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Halslymphknoten schon seit über 6 Wochen

CVold 3Suxn hat die Diskussion gestartet


Liebe Medler,

in diversen Beiträgen habe ich schon mein Leid geklagt und noch immer geht es mir sehr schlecht und ich weiß einfach nicht, was ich tun soll.

Mich plagen schon seit über 6 Wochen mysteriöse Lymphknoten am Hals, deren Herkunft höcst rätselhaft ist. Ich hatte weder einen Infekt, noch hatte ich Halsschmerzen, etc.

Ich war daraufhin beim HA. Der hat wiederum ein Geschwür an der Leber entdeckt. Der Radiologe ging bei der ersten Untersuchung von einem Adeno aus. Bei der zweiten Untersuchung sprach er bereits von Krebs. Vorletzten Freitag war ich im Krankenhaus bei einer Kontrastmittel-Sonographie. Der Arzt hat mir zu 99% versichert, dass es kein bösartiger Tumor ist, sondern dass es sich bei dem Geschwür "lediglich" um ein FNH handelt. Ich solle nochmal in 8 Wochen zur Kontrolluntersuchung kommen. Ich bin total verunsichert. Jeder Arzt stellte mir eine andere Diagnose. Ich habe solche Angst, dass ich jetzt wertvolle Zeit vergeude, während sich in meinem Körper etwas fortentwickelt. Mittlerweile bin ich mir nicht mal sicher, ob ich mir drückende Schmerzen im Bereich der Leber vorstelle.

Am meisten beunruhigt mich jedoch die Tatsache, dass die Knoten am Hals immer noch nicht weg sind und dass mir kein Arzt eine vernünftige Erklärung geben konnte. Ich habe solle Angst, dass es sich dabei um Metastasen handelt o.Ä. Wie lange dauert es denn in der Regel bis die Knoten verschwunden sind? Ich bin total verunsichert und hilflos. Einerseits will ich dem Arzt aus dem Krankenhasu glauben und mich soweit wieder bruhigen. Andererseits zerfrisst mich die Angst doch an Krebs erkrankt zu sein - mit 20! Wie kann das sein? Meine Blutwerte waren eigentlich auch alle in Ordnung. Woher kommen dann die Knoten ??? ??? ??

Bitte um Rat. Bin wirklich verzweifelt und fertig mit den Nerven!

LG

Antworten
PQrinzressinx1987


Hey du,

erstmal ganz ruhig...

Du warst bei vielen Ärzten und wurdest ordentlich durchgecheckt...

Wenn die auch nur die kleinste Ahnung gehabt hätten, dass du etwas bösartiges im Körper hättest, hätten die dich sofort dabehalten und den Lymphknoten entfernt um ihn genauer zu untersuchen...

Ich habe auch einen Halslymphknoten seit sehr langer Zeit (8 Wochen oder so). Bedenklich sind die generell erst nach 3 Monaten und auch dann nur wenn sie größer als 1cm sind.

Mein Hausarzt sagte mir, dass bösartige Knoten um einiges größer sind und dass man die wohl auch sähe...

Lymphknoten können sehr viele Ursachen haben, bei mir ist es wohl meine Allergie... Vielleicht hast du aber auch nur eine Herpesblase oder einen Mückenstich gehabt. Alles harmlose Dinge, die eine Lymphknotenschwellung hervorrufen können...

Geh einfach noch einmal zu einem Arzt, dem du vertraust und schildere ihm v.a. deine Ängste!

Kopf hoch! Glaub mir, ich kann mir denken, wie du dich fühlst... :)*

c3osmak86


könnte auch der ebv (virus ) sein.verbunden mit pfeif.drüsenfieber. wurdest du darauf schon getestet??

alles liebe :)*

S|ch6neckelxe7890


Habe seit Jahren einen Lympfhknoten am hals.... der wird mal größer und mal kleiner.... und mein Doc sagte das ist "normal....

i6scoxver


Ein Zusammenhang zwischen dem Leberherd und den Hals-Lymphknoten erscheint mir relativ unwahrscheinlich zu sein.

Die Differentialdiagnose Adenom / FNH ist schwierig und mit Kontrastmittel-Sonographie nicht möglich. Charakteristikum der FNH sind die hypertrophierten Gallenwege. Dies ist das einzige Kriterium, das eine sichere Abgrenzbarkeit zum Adenom ermöglicht. Diese lassen sich nur durch eine MRT mit leberspezifischen Kontrastmittel (Primovist) nachweisen. Alternative ist die Szintigraphie mit HIDA. Adenome sind sehr selten, stellen aber eine Vorstufe zum Krebs dar und sollten operativ entfernt werden. FNHs sind bis auf wenige Ausnahmen (extreme Größe, Blutungen...) harmlos und haben niemals die Tendenz zur malignen Entartung.

