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Nasen Op Scheidewand begradigen, Entfernung Polyp ect.

AUngel0f290x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle,

vielleicht hat jemand Erfahrungen mit Operationen an der Nase, denn mir steht eine grössere OP bevor. Und zwar wird die Scheidewand begradigt, entzündetes Gewebe abgetragen, auch von der Nasenmuschel was abgetragen und aus der Stirnhöhle ein Polyp entfernt, muss gemacht werden, denn dass ganze stört auch die Belüftung meines Ohres und in dem hab ich eine Krankheit. Vielleicht hat ja jemand sowas schon hinter sich gebracht, habe auch gehört, dass es bei manchen nichts bringt, weil ich soll auch keine Nasentropfen mehr brauchen, habe die Nase nämlich immer dicht nachts, allerdings keine Allergien mehr, die ja auch Ursache sein können. Habe auch gehört, dass es sehr schmerzhaft sein soll, wenn die Tamponade aus der Nase gezogen wird.

Wäre über Informationen froh.

glg Angel

Antworten
mtichvseh@ixer


Hallo Angel,

mach dich nicht verrückt, so schlimm ist das gar nicht.

Von der Op kriegst du ja nichts mit, die Narkosen sind heutzutage super. Nach dem Aufwachen bekommst du Schmerzmittel, ist also auch nicht so tragisch.

Der Erfolg ist in der Tat nicht immer gegeben. Bei mir hat es z.B. nicht viel gebracht, bei anderen dagegen war es ein voller Erfolg. Das kann man leider erst im Nachhinein sagen.

Das Ziehen der Tamponade war gar nicht schlimm, eher eine totale Erleichterung.

Also, wenn der Leidensdruck da ist, lass es machen.

LG drea

A!nge)l029x04


@ michsehier

danke für Deine Antwort, ich muss es machen lassen, weil es auch mit meinem Ohr zusammenhängt, ausserdem habe ich schon so lange Jahre Probleme mit der Nase, hoffe dass es vielleicht bei mir hilft, bin ja erst wegen eines Cholesteatoms Anfang August am Ohr operiert worden, habe nun Edelmetall im Ohr zwinker eine Titanprothese

glg Angel

dLolphirnx79


Hallo Angel,

meine letzte OP an der Nase ist jetzt 2 Wochen. Insgesamt hatte ich jetzt 3 Stück in den letzten 10 Monaten.

Bei der letzten OP hatte ich auch eine Tamponade bekommen. Es wurde eine Muschelkappung, Kiefernhöhlenfensterung und Siebbeinfensterung vorgenommen. Ich hatte die Tamponade 1 Tag drin und danach wurde sie gezogen. Es war gar nicht schlimm. Vorher hatten mich auch alle verückt gemacht, dass es weh tun würde, aber ich habe gar nichts gemerkt. Ich sollte einmal tief ein und ausatmen und da war das Ding auch schon draußen.

Im März wurde bei mir die Nasenscheidewand begradigt und Muschelkappung. Bei der OP hatte ich keine Tamponade in der Nase, aber ich hatte eine Schiene (Splinte) in der Nase und eine Nasenschleuder. Die wurde nach einer Woche gezogen. Von den Schmerzen her war es auszuhalten. Der Kiefer hat mir am meisten weh getan.

Insgesamt wurden bei mir die Nasenmuscheln 3 x gekappt, Nasenscheidewand begradigt und NNH gefenstert und ich hoffe, dass ich jetzt meine Ruhe habe.

Dadurch das bei mir die Muscheln so schnell anwachsen, sind sie dieses Mal auch an den Knochen gegangen und haben ihn verkleinert, anstatt nur den Schwellkörper abzutragen.

Falls Du noch Fragen hast, kannst Dich gerne an mich wenden.

