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Liebe Nasenoperierten, meldet Euch

P<oubeulle8


Hallo Schneckele,

habe auch schon 2 Nasen-OPs hinter mir, im Mai diesen Jahres sollte die 3. dann stattfinden.... Da mir aber auch gleichzeitig die Mandeln herausgenommen wurden, habe ich darauf dankend verzichtet. Ich hatte mein Leben lang ständig Probleme mit der Nase, und bei der 2. OP hatte ich das volle Programm wie Bimboo, da wurde alles zerhackt und wieder zusammengefrickelt... totale Scheiße. Danach war meine Nasenscheidewand immer noch etwas schief, und die ewigen Nebenhöhlenentzündungen stellten sich nach einem halben Jahr Ruhe auch wieder ein.... suuuper. Seit meine Mandeln raus sind, geht es mir endlich besser, und für mich kommt eine 3. Operation nicht mehr in Frage. Wünsch dir gute Besserung, du hast mein vollstes Mitgefühl, denn an die Schmerzen danach kann ich mich noch gut erinnern!@:)

SHchLnemckele7x890


Hola Poubelle

danke das ist lieb von dir... also sind solche Schmerzen danach wirklich "normal"?

oje du arme da hast du auch ne Menge hinter dir und das gleich zwei mal und dann noch mit mandeln.... oh mein gott, allein mandeln sind schon schmerzen genug....

gott sei dank ist seitdem alles gut bei dir.... und gut das du keine 3. OP machen mußt....

P<l)easuxre37


Bimboo.....Dein Beitrag kommt mir so bekannt vor.

1. Nasen-OP

Das Nasenbein wurde gebrochen um es anschließend zu richten.

Ich dachte, vielleicht auch in Anbetracht meiner damaligen Jugend, joa, kann schon nicht so schlimm sein...

HORROR, hätte ich gewusst wie das ist, weiß nicht ob ich lieber mein Leben lang schwer atmend verbracht hätte.

Und nach so einer OP biste einfach anfälliger was die Nase und Nasennebenhöhlen und alles angeht.

Ich hab heut noch Tage an denen ich, ungelogen, 20mal am Stück niesen muss ohne Schnupfen zu haben. Dann ist die Nase dermaßen zu, die Nebenhöhlen tun weh wie Hölle, ich krieg keine Luft....aber auf Grund meiner 2. OP scheue ich mich halt Tropfen oder ähnlich abschwellendes zu nehmen.....

b+imboto


solche Wehwehchen habe ich nicht, zum Glück, mich kribbelts nur manchmal in der Nase, das sind aber xie Haare, aber das war vorher nicht, aber da war ich auch noch jünger, vllt waren die Haare da noch nicht so strack, keine Ahnung.

Aber seit ich meine OP hatte, gehe ich nur noch ungern zum Zahnarzt, denn wenn ich meinen Mund maximal aufmache entstecht eine Spannung auf der Nase, das ist dann erst unangenehm und irgendwann rutschen so knorpel übereinander. Tut nicht direkt weh, ist primär unangenehm und ein total ekliges Gefühl.

Früher war meine Nase fast immer zz, jetzt ist sie immer sehr trocken und kleine Krüstchen drinne, aber lieber so als vorher.

Hab schon paarmal überlegt mich nochmal unters Messer zu legen um mir wieder ne normale Nase machen zu lassen, aber ich weiss halt auch net ob ich das a) riskieren soll, habe das erste mal 3 Jahre dafür geopfert und b) wenn erstmal knochen fehlt können die ja keinen wieder herzaubern.... c) war das ziehen der tamponade so eklig, brrrrr (das Gefühl wenn sie die Tamponade rausziehen und man merkt wie innen alles aufreißt... und danch der warme Strom an Blut der vorne rausläuft und hinten den Rachen runterrinnt und man den ganzen Dreck rausspucken muss. d) ist ja die Nase noch lange empfindlich...

bfi mnbo|o


Sorry für meine Grammatik und Rechtschreibung |-o

Sachnec`kele7x890


so melde mich auch mal wieder zu wort.... hab nun die zweite Schmerztablette genommen und es hilft immer noch nix.... das kann doch echt nicht normal sein oder?

Da soll jemand schlafen.... wenn ich das vorher gewußt hätte.... naja aber hätt ja auch nichts gebracht... mußte ja sein diese blöde OP!