Bei Hals-Lymphknoten gilt die Faustregel: Wenn sie schmerzhaft sind, dann sind sie in der Regel entzündlich bedingt. Hierbei handelt es sich um die sog. Lymphadenitis colli, ein sehr häufiges Krankheitsbild, das auch ohne manifeste Infektionen (wie z.B. Halsschmerzen) im HNO-Bereich auftreten kann. Zur Einschätzung der Dignität der LK sollte zunächst einmal eine Songraphie durchgeführt werden. Entzündlich veränderte LK weisen hierbei in der Regel ein charakteristisches Bild auf. Bestimmte LK, wie der im jugulodigastrische Winkel können bei Entzündungen bis zu 1,5 cm groß werden. Ein erfahrener Untersucher wird die Dignität der Lymphknotenschwellung mit einer sehr hohen Treffsicherheit (ca. 90%) einschätzen können.

CXold2 Suxn


Naja, wäre es nur ein Knoten wäre es gar nicht so schlimm. Es sind aber mindestens vier Knoten an der rechten Halsseite, die etwa 9 mm umfassen. Ich denke, ich wurde mitlerweile auf alles untersucht. Aber bislang hat niemand eine Ahnung, wovon die Knoten kommen könnten.

Ich bin einfach deswegen so verunsichert, weil mir noch vorletzten Mittwoch die Diagnose gestellt wurde, dass ich wohlmöglich einen bösartigen Lebertumor habe. Das hat mich völlig aus der Bahn geworfen. Der Radiologe meinte bei der Besprechung, mir soll auf jeden Fall eine Biopsie entnommen werden. Der Doc aus dem Krankenhaus dagegen hielt es für nicht notwendig, weil es sich seiner Meinung nach um ein FNH handelt. Auch die Entfernung der Knoten wäre unnötig, solang kein Verdacht auf Krebs o.Ä. besteht. Ich schätze die Meinung des Arztes. Aus den Gründen folge ich seinem Rat. Allerdings machen mich die Befunde des MRT nervös. Wie kann es sein, dass der eine Arzt von Krebs ausgeht, während der andere Arzt von einem harmlosen FNH spricht?!

Slchne;c.kele78x90


Ich würde auf den arzt im KH hören, da er dir Kontrastmittel gespritzt hat und dies daher auch genauer untersuchen konnte wie dein Radiologe....

du kannst natürlich auf eine Biopsie bestehen wenn dich das sicherer macht....

S1chnveckel^e78"90


mit Kontrastmittel kann der Arzt genau unterscheiden was er da für eine Art tumor vor sich hat.....

Caol d S.un


Nun ja, sowohl beim MRT als auch bei der Kontrastmittel-Sono wurde mir Kontrastmittel eingeflößt.... lediglich die Diagnosen unterscheiden sich...

i`scovxer


Wie ich bereits weiter oben aufgeführt habe ist es UNMÖGLICH mit einer Kontrastmittel-Sonographie Adenome von FNHs zu unterscheiden, da zur Kontrastmittel-Sonographie nur extrazelluläre Kontrastmittel zur Verfügung stehen.

Im Gegensatz dazu gibt es im MRT leberspezifische Kontrastmittel, die genaue Aussagen über die in einem Leberherd vorliegenden Zellen zulassen.

MNaryx_Jo


ihr wisst aber schon, das jeder lymphkonten hat?

sie schwellen meist bei infektionen an, auch bei solchen die eher "heimlich" im körper verlaufen.

M@aryy_Jo


ups *knoten*

C(old xSun


@ i scover

Also du würdest eher dem Radiologen vertrauen, sprich: du würdest ausgehend von den Befunden von Krebs ausgehen? Ich kann und will das nicht glauben.

@ Mary_Jo

Sicher weiß ich, dass alle Menschen Lymphknoten haben. Das Problem bei mir ist nur, dass kein Arzt irgendeinen Infekt bei mir im Körper gefunden hat. Sie sind quasi "einfach so" angeschwollen von heute auf morgen. Meine Blutwerte sind alle in Ordnung. Würde sich Krebs usw. nicht bereits im Blutbild widerspiegeln?

Wenn der Arzt (Krankenhaus) sich nicht so sicher wäre, dann hätte er doch eine Biopsie vorgenommen. Wieso hat er mich denn nach Hause geschickt? Spricht das nicht für seine Erfahrung? Er hat so einen sicheren Eindruck gemacht. Er fand es teilsweise banal von einem bösartigen Tumor auszugehen. Und dann seine "99%ige" Sichherheit.

cZosmxa86


wie gesagt eine ebv infektion,endeckt auch nicht jeder arzt.. erst wenn man ihn drauf anspricht,testet er meistens.so war es zumindest. bei mir..

meine kympkn. sind seit 4 monaten dick geschwollen..

Kannst ja mal nachfragen

was plagen dich für symtome...

kopf gliederschmerzen,benommenheit,müdigkeit ???

M.ary|_Jo


da muss ich cosma beipflichten, ein paar freundinnen von mir haaten auf pfeiferrisches drüsenfiber, hat ewig gedauert, bis es erkannt wurde

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