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Hörsturz, leider zu spät erkannt, hat wer Tipps?

TPogrixm hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe vor ca. 8 Wochen einen Hörsturz erlitten und dieser wurde leider zu spät erkannt.

Habe Infusionen bekommen, diese brachten leider keinen Erfolg. Auch die BERA-Untersuchung war nicht sehr gut, mein HNO hat mich vorsichtshalber zum MRT geschickt un ein Akustikneurinom auszuschließen. Zum Glück war da auch nichts! Nun sagte mir mein Arzt aber das ich mit den Folgen leben müsste. Ich höre auf einem Ohr sehr dumpf, ein Tinitus ist aber noch nicht vorhanden. Mein HNO sagt das ich anhand der Hörkurve mir Gedanken über ein Hörgerät machen soll. Nächste Woche muss ich zum Sprachtest und da wird dann geschaut was noch vom Gehör über ist. Nun meine Frage: Hat noch wer eine Idee ob ich selbst was machen kann? Ich habe dazu nämlich noch Probleme mit dem Nacken und bei manchen Bewegungen zieht es tief im Ohr. Bekomme gerade Massagen für den Nacken, aber das bringt scheinbar auch nichts. Ich spiele nun mit dem Gedanken es mal mit Gingko zu versuche. Steigert wohl den Blut-und Sauerstofffluss (mit drei "F"?) und soll bei solchen Problemen helfen - leider nicht ganz billig! Hat wer Erfahrung oder kann mir was anderes empfehlen?

Gruß

Marc

Antworten
jKürgenn44


Hallo Togrim,

ich kann mir die Frage nicht verkneifen: Wieso wurde der Hörsturz zu spät erkannt? Wenn man plötzlich als "Normalhörender" schlecht hört, liegt immer ein akutes Geschehen im Innenohr vor! Dies bedarf einer sofortigen Diagnose und Behandlung.

Wenn sich die Folgen des Hörsturzes entweder durch eine wie immer geartete Therapie oder nicht von selbst (soll auch vorkommen) bessern, ist ein nachträglicher Versuch, die Folgen zu beheben in den allermeisten Fällen nicht erfolgreich.

Man kann einen Hörsturz vergleichen mit einem Herzinfarkt (laienhaft ausgedrückt), wenn die Durchblutung längere Zeit nicht gewährleistet war, kommt es zu irreparablen Schädigungen. Da hilft nach meiner Einschätzung auch selten Ginko oder ähnliche Mittelchen.

Trotz der betrüblichen Aussichten wünsche ich Dir alles Gute.

Liebe Grüße

Jürgen

:)^

sWhIanet548x5


Ich hatte im April einen Hörsturz und mir fehlen immer noch 10 % Hörvermögen, obwohl ich sofort zum Arzt gegangen bin und behandelt wurde mit Infusionen. Ich war auch für eine Woche im Krankenhaus. Danach habe ich dann angefangen Ginko Tabletten zu nehmen. Die nehme ich heute noch. Außerdem mache ich alle 3 Monate einen Hörtest. Tinnitus habe ich auch noch in Form von ständigem Rauschen und zeitweisen Piepen, Brummen, Hämmern etc. Wie du siehst gibt es Folgeschäden auch trotz sofortiger Behandlung. Wenn du Ginku nehmen möchtest, dann kannst du es auf jeden Fall versuchen. Schaden tut es auf keinen Fall. Ich habe Anfangs Gingium 120 genommen. Wurde mir auf Dauer zu teuer. Nehme jetzt Ginkubil von Ratiopharm, was um die Hälfte billiger ist und den selben Effekt hat. Am besten kannst du in Online-Apotheken Preise vergleichen. Wünsche dir viel Glück dabei. Und beim nächsten mal einfach direkt zum Doc gehen. Das war wirklich dein Fehler.

LG

jSüurgeDn4x4


Hallo shane 5485,

ich weiß nicht ob der "Fehler" bei Tolgrim lag oder beim HNO, keinesfalls wollte ich mit meinem Beitrag "Besserwisserisch" wirken. Ich versuche nur meine gemachten Erfahrungen weiter zugeben, mir hat Gingo nichts gebracht. Wobei ich sagen muß, der vermeintliche Hörsturz, war der Anfang der menierischen Krankheit.

Aber nochmals, ich möchte Betroffene nicht davon abhalten, alles zu versuchen um ihr Gehör wieder einigermaßen in Ordnung zu bekommen.

Viele Grüße und alles Gute

Jürgen

*:)

s>ha|ne54x85


Jürgen, das war in keinster Weise gegen dich gerichtet :)^ Meinte das nur allgemein *:)

T>ogkrim


Hallo,

ich nenne es einfach mal eine verkettung unglücklicher Zustände. Ich habe am Mittwoch gemerkt das ich einen Druck auf dem Ohr habe und schlechter höre. Am Freitag war ich wegen was anderem beim Allgemeinmediziner und habe es erwähnt. Der hat mal in mein Ohr geschaut und gesagt das im Ohr nichts ist, ich aber Nasentropfen nehmen soll. Damals dachte der Arzt wohl das der Druckausgleich nicht ordentlich funktioniert! Gut, wäre ich direkt zum HNO gegangen wäre das wohl besser gewesen. Zumal ich aber noch erkältet war, deswegen der Allgemeinarzt, konnte man das schlecht rauskristallisieren! Nachdem aber die Erkältung weg war, ich aber immer noch Probleme mit dem Ohr hatte, bin ich zum HNO! Und da war es dann leider zu spät ;-(

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