Gruß *:)

A\ngelU029x04


@ dolphin79

danke für Deine ehrliche Antwort, sie hat mir schon die Angst vor der Tamponade genommen, die bei mir laut HNO Arzt 1,5 Tage drin bleiben soll, hört sich ja gar nicht gut an, das es wiederkommen kann mit der Muschelkappung, weil sowas glaube ich auch gemacht wird ist einiges im Argen mit der Nase was halt auch bewirkt, dass mein Ohr nicht richtig belüftet wird und mit dem Ohr habe ich momentan genug zu tun, wird auch nochmal operiert und muss wegen des Ohres auch wenn die Behandlung abgeschlossen ist alle 6 Monate zur Kontrolle. Kann nur hoffen dass durch die Nasenop, endlich die Nase nachts frei sein wird. Weil ich werde auch immer wach und kann nicht mehr einschlafen und wenn ich dann verzweifelt versuche die Nase auf zu bekommen um nochmal Luft dadurch zu kriegen knallt es auch noch dazu auf mein Ohr.

Hast ja dann einiges schon mit deiner Nase mitgemacht, wünsche dir von Herzen, dass es vielleicht die letzte Op ist, habe ja auch gelesen in den Op Bögen habe drei davon bekommen, dass manchmal nachoperiert werden muss, sind auch auf der einweisung vier verschiedenen Nummern, weil irgendwie vier Sachen gemacht werden, lasse mich mal überraschen, wäre froh ich hätte es schon hinter mir

glg Angel

A0ngyel02x904


@ alle

dachte eigentlich es wären mehr Leute die schon mal an der Nase operiert worden sind und mir hierzu ihr Feedback mitteilen könnten, aber anscheinend nicht. Schade, denn mich hätte schon einiges interessiert, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass man Ruhe hat und nicht wieder mit der Nase unters Messer muss, also Positive und auch weniger positiver Erfahrungen. Wäre schön wenn sich noch was tut.

glg Angel

mgich7sehiexr


Hallo Angel,

sicher hatten schon viel mehr Leute eine Nasen Op. Nur leider melden sich diejenigen, die keine Probleme mehr haben, meistens nicht mehr. Hier wirst du überwiegend Leute finden, die noch auf der Suche nach einer Lösung sind.

Das heißt aber nicht, dass die Chance, gesund zu werden, gering ist. Im Gegenteil. Ich kenne einige, die nach einer einzigen Op Ruhe haben.

Lass dich nicht entmutigen und probier es für dich aus. Nach der Op weißt du mehr.

LG

A-ngevl0290x4


@ michsehier

Hallo du, also ich habe heute morgen schon einen kleinen Geschmack auf dass noch mir bevorstehende bekommen, es ging eigentlich darum mein Ohr zu entlüften, dass immer noch in Behandlung ist und ein Lebenlang unter Beoabachtung bleibt. Mein HNO hat heute einen langen Wattestab mit einer Betäubung in die Nase eingeführt und ist als die Betäubung wirkte mit einem Katheter durch die Nase bis zu der Öffung vom Ohr und hat durch diesen Katheter dass Ohr entlüftet zweimal und auch Medikamente unter anderem auch Antibiotika geträufelt, dann nochmal Salbe in mein Ohr. Mir war schwindlig und es geht mir immer noch nicht gut. Kann ich mich ja freuen, bin normale schmerzunempfindlich ausser beim Zahnarzt, bin aber am überlegen ob ich die These Zahnarzt ist schlimmer nicht doch zurückziehe.

glg Angel

hcaub.i


Hallo Angelo.

Ich hatte im Juni eine Op an der Nase und kann nur positives davon berichten. Bei mir wurden die NNH ausgeräumt und auch die mittleren Nasenmuscheln verkleinert. Notwendig war dies wegen einer chronischen Sinusitis. Die Op verlief gut. Und sogar mit Tamponaden in beiden Nasenlöchern bekam ich recht gut Luft. Das Tamponadenentfernene war jetzt nicht lustig aber auch nicht sehr arg. Vorallem hat mein HNO das super schnell gemacht gehabt und schon war es vorbei. Mehr überrascht, sogar etwas geschockt war ich davon wieviel Blut dann aus der Nase kam. Schlimm bezeichne ich nur das Absaugen in der folgenden Zeit. Ich hasse dieses Absaugen. Mein HNO benuzt dazu Metallaufsätze, er meint mit welchen aus Plastik würde er nicht so schön rein und hin kommen. Und dazu sage ich nur "aua"

