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Liebe Nasenoperierten, meldet Euch

S/chnec[keleA73890


Hallo coolx,

danke das ist lieb, wartte schon neugierig auf deine Antworten...

so berichte nun auch mal ein bißchen wieder von mir: am Donnerstag war ich wieder beim arzt und dieser meinte das der Heilungsprozess normal sei, alle fenster wären auf und es würde Luft hinkommen.... das hat mich schonmal sehr beruhigt.... naja das was sich löst ist inzwischen auch nicht mehr so batzenartig sondern wird klarer und flüssiger.... das einzige Problem das ich weitehin habe ist, dass mir beim bücken oder bei "schweren" tätigkeiten (zu denen leider auch schon das Tragen eines Wäschekorbes dazugehört) wird mir sofort schwindelig und mein Kopf dröhnt die nächsten Stunden sehr arg...

Auch wenn ich morgens aufstehe habe ich oft das Gefühl es hat sich gar nichts verändert, da habe ich oft das Gefühl das meine linke Seite komplett dicht ist und diesen Druck.... das kommt mir schon merkwürdig vor.... was denkt ihr?

c&oo:lxx100


Schneckele7890,

Nein, du brauchst keine Bedenken haben, die Ausheilung dauert längere Zeit, so war es auch bei mir, die Fenster habe ich auch, die wurden bei meiner KH-OP gleich mit ausgemeiselt, damit der Eiter besser abfließen kann, wurde mir damals gesagt, sie sind aber auch gut für eventuell erforderlich werdende neue Spülungen, denn es müssen hierzu keine Knochen mehr durchstoßen werden, es kann eine sogenannte Stumpfspülung durchgeführt werden.

Also alles im grünen Bereich, liebe Schneckele7890.

Meinen Bericht schreibe ich noch heute weiter.

Liebe Grüße

cjoo"lx1x00


Schneckele7890,

die linksseitige Stirnhöhlenoperation verlief ohne Komplikationen, unter Vollnarkose wurde mir über dem linken Auge unterhalb der Augenbraue der Kopf aufgeschnitten, ich habe jetzt mal nach der Narbe gesucht und tatsächlich dort beim Hochdrücken der Augenbraue noch eine kleine helle Linie entdeckt. Wenn du aber jetzt denkst, dass ich nach der normalen Verheilzeit beschwerdefrei gewesen wäre, so kann ich dir dies leider nicht bestätigen, im Gegenteil, meine Erlebnisse mit dieser chronischen Stirnhöhlenvereiterung wurden immer spannender. Im Nachhinein weiß man ja immer mehr und so kann ich dir heute sagen, die Operation hatte nicht ausgereicht. Es wurde mit dieser Operation nur das Gröbste herausgenommen, der Druck war eine zeitlang weg aber die Wunde blutete ewig nach. Bei meiner Entlassung aus der Uni-HNO-Klinik sagte mir der Oberarzt, dass ich an einer sehr seltenen Krankheit leide und dass es durchaus möglich wäre, dass ich wieder operiert werden müsste und dass nur insgesamt 3 Operationen möglich wären. Da habe ich mich aber über den lieben Gott so sehr geärgert, ich, das mir, das gibt es doch gar nicht, es gibt kein höheres Wesen, das mir in meiner Not beisteht, so dachte ich und wurde zum überzeugten Atheist. Am Abend vor meiner Operation hatte ich doch so lieb gebetet, über das Krankenhausradio hörte ich noch danach über meinen angeschlossenen Ohrhörer dieses ergreifende Duett aus Aida (Aida wurde mit Radames lebendig in einen Tempel eingemauert) und weinte heimlich in mein Kissen.

[[http://www.youtube.com/watch?v=njjvozG_O0A]]

Das sind Momente, die man niemals vergessen kann. In die Kirche bin ich am letzten Sonntag vor dem Krankenhaustermin auch noch gegangen, habe also alles getan um den Herrn gnädig zu stimmen und dann diese Ansage.

Schreibe morgen weiter, bin jetzt ein wenig mitgenommen. :)D

S@chnecXkele78x90


Oje, das tut dir leid das du mitgenommen bist, ich hoffe nicht von dem erzählen und dem song ??? :)*

Aber das mit der Stirn hat man bei mir auch gemacht, auch links... und ich sage dir ich habe bis jetzt immer noch kein Gefühl auf der linken Stirnseite... und es schmerzt und drückt ziemlich dahinter... komme mir schon albern vor wenn ich das dem doc immer sage.... (der hat vor einer Woche mal nen ultraschall dann gemacht und gesagt mhm da ist nix....) naja kann mir aber nicht vorstellen das nach 3 Wochen immer noch alles so weh tut und drückt.... zumindest der Druck müßte ja mal wegsein?!

