» »

Starke Schmerzen nach Nnh-Operation, Ultraschall unauffällig

S;chnOeckelMe7890 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich hatte vorletzte Woche Donnerstag eine NNH-Operation von allen Höhlen, außerdem wurde mir in die linke Stirnhöhle ein Röhrchen (Becksche Bohrung) eingesetzt, durch das jeden Tag gespült wurde.... dieses Röhrchen wurde letzten Dienstag entfernt. Am Donnerstag wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Nun habe ich seit Freitagabend immer wieder schubweise starke Kopfschmerzen im Bereich der li Stirnhöhle sowie um das linke Auge, das strahlt bis zum Oberkopf aus. Auch wenn ich mich bücke, denke ich es platzt mir die Stirn. Nun war ich heute bei der Nachsorge bei meinem operierenden HNO, der machte ein Ultraschall der Stirnhöhle und meinte jedoch, das nichts in der Stirnhöhle zu sehen sei.... verschrieb mir ein Kortisonnasenspray sowie Antibiotika.

Wie kann es sein, das dort nichts zu sehen ist? Wo ich doch starke Schmerzen in diesem Bereich habe? Können das immer noch Schmerzen von der OP sein? Wohingegen mir die restlichen Nebenhöhlen absolut nicht weh tun, sondern sich der Schmerz wirklich auf die li. Stirnhöhle sowie ums Auge bezieht. Wer kennt das oder wer kann mir etwas dazu sagen?

Vielen Dank schonmal im Voraus für Eure Antworten....

LG

Erika

Antworten
Svchne7ckele7x890


Hat denn keiner solche Erfahrungen gemacht?

N@NH1


Hallo,

hatte vor 6 Wochen NNH OP mit Beck'scher Bohrung an Stirnhöhle, allerdings ohne dieses Röhrchen (heißt glaub ich Verweil-Röhrchen).

5 Wochen war alles gut, bis ich dann erst Druck, dann aber richtige Schmerzen in der Stirnhöhle bekam (Druck und ein pieksender Schmerz, ähnlich wie von Ihnen geschildert; sehr schmerzhaft und seltsamerweise immer nur nachmittags, morgens und abends nicht oder kaum, hängt möglicherweise mit der Körperhaltung zusammen, je nach liegender oder sitzendender Position).

Als es unerträglich wurde ging ich zu meinem Operateur. Der sah, dass der zwar in der OP vergrößerte, insgesamt jedoch sehr enge Zugang zwischen Nase und Stirnhöhle angeschwollen war und sich ein Propfen aus Schleimhaut (neuer?!) und Schleim dort reingesetzt hatte. Dadurch gebe es einen Sekretstau der so schmerzhaft sei, ähnlich einer bakteriellen "klassischen" Stirnhöhlenentzündung.

In diesem Termin und seitdem saugt er mir nun fast täglich die Stirnhöhle und den Zugang dahin aus (meist kommt nur die alte Salbe und ein wenig Wundsekret raus) und befördert mit einer Kanüle einen Antibiotika und Cortsion - haltige Salbe in die Strinhöhle und den Zugang.

Bis jetzt hilfts, war am 3. Tag des Absaugens schmerzfrei und bin es bis heute, allerdings muss ich erst mal abwarten, wie es ist, wenn ich nicht mehr fast täglich zum Absaugen der Strinhöhle gehe.

Gruß,

NNH1

STcCh+neckeIle7890


Hallo,

wie ergeht es ihnen mittlerweile ???

cGoolxM100


Schneckele, du bist meiner Meinung nach zu früh aus dem Krakenhaus entlassen worden, denn ich denke, dass diese Schmerzen nichts mit einem normalen Verheilen zu tun haben sondern du musst dir an der linken Stirnseite eine starke Entzündung zugezogen haben, die tut bestimmt verdammt weh und bezieht auch dein Auge mit ein. Früher lag man nach einer derartigen OP viel länger im KH, heute zahlen die Kassen diese Genesungszeit nicht mehr und man wird einfach nach der OP zu früh entlassen. Vielleicht hast du irgendwo Zugluft abbekommen, nach einer OP ist man sowieso schon geschwächt und deine Abwehrkräfte sind noch nicht wieder stabil. @:) :)*

cDoolxn10x0


Hallo Schneckele, mir ist eingefallen, dass an diesen Stellen wo du deine Schmerzen hast der Trigeminus Nerv liegt. Meiner Meinung nach hat sich der entzündet, denn er geht bis in den Kopf hoch wo du ja auch Schmerzen hast. Da hilft sehr gut außer deinen Medikamenten den betroffenen Bereich warm zu halten. Auch in der Wohnung und nachts beim Schlafen solltest du immer, beziehungsweise solange du Schmerzen hast den Kopf mit einem Tuch vor Auskühlung schützen, also warmhalten und noch etwas, das ich dir jetzt nicht empfehle, das aber ich versuchen würde: Es kann doch kein Fehler sein ganz schwachen Kamilletee hochzuziehen. Das hatte mir auch kein HNO empfohlen und ich habe es trotzdem gemacht und es hat mir geholfen, weil Kamille gegen Entzündungen wirkt, was das Salz ja nicht kann. Ich bin nicht so ärztegläubig und habe in meinem Leben manches besser ohne Arzt in den Griff bekommen, das kannst du mir gerne glauben. Kamilledampf bringt nichts, das weiß ich aus eigener Erfahrung, Kamillespülung ist Spitze wenn du sie gelegentlich machst, aber das ist nur meine besch...... Meinung. Der Tee sollte mit einem Teebeutel zubereitet werden, er muss ganz rein sein. Ich denke, dass der Aufbau deiner Schleimhäute davon nicht beeinträchtigt wird ;-) :)* @:)

LG

S&ch$neckel@e7x890


Hallo coolx

danke für deine Antwort....

das mit der Stirn, hab ich ja immer noch, selbst jetzt 6 Wochen nach der OP tut die mir noch weh... und zieht und kribbelt komisch bis in die Mitte des Kopfes hoch.... auch fühlt es sich noch immer taub an... oft juckt es leicht und wenn ich kratzen will merk ich es nicht... ganz komisch....