Aber was ich gelesen hab bist du wegen deinen Ohren sicherlich abgehärtet. Ich glaub die Sache mit der Nase wird dir im Vergleich dazu wie ein Kinderspiel vorkommen :)^

Und es stimmt was @michsehier geschrieben hat - hier treiben sich nur Leute rum die kurz vor solch einer Op sind oder bei denen es Probleme gegeben hat und die noch immer leiden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das dieses Forum einen eigentlich eher nervöser macht und man durch die eher negativen Erfahrungen einen Bammel bekommt. Tja und ich bin auch hier weil ich morgen wieder unters Messer komme. Bei mir ist es aber nicht weil die erste Op keinen Erfolg gebracht hat. Leider hat die histologische Untersuchung der Schleimhaut welche bei der ersten Op entfernt wurde ergeben das ich ein invertiertes Papillom hab. An und für sich ist das ein gutartiger Tumor, aber er bringt die Schleimhautzellen in den NNH zum wuchern. Deshalb müssen meine ganzen NNH links von Schleimhaut entfernt werden. Es wächst dann neue gesunde Schleimhaut nach. Doch leider kann ich nicht verhindern das irgendwann wieder das Papillom zurückkehrt. Morgen wird also nicht meine letzte Op gewesen sein. Und auch ich werde mein restliches Leben eine gute Beziehung zu meinem HNO haben da auch ich halbjährlich zu ihm muss.

Morgen räumt er meine gesammten NNH links aus und er begradigt mir auch die Nasenscheidewand. Diese ist verkrümmt, macht mir aber eigentlich keine Probleme. Doch da sie nach links verkrümmt ist verengt sie mein linkes Nasenloch und der HNO möchte sich Platz schaffen für unsere gemeinsame Zukunft. Und vielleicht bricht er mir auch die linke untere Nasenmuschel und schiebt sie zur Seite damit das auch mehr Platz ergibt. Das entscheidet er aber morgen.

Am Wochenende hab ich mich hier im Forum rumgetrieben und gelesen und gelesen. Vorallem neugierig war ich was die Leute zur Nasenscheidewand sagen. Und ich muss dir sagen das ich ziemlich nervös und aufgeregt wurde. Also was man hier alles zu lesen kriegt. Durch das Aufklärungsgespräch hat mir mein HNO gestern Gott sei Dank die Angst wieder genommen. Natürlich bin ich nervös, gehe jetzt aber positiv an die Sache ran. Und lass mich auch nicht verunsichern durch dir negativen Berichte hier. Weil von den vielen Nasenoperierten wo alles glatt ging und sie keine Probleme mehr haben wird man hier eher wenig lesen. Diese spazieren jetzt draussen herum und freuen sich an einem Leben mit guter Nasenatmung ;-D Und hängen nicht hier im Forum, hören sich die negativen Seiten an und geben uns Mut. Also denken wir positiv und geben uns selbst Mut !

Ich wünsch dir auch alles Gute. Und denke wirklich, wo du schon so viel mit deinen Ohren überstanden hast wird diese Nasengeschichte ein Klacks für dich sein :)^

AOn6gel02V9x04


@ Haubi,

danke dir, aber du wirst lachen, mit der blöden Erkrankung in meinem Ohr ist nicht zu spassen, da sie immer wieder kommen kann, wenn ich ganz viel Glück habe, gehöre ich vielleicht zu den wenigen, welche Ruhe haben werden. Zu meinem Ohr, muss gestehen, die Schmerzen waren nicht schlimm, auch dass Tamponade ziehen nicht und auch dass einsetzen nicht, hatte auch keine Ohrenschmerzen als die Krankheit festgestellt wurde, dass ist ja dass heimtückische, zu dem Forum hier, gerade zum Thema meines Ohres, da hat mir dass Forum fiel geholfen, darum bin ich auch froh dass du mir so ausführlich geschrieben hast. Ich wünsche dir alles Gute für morgen. Ich selbst habe vier Gründe auf der Einweisung stehen, wird auch viel gemacht bei der OP, habe zwei verschiedene chronische Sinusitis, eine anderer Grund und chronische Rhinititis, also heftig, bin heute heute Mittag nach der Behandlung mit dem Katheter durch die Nase von meiner Chefin heimgeschickt worden so blass sah icch aus. Mir tut irgendwie Hals und Nase noch weh, war dass erste Mal dass ich mir was in die Nase stecken lies.

