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Sehr starke schmerzen in der Nase - etwas sehr seltsames

N>ase)nauaauxa hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe folgendes Problem

Angefangen hat es so:

Ich konsumierte über einen längeren Zeitraum ( mehr als 10 Jahre ) Cannabis - meist mit einer Wasserpfeife ( Bong ) - während der inhalation habe ich auch oft durch die Nase einen kleinen Teil des Rauches abgelassen.

Einestages hatte ich ca 1 Woche lang keinen Nüchternden Zustand und bekam plötzlich Kopfschmerzen. Mir kam es so vor dass die erneute einnahme diese Kopfschmerzen verstärkt. Die Kopfschmerzen traten immer nur rechts auf und zwar in etwa an dieser kleinen knöchernen ecke zwischen Nase und Auge ( Nase-Augen Winkel nennt man das glaub ich ) - Nach viel recherche im internet ist das wohl auch die Stelle wo ein Übergang zwischen Stirnhöhle und Ethmondialzellen besteht - eventuell aber auch 0,5-1 cm verschoben richtung Stirnhöhle. Die Schmerzen bestehen immer an diesem einem Punkt. Es hat immer ein paar Stunden gedauert bis die Schmerzen wieder weg waren, das ganze 1-4x täglich und über einen zeitraum von ein paar tagen

Ich habe weiter Cannabis konsumiert, und hin und wieder, wenn ich eine längere Phase am Stück gekifft hatte trat das wieder auf, bis zum Oktober 2005 da kam das ganze dann mit wesentlich stärkeren Schmerzen, fast unaushaltbar an der selben stelle. Der Schmerz war so extrem, dass ich ein knallrotes rechtes Auge bekam und sich nach 30 min Schmerz auch das ganze bis zur Schläfe zog, allerdings immer mit dem "Epizentrum" in diesem Winkel. Damals habe ich erst leichte Schmerztabletten ( Paracetamol, Ibuprofen ) genommen ( Diclo wirkt komischerweise nicht bei mir ) die haben dann nach mehr als 1 Stunde das wirken angefangen und der Schmerz ging meist weg. Ich ging zum HNO Arzt - dort habe ich mir etwas stärkeres verschreiben lassen ( Novalgin 3 Wochen und dann Tramadol 3 Wochen ) und es wurde im MRT ein Polyp in der linken Kiefernhöhle festgestellt und eine NNH-Entzündung in beiden seiten. Dazu habe ich ein Cortison Nasenspray und vorher ein Nasenspray das die Nase frei macht bekommen, welches meiner Ansicht den Schmerz eher verstärkte wie jedes Nasenspräy das ich bekam. Komischerweise traten diese Schmerzen auf als die Nase komplett frei war beim Schnäuzen kam vielleicht 1 winziger tropfen raus wenn ich volle Kanne geschneuzt habe und von verstopfung keine Spur - lediglich die linke Nasenhälfte war zu aber dort hatte ich keine Schmerzen ( habe unter anderen auch eine Septumdeviation nach links, daher ist links schneller zu) - Die Stirnhöhle war auch immer frei laut Aussage des Arztes. Nach 7 Wochen war das ganze vorrüber und ich habe mich nicht weiter darum gekümmert - operativ wollte der HNO da noch nichts machen.

Im Sommer 2006 kam das selbe nochmals, allerdings war es diesmal nach 2 Wochen wieder vorbei und im Frühjahr 2007 ebenfalls 2 Wochen - Entzündungen wurden bei jedem Arztbesuch festgestellt.

Doch dann an Weihnachten 2007 ging es wieder los. Ich habe mir gleich Diclo 400 geholt und immer 2-3 Tabletten genommen, da der Schmerz schon ziemich extrem wurde. Ein Besuch beim Arzt bestätigte wieder ne dicke Nebenhöhlenentzündung bis in den Rachen runter alles entzündet - der Schmerz aber wieder an der gewohnten Stelle.

