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Mandelentzündung oder Pfeiffersches Drüsenfieber?

SQakurfablLossoxm hat die Diskussion gestartet


Seit letzer Woche Mittwoch leide ich an einer Mandelentzündung, die ab Donnerstag von meinem Hausarzt mit Antibiotika (Azithromycin 500mg - 3 Tabletten) behandelt wurde. Danach wurde es jedoch immer schlimmer, sodass ich am Sontag Abend schließlich den ärztlichen Notdienst aufsuchte:

Dieser verschrieb mir sofort ein anderes Antibiotika: Amoxicillin 1000mg - 3000mg am Tag) Jedoch gab es auch damit keine nennenswerte Besserung. Dafür jedoch Nebenwirkungen wie Juckreiz an den Beinen und Übelkeit.

Gestern bin ich dann zu einem HNO Arzt gegangen. Dieser wechselte mein Antibiotika erneut: Diesmal Penicillin.

Er äußerte jedoch auch, dass es sich bei der "Mandelentzündung" wahrscheinlich um Pfeiffersches Drüsenfieber handelt. Jedoch hat mich mein Hausarzt vor 2 Wochen darauf getestet mit dem Resultat: Negativ. Jetzt muss ich noch bis spätestens Freitag auf die neuen Bluttestergebnisse warten...

Ich muss gestehen, dass mich das Ganze sehr nervös macht. Zum ersten diese Schmerzen und zum Anderen das einfach keine Besserung eintritt.

Die einzige Veränderung die ich bis jetzt feststellen konnte ist ein fast permanenter eitriger Geschmack in meinem Mund und seit gestern Abend ziemlich viel grünlicher Auswurf. Zudem Anschwellungen von Lymphknoten im Nackenbereich und dicke Lymphdrüsen am Hals. Meine Mandeln sind fast komplett mit weißen Belägen belegt.

Ist der Auswurf ein gutes Zeichen? Wie schätzen Sie die Situation ein? Muss ich mir Sorgen machen, dass es sich hierbei um etwas Ernstes handelt?

Vielen Dank für Ihre Hilfe

Antworten
JxulEiusxBln


Also wenn es Pfeiffersches Drüsenfieber ist, dann darf man kein Penicillin geben, das müßten die Ärzte eigentlich wissen. Denn dann wirds nur schlimmer.

Aber da sich dieses Drüsenfieber eben auch anderweitig äußert, denke ich mal dass es das nicht ist, denn dann schwillt auch die Milz (glaube die wars) an und dass läßt sich doch im Krankenhaus alles prüfen.

Hast du denn hohes Fieber und so richtig dicke Lymhknoten, dass man es schon sieht?

ShakurIabloslsxom


am Hals sieht man die Schwellungen rechts und links, wobei links viel mehr angeschwollen ist als rechts..

Wirklich Fieber hatte ich nur abends und das auch nicht jeden Tag. Das höchste was ich hatte waren 38.5°c

J]uliWusBln


hm also da hilft wohl echt nur den Bluttest abwarten und viel zu trinken und Vitamine und Ruhe. Wie alt bist du eigentlich?

Weil wenn älter, dann bekommt man meist eh kein Pfeiffersches Drüsenfieber.

Svakur aGbloMssxom


ich bin 23. Der Arzt meinte das wäre auch das perfekte Alter für Pfeiffersches Drüsenfieber. :-| Ich hoffe immer noch dass dieser Mist einfach in den nächsten Tagen weg geht.

J5uliucsBxln


Ja das stimmt Kinder und junge Erwachsene betrifft das meist. Denn ab 30 Jahren hat fast jeder das schonmal durchgemacht.

Stärk dein Immunsystem, das ist immer das beste, denn manche merken vom Pfeifferschen Dr. auch kaum was, je nachdem wie das Immunsystem grad ist.

Was ich dir empfehlen kann ist Orthomol Immun, das gibts als Pulver oder Trinkfläschchen. Gibts nur in der Apotheke und ist nicht grade preiswert aber das sind die besten "künstlichen" Vitamine die es gibt, weil sie der Körper besonders gut verwerten kann. Hol dir das mal und jeden Tag eine Flasche trinken.

Sbakurab"lossIoxm


och nein.. es ist das pfeiffersche Drüsenfieber. Mein Arzt hat mich gerade angerufen. :°(

Das Ganze wäre ja nicht sooooo schlimm, wenn die fiesen Schmerzen und der Auswurf nicht wären. Aber naja, da muss ich wohl jetzt durch.

Dankeschön wegen dem Tipp mit Orthomol. Ich werde das ausprobieren. :-)

J<uloiusBxln


Na dann gute Besserung! Nur waren dann leider die ganzen Antibiotika falsch. Darauf hätten die Ärzte eigentlich achten müssen.

Aber tröste dich, das Pfeiffersche Drüsenfieber ist meist harmlos und heilt gut aus. Und du bekommst es meist nur einmal im Leben.

Slak.urdablxossom


ja, das mit den Antibiotika fand ich auch total daneben. Und jetzt muss ich das Penicillin noch durchnehmen bis es aufgebraucht ist um Resistenzen vorzubeugen..

Das Ganze war wohl ein Fehler meines Hausarztes der aufgrund eines Bluttests eine Woche vor Anzeichen der Symtome im Nachhinein das Drüsenfieber ausgeschlossen hat.

Auf jeden Fall vielen lieben Dank für deine Anteilnahme

:-)

Lfol2l$e78


das penicillin macht es nicht schlimmer. das einzige problem ist, dass amoxycillin unter pfeifferschem drüsenfieber einen ausschlag verursacht (haste ja gemerkt)

das drüsenfieber bzw dessen ausläufer werden auch nicht morgen vorbei sein. du kannst noch monatelang erschöpft sein wegen dem mist. wichtig ist, dich zu schonen. das virus geht eh nicht weg in dem sinne, sondern verbleibt im körper.

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