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Keine Infusionen trotz Hörsturz???

MLoni]M


Mellimaus hat recht: Bitte nimm das Kortison in Zukunft nach oder zu dem Frühstück!

Das ist enorm wichtig, da beim Körper sonst sehr schnell ein Gewöhneffekt eintritt und er die körpereigene Cortisonproduktion drosselt, was nach dem Absetzenm sehr schlecht ist.

Auch sollte das Prednisolon ausschleichend abgesetzt werden-das ist aber auch alles in der PB nachzulesen.

Deine Ärztin hätte dich bei dieser Anwendung aber auch darauf hinweisen müssen-auch wenn sie kein Medikamentenspezialist ist, soviel erwarte ich dann mindestens.

M(oniM


Ahh, sehe schon: Die ausschleichende Dosierung hat dir die Ärztin gesagt-dann bitte nur noch auf Frühstück wechseln-hier ist der körpereigene Kortisonspiegel am höchsten, so dass dem Körper die Tablette weniger auffällt.

*YIzzieSptevxens*


Okay wird gemacht...also das mit dem Frühstück.

Und das mit dem schleichend ist ja der Fall also die letzten paar Tage nehm ich irgendwie nur noch 12mg oder so...also 1/4 Tablette.

EehemalUiger Nudtzer g(#325{731)


Sollte ausreichend sein das so auszuschleichen, die Anfangsdosis ist ja nicht so hoch, abe rimmer noch hoch genug für Nebenwirkungen. Kann aber sein das du keine bekommst, du nimmst es ja nicht lange

m{erc:edes7x9


@ mellimaus:

Hab jetzt mal nachgeschaut, die Tabletten hiessen Pentoxifyllin. :)*

EChemaligerX Nuytzer (#32x5731)


@ mercedes

Ja das ist dann Trental, Trental hat den Wirkstoff Pentoxifillin :)z

Aber das die KK das nicht zahlt ist mir neu ... habe es anstandslos bezahlt bekommen, sowohl als Infusion als auch als Tablette

M2oniM


Wenn Trental bei Hörsturz nicht auf der Positivliste der Kasse ist (also ein "Off label use"), kann sie sich tatsächlich weigern.

Da ist es dann die Aufgabe des Arztes, das Medikament korrekt zu begründen-dein Arzt hat das vielleicht gut gemacht, Mellimaus.

Andere Ärzte sind da leider weniger enthusiastisch.

EkhemalIiger N7utzepr (#32n5731x)


Das ist gut möglich, vielleicht lag es aber auch daran das ich das Zeugs nicht ambulant bekommen habe sondern stationär aufgenommen worden bin ...

MQonixM


Das ist dann gut möglich-Krankanhäuser haben da oft andere Verträge mit den KK.

E=hem7aliger BNutzerh (#325x731)


Das stimmt, ich weiß aber nicht wie das ist wenn der HNO Belegarzt ist, wie in meinem Fall, das wird dann aj auch anders abgerechnet denke ich mal. Aber da kenne ich mich nicht so aus mit

H asen^reicxh


Tentral...

habe ich damals auch bekommen - als Tabletten und dann sollte ich die als Infusion bekommen... habe insgesamt 2(!!!) Tabletten genommen (eine abends und eine morgens) und wäre fast daran gestorben - ich habe zu meinem Arzt gesagt, dass ich die nicht mehr weiterhin nehme.

Daraufhin habe ich Dusodril Retard bekommen - die waren super - keine Nebenwirkungen - und davon habe ich dann Infusionen bekommen. Doch diie Tabletten musste ich dennoch weiter nehmen (also Dusodril..) - und erst nach einem halben Jahr merkte ich, dass es langsam besser wurde.

Ich frage mich jedoch allen Ernstes wieso Tental immer noch bei Hörsturz verschrieben wird.

Die Wirkweise ist nämlich folgende: Tentral ist lt. Beipackzettel angesagt bei Durchblutungsstörungen in den Beinen und allgemeine Durchblutungsstörungen. Dusodril Retard zb wirkt jedoch in den periferen Randgebieten - Auge ohren, etc also da wo es wirken soll.