Der Arzt wollte mir nie etwas gescheites verschreiben - er sagte immer wichtiger als der Schmerz ist das abheilen und gab mir Diclo50 - Schmerzstillung bei mir gleich null, daher war mir die heilende wirkung in dem moment egal, da ich was wollte was schnell wirkt und den Schmerz beseitigt - so derbe Schmerzen hatte ich mein ganzes Leben noch nie - Anfang Januar hatte ich ihn dann endlich so weit mir Novalgin zu geben und das war schon sehr viel besser dann. Dazu ein Nasenspräy und was für den Magen.

Das Problem war dann folgendes: Abends wenn ich ins Bett gehe kamen immer die heftigsten Schmerzen oder Nachts und da Novalgin nur 3-4 Stunden wirkt gabs immer noch ne Ibu dazu, welche verblüffenderweise sehr Gut gewirkt haben nur sehr spät. Ich habe dann immernur die halbe Nacht geschlafen weil dann musste ich wieder 30-60 minuten raus bis der Schmerz weg war. Bis dann Ende Januar so extreme Schmerzen waren, dass nichtmal 40-50 Tropfen Novalgin den Schmerz vollständig unterdrücken konnten, also gabs dann Tramadol, welches ja auch nur 3 Stunden wirkt bei mir. Jedesmal wenn ich vollgepunpt war mit Tramadol, IBU, Novalgin habe ich dennoch gemerkt wie da oben irgendwas am Arbeiten war. Ein Heizgerät mit Halogenstrahlern hat mir etwas geholfen als ich diese Stelle aufgewärmt habe ( mittlerweile mach ich einen löffel heiss dort und halte ihn an diese Stelle ), manchmal half auch ein Druck an der richtigen Stelle, aber nur solange wie ich gedrückt habe und das half nur ganz ein bischen. Und wenn ich diesen heissen löffel neben die Nase unterhalb des Auges gedrückt habe hat das gut getan und ich merkte wie Schleim den Rachen runter lief.

(Ich vergaß: Sinupret nahm ich jedes mal wenn das kam 3x täglich)

Antworten
N;ase}nauataua


Teil 2

Dann kam ein CT am 28.1.:

Klinische Angaben: Frage nach Sinusitis

Untersuchung in axialer Schichtführung mit koronaren Sekundärrekonstruktionen

Die Stirnhöhle ist volumös angelegt, knöchern septiert und weist nur inm ventrokaudalen Abschnitt am Übergang zu den Ethmoidalzellen minimale Schleimhautpolster auf. Sinusitische Schleimhautschwellungen im linksseitigen Ethmoidalsystem. Das Infundibulum ist linksseitig schmallaumig frei, rechts durch eine angedeutete Haller Zelle (keine ahnung was ne Haller Zelle ist) verlagert. Polypoide Schleimhautschwellungen am Boden der rechten Kieferhöhle, der Durchmesser beträgt 2cm. Flachbogige Nasenseptumdeviation nach links. Schwellung der linksseitigen Nasenmuscheln. Minimale Schleimhautpolster an der lateralen Wand der linken Kieferhöhle. Die Keilbeinhöhle ist regelrecht belüftet. Kein Hinweis auf einen entzündlichen Prozess im Bereich der Zahnwurzeln des Oberkiefers.

Beurteilung:

1.) Sinusitis wthmoidalis beidseits ( betont links ) und Sinusitis maxillaris beidseits ( betont rechts )

2.) Flachbogige Nasenseptumdeviation nach links


Anfang Februar 6 Tage Antibiotikum und das Schmerzmittelzeug+Sinupret

So ging es weiter:

11.2. Ich gehe zu einem neuen HNO, der verschreibt mir Nasonex und n neues Tramadol

12.2. Einnahme Nasonex das 2. mal und den ganzen Tag keine Probleme - am Abend ging ich ins Bett völlig Beschwerdefrei komischerweise zum ersten mal eine verstopfterechte Nase ( das war sehr angenehm ) und auch völlig beschwerdefrei geschlafen. Demnach Nase verstopft und Schleimig = keine Schmerzen

13.2. Ich gehe wieder in die Arbeit und gegen Mittag ging es leicht los - das kannte ich schon und nahm sofort Tramadol und Novalgin ( je 20 Tropfen ), da es immer langsam anfängt und nach 5-10 min extrem wird. Dann nochmals am Nachmittag das selbe und am Abend wieder. Rechte Nase wieder komplett frei und Schleimlos

Dann 14.2. etwa so wie 13.2.

