gibt es die Möglichkeit der adaptiven Desaktivierung (ähnlich der Hyposensibil.), die aber nur unter stationären Bedingungen und nur an wenigen Kliniken derzeit gemacht wird.

dreofrx01


wrist & alle anderen

Hallo,

wrist, jetzt habe ich doch nochmal eine Frage:

Seit einigen Tagen benutze ich im Kampf gegen meinen allergischen Schnupfen und meinen häufigen NNH-Entzüdungen ein neues Mittel, welches mir erstmals echte Linderung der Symptome beschert: Nasaleze heisst es. Wohl eher für Pollenallergiker geeignet, bewirkt es bei mir dass wenn ich es vor dem Zubettgehen benutze am Morgen dann kein Kopfschmerz o.ä. mehr auftritt.

Jetzt ist meine letzte NNH-Entzüdung genau zwei Wochen erst her, von daher kann ich natürlich noch nicht abschätzen ob es auch eine Wirkung von Dauer ist. Überhaupt suche ich derzeit den Bogen der Problematik, also nach der Vernetzung.

Häufige Symtome wie Bindehautreizung, geschwollene Schleimhäute, Kopfschmerz - und dann akute NNH-Entzündungen müssen doch miteinander zusammenhängen, oder? Wenn dann wirklich der Auslöser eine Allergie ist, warum kann mir da mein HNO-Arzt weiters keine Tipps geben? Sollte ich damit am besten einmal bei einem Hautarzt/Allergologe vorstellig werden - oder gibt es auch HNO-Ärzte welche Erfahrungen mit Allergien haben?

Ich habe mein Zuhause schon einigermassen allergikergerecht eingerichtet, bin jetzt aber auch kein besonders zu Hysterie neigender Mensch. D.h. PVC-Böden, 2-mal monatliches Wechseln der Bettwäsche, Benutzung von Milbiol bei Stoffmöbel.

Ich frage mich einfach nur: Wenn der Schlüssel echt bei der Allergie liegt, warum wird dann nicht diese effektiv bekämpft und mir von meinem HNO-Arzt immer nur das wirklose Cortisonspray verschrieben oder zu einer OP geraten, ohne auch nur einen Versuch zu unternehmen, die Allergie zu bekämpfen (z.B. mit Sensibl. oder Medikamente)?

Das ganze geht schon seit 2 Jahren so, und ich bin einfach verunsichert. Ist mein HNO auf der richtigen Fährte indem er sich nur für die Infektion und Schwellung interessiert und sie notfalls einfach wegoperieren will? Oder wäre die Suche nach der Ursache nicht die bessere Idee?

Finde ich z.B. in einer HNO-Klinik diesbezüglich evtl. "kompetentere" Ansprechpartner, die sich einfach mal alles genau ansehen und dann eine Therapie vorschlagen? Kann ich da einfach mal einen Termin vereinbaren, mit einer Überweisung meines Hausarztes? Oder doch erstmal zu einem Allergologen? Nutzt mir da überhaupt ein normaler Hautarzt etwas, oder bräuchte ich idealerweise nicht einen HNO-Arzt, der sich zudem gezielt mit Allergien auseinandersetzt?

Bin für jeden Tipp dankbar.

Gruß

weriast


defr

wie viele Jahre besteht die Allergie jetzt, tut mir leid, falls bereits geschrieben...bin derzeit etwas überarbeitet.

Cortison Spray ist auch bei uns das Mittel der 1.Wahl bei Allergien. Man muss den Schleimhautbefund sehen, ggf. ist eine Op schon angeraten und reichen medik. Therapien nicht. Aber wie Du selbst merkst, sind die Beschwerden ja nicht statisch sondern in einem ständigen Auf und Ab. insofern muss man irgendwann mit seinem HNO Arzt zu einem Entschluss betreffs der OP Indikation kommen. Die meisten HNO Ärzte sind auch gleichzeitig Allergologen. Bei Pollenallergien sollte man also keinen Dermatologen brauchen.

dVefrx01


wrist

Also, die Allergie besteht seit mehr als 10 Jahren schon (Hausstauballergie). Damals wurde der Test gemacht weil ich häufige Bronchitiserkrankungen hatte. Diese Phase ging so 2 Jahre inkl. Lungenentzündung, danach war's weg.

