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Hörsturz!

dwomi-1\990-16kjahrxe hat die Diskussion gestartet


hallo,

ich bin dienstag vor einer woche mit starken ohrenschmerzen auf dem linken ohr aufgewacht, hab schmerzmittel genommen und bin direkt zum arzt. der konnte aber nix am trommelfell entdecken und verschrieb mir nasenspray und antibiotika, da ich tage davor viel mit starken schnupfen und halssweh zu kämpfen hatte.. gingen davon aus, dass es von der erkältung kam! am nächsten tag ließen dann auch die schmerzen nach und kamen auch nicht mehr wieder, außer ab und an solches leichtes stechen. Und was geblieben ist, ein richtiger druck auf dem linken ohr, wo ich auch etwas schlechter höre! ich nahm dann weiter dieses spray und antibiotika , in der hoffnung, dass sich der druck löst (ging von einem tubenkatarh oder belüftungsproblem aus). Körperlich ging mirs dann am Wochenende wieder recht gut, aber der Druck und das etwas schlechtere hören blieb noch. Am Montag bin ich dann nochmal zum Hausarzt, der mich zum HNO überwies. Dort machte ich ein Hörtest und er stelle ein "Verdacht auf einen Hörsturz" fest, konnte aber nicht huntertpro sagen, dass dies einer ist, sondern nur ein "Verdacht!", weil die messungen es so ergeben haben. Naja binn dan gleich zum Hausarzt und hab meine erste Infusion bekommen. Als ich dann zuhause war und dann im Radio ein Lied lief, welches bisschen höher von der tonlage war, fiel mir auf, dass ich alle "höheren töne" (wie manche frauenstimmen, oder musik) ganz schrill auf dem linken ohr höre. Als würde ein kleines männchen den ton ganz schrill nachsprechen. Am nächsten Tag (Dienstag) dann die zweite Infusion und als ich dann zuhause war ist mir ein richtiges Pochern im Ohr aufgefallen, wie der herzschlag. gegen abend dann ein Pfeifen, welches andauernd da ist, aber ich nur bemerke wenn ich dran denke. ansonsten bemerke ich das pfeifen nicht so. Heute der dritte tag mit der dritten Infusion und mir gehts körperlich besser, war sehr angeschlagen durch die ersten infusionen. Das Ohr ist meines erachtens nicht besser und das Pfeifen stärker, vielleicht weil ich jetzt noch mehr drauf achte?!, genauso das "Doppelhören" auf dem Ohr ist geblieben.

Ich hab jetzt noch 7 Infusionen vor mir und ich hab tierische Angst, dass es nicht besser wird und ich immer damit leben muss =( bin doch erst 17 jahre alt! Ich versteh das nicht, gegen ende letzte woche ging mir eigentlich so gut, bis auf der Druck auf dem Ohr (war das dann schon ein Hörsturz??), da ich ja eigentlich das Pfeifen und (schrille) "Doppelhören" erst seit Montag habe, wo der "Verdacht" auf ein Hörsturz diagnostiziert wurde...

Bitte helf mit!

Antworten
dRomi-^199,0-1P6jahxre


kann denn niemand bitte helfen? ;(

pmocOas


Ich kann Dir nicht sagen, was Du hast, aber ich kann Dir vielleicht ein wenig die Angst nehmen. Es kann ein Hörsturz sein, es kann aber auch ein Tinnitus im Anfangsstadium sein. Über beides kannst Du Dich im Internet umfassend informieren. Es gibt zu beidem etliche Foren.

Egal was es ist, Deine Ärzte haben die Maßnahmen ergriffen, die normalerweise bei Tinnitus oder Hörsturz normalerweise ergriffen werden. Die Infusionen werden gemacht, um den Blutdurchfluss im Bereich des Ohres zu verbessern, was auf jeden Fall sinnvoll ist. Also solltest Du diese Behandlung auf jeden Fall fortsetzen. Bei Hörsturz und Tinnitus gibt es eine relativ hohe Spontanheilungsrate, das heißt, beides kann genau so schnell verschwinden, wie es gekommen ist.

