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Chronische Sinusitis, Nebenhöhlenprobleme

w^rixst


defr

die Sonografie der NNH bringt eigentlich keine Aussage, wir haben die Geräte eingemottet :-), weil es keinen Sinn macht.

Verdienen tut man an dem Patienten einmal im Quartal mit der Ordinationsziffer, alle übrigen Konsultationen sind abrechnungstechnisch gesehen nur noch Manko, d.h. man kann damit nicht mal Miete und Personal bezahlen...so traurig ist das.

wqrixst


defr

...noch etwas. Wahrscheinlich glaubt so etwas keiner.

Ein Schlüsseldienst bekommt für einen Einsatz mehr als das Doppelte, als wenn wir Nachtdienst machen....verdrehte Welt.

B-R65


@ wrist

ich denke, ronja23 sucht vielleicht nach einem tip, wie´s ihr mit ihren nebenhöhlenproblemen besser gehen könnte. sie sucht sicherlich nach keinem vortrag über die bescheidene gesundheitspolitik und abrechnungsmodalitäten in unserem lande. dafür sind die politiker verantwortlich, nicht die patienten. :(v

w/riUst


BR65

...1.hat Ronja sich schon sehr lang hier nicht mehr beteiligt, 2. hat Defr gefragt. Insofern verstehe ich Deine Anfrage nicht.

Falls Defr meine Antwort nicht gefällt, kann er es mir schreiben...

aber ich denke, man muss auch mal über die Gründe der hier tw. sehr negativen Erfahrungen mit Ärzten reden.

Sicher machen wir die Gesundheitspolitik nicht, aber wir sind alle gemeinsam die Leidtragenden. ..Ärzte und Patienten zusammen.

Warum soll das nicht auch mal angesprochen werden.

d4ef`r01


BR65

Mich hat das in der Tat interessiert, um mal einen Einblick zu bekommen warum man als Patient oftmals nach 5 Minuten und 5 Treffen oftmals das Gefühl hat, dass irgendeine Untersuchung fehlt, eine Therapie nicht vorgeschlagen wird oder ganz einfach die Zeit fehlt, um genauer abzuklären was die Ursachen sein könnten.

Das schärft erstens im Interesse aller Beteiligten das Bewusstsein für die Probleme im System, und hilft zweitens direkt Betroffenen mit chronischen NNH-Entzüdungen z.B. eine bessere Einschätzung ihrer Therapiemöglichkeiten auch ausserhalb der Praxis.

Das es genug Leute gibt, die sich nicht gegen die Minderversorgung wehren, siehst Du doch an unserem Vorsprecher, der seit Jahren auf der Suche nach seiner Krankheit ist, wo aber noch nicht mal ein CT gemacht wurde. Wo früher vielleicht zu häufig untersucht und operiert wurde, erleben wir doch derzeit den Weg in die völlig falsche Richtung.

Wir privatisieren das ganze Gesundheitswesen, auf das wir ALLE angewiesen sind, und werden uns noch wundern, was das für schlimme Folgen haben wird.

Ppöne/lli


RE:An alle

Ich bin 60 und habe seit 41 Jahren Pobleme mit den Stirnhöhlen. Ich wurde dreimal operiert. Mit 45 Jahren hatte ich mehrmals im Jahr solche Schmerzen, dass mir ein Strick am liebsten gewesen wäre. Der HNO-Arzt (Krankenkasse) sagte nur: Bei Ihnen kann man nichts machen, Ihnen tun die Narben der Operationen weh. Dann habe ich 10 Jahre zweimal am Tag "Öl gekaut" das hat geholfen. Jetzt bin ich bei einem Wahlarzt (bin Östereicher) der sagt: Das stimmt nicht, daß man nichts machen kann! Man kann, aber nur mit speziellen Medikamenten. Das kostet natürlich einige € zusätzlich! Zahl man gerne, wenns einem besser geht: Man fragt sich nur als Patient, was sind das für Krankenkassenärzt. Die können sich wirklich nicht vorstellen, was man sich mit einem Kopf, der falsch belüftet ist, mitmacht (hatte auch vor 10 Jahren TBC)!

LG

RTonjxa23


Immer noch Nebenhöhlenprobleme ...

Habe mich jetzt eine Zeitlang nicht gemeldet, hatte verschiedene Untersuchungen gehabt - bin zur Sicherheit noch mal zu einem Neurologen gegangen, der jetzt noch mehr untersuchen will. Evtl. handelt es sich in der Nase auch um eine neurologische Sache?! Das will er mit einem MRT abklären. Im Grunde sagt er nur: An der Nase würde ich mich nicht operieren lassen, das kann auch schlimmer werden, aber der HNO ist der Facharzt...

Also warte ich jetzt erst mal ab. Habe aber seit einer Woche jeden Morgen wieder Kopfschmerzen bis hin zu Migräne, weil die Nase jeden Morgen wieder zu ist. Es tröstet, dass es mir nicht alleine so geht, aber eine Lösung wäre natürlich besser.

Viele Grüße an alle Leidgeplagten!

w0ri`sxt


defr

...da hast Du absolut REcht. Wir sehen auch mit absoluten Sorgenfalten in die Zukunft. Habe immer gedacht, Mediziner zu sein, sei ein krisenfester Job. Nun wird man eines Besseren belehrt.

Budget für Diagnostik, Budget für die Anzahl der Patienten im Quartal, Budget für Arzneimittel, das haben wir ja nun seit Jahren, wenn nun noch die Rationierung der Fachärzte auf ein Minimum mit langen Wartezeiten und Anfahrtwegen für die Patienten kommt, dann sparen wir richtig...in der Hoffnung, dass ein Grossteil der Patienten dann stoisch seine Beschwerden erträgt und nicht mehr zum Arzt geht.

Sicher wird jetzt auch vieles an Diagnostik, Therapie doppelt oder umsonst gemacht, aber das kann die Lösung nun wirklich nicht sein.

wpriRst


Pönelli

...da gibt es einen ziemlichen Unterschied zwischen D und A. Es hat sich bei uns in D noch nicht so durchgesetzt, dass man auch mal für eine Behandlung komplett privat bezahlt...ausser bei der Alternativmedizin.

L0INE7U860


Hallo,

ich hoffe, dass hier überhaupt noch jemand von euch liest...

Ich leide auch schon seit vier Jahren unter einer chronischen Nebenhöhlenentzündung, die sich über die komplette Winterzeit hinzieht. Alle zwei Wochen habe ich "die Nase voll", Kopfschmerzen usw. Meistens zieht sich die Entzündung bis in die Ohren.

Ich weiß gar nicht mehr, was ich machen soll.

Bin den kompletten Winter dauerkrank.

Was ich weiß ist, dass ich eine Histaminintoleranz habe, die bei Genuss von histaminhaltigen Lebensmitteln, wie Schokolade, Essig, Spinat, überreifer Käse, Rotwein usw. eine übermäßige Schleimproduktion in den Nebenhöhlen auslöst und die Nebenhöhlen somit füllt.

Ob Nebenhöhlenentzündung und die Histaminintoleranz in Verbindung stehen weiß ich nicht, da ich die Nebehöhlenentzündung eigentlich nur in der Herbst-/Winterzeit bekomme.

Hat von euch jemand ähnliche Probleme und vielleicht schon eine Antwort bekommen?

LG

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