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Verlust einen Gleichgewichtsorgans

Wwerm}o`on20 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich hab kürzlich ein Gleichgewichtsorgan verloren! Es war von Viren befallen und jetzt sind die Nervenbahnen zerstört, leider für immer, wie mir die Ärtze sagten! Ich hab das erst gemerkt als ich mir schwindelig wure und ich dann nicht mehr sitzen, geschweige denn stehen oder laufen konnte, dan kam ich ins Krankenhaus!

Was mich jetzt interessiert ist ob jemand so etwas ähnliches erlebt hat und ob ich wieder einigermaßen so werde wie früher einmal! Im Moment komm ich mir vorwie ein Krüppel weil ich kaum was machen kann, wenn ich schon zum Klo geh wird mir schwindlig und schecht und ich muss mich danach wieder hinlegen! Kann man so überhaupt noch ein Normales Leben führen? So dass man seinen Hobbys nachgehen kann? Ich hab liebendgerne Sport gemacht, es war fast shcon mein Lebensinhalt, aber jetzt habe ich Angst dass mir das auch noch genommen wird! Ich muss leider auch sagen dass ich ziemlich allein bin und keinen großen Freundeskreis hab der mich ablenken könnte oder so! Hab halt ziemlich viel Stress mit der Arbeit und ausser dem Sport sonst in meiner Freizeit nichts anderes gemacht, weil ich darin meinen Ausgleich gesehen hab!

Zur behandlung nehm ich Momentan Cortison, ich hoffe mal wirkt schnell denn die Medikamente schlagen mir auf den Magen!

Würde mich echt freuen wenn einer Erfahrungsberichte hat die er mir hier schreiben kann, ich mach mir echt Sorgen, dass ich nie wieder ein Normales leben führen kann... Das nagt an meinem Selbstvertrauen..

LG

Wermoon

Antworten
H=omer'Jaym886x0


hi du,

mir wurde mit 3 jahren das komplette gleichgewichtsorgan entfernt auf einem ohr. gehörschnecke und alles andere. grund: tumor, mittelohrvereiterung....

aber probleme hat ich zumindest tagsüber nie. nur nachts bzw im dunkeln hab ich gleichgewichtsprobleme. brauche dann immer irgendwie halt.

ich mach alles was man sonst auch macht. daher hoff ich doch das deine schwindelprobleme weitgehendst verschwinden.

jZör n.kxl


Verlust eines Gleichgewichtsorgans...

Hallo Wermoon 20,

Du erlebst zur Zeit jenen Zustand, den ein Morbus Menière Kranker über einen längeren Zeitraum durchlebt.

Es gibt bei Ausfall eines Gleichgewichtsorgans durchaus Hilfe und Methoden, das Gleichgewicht wieder zu finden. Dazu dienen spezielle Gleichgewichtsübungen, die die Zeit verkürzen sollen, bis die andere Gehirnseite die Funtion des verlorgengegangenen Gleichgewichtsorgans übernommen hat. Je aktiver Du da mit arbeitest, desto schneller schreitet die "Reha" voran!

Apropos Reha, was haben die Ärzte da für Vorschläge gemacht?

Du solltest Dich da umgehend evtl. um eine Rehakur bemühen.

Kortison hat während Deiner Erkrankung sicher eine Berechtigung gehabt, allerdings sehe ich (Laie) jetzt für diese "Keule" keine Veranlassung mehr. Nach Rücksprache mit Deinem Arzt, würde ich dieses Medikament absetzen. Auch solltest Du, auch wenn es jetzt in dieser Phase sehr schwer sein wird, auf schwindeldämpfende Medikamente verzichten, da diese den oben erwähnten Gewöhnungsprozess des Gehirn behindern bzw. verzögern.Vielleicht noch ein Tipp zum Schluß: Wenn Dir Dein Arzt eine zweifelsfreie Diagnose schriftlich gestellt hat, beantrage bei Deinem zuständigen Versorgungsamt umgehend die Anerkennung einer Schwerbehinderung bzw. Minderung der Erwerbstätigkeit!

Ich wünsche Dir alles Gute, wenn Du noch Fragen hast, kannst Du mich auch persönlich unter meiner PN erreichen!

V: Grüße

Jörn

j`örn.xkl


Verlust eines Gleichgewichtsorgans...