S'chne}cke>le78x90


wenn ich jedoch eure Erfahrungen lese und das mit den Knochen usw... da wird mir gleich himmelangst....

bli[mboo


hätte ich gewusst, dass mir der Prof meine Nase in 5 Teile zerlegt und die Nasenscheidewand komplett herausgeschnitten wird, wäre ich wohl auch nicht so locker in die OP gegangen. Manchmal ist es besser im Vorfeld nicht alles zu wissen... ;-)

Aber glaube mir, wir erzählen hier alle Horrorgeschichten, wir sind aber die absolute Minderheit, bei den meißten Leuten verläuft alles gut. Das wichtige ist einfach, nach möglichkeit keine verscreibungspflichtigen Nasensprays zu benutzen (habe ich aber noch nie), denn diese sind bekanntermaßen Suchtgefährdend, egal ob frisch operiert oder nicht.

Wenn du was zum Sprühen benötigst, kläre es mit deinem Arzt ab, ob es eine Salzlösung es auch tut, mit der kannst du dir bedenkenlos deine Nase täglich durchfluten so oft du willst. Bin allerdings eher ein verfechter der Theorie, dass der Körper eigene Mechanismen hat um damit fertig zu werden, und nehmne so wenig Mittel wie möglich.

Was ich bei meiner Op alledings benutzt habe wie blöd war diese penatencreme für die Nase. Da habe ich pro Tag 2-3 so kleine Tuben in die Nase gejagt, damit die ganzen Blutkrusten aufweichen und sich lösen. Nach dem Tamponaden-Massaker sind mir nämlich beide Nasenlöcher komplett mir Blut verkrustet. Wenn man sich mal so eine halbe Tube Creme in die Nase drückt, merkt man erst wieviel Platz in so einer Nase sein kann. Bzw als sie damals die Tamponade entfernten habe ich mich auch gefragt, wo das denn allers versteckt war.

Spätestens an dem Tag, als mir der Arzt beim Kontrollblick mit dem Endoskop durch die Nase hinten am Rachen rumfuhrwerrte war mir die Funktionsweise klar *lach*

cboolx1\00


Schneckele7890,

Möchte dir vorweg schreiben, dass meine Nase selbst immer völlig in Ordnung war, ich meine damit, mit ihr hatte ich nie Probleme, es sind die Nebenhöhlen, die bei mir diese Beschwerden hervorgerufen haben. Weiter geht's: Bei jeder beidseitigen Spülung der Nebenhöhlen betäubte der HNOA die Stellen gleich vorn in den Nasenlöchern, saß dann immer mit Stäbchen in der Nase im Wartezimmer, ein blödes Gefühl, anschließend rief er mich wieder zur Behandlung. Es wurden diese Röhrchen in die NH gedrückt, ich glaube mich zu erinnern, dass es da immer so ein krachendes Geräusch gab (55 Jahre her). Wie gesagt, es wurde mir dadurch nicht geholfen und nach einer längeren Behandlungszeit ging ich einfach nicht mehr hin. Meine Erkältungserkrankungen mit Nebenhöhlenentzündungen blieben mir treu und regelmäßig im Vor-und Nachwinter schlugen sie zu, ich wurde von meinem Hausarzt sehr oft auf "Grippe" krankgeschrieben, weil ich auch immer Fieber dabei hatte. Das Krankgeschriebenwerden hatte mir von allem noch am besten gefallen. Da waren immer ein paar Wochen drin, ha, ha, ha.

1963 ließ ich mir meine Mandeln entfernen, weil ein unangenehmes Kratzen im Hals nicht mehr aufhören wollte, 1964 im Spätwinter nach einer Grippeerkrankung hörte die Druckempfindlichkeit unter und über den Augen nicht mehr auf und beim Schneuzen immer diesen ziehenden Schmerz. Jetzt bekam ich doch große Angst und ich ließ mich zur nächstgelegenen Uni-HNO-Klinik überweisen. Der behandelnde Arzt empfahl mir eine Kieferhöhlen OP. Die wurde dann schnellstens ausgeführt. Habe noch in Erinnerung, dass sich 2 Ärzte um mich bemühten, ich war bei vollem Bewusstsein und hätte beinahe noch kurz vor Ende der OP schlapp gemacht aber ich biss im Geiste die Zähne zusammen und hielt durch. Nach der Verheilzeit, die längere Zeit in Anspruch nahm, besserten sich die Symptome, das Leben wurde wieder erträglicher aber voll zufrieden war ich nicht und 1 Jahr später kam es dann ganz dick.

Berichte heute Nacht weiter. :)D

cEoolWx100


Würde gerne das "h" zuviel in meinem 1. Bericht wegspülen, leider geht das aber nicht. |-o

SDchneck3ele>7%8x90


Guten morgen zusammen,

danke für die weiteren Erfahrungen...