Also dir nochmal Danke und Toi, Toi, Toi, Toi

m4i#chsyehUier


@ Angel

die Behandlung beim HNO war bestimmt schlimmer als die Op sein wird. Bei der Op hast du ja eine Vollnarkose und schläfst friedlich.

Lass dich nicht verrückt machen, es wird keiner nach der Op in Richtung Ohr rumstochern. Die Tamponaden sitzen soweit nicht in den NNH, da kommt man gut dran. Und das Absaugen geht auch schmerzlos.

Gruß

hfaubi


Hallo Angel.

Ich wollte mich mal wieder melden. Hast du deine Op auch schon gehabt oder wann hast du sie?

Also ich hab meine bereits überstanden :-D Es ist alles gut gegangen und hat keine Probleme gegeben. Schlimm war es nicht aber auch nicht lustig. Im Juni hatte ich ja schon eine NNH Op, wo alle linken NNH bis auf die Stirnhöhle ausgeräumt wurden, jetzt hat er mir zusätzlich die Nasenscheidewand begradigt. Aufgewacht bin ich mit einer dicken Knolle mitten im Gesicht, zugestopft mit Tamponaden. Schmerzen hatte ich schon muss ich dir leider sagen. Aber sie waren nicht sehr schlimm und ich hab auch gleich eine Schmerzinfusion bekommen und in der Nacht nochmals. Am Tag nach der Op wurde ich aber schon entlassen. Mein Arzt meint nämlich das man im Krankenhaus nicht gesund wird. Und da die Op in einem Privatspital durchgeführt wurde kann mein HNO machen was ihm beliebt. Am Nachmittag musste ich zu ihm in die Odri zum Tamponadenentfernen. Ein wenig Erleichterung, vorallem im Bezug auf den Druck in der Nase brachte dies. Das Entfernen war nicht arg. Aber wenn bei dir auch die Nasenscheidewand begradigt wird dann stell dich darauf ein das du 10 Tage so gut wie keine Nasenatmung hast - das ist leider so. Weil die Nasenscheidewand links und rechts von Plastikscheiben stabilisiert wird, und diese gehen sehr weit bis nach hinten. Als Therapie hatte ich Antibiotika zum Abschirmen und Coldan Nasentropfen abwechselnd zu nehmen mit Coldistop Nasenöl. Zeitweise bescherten mir diese eine halbwegs funktionierende Nasenatmung. Wobei bei mir während der Op sehr viel Blut geflossen ist und dementsprechende die NNH mit diesem noch verstopft waren/sind. Vielleicht war das auch der Grund warum es bei mir mit der Nasenatmung so schlecht geklappt hat. 2Tage hab ich auch Parkemed gegen die Schmerzen genommen, dann brauchte ich es aber nicht mehr.

Die Woche nach der Op hab ich hauptsächlich liegend und faulenzend verbracht. War teilweise echt schön - mal nichts tun, nur Lesen und Fern sehen. Es ging mir also recht rasch wieder gut - solange ich gefaulenzt hab. Der Kreislauf war schon in mitleidenschaft gezogen worden. Und ein kurzer Einkauf war recht anstrengend. Zum Glück brauchte ich mich aber nur um mich kümmern und um sonst niemanden.

6 Tage nach der Op hat mich der HNO zum Absaugen bestellt. Welches diesmal gar nicht so arg war. Danach hatte ich ein schönes freies Gefühl. 10 Tage nach der Op hat er mir die Plastikscheiben entfernt. Ein wenig Horror hatte ich davor, aber es war nicht so arg. Vorallem konnte ich gleich danach das erste Mal wieder so richtig durch die Nase atmen - ein schönes Gefühl ;-D Und das Entfernen ziept zwar geht aber sehr schnell. Ist ca gleich wie das Tamponadenentfernen - also keine Angst davor. Jetzt ist meine Nase zumeist frei zumindest krieg ich gut Luft, es kommen aber noch immer Blutkoagel und solche Dinge raus. Ich muss 2-3mal am Tag die Nase mit Coldistopöl einölen und mit der Emser Nasendusche die Nase spülen. Am Donnerstag muss ich wieder zu meinem HNO, mal schaun was er macht.

Liebe Angel, ich hoffe dir mit meiner Geschichte geholfen zu haben. Du wirst das sicherlich locker packen :)^ Ich wünsche dir alles Liebe

AEngeal029x04


@ Haubi

Danke für Deinen ausführlichen Bericht, heute haben wir Donnerstag den 20 November und genau in zwei Wochen muss ich zur Voruntersuchung und morgen Freitag in zwei Wochen zur OP. Bei mir ist es zumindest mal so, dass ich mit meinem Ohr Gott sei Dank nicht mehr unters Messer muss.

Aber in der Nasenop wird aus der Stinhöhle ein Polyp entfernt entzündetes Gewebe abgetragen, an den Nasenmuscheln was weggenommen und der obere Teil begradigt, sind vier Sachen die gleichzeitig gemacht werden, Ziel ist es erstens, dass ich auch nicht mehr die Nase Nachts zu habe und vor allem dass mein Ohr richtig belüftet wird, was für mein Ohr sehr wichtig ist. Berichte hier auf jeden Fall wie es mir ergangen ist, gut ist auf jeden Fall, dass die Firma wo ich arbeite vom 20 Dezember bis 12 Januar zumachen wird. Dann kann ich mich auskurieren hoffe ich doch.

glg Angel und danke für deine lieben Grüsse

Tkram{alxoge


Meine Nasenscheidewand OP liegt jetzt 6 Tage zurück und ich hab mir vorher ziemlich ins Hemd gemacht ...nicht zuletzt, weil viele Forenteilnehmer meinen, übermässig auf die Tränendrüsen drücken zu müssen. Muss dazusagen, dass ich den Beitrag schonmal verwendet habe und somit vielleicht nicht alles 100% auf deine Frage passt.

Hier also mein Erfahrungsbericht zur Nasenseptum OP, bei der auch die Nasenmuscheln "gekappt" wurden. Letztere sieht man als Laie nicht, sie tragen aber einen grossen Teil zur schlechten Nasenatmung bei, wenn sie zu gross sind. Beides sind heutzutage Routine-OP in der HNO-Abteilung eines Krankenhauses:

Da auch ich immer schlecht atmen konnte und dachte ich hätte was im linken Nasenloch, bzw. die Nase vor allem im Winter und nachts ständig dicht war und ich zudem nasal gesprochen habe, wollte ich den Schritt wagen.

Die Oberärztin und der Chefarzt der HNO im AK Altona bestätigten mir, dass ich nach der OP um einiges besser atmen können werde, da meine Nasenscheidewand sehr, sehr schief war. Was dann folgte war ein 3-wöchiges Zweifeln bis zum OP-Termin und intensive Internetrecherchen, weshalb ich nun auch anderen die Entscheidung erleichtern möchte. Bei mir drehte sich alles um die Frage "ist es die Risiken und vermeindlichen Schmerzen wert?".

Schliesslich dachte ich mir "stell dich nicht so an" und *zack* lag ich letzten Dienstag mit Herzklopfen auf der Station und wartete auf meine OP. Zunächst bekam ich die "Scheissegal-Pille", die bei mir leider nicht wirkte. Und so schob man mich, topfit wie ich war, in den OP, wo ich mir dann wünschen durfte, wovon ich während der Narkose träumen wollte - heraus kam dabei eine Mischung aus meiner Freundin und Metallica. :-o Man sollte jedenfalls nie den Humor vergessen, der einem im Krankenhaus, zumindest in diesem, ständig um die Ohren weht.

Ich wachte 40 Minuten später im Aufwachraum auf und bemerkte, wie etwas an meinem Gesicht runterlief und wie mich alle Vorbeilaufenden anstarrten. Auf meine Frage was denn los sei, sagte der Pfleger ich hätte Nachblutungen...es tat jedenfalls nicht weh und es erweckte Mitleid - perfekt! Nachdem das vorbei war, fand ich mich auf meinem Zimmer wieder. Immer wenn die Schwester fragte, ob ich Schmerzen habe, bejahte ich vorsorglich, obwohl ich gar keine hatte. ;-)

Da ich eine Paracetamol Allergie habe, bekam ich Tramadol. Das ist ein synthetisches Opiat und war bei meinen wirklich sehr leichten Kopfschmerzen dementsprechend überzogen...aber gutes Zeug sag ich euch ]:D

Dann lag ich die folgenden 2 Tage mit den Tamponaden in der Nase in meinem Zimmer im 17. Stock mit Blick auf den Hamburger Hafen und wartete darauf, dass sie gezogen werden. Das Gefühl bis dahin kann man sich so vorstellen wie eine richtig dicke Erkältung, bei der man durch die Nase atmen muss und der Kopf voller Schnotter ist. Dazu kommt, dass man ziemlich müde ist und viel schläft...schööön! :)^

Dann wurden die Tamponaden gezogen und an dieser Stelle liest und hört man ja die abenteuerlichsten Geschichten. Bei mir war das eine Sache von 4 Sekunden, ganz ohne Schmerzen und Blutmassaker...im Gegenteil, es kitzelt nur ein wenig und die ersten 2 Stunden danach kann man sooooo gut atmen - das Gefühl hatte ich zuletzt als Kleinkind!!!!

Dann kam die Nachpflege, die aus dem täglichen "Absaugen" bei betäubter Nase und der Selbstpflege mit Nasensprays besteht. Beim Absaugen wird man von der Borke, also dem getrocknetem Blut und Sekret befreit, wodurch man jeden Tag wieder das tolle Gefühl des freien Atmens hat. Nach einigen Stunden ist die Nase dann vorerst wieder dicht.

Wie gesagt, heute ist der 6. Tag und so langsam kann ich wieder Riechen und Schmecken. Auch die Nase bleibt langsam frei, muss aber noch intensiv gepflegt werden. Theoretisch bin ich auch topfit, muss und will mich aber lieber schonen.

Also, bloss keine Angst vor dieser OP! Ist echt ein Witz!

Und ausserdem wirst Du 2 Wochen krankgeschrieben. o:)

jzack4jonesu_hb


Hallo Angel,

ich bin derzeit auch in einer HNO Klinik. Allerdings wegen meinen Mandeln.

80% der Leute hier, laufen aber mit der Tamponade durch den Flur. Ein Zimmernachbar wurde auch an der Nase opperiert. Das ziehen der Tamonade soll garnicht doll weh tun. Auch später das absaugen ist nur ein wenig unangenehm, sagte er mir.

Die Leute auf dem Flur machen auch witze und Lachen viel. Also mein Eindruck ist, dass es garnicht so schlimm ist.

Die Vorstellung von dem Fremden bereitet dem Menschen wahrscheinlich Angst.

Die Narkose habe ich sehr sehr gut vertragen. Ich war im Aufwachraum und konnte mich sofort hinsetzen. Eine frühere Narkose hingegen, habe ich nicht gut vertragen. Ist auch schon 12 Jahre her.

Also lass dich nicht verrückt machen! Man liest hier viele Horrorgeschichten über alles! Aber würden Leute, bei denen alles glatt gegangen ist, hier in einem Forum posten?

Ich mache es auch nur, weil es hier so langweilig ist, im Krankenhaus.

Viel Erfolg!

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