Jahrelang relative Ruhe, und nun seit 2-3 Jahren besteht die Problematik eben in einer anderen Etage: Rund um die Nase. Augen, Kopf, Backen, Kiefer.

Cortison spricht bei mir nicht an, ganz im Gegenteil: Ich habe das Gefühl dass sich dadurch die Schleimhäute noch mehr austrocknen lassen. Habe inzwischen 4 Runden Spray hinter mir, und ich habe nie festgestellt dass es in irgendeiner Form positiv half.

Was ich immer noch nicht ganz verstehe: Nach einer OP wäre doch das Ursprungsproblem (die Allergie) nach wie vor präsent. Was für Hoffnungen können mir da also gemacht werden? Z.B. in der Form dass wenn erstmal die Kanäle größer sind der Schleim effektiv ablaufen kann und auch bei allergischen Entzündungen der Kanal so groß ist dass es noch reicht für einen Abtransport? Aber hilft so eine Spiegelung auch automatisch gegen Schwellungen bei Allergien?

Und überhaupt: Gibt es aus der Praxis Erfahrungen wie so eine Problematik ohne OP sich weiter verhält? Gibt es Patienten die sagen: Irgendwann hat sich das Problem auch so erledigt? Und was haben diese dann unternommen bis dahin bzw. was hast sich geändert?

Bei mir gibt es eben ein ganz eindeutiges Schema: Ich habe vielfältige Merkmale der Krankheit. Flecken an den Händen ist z.B. eins davon. Geschwollene Schleimhäute vorallem nachts beim Schlafen. Bisher früh morgens beim Aufstehen oft Kopfschmerz und leichter Schwindel. Oftmals "unruhiger" Stuhlgang. Mal laufende Nase, dann wieder extrem trockene Nase. Hin und wieder Niesanfälle, aber eher selten. Und und und.

Da die Ursache nur bei der NNH zu suchen, und diese zu operieren, ist das wirklich das Richtige, wrist?

w$rist


defr

...also nach 10 Jahren sind die Erfolgsaussichten einer Hyposensib. schon relativ gering. Eigentlich beginnt man dann nicht mehr, sondern behandelt symptomatisch.

Die Frage des Verlaufes ohne OP ist individuell sehr verschieden. Einige Patienten sind mit Kortison und tw. Leukotrienantagonisten recht gut zu führen, andere brauchen irgendwann die OP. Auch ist das natürlich häufig die Frage des individuellen Leidendruckes.

Ich selbst stand auch schon einmal kurz davor, die NNH OP machen zu lassen.

Es ging dann aber doch mit einer Septumplastik und späterhin nochmals einer Muschelkaustik. Auf wundersame Weise haben sich meine Schleimhäute dann doch von ihrer erhöhten Reaktionslage wieder "heruntergekurbelt" und das nach Jahren Otrivenabusus. War schon erstaunlich.

So etwas steht auch in keiner Literatur. Wenn ich es nicht an mir selbst erlebt hätte....ich würde es kaum glauben.

dVefr0x1


wrist

Nun, für einen Patienten ist es nie schlecht wenn sein Arzt die selben oder ähnliche Probleme am eigenen Körper erfahren hat, obwohl ich es natürlich niemandem wünsche, ist ja klar.

Bei der Therapiebeschreibung fühlte ich mich aber wieder in die Praxis meines HNO-Arztes versetzt. Also Therapie mit Cortison, bei Versagen OP, alles eine Frage des Leidensdruck.

Natürlich ist dies der gängige Leitfaden bei dieser Krankheit. Aber ein Patient macht sich eben deutlich mehr Gedanken über seine Krankheit.

Ich gebe mal in ein paar Wochen eine Rückmeldung, ob die hilfreiche Wirkung dieses Nasenpuders anhält. Ist auf Dauer ja auch kein Lösung, ständig von einem Medikament abhängig zu sein, aber wer weiß, vielleicht komme ich ja doch um eine OP herum und mein Körper besitzt selber die Kraft, die NNH und die Schleimhäute zu gesunden.

Gruß

w'risxt


defr

..ich schreibe ja hier nicht wegen der HNO, sondern weil ich eine Kreuzbandplastik und einen kaputten Diskus

ím Handgelenk habe. Also auch fachfremde Erkrankungen.