15.2. Beschwerdefrei aufgestanden und zum HNO-Arzt - der hat mir dann so ein Mittel zum Abschwellen und betäuben in die Nase rein und gemeint, der Schmerz ist für diese NNH-Entzündung untypisch so extrem, er will aber bevor er operativ was machen will mich erst mal zum Neurologen schicken mit Verdacht auf Cluster-Kopfschmerz oder Migräne ( und laut meiner Nachforschung treffen die symptome eher den Clusterschmerz ). Dann bin ich in die Arbeit und kaum dort angekommen ging wieder ein brutaler Schmerz los - ich habe die Vermutung, dass durch das Spräy vom Arzt das ganze wesentlich heftiger geworden ist. Sofort 40 Tropfen Tramadol - und diesmal war es anders - Der Schmerz kam laufend, sofort wenn das Schmerzmittel nur etwas nachlässt - und das war ungelogen alle 2 Stunden - demnach habe ich alle 2 Stunden 25-30 Tropfen Tramadol und 15-20 Novalgin auf einmal genommen. Das ganze zog sich bis jetzt am Abend/Nacht - es ist 2 Uhr 30 - demnach wäre der Schmerz permanent wenn ich keine Schmerzmittel nehmen würde.

Ich bin Raucher dazu und kann das irgendwie auch nicht einstellen, nochdazu kommt dass ich nichtmehr kiffe und mein Tabakkonsum daher von 5-10 zigaretten am Tag auf 25 hochgegangen ist - ich passe aber sehr gut auf nicht durch die Nase zu athmen beim Rauchen.

Zum Schmerz selber:

Dieser ist sehr stark und fühlt sich nicht wirklich wie ein Druckgefühl an nur etwas - komischerweise kann man den Schmerz leicht verstärken wenn man auf die Keilbeinhöhle drückt ( unter dem Auge neben der Nase ) , pulsieren tut er auch nicht oder nur ganz leicht sondern ist eher permanent. Manchmal fühlt es sich leicht wie ein brennen an. Ein Druck auf die genaue Schmerzstelle verstärkt den Schmert und dann ( wenn man hindrückt - die Stelle ist 1-2 millimeter Groß )spürt es sich an wie als wäre das ein verstauchtes Knochenstück oder eine Absplitterung eines stückes Knochen ( habe aber keine Schläge auf den Kopf oder die Stelle bekommen ). Wenn man nicht drückt wieder permanent - etwas pulsierend, wenn man länger da rumgedrückt hat.

Ich brauche Rat - ich weiss nicht was das sein kann - folgende Punkte fallen mir auf

- Nase komplett frei

- linke Seite komplett beschwerdefrei

- rechte Seite nicht so stark an dieser Stelle befallen

- Stirnhöhle ( wo die Schmerzen sind ) komplett frei

- Immer wenn ein Schmerz auftritt gibts ne NNH-Entzündung dazu

- Aufwärmen der Keilbeinhöhle hilft leicht gegen den Schmerz

- Nasenspräys verursachen evtl Schmerz

- Spüre ein Arbeiten während ich total high bin von den Schmerzmitteln ( ohne Schmerz - eher leichtes jucken )

- Schmerz immer an der selben Stelle

- Warum brennt und juckt das Auge wenn ich keine Schmerzmittel nehme? wenn ich welche nehme keine veränderung am Auge

- Seit beginn des Schmerzes kein Cannabis mehr genommen und Schmerz hält weiterhin an

- Nase Trocken = Schmerz // Nase verstopft = kein Schmerz

Vermutungen von mir ( aber ich bin ein Laie ) :

- Nerv könnte frei liegen und durch Schleim bedeckt - wenn Schleim weg, also trocken = Schmerz

- Nerv entzündet

- Nasenkanal zugeschwollen und kein Schleim kann mehr raus - daher trocken und Schwellung ist so stark dass diese sich in den schon dichten Kanal nicht ausbreiten kann und nach hinten drückt und quetscht den Nerv

- Die minimalen Schleimhautpolster im ventrokaudalen Abschnitt am Übergang zu den Ethmoidalzellen verursachen den Schmerz

- Nur rechts, da ich links eine verengung habe ( Septumdeviation ) und rechts mehr Rauch durchkam.