Was kannst Du unabhängig davon tun? Wichtig ist, dass der Infekt, denn Du offensichtlich hattest, vollständig ausgeheilt wird. Falls Du belastende Lebensumstände hast, Stress jeglicher Art z. B., solltest Du das meiden, so weit es geht. Z.B., indem Du Dich für eine Woche krank schreiben lässt und belastenden Situationen so weit machbar aus dem weg gehst. Außerdem solltest Du Lärmquellen meiden. Um Dich von den Kopfgeräuschen abzulenken, solltest Du dennoch nicht ganz geräuschfrei leben. Irgendein angenehmes Hintergrundgeräusch, z. B. leise Musik hilft Dir vielleicht.

Wie sieht es mit Deinen Konsumgewohnheiten aus? Falls das ein Thema ist, solltest Du Alkohol, Nikotin und vielleicht auch Kaffee und teinhaltige Teesorten (schwarz, grün, weiß) vorerst meiden. Falls Du Dich von Fast Food ernährst, solltest Du das eine zeitlang zumindest stark einschränken und auf natürliche Lebensmittel umstellen. Auf den einschlägigen Tinnitus/Hörsturz-Seiten gibt es auch dazu Informationen. Viel frische Luft und etwas Bewegung können auch nicht schaden. Wie es mit Sport aussieht und überhaupt alles, was ich angesprochen habe, solltest Du mit Deinem Arzt absprechen.

Das Falscheste was Du tun kannst, ist in Panik zu verfallen, weil das nur zusätzlichen Stress verursacht. Jeder Betroffene kennt das unberuhigende Gefühl wenn der Kopf plötzlich aus heiterem Himmel Radau macht. Wichtig ist, dass das, was jetzt spontan aufgetreten ist, nicht chronisch wird.

Wissenschaftlich gesehen gibt es weder eine befriedigende Erklärung für das Entstehen dieses Syndroms (man spricht von einem Syndrom) noch eine wissenschaftlich begründete Therapie, wie man es mit 100prozentiger Sicherheit wieder weg kriegt. Es gibt aber eine Reihe von Maßnahmen, die ergriffen werden können, um das Verschwinden des Ohrensausens zu begünstigen. Dazu gehören die Dinge, die ich oben beschrieben habe. Ich hoffe, dass es Dir bald besser geht.

d5omi-1`9R90-16=jahre


huhu pocas, vielen dank erstmal für deine antwort!

normalerweise bin ich zZ. im Kindergarten tätig, freiwilliges Praktikum. Das kann schon öfters mal stressig sein, aber im positiven Sinne. Es macht ja Spaß. Ich bin nicht raucher und trinke auch kein Alkohol. Ernähre mich auch soweit gesund, könnte vielleicht besser sein, da ich abends gerne mal eine Tiefkühl-Pizza esse als mir ein gesundes Brot zu richten^^

Ich war in den letzten Wochen/Monaten relativ oft krank, vorallem im HNO-Bereich. Mal war es eine stärkere Erkältung, dann paar Wochen später eine Magendarmgrippe, kurz darauf wieder eine Erkältung und paar wochen später ein grippaler infekt (starke erkältung).. zurzeit gehts mir körperlich eigentlich recht gut, schnupfen ist so gut wie weg, außer morgens beim aufstehen. Das hab ich aber eigentlich immer!

Das mit dem Ohrgeräuschen war eigentlich noch garnicht so. Das sogenannte Piepsen das ich hab (wie eine Senderstörung ^^) bemerke ich eigentlich garnicht, nur wenn ich dran denke und mich darauf konzentriere... Und ich hab auch das Gefühl, dass der starke Druck den ich auf dem Ohr habe, schon etwas besser heute ist. Hab dauernd so ein Knarcksen im Ohr, als würde das Ohr schaffen und sich der Druck bisschen lösen. Vorallem wenn ich den Mund auf und zu schließe, bzw. schlucke, entsteht dieses knarksen.