Hallo Wermoon,

eines noch als Nachtrag:

Betrachte meine Anregung bezüglich der ReHa und des Antrages zur Feststellung des Grades der Behinderung, nicht als verwaltungstechnischen bzw. beamtenmäßigen "Kram"! Ich kann durchaus nachvollziehen, daß Dir andere Gedanken durch den Kopf gehen, aber für eine marterielle, gesicherte, zukünftige Existenz, ist leider auch dieser Aspekt nicht ausser acht zu lassen.

Gerade der Antrag auf Feststellung des Grades der Behinderung, sichert Dir arbeitsrechtlich die gleiche Rechtsposition zu, wie einen schon anerkannten "Behinderten"!

Bitte lege den Begriff Behinderung" nicht auf die Goldwaage, ich habe diesen Begriff nicht kreiert, wenn Du eine ReHa gemacht hast, wirst Du Dich auch nicht mehr als behindert in Deinem Leben empfinden, nur Die Tatsache ist nunmal, es fehlt ein wichtiges Sinnesorgan, welches auch die beste "Bionik! nicht zurück bringen kann.

(*Bionik ist ein Kunstwort, gebildet Aus Bio und Technik)

bestes Beispiel dafür ist das "Cochlea Implantat" ein künstliches Gehör). Übrigens hast Du hier ein Forum gefunden, wo Du jederzeit einen Rat bekommen wirst, ob hilfreich, das musst Du in Deiner Lebenssituation selbst beurteilen.

So, ich glaube das genügt ersteinmal, nochmals alles Gute

Viele Grüße

Jörn

W:ermoAonx20


also das Cortison wird bei mir jetzt nach und nach abgesetzt weil man das nicht so schnell absetzen kann so wie die Ärtze mir das gesagt haben! Weil sich der Körper erst wieder dran gewöhnen selbst Cortisol herzustellen! Ansonsten denk ich auch das sich nicht so lange Dieses medikament nehmen mus, es ist jetzt nur weil das keien 2 Wochen her ist seid ich das hatte!

@ Homerjay Das mit der Dunkelheit merk ich leider auch ganz besonders stark, ich kann ohne Licht nichts machen und hab auch schon ein wenig Ansgt vor einem Stromausfall oder so, weil ich gar nicht wieß was ich dann machen muss, ich befürchte ich wprde dan sofort zusammenbrechen und vor Übelkeit nichts mehr machen können!

@ Jörn.kl Ich hab auch nach einer reha gefragt als ich noch im krankenhaus lag, jedoch meinten sie es wäre nicht nötig weil ich mich da selbst ganz gut dran gewöhnen würde wenn ich einfach wieder am Alltäglichen Leben teilhaben würde, aber ich wieß nicht so wirklich ob ich das jemals können werde, ich hab einfach zu viel Angst davor! Und ich weiß auch ehroich gesagt nich ob man mir deswegen shcon eine behinderung nachsagen kann, weil man mir auch sagte ich würde ganz normal leben können! Ausserdem weiß ich gar nicht so wirklich zu welchem Ämtern ich muss um den grad meiner behinderung wirklich festlegen lassen zu können!

j#örnk.kxl


Verlust eines Gleichgewichtsorgans

Hallo Wermoon20

die Aussagen der Krankenhausärzte sind kompletter Schwachsinn.

Da könnte man auch einen "Einbeinigen" raten, geh nur unter Leute, dann klappt es schon wieder mit dem Laufen.

Geh zu Deinem, Dich jetzt behandelten Arzt und besprech dies mit ihm. Er wird Dir sicher auch das für Dich, zuständige Versorgungsamt nennen. Eine ReHa ist aber ersteinmal das allerwichtigste, um in kürzester Zeit ein "normales" Leben führen zu können. Dein Arzt muß die Notwendigkeit einer ReHa-Maßnahme attestieren, in Deinem Fall dürfte das keine Probleme bereiten, vorausgesetzt natürlich Du willst es. Ich höre bei Dir da so eine gewisse Skepsis heraus!

Eine "Schwerbehinderung" betrachte nicht als Makel! Es sichert Dir unterumständen Deinen Arbeitsplatz!

Bitte leite diese Maßnahmen in die Wege.

Alles Gute

Jörn

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