- Kein Clusterkopfschmerz, da trotz voll Hacke durch Schmerzmittel immernoch dieses Jucken an der Stelle ist oder das Gefühl dass dort gearbeitet wird

Aber ich habe in wirklichkeit keine Ahnung

Im Internet habe ich von einem Ami das selbe Problem geschildert gesehen, dem auch nur Tramadol hilft, der aber früher Cokain und Heroin genommen hatte - aber das mache ich ja nicht. Komischerweise habe ich stundenlang gesucht bis ich einen gefunden hatte, der die selbe symptomatik hatte - Nase Frei + NNH-Entzündung + Schmerzen Stirnhöhle und nur einseitig und dem auch kein Arzt helfen konnte bisher.

Bitte helft mir - Bitte sagt mir was das sein kann. Für die beiden HNOs bei denen ich war ist das auch ein rätsel ( oder Teilrätsel )

Mit freundlichen Grüßen

Aua-aua

( sorry, ich will meinen Namen nicht nennen )

Rion_ja2x3


Hallo,

du solltest unbedingt einen Neurologen aufsuchen. Ich denke, dass da ein HNO alleine nicht helfen kann. Durch Cannabis können vielleicht irgendwelchen Schmerzempfindungen an den Nerven / Gehirn verändert sein ??? Auf jeden Fall solltest du das abklären lassen. Rauchen aufhören wäre sicher auch nicht schlecht. Was mir geholfen hat, ist Akupunktur bei Schmerzen an der Nebenhöhle (und glaube mir, ich hatte - und habe oft welche, da kann man die Wände hochgehen. Allerdings: ein paar Stiche vom Akupunkteur an die richtige Stelle und sie hören auf : also, das sind auch eher die Nasennerven als sonst was). Und Lymphdiaral-Tropfen (3x 10 am Tag) zusammen mit Nasenöl bzw. Nasensalbe (aus der Apotheke - dann ist die Schleimhaut nicht so trocken). Viel Erfolg - und versuch die Schmerzmittel zu reduzieren, sonst bekommst du da noch Probleme!

Gute Besserung!

b-raiendeabd06


Hallo Leute..

also ich hab mich jetzt extra für den Beitrag hier angemeldet und hoffe ihr könnt mir eine Antwort geben..

Also, ich hab genau die gleichen Schmerzen wie der Freund der das Thema hier geöffnet hat.

Ich hab aber in meinem ganzen Leben noch kein canabis konsomiert.

Die Schmerzen sind wirklich unerträglich so als wäre meine Nase genau an dieser Stelle zwischen Auge und Nase gebrochen. Der Schmerz zieht sich bis hoch in die Schläfe und verursacht krasse Kopfschmerzen.

Arzt ist im moment auch sehr schlecht weil ich in Argentinien bin und mich hier null auskenne.. spanisch versteh ich auch nur sehr schlecht.. klar werd ich warscheinlich trotzdem gehen aber ich wollt nur nochmal verdeutlichen das mein situation..nunja..beschissen ist.. :)z

Es is bei mir halb 4 morgens..ich kann nich pennen^^

würd mich über eine schnelle antwort freuen!!

knric[kxz


Hallo erstmal zusammen,

Also ich bin 17 jahre alt und ich denke mal das ich das selbe problem habe wie ihr.

Ich schildere es mal, also

-Komplette Nase ist frei, ausgeschnottert

-So ein druck zwischen Auge und Nase

-Sobald ist sitze geht der schmerz weg

-Sobald ich liege fängt es richtig an, es fängt an zu drücken zwischen auge und nase und so ein drückender schmerz richtung stirn also kopfschmerzen

komischer weise ist es bei mir nur auf der linken seite und ich war damals schonmal beim augenarzt weil ich es auch schon öfters hatte und ich ja als tischler arbeite dachte ich mir ob vielleicht ein fremdkörper der auslöser seinkönnte, naja da war nichts, der arzt hat mir ein spray für die augen verschrieben aber der crap hat auch nichts gebracht..

bin mal gespannt ob sich mehrere leute hier finden

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