Freu mich auf deine weiteren Berichte, oh mann, da hast du echt ne Menge durch....

dJolDphimn7x9


Hallo,

habe auch schon eine Nasenop hinter mir. 2 x Polypen im Kindesalter. Weiß jetzt nicht, ob das auch dazu zählt. Kann mich nur an das letzte Mal erinnern und danach ging es mir echt bescheiden. Am 05.12.07 wurden dann meine Nasenmuscheln mit einem Laser verkleinert. Würde ich im Nachhinein auch nicht noch einmal machen, da ich es richtig ekelig fand. Der ganze Hals hat verbrannt geschmeckt und danach war auch die ganze Nase dick. Hat ca. 2 Monate gedauert, bis es verheilt war. Das Ende vom Lied war dann, dass es nicht ausreichend war. Das hatte mir aber die Ärztin schon im Krankenhaus gesagt. Sie meinte, die Nase ist oben frei. Ihr eigenliches Problem ist die krumme Nasenscheidewand und ich glaube nicht, dass es etwas bringt, aber wir machen einfach mal, was ihr HNO Arzt sagt. Super dachte ich!

Anfang Februar diesen Jahres wollte er mich dann wieder dort hinschicken. Da habe ich dann aber meinen Mund aufgemacht und gefragt, ob denn nicht auch die Nasenscheidewand mitgemacht werden kann, da die ja schief ist. Er war auch gleich mit einverstanden.

Den Eingriff hatte ich dann am 31.03.08 machen lassen. Ich war 4 Tage im Krankenhaus und hatte tierische Kieferschmerzen. Konnte Ober und Unterkiefer ohne Schmerzmittel nicht aufeinander stellen. Als ich dann entlassen wurde, sollte eigentlich die Splinte entfernt werden. Da wurde mir dann gesagt, dass die noch 4 Tage drin bleiben muss und ich dann noch einmal in die HNO Ambulanz muss. Dort würde sie dann entfernt werden. Da war ich dann auch und da hat mir die Operateurin dann auch gesagt warum. Nasenschleimhäute waren bei der OP eingerissen. Auf Station hieß es immer nur.... alles bestens... die Kieferschmerzen sind normal. Ich habe sie darauf dann angesprochen und sie meinte, dass das normal ist, hatte sie mir ja auch im Vorgespräch erzählt. Dann im Nebensatz viel dann der Satz... Ihr Kieferknochen war auch krumm... den haben wir gleich mitgemacht... Dachte ich höre nicht richtig.

Ca. 6 Wochen hat die Heilung gedauert und dann bekam ich wieder schlechter Luft. Mein Arzt war nicht da und die Vertretung meinte ohne eine Sonographie oder ähnliches zu machen, dass es an der Pollenallergie liegt. War dann 3 Wochen später wieder da und habe mein Leid geklagt. Daraufhin wurde ich geröngt und es stellte sich eine NNH Entzündung herraus. Die schlepp ich jetzt seit ca. Mitte Mai mit mir rum.

Nächste Woche habe ich jetzt den Termin in der Uniklinik zur Fensterung. Bin dann ja mal gespannt, was mich so erwartet. Im März habe ich mich gefühlt, als ob ich von einer Dampfwalze überrollt worden bin. Durfte nach der OP auch nicht aufstehen und lag bis Abends noch an Infusionen.

So ganz genau weiß ich auch noch nicht was passiert bzw. ob überhaupt was passiert, denn so wie es aussieht habe ich eine Seitenstrangangina und Kehlkopfentzündung bekommen. Super!!! Gehe Montag mal wieder zum Arzt und dann bekomme ich wohl wieder Antibiotikum.

Kann mir einer sagen, wie es mit den Schmerzen ist bzw. ob man bestimmte Sachen wieder nicht machen darf wie z.B. duschen? Wie lange ist man danach ca. krankgeschrieben?

Sorry für die vielen Fragen.

S)chnVecukelex7890


Hallo, hatte ja eben diese Fensterung,

war danach 7 Tage noch im krankenhaus, du darfst dann 2 wochen nicht duschen und keine körperliche Anstrengung machen.... 2 Wochen wirst du nach der OP krankgeschrieben, bei arbeiten mit dämpfen, staub oder körperlichen schweren Arbeiten auch 3 wochen....

an sich ist die op nicht soooo schlimm.... die Tamponaden bleiben normalerweise 2 Tage drin (mit optag) dann werden sie gezogen und dann ist es erstmal ein supergefühl wenn du durch die Nase atmest....

habe schon viel positives gelesen und auch viel negatives..... habe aber momentan auch eher schwierigkeiten, kannst ja mal meine Threads lesen die ich reingemacht hab.....

