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Ich brauche Hilfe. Operation an den Ohren gehabt

Sree"lingxer hat die Diskussion gestartet


Ich bin komplett verzweifelt. Heute wurden mir Paukenröhrchen eingesetzt in der Uni-Klinik. Ich bin total durch den Wind ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Es fing bei mir alles schon im Alter von 4 Jahren an wo ich nach München geflogen bin und dann wahnsinnige Schmerzen in meinem linken Ohr hatte. Der Arzt meinte das sich durch den Druck im Flug mein Trommelfell zusammengezogen hat und hat das mit Tropfen irgendwie gelöst. Über die Jahre hinweg habe ich keine massiven Probleme mit meinem Gehör gehabt nur als ich mit 17 nach Afrika geflogen bin (9 Stunden Flug). Auf der Hinreise hatte ich nur bei der Landung starke Schmerzen, aber auf dem Rückflug fingen die Schmerzen schon in 30 min an. Das war für mich der schlimmste Flug meines Lebens ich dachte mein Gehirn platzt. Die Stuartdes hat das ganze Flugzeug nach einem Arzt abgeklappert. Aufjedenfall habe ich es "überlebt". Dann bin ich auch nach dem ich wieder in Deutschland war zu fast allen noch "guten" HNO Ärzten gefahren um die Ursache zu finden undsoweiter, doch IHR Ärzte hört nie zu und habt mich nich richtig behandelt weil ich ja nicht Privatversichert bin (Gott verfluche diesen Staat und euch habgierigen Ärzten). Was mir noch weiter Probleme bereitet ist, dass ich immer ein komisches Fluppen im Ohr höre, wenn ich was höre z.B ein Metronom und das wollte ich unbedingt weg haben. Und mein Zustand verschlimmerte sich noch mehr, dass ich sogar schon 2 mal nen Hörsturz erlitt und dann zum Arzt gefahren bin um mir dann anzuhören "ne da is nix".. Aufjedenfall bin ich mit meiner Mutter dann in die Uniklinik am gleichen Tag gefahren als meine Mutter und ich diesen "Arzt" fertig gemacht haben als wir uns anhören mussten dass er auch nix gegen seine grauen Haare tun kann. Ich sage euch AOK ist keine Krankenkasse sondern ne Sterbehilfe. Diesen Ärzte geht es nur um Kohle und nicht um Menschen zu helfen. In der Uni KLinik kamen wir dann endlich zu einem Arzt der auch zuhörte und mich auchmal untersuchte. Er hat festgestellt, dass ich Polypen habe und dass ich deshalb den Druck im Flugzeug nicht ausgleichen konnte (oho schonmal ein Anfang). Nach mehreren Untersuchungen wurde dann empfohlen "Paukenröhrchen" einzusetzen, um das Mittelohr zu belüften. Heute wurde die OP gemacht und ich hab wahnsinnige Schmerzen meine Ohren bluten wie sau und sind innendrinne schon verkrustet und blutet manchmal immernoch. Bitte helft mir Ich hab Schmerzen wenn ich schlucke und ich kann irgendwas in den Ohren bewegen das tut dann weh aber das mach ich unbewusst die Ärztin die mich operiert hat meinte "nach meinen 8 Jahren hat noch niemand schmerzen gehabt durch Paukenröhrchen" Ich bin fast Taub dadurch das Blut in meinem OHR ist. ICH DENKE IRGENDWAS ANDERES IST IN MEINEM GEHÖR NICHT RICHTIG UND DESHALB TUT DAS AUCH SO WEH!! BITTE BITTE SAGT MIR WAS ICH MACHEN SOLL ICH WILL AUCH NICH DAS MEINE GEHÖRFÄHIGKEIT ABNIMMT, WEIL WENN DAS PASSIERT HAB ICH KEINEN SINN MEHR ZUM LEBEN DENN DANN WÜRDE MEIN TRAUM STERBEN :°(

Antworten
Luuetxt


Hi

Erstmal ganz wichtig: Keine Panik! Versuch ´nen ruhigen Kopf zu behalten und hartnäckig zu bleiben, das ist die einzige Möglichkeit, um mit solchen Ärzten umzugehen, wie Du sie erlebt hast. Wobei ich sagen muß, nicht alle Ärzte sind habgierige, nach Privatpatienten lächtzende Raffkes, allerding habe ich in meinem Leben, in meinem Studium und beim Durchgehen verschiedener Foren den Eindruck gewonnen, daß dieser Subtyp von Arzt im HNO-Bereich häufiger ist, als in vielen anderen Fachrichtungen. Es ist wirklich erstaunlich, daß Leute, die sich beruflich mit dem Hören beschäftigen so schlechte Zuhörer sind. Mich macht so was immer ganz wütend, weil ich weiß, daß es auch anders geht >:(.