@ bimboo

ja da hast du recht, man fragt sich, wo zur hölle waren diese ewiglangen Tamponaden? Ihr schreibt immer das ihr mit Endoskopen untersucht worden seid, das wurde bei mir bisher noch gar nicht gemacht. Er schaut immer so in die Nase und saugt ab. das wars.

@ coolx100

hat man das bei dir denn damals ambulant gemacht? Ist ja auch mal heftig.

Bin auf deine weiteren Erzählungen gespannt.

so nun zu mir, habe eigentlich relativ gut geschlafen und bin heute morgen mit einer freien Nase aufgewacht... dafür war mein Gesicht ziemlich angeschwollen. langsam normalisiert sich das ganze auch schon wieder, aber irgendwie werd ich das Gefühl nicht los das irgendwas überhaupt nicht stimmt.... aber fragt mich jetzt nicht woran ich das festmache... das wird dann morgen auch mein Problem sein wenn ich zum Arzt reinsoll und er mich fragt wie es mir geht... kann ja schlecht sagen da stimmt was nicht...

PGoubGe#lle8


Schneckerle, als ich im Mai im Krankenhaus lag mit meinen Mandeln, hatte ich viele Nasen-OPs um mich herum, die sind alle am 3./4. Tag schon wieder entlassen worden. Die Tamponagen werden auch nicht mehr wie früher bis hinten ans Hirn geschoben (so kams mir zumindest vor), sondern heutzutage läuft das etwas sanfter ab.

Und mit der Nasenscheidewand, wie bei Bimboo und bei mir, ist halt ne eklige Angelegenheit, die aber den meisten zum Glück erspart bleibt. Ich kann mich noch gut dran erinnern, dass mir mein Gesicht auch ziemlich lang weh getan hat, und dass es ewig gedauert hat, bis die Nase verheilt und keine merkwürdigen Sachen mehr da herausliefen.... deshalb meine ich, dass es bei dir wahrscheinlich noch relativ normal ist und dein Zustand sich bald bessern wird.

LG

Sychnjeck+ele78x90


Danke Poubelle, das macht mir etwas Mut....

LG

c`oolOx100


Schneckele7890,

Ende des nächsten Winters, es war im März des Jahres 1965 hatte ich wieder diese Erkältungen und Schmerzen im Stirnbereich, hauptsächlich die linke Seite war betroffen. Die Schmerzen zogen über die Schläfe bis in den Hinterkopf, ich hatte damals in einer Abendschule mein Abbi nachholen wollen und musste Latein büffeln. Ich erinnere mich genau, dass gerade bei dieser Tätigkeit die Schmerzen im Hinterkopf zeitweilig unerträglich wurden.

Da geschah es, dass mir auf einmal plötzlich die Nase stark zu bluten anfing und die Kopfschmerzen nicht mehr auszuhalten waren. Das war das einzige Mal in meinem Leben, dass ich vor lauter Schmerzen eine Zimmerwand hinauf wollte, ich stand davor und blickte nach oben und schrie vor Schmerzen. Schnell brachte mir meine liebe Frau meine Tabletten und meine Kopfschmerzen ließen nach deren Einnahme langsam nach. Das sind solche Momente im Leben, die sich tief ins Gedächtnis eingraben und die man niemehr vergisst. Übrigens schreibe ich gerne mit Radiomusik im Hintergrund, irgendwie gefällt mir das.:=o

Ich musste natürlich wieder ins Krankenhaus (Uni-HNO-Klinik). Dort wurden mir mit langen Nadeln mit Watte an der Spitze beidseitig die Stirnhöhlen untersucht, dann wurde abgesaugt und ohne Betäubung riss mir dann ein Oberarzt (damals wurde man auch als Kassenpatient noch von einem Oberarzt behandelt, wenn man ein "komplizierter Fall" war) einige Polypen mit einer Schlinge heraus. Alle diese Maßnahmen halfen mir nicht und meine Beschwerden (Kopfschmerzen) traten immer wieder auf. Jeden Morgen wachte ich mit diesem Druck im Stirnbereich auf. Die Ärzte beschlossen bei mir eine linksseitige Stirnhöhlen OP durchzuführen. Das wurde dann auch bei mir gemacht, meine Frau machte in der Klinik ein Riesentheater, sie hatte wohl Angst um mich, sie erreichte aber dadurch, dass ich von einem Oberarzt operiert wurde, dem Arzt, der mich einige Jahre später als Professor ein zweites und ein drittes Mal operierte.

Berichte morgen weiter. :)D

cAoodlx1x00


Schneckele7890,

entschuldige bitte, dass es mir heute nicht mehr möglich war zu schreiben, aber morgen geht es ganz bestimmt hier wieder weiter. :)D

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