SmchnecPkel2e7x890


das mit der Seitenstrangangina und der kehlkopfentzündung ist natürlich mal richtig sch....

ob da die op klappt ist so ne frage?! ..... naja vielleicht kriegst du es mit Antibiotika einigermassen in Griff bis dahin.... ich bekam im KH auch erstmal ne woche Antibiotika und Kortison i.v. bevor sie mich operiert haben....

d6olphi/n79


Ja, das mit dem Hals das nervt mich total. Habe seit ca. 1 Woche leichte Schmerzen. Habe mir dabei nichts gedacht, da ich immer Halsschmerzen habe. Vor Jahren haben mir bereits 2 Ärzte bestätigt, dass es bei mir chronisch ist und man nichts machen kann. Vor 12 Jahren haben sie mir die Mandeln entfernt, da ich andauernd Entzündungen hatte. Wurde halt nicht besser.. danach hieß es nicht mehr Mandelentzündung sondern Seitenstrangangina. Das passiert bei 1% der Menschen die eine chronische Mandelentzündung hatten. Super und zu der durfte ich mich gesellen. Es gibt aber nichts, was man machen kann, sagte der Arzt.

Nachdem meine Stimme dann so heiser wurde, habe ich mit der Taschenlampe in den Hals geleuchtet. Er ist rot, dicke Wülste und Eiterpusteln und das jetzt so kurz vor der OP. Deswegen gehe ich morgen auch zum Arzt. Nicht das sie mich von KH wieder nach Hause schicken wegen der Entzündung!

Danke für die Info wegen der OP! Mein Arzt hat mir nicht viel erzählt. Nur halt das ich Fenster bekomme und 4 Tage im Krankenhaus bleiben muss.

Aber mehr werde ich dann morgen sehen.

Die Stimme muss wieder herkommen, da ich am Freitag meine mündliche Prüfung habe und dort ca. 30 Minuten reden muss. Das ist ja meine größte Angst, dass die Stimme dann versagt.

SUchhnec>kelie789x0


Haben sie denn bei dir alle Mandeln rausgenommen? Oder nur die Rachenmandeln?

Weil daran kann es ja auch oft liegen das man danach noch Seitenstrangangina hat?

Oh mann so ein Mist....

Ich drücke dir feste die Daumen das deine Stimme bis Freitag wieder da ist.... ;-), wär echt mist wenn die dann weg ist...

Gib doch morgen mal Bescheid was der doc meint....

diol2phinx79


Sie haben bei mir nur die Rachenmandeln entfernt. Das hat mir auch gereicht.

Schmerzen hatte ich 3 Monate.

Dachte bis Anfang April auch, dass es nur die einen gibt, bis mich meine Ärztin im KH aufgeklärt hat. Ich hatte ihr gesagt, dass ich Halsschmerzen habe. Sie meinte dann, dass kommt davon, weil ich nur durch den Mund atme. Der Hals ist in Ordnung, denn wenn er entzündet ist, würde man es an den Mandeln sehen.

Werde mich morgen dann mal melden. Mal schaun, was mein Arzt sagt.

S_chneckhelze78x90


Scheiße, dann haben sie die halsmandeln drin gelassen... da brauchst dich net wundern das du seitenstrangangina kriegst.... ist ja mal richtig beschissen das sie nicht gleich alle mandeln entfernt haben... dann hättest den scheiß los.....

cRoo?lx1?00


dolphin79,

ich wünsche dir eine baldige Genesung, du schaffst das schon. Etwas, wovon mir mein HNO-Arzt abgeraten hat und was ich trotzdem gemacht habe war, meine Ohren zeitweilig mit Watte zu verschließen, das hält die Innenohren warm und man bekommt keine (ungefähr 5 Jahre her) Ohrenentzündungen/Ohrenschmerzen. Vielleicht kannst du diesen Tipp einmal gebrauchen. :)^