Mal ganz abgesehen von den mörderischen Nebenwirkungen (zumindest bei mir) finde ich Tentral bei Hörsturz völlig fehl am Platz.

E/hemaliger 4Nutze3r O(#A325731x)


Das stimmt, aber Trental wirkt so, dass die Blutkörperchen sich besser verformen können und daher auch engen Gefässe erreichen können.

ich habe Trental gut vertragen, hatte nur am ersten Abend Nebenwirkungen.

ThoeSrner


Das mit Euren Tabletten hätte ich vor zwei Jahren wissen müssen.....

Es liegt wohl tatsächlich an einer mangelnden Sauerstoffversorgung des Innenohres, das dann etwas absterben lässt und so dauerhaft schädigt. Obs die Nerven oder Flimmerhärchen oder was auch immer sind, weiß ich nicht.

Ich hatte Grippe, zwei Tage nichts gegessen und der Kreislauf total im Keller. Dann morgens merkwürdiges Pfeifen im Ohr.

Infusionen die nichts nutzen, Ginsengtabletten die zwar teuer aber Wirkungslos blieben und das Angebot für ne Sauerstoffinhalierung auf eigene Kosten.

Ganz ehrlich, das mit den durchblutungsfördernden Tabletten scheint noch das Beste zu sein.

Aus Wiki:

Infusionstherapie mit Ziel der Durchblutungsverbesserung (rheologische Therapie)

Unter der Annahme, dass ein Hörsturz durch eine Durchblutungsstörung des Innenohres verursacht wird, erfolgt im deutschsprachigen Raum in der Anfangsphase zumeist die so genannte Infusionstherapie. Patienten werden hier über 10 Tage per Infusion durchblutungsfördernde Substanzen wie Hydroxyethylstärke (HES), Pentoxifyllin oder niedermolekulare Dextrane verabreicht.[51] Erheblich seltener kommen Substanzen wie das Piracetam oder Prostaglandine bzw. Prostazykline wie das Alprostadil[55] und Iloprost zum Einsatz.[56] Die Effektivität der sehr zeit- und kostenaufwändigen Infusionstherapie (jährliche Ausgaben in Deutschland ca. 500 Millionen Euro)[57] wird jedoch kontrovers diskutiert. Im Gegensatz zu Deutschland und Österreich ist im angloamerikanischen sowie im skandinavischen Raum die rheologische Infusionstherapie beim Hörsturz unüblich.[58][59]

Ich habe im Bekanntenkreis inzwischen einen Hals Nasen Ohren Arzt. Den fragte ich und der bestätigte, dass die Infusionen wie oben beschrieben das Blut dünnflüssiger machen sollen, um die Sauerstoffversorgung zu verbessern.

Jeden Tag eine 100mg Aspirin hat diese Wirkung auch. Und dann sobald als möglich und so oft als möglich walken. Zumindest den Kreislauf auf Trab bringen. Waldtouren sind dafür bestens geeignet. Weil angenehm und viel Sauerstoff aufgenommen wird. Immer so täglich min. einmal 60 - 90 Minuten

Übrigens habe ich heute noch ab und zu dieses störende Pfeifen und Rauschen. Ist irgendwann da und ich kann nicht feststellen warum.

Ich sah mal einen Bericht im Fernsehn. Dort sage man, das wären Phantomgeräusche, so ähnlich wie Phantomschmerzen zu verstehn. Und man könnte mit Musik...

Ich hab das ausprobiert und muss sagen es funktioniert.

Kopfhörer auf, am besten beim Walken, bei mir Rock und Pop, also Lieder die über das ganz Frequenzspektrum gehn, auch sehr hohe Töne haben. Sehr laut, aber weit unterhalb der Schmerzgrenze, ca 20 - 25 Minuten. Danach 10 Minuten absolute Ruhe. Und weg ist das lästige Pfeifen zwar nicht ganz, aber es ist heruntergeschwächt, sodass es kaum noch stört.

Dem Film nach lehrt man dem Gehirn so wieder echte von eingebildeten Tönen zu unterscheiden und die eingebildeten wegzudrücken. (Banal ausgedrückt von mir)

Funktioniert bei mir, hab ich schon 4 mal gemacht und hat immer funktionniert.

Probieren geht über studieren.

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