Was ist denn nach der OP an Untersuchungen gelaufen? Haben die Docs nachgesehen, ob die Röhrchen (noch) richtig liegen? Ist die Blutverkrustung aus dem Gehörgang schon mal entfernt worden? Ist ein Hörtest gemacht worden (mit oder ohne Knochenleitung)? Wenn ja, was ist dabei rausgekommen? Dein Gehör kann im übrigen schon alleine durch die Tatsache, daß Du die Paukenröhrchen liegen hast eingeschränkt sein (schließlich ist ja ein Loch im Trommelfell und ob das nun ein einfaches Loch ist, oder eines, das durch ein Röhrchen offengehalten wird macht in Bezug auf die Funktion des Trommelfells keinen großen Unterschied). Wichtig wäre, abzuklären ob "nur" eine Schallleitungsstörung (also durch den Verschluß des Gehörgangs mit Blut oder das Loch im Trommelfell) oder eine Schallempfindungsstörung (was dann heißen würde, daß tatsächlich was anderes mit Deinem Gehör nicht stimmt) vorliegt. Das läßt sich durch einen Hörtest bei dem sowohl die Hörfähigkeit über Luftleitung, als auch über Knochenleitung (also unter Umgehung von Außen- und Mittelohr) gemessen wird. Wenn die Ärztin, die Dich operiert hat sagt, sie hat in 8 Jahren keinen Patienten gehabt, der nach ´ner Paukenröhrchen-OP Schmerzen gehabt hat, stell ich mir die Frage wieviele der entsprechenden OPs sie in der Zeit gemacht hat und welche Patientenklientel sie dabei hatte, denn Paukenröhrchen werden häufiger bei kleinen Kindern gelegt, als bei Erwachsenen und ob die sich adäquat über Schmerzen äußern können, ist fraglich. Habt Ihr (Du, Deine Ärzte und evt. Deine Mutter) mal darüber nachgedacht, die eigentliche Ursache der Belüftungsstörung zu beheben (die Polypen)? Wäre mglw. effektiver als die Paukenröhrchen (die werden ja in der Regel irgendwann abgestoßen und müßten dann neu gelegt werden und ich kann mir vorstellen, daß Du nach diesem Erlebnis da garkeinen Bock zu hast.).

Du hast geschrieben, daß Du schon 2x einen Hörsturz hattest, war das wirklich einer oder könnte daß nicht auch durch die Belüftungsstörung zusammen bedingt gewesen sein? Wie hat sich das genau geäußert und was ist danach an Untersuchungen gelaufen? Oder sollte ich besser fragen: Ist danach überhaupt irgendwas an Untersuchungen gelaufen?

LG Luett *:)

PS: Du schreibst von Deinem Traum, der sterben würde, wenn Dein Gehör nachläßt. In Verbindung damit, daß Du vorher was von Metronom geschrieben hast läßt mich das vermuten, daß Du irgendwas mit Musik zu tun hast. Bist Du Berufsmusiker oder Tontechniker oder so was? Dann drücke ich natürlich doppelt so stark die Daumen, daß das alles wieder wird. Gute Besserung :°_

C/hristwi!a,n G.


Hallo Leute!

Ich habe ein ähnliches Problem wie Seelinger.

Ich bin 34 Jahre alt und leide seit 16 Jahren unter klaffenden Tuben. Als wäre das nicht schon schlimm genug, habe ich vor 10 Monaten einen schweren Motorradunfall gehabt, wobei ich mir eine Felsenbeinfraktur mit Gehörgangverengung im rechten Ohr zugezogen habe.

Durch die klaffende Tuben habe ich sonst auch schon immer das Gefühl gehabt, das ich nur "entfent" höre, also als wäre alles weiter weg - auch meine eigene Stimme.

Durch den Unfall aber hat sich das weiter verschärft. Wenn ich zum Beispiel aufstosse oder Gähnen muss, höre ich für einen kurzen Augenblick viel besser und ich höre das Trommelfell knacken.

Ein HNO-Arzt hat mir dann ein Paukenröhrchen empfohlen, welches aber überhaupt nicht geholfen hat, sondern nur alles schlimmer gemacht hat. Ich habe das Gefühl das das Trommelfell sich weiter nach innen gezogen hat und dabei aus dem Mittelohr Luft entwichen ist (Ich konnte das bei dem einsetzten des Paukenröhrchen hören).

Jetzt habe ich das Gefühl als ob ich im Flugzeug sitze und höre alles nur noch als sei es sehr weit weg (habe aber wenig Druckgefühl auf dem Ohr).

Ein Prof. aus einer Uniklinik meinte,das sich die Tuben sich verengt haben.

Dieser Arzt hat mir auch ein Cortison-Spray gegeben (Nasonex).

Kann das überhaupt helfen, Naja, habe es zumindest nur kurz genommen.

Jeden Hörtest habe ich ohne Probleme bestanden. Mein Hörnerv ist vollkommen in Ordnung (laut BERA-Test)!

Was zum Teufel soll ich tun damit es mir besser geht?

MfG

Marcus

Lsuet1t


Hi,

das ist echt nicht so einfach... Das Problem der klaffenden Tuben scheint allgemein was zu sein, was nur schwer in den Griff zu bekommen ist. Dann stellt sich mir natürlich die Frage, was ist nun wirklich mit Deinen Tuben, sind sie jetzt zu weit oder doch nach dem Unfall verengt. Was das Cortison-Spray betrifft, halte ich das auch eher für eine Verlegenheitslösung. Du schreibst, Du hast jeden Hörtest "bestanden" und der Hörnerv war in Ordnung. Heißt das, Du hast garkeinen feststellbaren Hörverlust oder nur keinen, der Hörnerv oder Innenohr betrifft? Wobei mich ersteres ziemlich erstaunen würde, zumal Du ja schreibst, daß Du das Gefühl hast, alles ganz weit weg zu hören.

MfG

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