csoo|lx1c0x0


Schneckele7890,

du hattest Recht, diesen Song hatte ich lange Zeit gemieden (Op. war 1965), wollte ihn aber unbedingt hier einfügen. Wusste auch nicht, dass du schon an der linken Stirnhöhle operiert worden bist, habe es wohl überlesen. Damals war diese Op. komplizierter als es heute ist, denn es bestand die Gefahr, dass am Auge etwas passierte, ich vermute, heute wird das durch die Nase gemacht? Wie ich schon berichtete ging der Spaß dann weiter. Der Druck und die Schmerzen an der linken Kopfseite, Schläfe kamen regelmäßig wieder, und zwar pünktlich im Spätherbst und Spätwinter. Nachuntersuchungen waren immer negativ, ging dann einfach nicht mehr hin. Ich muss dazu sagen, dass damals noch keine Ultraschalluntersuchungen in HNO-Kliniken gemacht wurden, man war noch nicht soweit, es wurde in der Regel mit einer langen Nadel durch die Nase in die Stirnhöhle gefahren um festzustellen ob dort oben frei war. Im Sommer 1973 war es dann soweit, auf der linken Stirnseite zeigte sich eine kleine Beule und ich hörte in meinen Ohren ein leises Knistern, Schmerzen hatte ich aber keine. Zuerst dachte ich mir nichts dabei, hatte ich doch schon soviel mehr hinter mir, das Beulchen geht bestimmt wieder zurück, so dachte ich. Aber es kam ganz anders, die Beule verschwand nicht mehr, sie wurde größer und größer. Ich suchte einen HNO-Arzt auf und zeigte ihm die Beule. Dieser schickte mich zum Röntgen, es wurden Frontalaufnahmen gemacht, das Ergebnis war negativ. Damit war Der HNO-Arzt überzeugt davon, dass ich nur so eine Hautsache hätte und ich bekam eine Art Reizstromtheraphie, bei der mir auf diese Beule eine Art Augenklappe gesetzt wurde, die an einem Gerät angeschlossen war. Ich merkte nach der dritten Sitzung noch keine Besserung, im Gegenteil, die Beule wurde eher größer. Was hat der Arzt sich angestellt als ich ihn um eine Überweisung in die HNO-Uniklinik bat, doch schließlich schrieb er mir eine aus, denn ich beharrte darauf. Jetzt bekam ich schon langsam Angst, denn ich hörte immer dieses leise Knistern in meinen Ohren. In der Uniklinik wurde ich wieder geröntgt, diesmal aber vertikal. Ich habe diese Aufnahmen selbst gesehen, die gesamte Stirnhöhle war zugewuchert, es waren Gebilde zu erkennen, die wie Traubenperkel aussahen. Ich wurde noch am gleichen Tag von einem hochkarätigen Professor operiert, es war der Chirurg, der bei mir 8 Jahre zuvor meine erste Stirnhöhlenoperation durchgeführt hatte. Es war eine Operation in letzter Minute, wurde mir später gesagt. Die Polypen hatten schon die Vorder- und Hinterwand der Stirnhöhle durchbrochen, deswegen war auch diese Beule an meiner Stirn zu sehen gewesen und das Gehirn wurde nur noch von der Hirnhaut geschützt. Glücklicherweise hatte man sich für einen Bügelschnitt entschieden, dabei wurde die Kopfhaut von Ohr zu Ohr aufgeschnitten, die gesamte vordere Kopfhaut nach vorn über die Stirn heruntergezogen, ich wurde also zur Hälfte skalpiert, dann wurde das vordere Stirnbein entfernt (abklopfen heißt das im Fachjargon) und die Polypen herausgeschnitten. Die durchbrochen Hinterwand wurde geriedelt (irgendwie mit einer Platte verschlossen, die Kopfhaut wieder nach oben gezogen und mit der anderen Hälfte vernäht, ganz einfach. Ich sollte einen Pressverband bekommen aber das berichte ich im letzten Teil meines Krankenberichtes. :)D

dOolphpin7x9


Guten Morgen CoolX,

wenn ich Deine Berichte so lese, dann geht es bei mir ja noch.

Sind ja nur die Siebbeinzellen bei mir.

Wahrscheinlich auch, weil der HNO Arzt nicht so lange warten wollte.

Habe es ja jetzt seit ca. 5 Monaten.

Das mit den Ohren werde ich mir merken. Das hatte ich ja als Kind sehr schlimm.

Meine Ohren waren andauernd entzündet und heute habe ich keine mehr,

aber dafür sind die Ohren speziell das Linke total vernarbt.

War schon keine schöne Sache! ]:D

So dann bin ich auch mal weg. Muss mich jetzt fertig machen,

da ich gleich zum HNO muss. Werde dann später berichten,

was er mir so erzählt hat.

d{oldphi&n79


Komme jetzt vom HNO Arzt zurück.

Diagnose:

Verschleimung in den Nebenhöhlen

Stimmbandlippen gerötet

Kehlkopf gereitzt

Seitenstränge stark geschwollen und gerötet

Bin jetzt erst einmal für 2 Tage krank geschrieben. Wenn es nicht besser ist, soll ich mich melden. Soll die Stimme schonen und Locabiosol nehmen. {:(

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