Ich kann mir das alles auch irgendwie nicht genau erklären, dass ist so plötzlich gekommen. Ich hatte ne Erkältung und bin am nächsten Tag mit starken Ohrenschmerzen auf dem betroffenen Ohr aufgewacht und ein Tag später, warn die schmerzen so gut wie weg und der druck kam und blieb. Nicht typisch für ein Hörsturz, deswegen hab ich das auch überhaupt nicht in bewegung gezogen und war überrascht über die diagnose vor 3 tagen.

am meisten macht mir aber das "schrille" hören zu schaffen. Sobald ich ein Lied höre und "höhere" Stimmen, wird alles auf meinem linken ohr doppelt wahrgenommen und irgendwie ganz schrill/mechanisch, total verzerrt hört sich das dann an. Das hab ich komischerweise erst seit der ersten Infusion und die Woche davor garnicht

mfg

domi

dNomli-199n0-16jxahre


kann mir vielleicht noch jemand helfen? =(

dgomif-1990-616xjahre


Hallo,

hier bin ich wieder.. Damals ist der Druck dann weggegangen nach den Infusionen und alles war wieder in Ordner.. Nur ne leichte Empfindlichkeit an dem linken betroffen ohr blieb..

nun habe ich genau das gleiche problem!!! es läuft alles genauso ab wie damals.. ich wachte donnerstags nacht auf mit starken ohrenschmerzen ging zum arzt, der mir dann anitbiotika und nasenspray verschrieb.. die ohrenschmerzen traten bis auf die eine nacht NICHT mehr auf!! es ist wie damals dieser Druck gebleiben und halt noch der schnupfen, aber nur noch ein leichter.. Inzwischen ist montag und der Druck ist immer noch da.. es fängt schon wieder leicht mit dem doppelhören, so schrilll und leicht verzerrt bei höheren tönen. .Aber glaub nicht so ausgeprägt und stark wie damals.. naja vllt. wirds ja auch noch stärker :( ich war heute nicht in der schule, aber ich muss und will morgen aber wieder gehen!!!

Hab ich nun wieder ein hörsturz ??? Nur wegen ner erkältung/schnupfen?? das kanns doch nicht sein.. war das damals auch kein hörsturz, sondern nur en belüftungsproblem, wie jetzt vllt auch?? ich verlierr den glauben, dass ich eine mittelohrentzündung hab und damals hatte, denn ich hab zurzeit 0 schmerzen , was ja total untypisch für sowas ist..

hier ist übrigens der neue thread zur momentanen situation, falls es jemand lesen will [[http://www.med1.de/Forum/HNO/442906/]] ... aber nun hab ich ja mein alten wieder gefunden.

Helft mir bitte.. bin am verzweifeln :°(

D!olUlychxen


Heey, das tut mir echt leid mit deinem Ohr..

Bei mir wurde vor 2 Jahre (da war ich 11) die Polypen rausgenommen,

weil ich auch nicht mehr richtig hören konnte wegen den Dingern..

deshalb wurden mir auch gleich Paukenröhrchen reingesetzt und jetzt nach 2 Jahren

(bin jetzt 13) ist im Sommer halt aufgefallen, dass das Röhrchen im linken Ohr nicht rausgefallen ist, so wie es eigentlich sollte, dann hat er das rausgenommen doch da blieb dann das loch im trommelfell. wir sollten wir in den Herbstferien nochmal zum HNO arzt, aber das Loch war immer noch da, weswgen wir dann in eine HNO klinik sollten und dann wurde das da zu operiert, der grund dafür war: Ich habe ein chronisches Belüftungsproblem im linke Ohr, weswegen das Loch nicht zugegangen sei. Ih wurde dan auch immer nahc Symptomen gefragt, wie du sie hier beschrieben hast, deswegen könnt ich mir vorstellen, dass das ein weiterer möglicher Grund sein könnte, aber das ist natürlich nur eine Vermutung.. Ebenfalls kenne ich eine Person, die so etwas ähnliches wie du auch nach einer Erkältung mit gemacht hat, bei der dann ebenfalls ein Hörsturz-Verdacht war, allerdings war es das nicht, sondern sie hatte ein Chornisches Belüftungsproblem mit den Nebenhöhlen und da die von der Erkältung ziemlich stark gereizt waren, hatte sie das ebfals mit ihren ohren, aber bei ihr hat sich das nach ca einer Woche wieder gelegt

Lg und gute Besserung dir..

dvjfra@nzxi


Hallo domi

möglich ist das schon das du wieder einen hörsturz hattest- Ich rate dir in eine HNO klinik zugehn wo man dich von kopf bis fuss untersucht. Ich möchte jetzt nicht sagen das dein HNO schlecht wäre, aber wenn bei dir in der nähe eine gute HNO klinik ist wäre das ein versuch wert.

Woher kommst du den ungefähr?

LG Franzi

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