Aber vielleicht versuch ich es wirklich mal mit dem Kamillentee.... brennt das nicht arg ???

Schaden kannst ja nicht ;-)

LG

:)* @:) :)*

SAchn0ecekelse789x0


oder wenn ich die Stirn runzle brennt es so komisch.... ist so ein Gefühl als wenn man sich verbrennt wenn man über Teppich rutscht und dazu Nadeln reinsticht....

auch ist die Stelle über der Narbe immer noch leicht geschwollen....

Sjchnecvkel"e789x0


das Gefühl kommt aber auch immer wieder zwischendrin, nicht nur beim Strin runzeln ;-)...

cFoolxx100


Hallo Schneckele,

Den Kamillentee kannst du austesten indem du erst mal ganz schwachen überbrühst, sagen wir mal einen Beutel auf 1/2 Ltr Wasser, auf Körperwärme abkühlen lassen und dann mit einem Suppenlöffel an das betreffende Nasenloch halten, mit dem Finger das andere zuhalten und hochziehen. Sollte das wenig brennen dann würde ich 1 Beutel auf 1/4 Liter Wasser geben, leichtes Brennen muss schon sein sonst ist die Wirkung zu schwach, also erst mal ganz schwachen Tee zubereiten, nicht dass du vor lauter Brennen in die Luft gehst. Wünsche dir viel Glück und gute Besserung. @:) :)* :)*

LG

SIchneckZele7x890


Werd das morgen mal versuchen und dir dann berichten... danke für den Tipp... hoffentlich bringts was....

aber klingt schon logisch... auch wegen der Entzündungshemmenden Wirkung....

@:) @:) @:)

cyoo^lxT10x0


Hallo Schneckele,

Vielleicht ist es doch besser wenn du so anfängst: 1 Teebeutel für 1 Liter Wasser, verträgst du diese Brühe ohne dass es brennt dann kannst du ja gleich mit stärkerem Kamillentee weitermachen (1 Beutelchen auf 1/2 Liter Wasser). ;-) @:) :)*

N-NHx1


Hallo,

habe lange nicht nachgeschaut, ob eine Rückantwort gekommen ist auf das "Stirnhöhlenproblem".

Ich schildere einfach mal den weiteren Verlauf bei meiner "beck'schen Bohrung" bzw. NNH-OP. Eine Gewähr, dass Sie die gleichen Auslöser für Ihre Symptomatik haben, ist natürlich nicht gegeben.

Also, nach 1,5 Wochen des regelmäßigen Absaugens mit Zuführung der Salbe und der weiteren Anwendung von täglicher Salzwasserspülung der NNH sowie des Gebrauchs eines cortisonhaltigen Nasensprays (nehme ich bis heute, soll gegen erneute Verwachsungen der Nasenschleimhaut im Durchgang und Wucherungen der Schleimhaut insgesamt in der Nase helfen) hatte ich zunächst auf der linken Seite Ruhe (Seite der Bohrung; Narbenverdickung und Gefühllosigkeit an der Bohrungsstelle geht i.ü. mit der Zeit weg; juckt und zwickt nur manchmal ein wenig zzgl. "Phantom-Nervenempfindlichkeit" an der Stirn).

Ca. 1 bis 2 Wochen später ging jedoch das oben geschilderte Spiel mit noch extremeren Schmerzen auf der rechten Seite los, Durchgang zur Stirnhöhle war komplett zugeschwollen/verwachsen, ist nach Aussage des Arztes auch nicht sehr groß so ein Durchgang (Millimeterbereich). Bin dann als es gar nicht mehr ging in die Klinik, dort wurde abgesaugt und ich erhielt Cortison für ein paar Tage und Schmerzmittel. Der Arzt sagte, man müsse abwarten, theoretisch könne man die Durchgänge in einer weiteren weniger umfangreichen OP noch erweitern, man solle aber besser zunächst konservativ d. h. medikamnetös eine Lösung suchen

Im Verlauf des Nachmittages löste sich dann recht plötzlich die Schwellung und es kam brauner Schleim von oben (vermute altes Blut vermischt mit Schleim).

Der Schmerz ließ darauf hin nach, so dass ich abends schon keine Schmerzmittel mehr nehmen musste.

Einige Tage später war ich dann beim niedergelassenen HNO, der mir weiter Cortisontabletten für 2 Wochen verschrieb, mit abnehmnder Dosierung.

Die letzte Tablette ist jetzt schon einige Wochen her. Nehme nunmher nur noch das Spray und soll demnächst auch hier von 2 mal auf einmal tägliche Anwendung umsteigen.

Momentan habe ich keine Beschwerden, aber man wird sehen.

Gruß,

NNH1

cEoolx'100


Hallo NNH1, das klingt doch ganz gut, bin froh, dass es Dir jetzt wieder besser geht. Ich hatte leider nicht soviel Glück, bei mir musste 1973 eine Totaloperation vorgenommen werden.

LG

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Hals, Nase und Ohren oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Augen · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH