Stirnhöhlenentzündung-blutiger Schleim... Bitte um Hilfe!

Hallo ihr Lieben.

Als ich gestern morgen aufgewacht bin hatte ich ein ganz komisches Gefühl im Hlas und konnte kaum Schlucken, hab dann reingeschaut und im Rachen hatte ich sehr viel dunkelroten Schleim. Ebenfalls habe ich nach meiner Diagnose so was in Richtung Stirn.- oder Nebenhöhlenentzündung!

Bin auch schon seit langen erkältet...

Hat jemand eine Ahnung ob das mit dem Blut schlimm sein kann, komisch ist das ja schon.

Jemand mit den gleichen Erfahrungen?

Wann sollte man denn wegen Nebenhöhlenentzündung zum Arzt?

Bitte um schnelle Antworten :-)

LG Bine

S5onOneMxeer

Wann sollte man denn wegen Nebenhöhlenentzündung zum Arzt

Zügig bevor es chronisch wird....

S@chnKeckkele789x0

naja, normal ist das ja nicht.

ich würde sofort zum arzt gehen an deiner stelle!

A>enk

mach dir nen Termin beim HNO der kann dir näheres sagen und dir auch sagen ob du wirklich ne NNH entzündung hast...

S8chniefcWkeled7890

Ja das ist schon komisch, aber ich hasse es zum Arzt zu gehen... Und wollt jetzt mal hören, ob jemand ne harmlose Erklärung dafür hat...

Svonn5eMeexr

wenn du schon seit längerem erkältet bist und auch die symptome Druckschmerz ect, die auf ne NNHentzündung weisen bei dir festgestellt hast... würd ich auf jeden Fall mal zum doc gehen... da führt wohl kein Weg vorbei.... und ne chronische NNHentzündung ist nicht wirklich witzig....

nimmst du was zum rauslösen?

Sxchnec_ke1le7e89x0

ist der schleim eitrig?

SWchnec3kelEe789x0

Ja ich hatte schon öfters eine, dass ist schon eine. auch schon chronisch und operiert wurd ich auch schon. Hab halt angst das das wieder los geht. Eitrig ists auch, ist doch wenn der Schleim gelb ist, oder? Das Blut fand ich halt so komisch. Schleimlösende Medis nehm ich auch

SIonn0eBMexer

Ja genau wenns eitrig ist ist es gelb.... geh bitte zum Arzt, da du ja auch schon operiert worden bist, weißt du ja was auf dich zukommen kann wenn du es wieder verschleppst....

also bitte nicht zulange warten, sonst mußt du den Arzt doch öfter sehen als dir lieb ist :-/... das mit dem blut denke ich ist nichts ALLzu schlimmes.... (bestimmt weil alles wund ist usw) aber abgeklärt gehört es trotzdem...

SJchneckkele7x890

Hey ihr. War jetzt Gott sei dank dann doch beim Arzt. Hab ne Kieferhöhlenvereiterung und muss Antibiotika nehmen. War aber gut dass ich gegangen bin... Danke für eure Antworten :-)

SsownneYMeexr

Gut das du noch gegangen bist... hoffentlich hilft dir das Antibiotika ganz schnell! wünsche dir eine schnelle gute Besserung :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

SMchne,ckele7x890

Hey Schneckle! Dankeschön... @:) Ist schon besser, fängt an abzufließen :-)

SJonn/eMeexr

Super, das freut mich das es "vorangeht" ;-D :)*

S:chneck@ele7890

Hallo SonneMeer,

gut, daß es Dir erst einmal besser geht, aber beim Thema Antibiotika wäre ich vorsichtig (wenn es sich nicht gerade um eine Lungenentzündung oder sonstwie lebensbedrohliche Erkrankung handelt). Unkritische AB-Einnahme ist nämlich eine zweischneidige Sache. Die werden heute oft noch reflexartig verschrieben, obwohl es bei der NNH-Entzündung doch viele andere Möglichkeiten gibt (Gelomyrtol, Sinupret, Senfpackungen oder heiße Fußbäder mit Senfmehl , Meerrettich und Gewürze [damit der Schleim besser fließt], usw. usw.). Ich habe selber viele Jahre immer wieder Probleme mit den Nasennebenhöhlen gehabt. Kalte Füße als Ursache spielten in meinem Fall immer eine große Rolle, und seitdem ich darauf achte und 3 x die Woche schwimme, habe ich nur noch ganz selten Erkältungen (die bei mir immer in einer NNH-Entzündung mündeten).

Ich habe ein Buch über die Sinusitis geschrieben ("Die biologische Behandlung der Nasennebenhöhlenentzündung") und zitiere Dir mal aus dem Abschnitt, der sich mit Antibiotika befasst:

"Der Erfolg stellt sich zumindest bei der akuten Sinusitis rasch ein, ist jedoch bei der chronischen Form meist nicht von Dauer. Oft tritt die Sinusitis in kürzester Zeit wieder auf, weil ihre Begleitumstände (evtl. zugrundeliegende Allergie, Polypen, Pilzbelastungen, kalte Füße, Sodbrennen/Refluxerkrankung, Veränderungen des Darmmilieus, besondere Bedürfnisse bei lymphatischen Konstitution...) durch die Einnahme von Antibiotika nicht behoben werden. Im Gegenteil: weil Antibiotika neben den Bakterien in den Nasennebenhöhlen auch die nützlichen Bakterien im Darm dezimieren, beeinträchtigen sie das dort angesiedelte Immunsystem und verursachen indirekt eine erhöhte Infektanfälligkeit. Schließlich ist der Darm das größte Immunorgan des Körpers. Die gesunde Darmflora mit Ihren Nutzbakterien (vor allem den Laktobazillen und Bifidobakterien) beeinflußt dagegen die Abwehrleistungen des Gesamtorganismus durch permanente Schulung der im Dünndarm ansässigen Immunzellen günstig und verhindert auf diese Weise Infekte. Werden die "guten" Bakterien im Darm jedoch durch häufige Antibiotikaeinnahme immer wieder dezimiert, fassen dort im Laufe der Zeit schädliche Keime wie z.B. Clostridien oder Hefen Fuß. Diese vermehren sich im Darm besonders nach der Verabreichung von Breitband-Antibiotika und können bei anhaltender Besiedlung die unterschiedlichsten chronischen Beschwerden hervorrufen. Vor allem bei ständig wiederkehrenden Infekten kann hier ein Zusammenhang zur Antibiotikaeinnahme gesehen werden.

...

Nicht nur die Neben- und Nachwirkungen von Antibiotika stimmen nachdenklich, auch der vordergründige Nutzen ihres Einsatzes bei Nasennebenhöhlenentzündungen ist umstritten: so kam eine niederländische Studie mit 272 Sinusitis-Patienten im Jahre 1997 zu dem Ergebnis, daß eine Behandlung mit Amoxicillin, einem oft gegebenen Antibiotikum, komplett sinnlos sei. Dies Antibiotikum beeinflußte laut Studie weder den kurzfristigen Verlauf der Er-krankung noch das Wiederauftreten der Sinusitis zu einem späteren Zeitpunkt. Sowohl bei den antibiotikabehandelten Patienten als auch bei den Patienten ohne diese Medikation besserte sich das Krankheitsbild nach zwei Wochen (83% ggü. 77%). Allerdings gaben 28% der mit dem Anti-biotikum behandelten Patienten an, unter Nebenwirkun-gen, in erster Linie Durchfällen, zu leiden (was Ausdruck der bakteriellen Fehlbesiedlung nach Antibiotikagabe ist).

Zusammenfassend muß gesagt werden, daß fast alle Antibiotika in der Lage sind, die beschriebenen Darmstörungen hervorzurufen. Darüber hinaus werden einige Keime zunehmend resistenter gegenüber Antibiotika, was auf die überzogene Verwendung solcher Präparate zurückzuführen ist. Dies Problem ist zwar längst erkannt, ein weitgehender Verzicht auf Antibiotika bei banalen Infektionen ist in Deutschland jedoch noch immer nicht in Sicht. Noch schlechter sieht die Lage in Ländern der 3. Welt in Afrika und Asien aus, wo Antibiotika nach wie vor massenhaft verschrieben werden und die Resistenzentwicklung bestimmter Bakterienstämme entsprechend hoch ist.

Als Fazit mag festgehalten werden, daß die Anwendung von Antibiotika bei der akuten und mehr noch bei der chronischen Sinusitis meist eine therapeutische Reflexhandlung darstellt, die dem Patienten offensichtlich nur sehr kurzfristig hilft und allzu oft in einen Kreislauf immer wiederkehrender Infektionen führt."

S}taammesae'ltestexr

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