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Polypöse Sinusitis

m!aczflxag hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich schlage mich seit Jahren mit einer polypösen Sinusitis herum, hab auch schon aussagekräftige CT-Bilder von meinen zugewucherten Höhlen machen lassen.

Bisher hab ich immer vor einer Operation zurückgeschreckt, da ich nur Horror-Geschichten darüber gehört habe und man mir zudem sagte, dass da durchaus ein Polypen-Rückfall-Risiko besteht, zumal ich Allergiker bin.

Nun hat mich meine chronische Sinusitis bis auf Geruchseinschränkungen meist in Ruhe gelassen, und mein morgendliches Nasenspülungsritual mit Salzwasser hilft auch bei der Vorbeugung. Doch jetzt leide ich mal wieder unter verstopften Nebenhöhlen, sehr lästig und unangenehm und für mich als Hobbysportler (Marathonläufer) auch ein Trainingshindernis. Ich wollte mal nachhören, ob sich schonmal jemand von Euch mit ähnlicher Diagnose die Polypen in den Nasennebenhöhlen hat wegmachen lassen, um zu erfahren, wie so ne OP abläuft, wie die Abheilung verläuft, wieviel Zeit man insgesamt (Klinikaufenthalt, OP, Abheilung) kalkulieren muss (ich bin Freiberufler und muss lange Ausfallzeiten gut vorplanen) und welche Methoden es so gibt.

Und falls jemand Tipps aus der Region Köln für ne gute Fachklinik hat, bin ich auch dankbar!

Liebe Grüße,

macflag

Antworten
CLosi#masi


Hallo!

Ich hatte ebenfalls Jahre mit NNH-Problemen und Polypen zu tun. Erst nachdem die Nase fast vollständig "dicht" war, hab ich mich zur OP entschlossen. Volles Programm (alle NNH) mit Nasenscheidewand-Korrektur.

Die OP ist jetzt 2 Jahre her und bis auf einen kleinen Polyp (kann man aber mit Cortisonspray behandeln) ist nichts mehr zurückgekommen.

Die Nase ist Super-Frei, selbst bei Erkältungen kein Nasenspray zum Abschwellen mehr nötig.

Das sah vor der OP Jahrelang anders aus.

Das Polypen wieder wachsen können, hatte mein HNO mir schon vor der OP gesagt. Das aber im Vergleich zu vorher "fast" gar nix mehr gewachsen ist, hätte ich so nicht gedacht.

Bei mir hat es sich auf jeden Fall gelohnt!

Ich war bei einem Belegarzt, bin Freitag ins Krankenhaus (Morgens gegen 9) und dann gleich die Doof-Tablette rein und ab in den OP. Hat ca 1,5 Std. gedauert.

Direkt danach trotz einer relativ großen OP keinerlei Schmerzen und Mittags schon wieder rumgelaufen.

Das einzige was nervt sind die Tamponaden in der Nase. Da funktioniert halt nur die Mundatmung.

Bereits am Sonntag war schon die Entlassung + Entfernung der Tamponaden.

War für mich eigentlich kein Problem, nur ein etwas komisches Gefühl. Hätte nie gedacht, dass die sooooo lang sind.

Einige haben vor der Entfernung ja mächtige Angst...verstehe ich nicht so ganz, war froh danach wieder Luft zu bekommen!

Wichtig ist dann die Nachbehandlung!!! Regelmäßiges Absaugen von Wundsekret und Borken beim HNO!

Bei Neigung zu Polypen auch zeitnahe Cortisonspray, damit der Kreislauf nicht wieder von vorne losgeht!

Das Ergebnis einer NNH-OP wird meiner Meinung nach davon bestimmt, wieviel Erfahrung der Operateur hat.

Operiert der zu viel oder zu wenig, gibt´s dann mehr Probleme wie vorher. Das Mittelmaß macht´s.

Außerdem ist eine Allergieabklärung wichtig.

Bis alles geheilt ist, können schon Monate vergehen. Arbeiten geht nach ca. 2 Wochen wieder.

Ich würde es auf jeden Fall wieder machen lassen.

Gruß

C

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