Und ich muss sagen: man muss sich einfach an vieles gewöhnen und vieles akzeptieren. Es gibt in vielen Fällen nur eine Defektheilung, in einigen Fällen (mein Handgelenk) weder Heilung noch Behandlung. Auch damit muss man versuchen weiter zu leben und zu arbeiten. Freue Dich , wenn es wenigstens noch eine Behandlungsoption gibt, denn ohne die sieht die Welt noch viel farbloser aus.

Grüssle

AOrnex23


Verstopftes Nasenloch

Hallo leute..

Ich wollte kein neues Thema eröffnen, obwohl es nicht um meine Nasennebenhöhlen geht, sondern eher um die Atemwege. Ich schreibe euch mein Problem auf:

Ich leide seit ca. einem halben Jahr unter sehr starkem Mundgeruch.

Am Anfang war es wohl naheliegend sich erstmal täglich und gründlich die Zähne zu putzen. Da bezüglich des Mundgeruchs keine Besserung eintrat, ging ich zum Zahnarzt und sprach ihn drauf an. Nach 2-3 Sitzungen konnte er ausschließen, dass der Mundgeruch aus der Mundhöhle kommt, und riet mir zu einer Magenspiegelung. Also ab zum Internisten und eine Magenspiegelung durchführen lassen. Der Internist sagte mir vorher schon, dass Mundgeruchdiagnostik immer schwer sei. Mein Hausarzt erhielt den Bericht... und es gab keine Befunde. Mein Mundgeruch würde also wohl auch nicht aus dem Magen kommen.

So jetzt zur Nase...

Da mein rechtes Nasenloch (wie lange weiss ich nicht genau.. schätze auch ca. 1/2 Jahr) "immer" verstopft ist (ohne schleim) und aus dem linken Nasenloch fast immer Blut kommt und wenn ich mich nicht irre auch ab und zu ein bisschen Eiter, ging ich zum HNO - Arzt. Ich schilderte ihm die Situation und er schaute in meine Nase, Hals und Ohren... sagte aber, es wäre nichts festzustellen. Er war der meinung das mein rechtes nasenloch so verstopft sein könnte weil meine Nasenscheidewand schief ist, betonte aber, dass es nur eine Vermutung sei, und er von einer OP abrät.

So... ich habe also sehr schlimmen Mundgeruch und mein rechts Nasenloch ist immer sehr dicht (wie gesagt, ohne schleim). Wie kann es sein das ein HNO nichts entdeckt wenn mein atemgang des rechten nasenloches so extrem zu ist? Und habt ihr eine Ahnung was den Mundgeruch verursachen könnte, oder was ich noch unternehmen könnte?

Bin am verzweifeln

Danke Arne

w6ris5t


arne

mgl. Ursachen sind Tonsillen oder eine dentogene (zahnbedingte) Sinusitis. Den Tonsillenbefund sollte der HNO mit erhoben haben, ein Röntgen ggf. auch ein CT der NNH gehören zur Diagnostik.

d/efxr01


Arne

Hallo,

anhand Deiner Schilderung möchte ich vielleicht auch noch eine Problematik aufgreifen.

Habe selber auch die Erfahrung gemacht dass insbesondere jüngere niedergelassene Ärzte in nicht einfacher wirtschaftlicher Lage nicht mehr umfangreich untersuchen. In Deinem Fall z.B. der HNO-Arzt.

Wenn ein Arzt sagt: Es ist nur ein Verdacht - aber er hat ausreichende Mittel zur Hand um das genau abzuklären und Dir Klarheit zu verschaffen, dann zeigt das doch hinreichend die falsche Richtung an.

Da hilft wohl nur, selber Druck zu machen. Bestehe auf ein Röntgen und eine CT.

wrist, verdient ein HNO-Arzt z.B. genausoviel pro Fall wenn er nur mal flüchtig drüber schaut (muß meinen HNO-Arzt ja schon immer geradezu dazu "zwingen", zumindest per Ultraschall nach der aktuellen Lage meiner NNH zu schauen) wie wenn er röntgen läßt und dann die Bilder auswertet? Oder ist es einfach nur der Zeitdruck, der eine gründliche Untersuchung nicht mehr zuläßt?

Gruß

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